Melodie

von Kazu22
GedichtAngst, Fantasy / P12
17.03.2014
17.03.2014
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Immer schneller und schneller rannte sie,
wild ihr Herz, klopft wie noch nie,
getrieben von dem einen dunklen,
in seinen Augen ein finsteres funkeln.

der Himmel über ihr grau und trübe,
das was sie von ihm hörte alles nur eine lüge,
ich tu dir nichts waren seine Worte,
doch nun trieb er sie an solch düstere orte.

Vor Unholden er sie bewahr,
doch nun sein wahres Gesicht sie sah,
er, der über ihr Leben wachte,
nunmehr nach dessen trachte.

Als Zähne blitzten vom dunklen Lord,
von Angst gepackt lief sie fort,
ihr Herz unhaltbar bang,
ihre Jagd nun endlos lang.

Voller hast ins straucheln kam,
und ihre Flucht eine jähes ende nahm,
ein Schatten sich vor ihr erhob,
und die angst ihren Körper durchzog.

Furchtsam blickte sie zu der Gestalt,
dort die Kreatur stand aus uralter zeit,
lüstern sahen Augen sie an,
immer näher schritt er heran.

Angsterfüllt blickt sie starr,
ihren Tod ins Augen sehend lag sie da,
erneut die Zähne funkeln hell,
nun bald versiegt ihr Lebensquell.

Ein lautes knurren vom Walde her,
dort im dunklen etwas striff umher,
rote Augen wie Feuer glühn,
als es heraus sprang aus dem Waldes grün.

Das Mädchen am Boden nicht beachte,
ein Kampf zwischen beiden entfachte,
dunkles Fell und scharfe krallen,
das Blut in beiden begann zu wallen.

Ein uralter Feind sich offenbarte,
vor Schreck das Mädchen am Boden verharrte,
während Mächte aufeinander prallten,
von Kreaturen aus uralten Zeiten.

im tosendem Kampf sie sich befanden,
als ihre Kräfte gegeneinander branden,
die Gelegenheit bot sich da,
das Mädchen ihre Chance nun sah.

Die Gelegenheit sie vernahm,
sogleich sie eiligst auf die Beine kam,
der drohenden Gefahr wollte entfliehen,
und sich dem sicheren Tod entziehen.

Eiligst fort vom Kampfgeschehen,
ohne sich einmal umzudrehen,
zum Waldesrand sie hastig lief,
der Schrecken saß noch immer tief.

Ihr Körper vor Angst arg durchnässt,
ein Schrei sie schlagartig stocken lässt,
obwohl von Furcht getrieben,
war sie in seiner schuld geblieben.

Der Sieger schien eindeutig klar,
der Vampir nun am ende war,
der Werwolf vor Hass toben,
die Pranke zum Todestoß erhoben.

Wie aus dem nichts war er aufgetaucht,
als sie dringends Hilfe braucht,
den Beistand er ihr gab,
an diesen dunklen Tag.

doch vor ihm fliehen musst,
als sie seiner wahrn Natur bewusst,
zur Bestie er nun geraten,
bereit war zur schrecklichen taten.

Lechzend nach dem Blut er gierte,
ihre Furcht ihn stimulierte,
den Tod vor Augen sah,
der Werwolf sie jedoch bewahr.

Der Vampir dem Wolf unterlag,
nicht weit entfernt vom Todesschlag,
ihr Verfolger nun selbst in größter Not,
entschlossen zu bewahren vor seinem Tod.

Ihre Gabe sie sich zur nutze machte,
bevor der Wolf seine tat vollbrachte,
wunderschön ihre Stimme erklang,
Sirenen gleich war ihr Gesang.

Seine Aufmerksamkeit sie gewann,
gefangen wart in ihren Bann,
das Tier wurd nun ganz Zahm,
als es die Melodie vernahm.

Nur solang sie weiter sang,
die Bestie wart im Bann gefang,
ein blick warf zum dunklen Lord,
bevor sie floh von diesen Ort.

Die Bestie lockte fort von hier,
dicht gefolgt vom Ungetier,
dem ewig Feind Einhalt bot,
und ihm bewahr vorm sicheren Tod.
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