Jedes Wolfsblut liebt ♥ ~ EmmaxDaniel

KurzgeschichteRomanze, Fantasy / P12
Daniel Smith Emma Smith
16.03.2014
16.03.2014
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Jedes Wolfsblut liebt
Emma x Daniel


Daa Treffen

~Emmas Sicht~

„Mom! Ich bin fast 17! Ich mache bald meinen Führerschein! Ich weiß, dass ich aufpassen muss, wenn ich in die Stadt gehe! Da kann ich mich verwandeln! Ja! Ich weiß!", meine Mom nervte mal wieder. Ja, sie hatte ja schon etwas recht, aber ich wollte doch nur mit meinem Kumpel in die Stadt, der obendrein auch ein Wolfsblut war. Ja, unse Familie war eine Wolfsblut Famile. Halb Wolf, halb Mensch. Und mir mussten uns verstecken. Der Meinung war auch ich. Ich wollte nicht als Versuchsobjekt enden oder immer umher ziehen um nicht entlarvt zu werden. Da konnte ich ja meine Mom verstehen. Aber ich ging doch nur in der Stadt ein Eis essen! Vielleicht hatte sie Angst, da Daniel nicht so vorsichtig war wie sie. Aber sie war wirklich übervorsichtig! Das war nicht normal! Ein wenig Spaß musste man doch haben! Nur ein bisschen! Auch als Wolfsblut! Wir waren alt genug um auf uns aufzupassen! Mom konnte mir nicht immer alles verbieten! Ich schnappte mir meine Handtasche und verließ einfach das Haus, auch wenn ich es nicht durfte. Sollte ich doch Hausarrest bekommen!
Ich lief zu dem Treffpunkt den Daniel und ich abgemacht hatten und freute mich schon riesig auf die Verabredung. Daniel war wirklich ein sehr netter und Charmanter Junger Mann. Und er war ein Wolfsblut. Er konnte mich verstehen. Dazu war er nicht so verrückt wie meine Mom. So besessen wir Mom. Ich verdrehte beim Gedanken an sie die Augen. Nur weil einer meiner Vorfahren anscheinend bei der Verwandlung umgebracht wurde machte sie ein Riesen Theater. Aber das machte das ganze doch noch auffälliger oder? Sie versteckte sich nicht nur, sondern verstellte sich auch noch übertrieben. Das war echt krank. Da war schon die junge Lerche an der ich mich mit Daniel treffen wollte. Er war noch nicht da, aber ich war anscheinend auch etwas zi früh. Ausserdem war Pünktlichkeit nicht eine von Daniels stärken. Das hatte ich schon gemerkt, da wir uns schon öfter getroffen hatten. Aber nur mit anderen Freunden zusammen. Bei Bernie's. Bernie war ein sehr netter junger Mann, doch dort zu essen war nichts besonderes, weshalb Daniel und ich etwas weiter in die Stadt wollten. Eis essen. Ich fragte mich schon den ganzen Tag, ob ich Daniel etwas näher als Freundschaft kennenlernen wollte. Ich wusste nicht ganz was ich für ihn empfand. Es war riskant sich in jemanden zu verlieben. Das meinte meine Mom auf jeden fall... Aber die meinte ja vieles, auch wenn sie manchmal recht hatte. Ich stand schon eine kleine weile an der Lerche, da legten sich plötzlich zwei warme Hände auf meine Augen und ich erschrak kurz, dann musste ich lachen. Es war Daniel. Ich roch seinen wunderschönen Geruch. Daniel lies mich frei und ich drehte mich um und umarmte ihn Freundschaftlich. In letzter Zeit fühlte es sich zwar etwas komisch an ihn Freundschaftlich zu umarmen, doch ich machte es doch gerne. Ich hätte ihn gerne noch länger umarmt doch da lösten wir uns schon von einander. „Hi", begrüßte ich ihn und begann voran zu gehen. In Richtung Stadt. Er joggte mir kurz hinterher und ergriff dann meine Hand die er während des gehens hin und her schaukeln ließ. „Hi", lächelte er süß zurück. 'Es ist gefährlich sich zu verlieben', das hatte meine Mom gesagt. Ich hatte Angst. Aber... Sie hatte sich doch auch verliebt oder? Sonst wäre ich nicht da... Aber über meinen Dad wusste ich nichts. Mom sprach nicht gerne über ihn. Und ich hatte ihn noch nie gesehen. Vielleicht war es deshalb gefährlich. Vielleicht, brachte es Unglück, wenn sich Wolfsblüter verliebten... Ich wusste es nicht.
Daniel und ich hatten schon beschleunigt und rasten nun durch den Wald. Es war total schön. So nah mit der Natur. Soetwas verspürte ich nur selten. Ich musste mich ja verstecken. Und zu versteckten zählte halt nicht in übermenschlicher Geschwindigkeit durch den Wald zu rasen. Es war trotzdem schön. Glücklich blickte ich Daniel an, welcher auch mich ansah. Wir lachten. Seine Hand umschloss immernoch meine und ich fühlte mich geborgen. Sicher. Ich verspürte genau das Gegenteil von Unglück. Vielleicht hatte meine Mom auch unrecht? Ich wusste es einfach nicht. Plötzlich blieb Daniel einfach stehen und ich war verwirrt. Er meinte, wir sollten doch in die Stadt gehen... Naja, eigentlich hatte er nur gemeint ein Eis mit mir essen zu wollen. Aber sowas tat man doch in der Stadt, oder? Daniel sah meinen Verwirrten Blick und lachte leise. „Lass dich überraschen!", flüsterte er mir ins Ohr. Was fiel ihm ein? Er wusste doch das ich Überraschungen über alles hasste! Wie konnte er mir das antun? Ich wollte ihm schon meine, nicht ganz so positive, Meinung geigen, als er mir, als hätte er gewusst was ich sagen wollte, den Mund zuhielt. „Shh! Da musst du jetzt durch!", grinste er und ich starrte ihn etwas wütend an, doch er machte sich nichts daraus. Er stellte sich hinter mich und legte mir wieder seine Hände auf meine Augen. Und so sehr ich Überraschungen auch hasste, nahm ich mir vor dieses mal das ganze etwas lockerer zu sehen. Daniel führte mich eine gefühlte Ewigkeit durch die Gegend und ich fand es angenehm ihm so nah an mir zu spüren. So ganz und gar nicht gefährlich. Hatte meine Mom doch unrecht? Durfte ich mich doch verlieben?
Plötzlich schien wieder helles Licht in mein Gesicht. Meine Augen waren wieder frei. Ich blinzelte ein paar mal, sodass meine Augen sich an das Lixht gewöhnen konnten, dann blickte ich mich um. Wir standen auf einer kleinen Lichtung mitten im Wald. Weit und breit kein Geruch von Menschen. Alles völlig ungefährlich. Sicher. Und auf der Lichtung eine Decke, auf der ein großer Eisbecher stand. „Tadaa!", präsentierte Daniel stoltz. Ich war sprachlos. Das war das schönste was jemals jemand für mich getan hatte... Daniel wusste, dass ich es gern sicher hatte... Und in der Natur war es noch schöner. Ich stieß ein leises: „Wow" aus und sah mich weiter um. Hier was alles perfekt. Das Licht auf der Lichtung ließ das Moos glitzern und alles sah aus wie in einer Märchenwelt. So wunderschön. Wieder griff jemand nach meiner Hand. Daniel. „Lassen wir das Eis lieber nicht schmelzen!", lächelte er und ich nickte immer noch total baff. Ich setzte mich aif die eine Seite der Decke und Daniel auf die andere. Da fiel mir auf welches Eis das war. Es war selbstgemachtes. Und die Sorten waren Schokolade, Erdbeere, Cookie und Zitrone. Eine komische Mischung, aber alles meine Lieblings Sorten. Wie aufmerksam er doch war! „Wow", entfuhr es mir wieder und Daniel lächelte. „Wollen wir essen?", fragte er und deutete auf das Eis. Es war nur eine Eisschale, aber mit zwei löffeln. Ich nickte und lächelte ihn an. Dann nahm ich mir einen Löffel und er tat es mir gleich.
Das Eis schmeckte vorzüglich. Daniel war wirklich wundervoll. Und lustig. Er bekleckerte sich nämlich andauernd und fluchte leise während ich lachte. Ich hatte mich noch nicht bekleckert. Als ich wieder einen löffel Schokolade nahm ruckelte Daniel mich extra an und das Eis rutschte vom löffel auf meine Hose. „Hey!", rief ich empört und Daniel lachte schadenfroh. Das ließ ich mir nicht gefallen. Ich nahm wieder einen löffel mit Eis und schmierte ihn Daniel ins Gesicht und nun war er der jenige der was abbekommen hatte! Seine Klamotten konnte ich ja nicht mehr dreckig machen, da er das schon selbst gemacht hatte. Nun lachte ich schadenfroh und hatte daraufhin einen Löffel Zitrone im Gesicht. Man war das Kalt! Ich prustete los und wir beide brachen in lachen aus.
Wir hatten noch viel Spaß und Daniel war wirklich so süß, doch langsam mussten wir wieder aufbrechen. Ich wischte mein Gesicht an der Decke ab, und das tat auch er. Wir konnten ja so nicht einfach auf die Straße gehen! Da würde ja jeder gucken! Lachend standen wir auf und gingen. Daniel meinte, er würde das ganze später aufräumen und ich bot ihm an ihm zu helfen, doch er lehnte ab. Wir unterhielten uns auf dem Weg noch etwas und ich fühlte mich wie im Traumland. In einer Wunderschönen Welt, aus der ich nie wieder raus wollte. Nie wieder verlassen wollte. Daniel nie verlassen. Ich sah schon die Lerche an der wir uns getroffen hatten und ein kleiner Stich in meinem Herzen sagte mir, dass Daniel und ich uns nun verabschieden mussten. Ich wollte nicht. Wollte bei Daniel bleiben. Da wurde mir klar, dass es egal war, was meine Mom sagte. Daniel gehörte zu mir. Und ich zu ihm. Egal ob es Unglück brachte. „Daniel", ich blieb stehen und er sah mich verwirrt an. „Ich... Liebe dich", sagte ich und zog ihn zu mir, um ihn zu küssen. Und er ließ es zu. Es kam wahrscheinlich überraschend. Aber ich musste es loswerden. Und ihn nie wieder loslassen. Ich klammerte mich an ihn und spürte wie auch er seine Hände um mich legte und den Kuss erwiderte. Ich war noch nie in meinem Leben so glücklich gewesen. Ich würde Daniel immer lieben. Egal wer irgendwas dagegen sagte. Sie konnten nicht beeinflussen was ich fühlte. Und daran änderte nichts. Auch nicht, dass wir beide Monster waren.
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