Der Serval und die Jellicles

GeschichteDrama, Familie / P16
16.03.2014
22.08.2014
15
59739
 
Alle Kapitel
15 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Kapitel 1 Meiner Story. Das ist mein erstes Cats fanfic also bitte zerreißt mich nicht gleich in der Luft.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Es war ein warmer Morgen in der Massai Mara. Grazia eine zwölfjährige Servaldame saß auf einem Felsen und beobachtete ihre Jungen beim spielen. Es stimmte sie fast etwas wehmütig, dass ihre Jungen wohl in sechs Monaten eigene Wege gehen würden. Aber man soll sich über die Zeit freuen die man mit seinen Lieben hat. Grazia bemerkte, dass ihr jüngster Sohn Duma etwas abseits saß und seinen Geschwister beim Spielen zusah. Sie beschloss zu ihm zu gehen und verließ ihren Beobachtungsposten. Sie setzte sich neben Duma und leckte ihm sanft über das Fell. Der junge Serval sah zu seiner Mutter auf und fragte: ,,Was ist los Mutter?" ,, Alles was nicht fest ist." antwortete sie. Duma verdrehte leicht genervt die Augen und ließ seinen Blick wieder über die Savanne schweifen. ,,Wo nach hältst du Ausschau mein Junge?" fragte Grazia. ,,Nach Gefahren." antwortete der Jungsserval. Die Servaldame schüttelte den Kopf. Seit sein Vater von einem Leoparden getötet wurde, war Duma übervorsichtig. Er versuchte alles was eine Gefahr für seine Familie bedeuten könnte frühzeitig zu erkennen. ,,Du bist viel zu ernst für dein Alter." dachte Grazia. ,,Geh ruhig mit deinen Geschwistern spielen. Ich übernehme deinen Wachposten." sagte Grazia in der Hoffnung das ihr Sohn etwas entspannen würde. ,,Ich halte es für besser, wenn ich weiter die Situation im Auge behalte." sagte Duma. Der Servaldame kam eine Idee. Sie sagte herausfordernd: ,,Du hast wohl Angst das dich deine Geschwister beim Fangen spielen abziehen." ,,Du weist genau, dass ich der schnellste bin." gab der Jungservel beleidigt zurück. ,,Dann stell mir das unter Beweis!" sagte Grazia. "Und wie?" wollte Duma wissen. Seine Mutter kam grinsend auf ihn zu. Sie hob ihre Pfote und tippte ihm sanft auf den Kopf. ,,Tick du bist!" sagte sie und rannte davon. Grazia schoss dich gefolgt von Duma an ihren Junge vorbei. ,,Was geht denn jetzt ab?" fragte Jack, der zweit geborene. ,,Sieht so aus, als ob Mutter unseren Superwachposten zu spiele animiert hat." gab Bella die jüngste Schwester zurück. ,,Na dann kommt. Da will ich dabei sein!" sagte Cindy die älteste aus dem Wurf. Duma hatte seine Mutter eingeholt und mit einem Sprung auf den Rücken zu fall gebracht. Spielerisch biss er ihr in den Nacken. Nein um Duma müsste sich Grazia keine Sorgen machen. Er würde ohne Zweifel in der Wildnis überleben. Cindy, Jack und Bella hatte Duma und Grazia erreicht und stürzten sich auf die beiden. Die fünf Servale tobten ausgelassen durch die Savanne.

Duma vergas für einen Moment alle Gefahren, die seine Familie und ihn umgaben. Das friedlich Idyll wurde jäh von einem Geräusch gestört, dass für die Mara untypisch war. Das dröhnen eines sechs Zylinder Dieselmotors. Grazia war sofort in Alarmbereitschaft. ,,Was ist das Mutter?" fragte Bella ängstlich. ,, Ein Jeep. Das sind bestimmt Touristen die Fotos von uns machen wollen. Man diese dämlichen Menschen können einem aber auch den letzten Nerv rauben." sagte die Servaldame. Duma hielt seine Ohren weiter gespitzt. ,,Mutter das sind keine Touristen. Der Jeep ist viel zu schnell unterwegs." sagte der junge Serval angespannt. Auch Grazia fiel jetzt auf, dass das Fahrzeug sehr schnell war. Sie bekam Panik. ,,Das sind Wilderer! Schnell in die Höhle!!" rief das Servalweibchen. Ihre Junge rannten wie die besengten los. Nur Duma hielt sich etwas zurück. Er hätte vor den anderen in der Höhle sein können, aber der Schutz seiner Familie war ihm wichtiger, als die eigene Sicherheit. Der Jeep hielt an und zwei Männer mit Netzen stiegen aus. ,,Da vorne ist eine Servalfamlie. Los die schnappen wir uns Frank". reif der erste der beiden Männer. ,,Geht klar. Die bringen uns bestimm ne Menge Kohle Tom." sagte der andere. Grazia saß am Höhleneingang und beobachtete die Situation mit wachsendem Entsetzten. Jack und Cindy waren bereits im Sichern Bau. Bella war ein wenig zurück gefallen und Duma bildete das Schlusslicht. Einer der Wilderer warf sein Netz und traf Bella. ,,Ich hab einen Tom.! rief Frank. Bella versuchte sich verzweifelt aus dem Netz zu befreien. Duma sah den Kampf seiner Schwester. ,,Ich werde dich schützen!" dachte er und machte kehrt. Bevor Frank sein Netz zuziehen konnte hing ihm bereits Duma am Arm und verbiss sich in sein Handgelenk. Bella konnte das Ablenkungsmanöver ihres Bruders zur Flucht nutzen und in die sichere Höhle verschwinden. Tom rannte auf Grazia zu blieb aber stehen, als er die Schreie seines Kumpels hörte. ,,Verdammte Scheiße. Tom komm her und befrei mich von diesem Mistvieh!" schrie Frank. Tom spurtete zu seinem Partner und musste sich ein Lachen verkneifen. ,,Ich sehe schon die Schlagzeile. Junge Servalkatze bringt den Großen Jäger Frank Porter zur Strecke." sagte der Wilderer lachend. ,,Das ist nicht komisch du Arsch. Hol mir die Katze vom Arm. Sein Biss ist verdammt schmerzhaft und die Krallen sind auch nicht ohne." sprach Frank genervt. Tom zog bedächtig seine Pistole aus dem Holster. ,,Bist du irre man. Du kannst mir das Vieh doch nicht vom Arm schissen. Nachher ballerst du mir noch was weg!" reif der Wilderer aufgebracht. ,,Reg dich ab. Ich gar nicht vor zu schießen." sagte Tom. Er nahm die Waffe am Lauf und schlug Duma das Griffstück auf den Kopf. Der Serval verlor das Bewusstsein.

Von weitem sah Grazia das ganze und verkroch bei ihren Jungen in der Höhle. Von weitem hörte sie wie sich die Wilderer unterhielten. ,,Man Frank der Kleine hat es dir aber ganz schön gegeben." sagte Tom grinsend. ,,Gib mir bitte mal die Knarre." sagte Frank. Sein Kumpel gab ihn die P99. Frank zielte auf Duma und sprach. ,,Jetzt hast du ausgespielt! Du kleiner Scheißkerl!" Tom riss den Arm seines Freundes hoch. Ein Schuss löste sich. Grazia brach in Tränen aus. Sie hatte ihren jüngsten Sohn verloren. Sie machte sich nicht die Mühe das Gespräch der Männer weiter zu belauschen. Auch Jack und Cindy konnte ihre Tränen nicht zurückhalten. Aber Bella traf der Verlust am härtesten. ,,Es ist alles meine Schuld. Wäre ich ein bisschen schneller gerannt würde Duma noch leben." sagte sie aufgelöst. ,,Das ist Blödsinn. Duma hätte sicher nicht gewollt das dir was passiert. Er hätte sich auch so auf die Wilderer gestürzt um uns zu schützen!" sagte Jack. Cindy nickte bestätigend. Grazia kuschelte sich an ihre Jungen. Die vier Servale trauerten um ihr verlorenes Familienmitglied.

,, Sagt mal Tom bist du übergeschnappt. Das Drecksvieh hat mich gebissen. Glaubst du ich lass mir das gefallen?" schrie Frank aufgebracht. ,,Reg dich ab Frank. Das ist nur ein Kratzer. Der junge Serval bring uns locker fünfundzwanzigtausend Dollar ein. Aber nur wenn er lebt. Tot bring er uns gar nichts!" sagte Tom sachlich nüchtern und nahm Duma auf den Arm. Der Wilderer strich dem Serval leicht über das Fell und sagte zu Frank: ,,Schau dir mal seine Fellzeichnung an. Für den Kleinen bekommen wir einen Bombenpreis und jetzt mach die Transportbox auf." Frank ging ans Heck des Jeep und öffnete die Ladefläche, auf der mehrere Transportboxen in verschiedenen Größen standen. Tom legte den Serval vorsichtig in Box und verschloss sie. Die Wilderer stiegen ein und fuhren los.

Duma erwachte mit schrecklichen Kopfschmerzen. ,,Was ist passiert?" fragt sich die junge Katze. Nach und nach kamen die Erinnerungen zurück. Der Serval wurde unsanft aus seinen Gedanken gerissen, als der Jeep abrupt zu stehen kam. Duma knallte gegen die Wand der Transportbox. Er rappelte sich hoch und schüttelte sich. Seine Kopfschmerzen wurden durch den Aufprall noch einmal leicht verstärkt. Die Klappe zur Ladefläche wurde aufgerissen. Mehrere Männer luden die Transportboxen aus. Ein Mann mit weißen Kittel nahm jedes der Tiere unter die Lupe. Auch Duma blieb diese Prozedur nicht erspart. Der Mann untersuchte ihn und verpasste ihm zu allem Überfluss ein Reihe schmerzhafter Stiche. Dann ging es zurück in die Transportbox. ,,Die Tiere sind alle gesund und geimpft." sagte der Mann in weiß. ,,Gut Doktor Jones." sagte Frank. ,,Ich geh mal rüber zu Eddie und schau ob die Papiere schon fertig sind." sagte Tom. ,,Achte drauf, dass die Dokumente auch Wasserdicht sind!" rief Frank seinem Freund nach. Eine halbe Stunde später kam Tom zurück mit einem Packen Papiere in der Hand. ,,Hier sind die Dokumente. Zuchtbelege und Frachtpapiere." sagte der Wilderer. Frank sah sich die Papiere genau an. ,,Sehr schön. Dann bringen wir den Serval und den Gepard mal zu Flughafen." sagte Frank. Duma hatte das Gespräch zwar mit gehört, verstand den sind aber nicht. Das einzige was er verstanden hatte, war das ein Gepard mit von der Patti war. Das Fell des Servals sträubte sich. Er konnte Geparde auf den Tot nicht ausstehen. Wahrscheinlich, weil sich die schnellen Großkatzen einen Spaß draus machten Servale kreuz und quer durch die Savanne zu jagen. Wieder wurde die Transportbox bewegt. Erst wurde eine recht große Box auf die Ladefläche des Jeeps geschoben. Anschließend die von Duma. Mit einem dumpfen schlag gingen die Türen zu. Der Serval konnte einen verhassten Geruch war nehmen. Es stank nach Gepard. Von seiner Box aus konnte Duma in die Box des Geparde schauen. Die Großkatze musterte den Serval neugierig. Wütend fauchte Duma den Gepard an. ,,Warum denn so aggressiv? Ich hab dir doch gar nichts getan." sagte die Gepardin mit sanfter Stimme. ,,Aber du würdest, wenn du könntest!" warf der Serval scharf zurück. ,,Nein das würde ich nicht." sagte die Gepardin verletzt. Duma lachte bitter und sprach: ,,Ja das Lied der falschen Freundschaft wird oft von euch Großkatzen gesungen!" ,,Hör mal Kleiner, wenn du oder eines deiner Familienmitglieder von einem meiner Artgenossen verletz wurde tut es mir aufrichtig leid. Aber bitte schieb uns nicht alle über einen Kamm." sagte die Gepardin traurig. Duma tat es leid, dass er die Großkatze so angefahren hatte. Sie schien ja ganz nett zu sein. ,,Wie heißt du eigentlich?" fragte der Serval. Die Mine der Gepardin hellte sich sichtlich auf und sie sprach: ,,Mein Name ist Kikay. Und wie lautet dein Name?" ,,Ich heiße Duma." Kikay sah den Serval verblüfft an. ,,Was ist?" fragte er. ,,Nichts1 Aber weißt du was dein Name bedeutet?" Duma schüttelte den Kopf. ,,Duma ist Suaheli und bedeutet Gepard." erklärte Kikay. Der Serval sah sie verdattert an. ,,Wieso hat meine Mutter mich Gepard genannt?" dachte Duma. Kikay und Duma unterhielten bis die Fahr endete. Wieder wurden die Transportboxen umgeladen. Diesmal auf einen offenen Anhänger. Die Fahr endete so schnell wie sie begonnen hatte. Wieder wurden sie umgeladen. Diesmal in ein Flugzeug. Die Boxen wurden Gott sei Dank wieder aneinander gestellt. Kikay und Duma konnten sich also weiter unterhalten. ,,Hey Kikay dieses ständige hin und her geht mir so langsam aber sicher auf den Pin!" sagte der Serval. ,,Mir auch!" sagte die Gepardin. Beide waren ziemlich müde und versuchten etwas Schlaf zu bekommen.

Durch eine heftige Vibration wurden die beiden Katzen aus dem Schlaf gerissen. Beide bemerkten das sich die Maschine nicht mehr bewegte. ,,Wo sind wir?" wollte Duma wissen. ,,Ich habe keine Ahnung. Aber sicher wir werden es bald erfahren." antwortete Kikay. Der Frachtraum des Flugzeugs wurde geöffnet. Gepäck und Fracht wurde entladen. Die Transportboxen von Duma und Kikay waren als letztes dran. Die beiden Katzen wanderten nach tierärztlicher Untersuchung in eine sechswöchige Quarantäne. Als sicher war, dass die beiden keine ansteckenden Krankheiten hatten wurden sie erneut in ein Fahrzeug verladen. ,,Jetzt geht das wieder los." dachte Duma genervt. Kikay dachte wohl das selbe. Die Fahr endete eine halbe Stunde später. Die Hecktüren wurden geöffnet und Kikays Box entladen. ,,Mach Gut Duma. Komm mich mal besuchen, wenn du in der Nähe bist." sagte die Gepardin traurig. ,,Das werde ich. Keine bange!" rief der Serval, bevor die Türen wieder geschlossen wurden. Die weiterfahrt dauerte nicht lange. Erneut wurden die Türen geöffnet. Ein Mann entlud Dumas Transportbox und brachte sie in ein Gebäude. ,,Peters Exoten London" konnte Duma über der Tür lesen. Die Box wurde in einem warmen Raum abgestellt und die Klappe geöffnet. Der Mann blickte kurz in die Box und sagte zum Serval. ,,Du hast es geschafft. Willkommen in deinem neuen zu Hause." ,,Von wegen bei der nächst besten Gelegenheit haue ich ab. Zurück zu meiner Familie." dachte Duma. Er wusste ja nicht, dass er in einem andern Erdteil war. Die Fluch müsste aber bis morgen warten. Duma war einfach viel zu erschöpft. Er hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Er wollte jetzt nur eins. Schlafen!!                        


Ich hoffe es hat euch ein wenig gefallen.

Bis dann Silberfuchs
Review schreiben