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"Achtung! Warnung!"

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteLiebesgeschichte / P12 / MaleSlash
15.03.2014
15.03.2014
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988
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Dieses Kapitel
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15.03.2014 988
 
Hola!

Nun habe ich es auch endlich geschafft, den OS mit den beiden on zu stellen ;)

Disclaimer: Jeder, der hier genannten Personen, gehört sich selbst und ich kenne auch niemanden von den beiden persönlich. Auch die Handlung ist frei erfunden und beruht nur auf meiner Fantasy. Handlungsgleichheit oder ähnliches ist unbeabsichtigt.

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„Hey“, verwundert hob ich den Kopf und kniff sofort die Augen zusammen, da ich geradewegs in die Sonne sah: „Hi“
Darauf folgte eine unangenehme Stille – ich wusste dass Sébastien sicher irgendetwas erzählen wollte, sich aber nicht ganz traute, verständlich wenn man bedachte wie ich ihn das letzte Mal, als er mich zu einem „Gespräch“ gebeten hatte, angeschrien hatte.
Doch ich hatte nicht vor das Schweigen zu brechen, denn ich war nicht wirklich heiß darauf mit ihm zu sprechen, meiner Meinung nach hatten wir uns nichts zu sagen.

„Ähm, hast du jetzt auch Pause?“, der Schweizer trat unruhig von einem Bein auf das andere.
„Mhm“, kurz nickte ich, fuhr aber damit fort meine SMS auf dem Handy weiter zu tippen.
„Können wir dann bitte mal reden?“, man merkte deutlich dass er sich unwohl fühlte.
„Nein, da sich deine Auffassung von ‚Reden‘ wohl drastisch von der meinen unterscheidet“, knurrte ich und stand seufzend auf.
„Ich hab dir doch schon gesagt dass mir dass mit damals echt leid tut – ich hätte das nicht tun sollen-“, ich unterbrach ihn: „Hätte, könnte sollte, möchte - du hast es trotzdem gemacht. Und ein ‚Tut mir leid‘ hilft auch nicht wirklich, du weißt gar nicht wie ich mich da erschrocken habe“, mit einer Kopfbewegung deutete ich ihm, mit mir zu kommen.
„Dass du dich erschrocken hast?“, leicht spöttisch zog Sébastien eine Augenbraue hoch.
„Du hast ja keine Ahnung!“, fauchte ich und schlängelte mich durch die Arbeiter, die hier gerade Pause machten.
Als ich mir wieder sicher war, dass uns niemand mehr zuhörte, sprach ich weiter: „Ich trau mich jetzt nicht mal mehr irgendwo drunter vorbei zu gehen, wenn oben irgendetwas grünes hängt und Mistelzweige hasse ich sowieso!“
„Warum das denn? Hab ich etwa so schlecht geküsst?“, belustigt wackelte er mit den Augenbrauen.
Diese Aussage überraschte mich jetzt und ich wurde rot: „Das hab ich nie behauptet – aber das war ja auch nicht das Thema. Das Thema war dass du mich einfach so überrascht hast“
„Hätte ich dich vorwarnen sollen?“, fragte der Schweizer lachend.
Auch wenn ich mir dabei irgendwie verarscht vorkam, nickte ich kurz.
„Mhm, okay, gut“, grinsend blieb Sébastien stehen, „Achtung Felix, ich werde dich jetzt küssen!“ Ich war zu überrascht um zu reagieren, als er mich an den Schultern packte, gegen die nächste Wand drückte und seine Lippen auf meine legte.

Überrascht riss ich dich Augen auf und stemmte meine Hände gegen seine Brust – doch schnell unterließ ich die Gegenwehr und wartete stattdessen einfach ab.
„Das letzte Mal hast du wenigstens noch zurückgeküsst“, der Schweizer zog einen Schmollmund.
„Da war ich angetrunken – außerdem…keine Ahnung…lass mich doch einfach in Ruhe!“, knurrte ich schließlich, tauchte unter seinen Armen hindurch und ließ ihn einfach stehen.
Doch natürlich gab er sich damit nicht zufrieden.
Ich schloss seufzend die Augen, als ich seine Schritte vernahm die mir folgten.
„Warst du nicht, du warst komplett nüchtern!“, wenn Blicke töten könnten wäre Sébastien soeben tot neben mir zusammengesunken.
„Na wenn du meinst“, ich verdrehte die Augen, „Kannst du mich nicht einfach in Ruhe lassen?!“
„Nein“, er grinste breit, „schließlich hat es dir doch auch gefallen!“
„Hat es nicht – ich bin nämlich nicht schwul“, ich atmete einmal tief durch.
Der andere lachte auf: „Musst du auch nicht – bi tuts ja auch! Und komm mir jetzt nicht damit dass du NICHT bi bist!“
„Ich hätte es nie abgestritten…“, ich warf ihm einen kurzen Blick zu, bevor ich wieder damit fortfuhr die anderen Leute zu beobachten.
„Du bist echt kompliziert“, schnaubte er nun und schüttelte den Kopf – ich zuckte nur mit den Schultern.

Unauffällig schielte ich zu Sébastien hinüber: Irgendwas war doch mit ihm…normalerweise war er, beim Mittagessen, nicht so still.
„Was ist los?“, mit der Vorahnung dass ich es bereuen würde, stellte ich ihm diese Frage.
Zögernd hob er den Kopf und musterte mich, dann fing er langsam an zu sprechen: „Ich bin am Nachdenken, wie ich dich doch noch von mir überzeuge!“
„Herr Gott, geht das schon wieder los“, stöhnte ich auf, „Sébastien – ICH bin NICHT an DIR interessiert, sondern glücklich an meine Freundin vergeben!“
„Ist das die mit der du dich immer streitest?“, purer Sarkasmus verließ seine Lippen.
„Punkt für dich“, missmutig zog ich meine Augenbrauen zusammen.
„Mhm, darf ich mir jetzt etwas wünschen?“, erwartungsvoll musterte er mich.
„Wenn ich jetzt ja sage, habe ich noch Chancen mein Mittagessen zu genießen, oder?“, ich seufzte auf.
„Eher, als wenn wir hier jetzt diskutieren“, grinste mein Gegenüber.
„Also schön, was wünscht du dir? Ich hoffe du weißt jetzt schon was du ausklammern kannst?!“, wäre eine Wand in Reichweite gewesen, hätte ich meinen Kopf vermutlich dagegen geschlagen – warum ließ ich mich nur immer wieder erweichen?!
„Du gehst morgen mit mir aus! Einfach nur in einen kleinen Club hier in der Nähe – okay?“, Sébastien sah mich an.
Zögernd nickte ich: „Ich hasse die Gegend hier aber na gut, wenns sein muss…“
Sichtlich zufrieden mit sich und der Welt lehnte sich der Schweizer zurück, grinste mich nochmal an, bevor er aufstand und sein Tablett zurückbrachte.

Als er hinter mir vorbei in Richtung Ausgang ging, blieb er nochmal stehen, beugte sich zu mir herunter und grinste: „Und wie willst du was von mir – denn selbst mit deiner Freundin wolltest du nie, und zwar wirklich NIE, feiern gehen!“, dann verschwand er lachend.
Fassungslos sah ich ihm nach: Das war doch wohl die Höhe!
Doch das Schlimme daran war: Er hatte auch noch sowas von Recht…

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Sooo, ich hoffe ehrlich dass es euch gefallen hat und ihr mir eure Meinung dazu in Form eines Reviews hinterlasst ;)

Für Rechtschreib- oder Tippfehler entschuldige ich mich, das Ganze ist ohne Word und somit auch ohne Rechtschreibprogramm entstanden ;D
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