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Zufällige Songfic

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Draco Malfoy Hermine Granger Hugo Weasley Lily Potter Ronald "Ron" Weasley Severus Snape
12.03.2014
12.03.2014
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12.03.2014 1.440
 
So, da ich endlich mal wieder etwas schreiben wollte, aber meine Muse leider auf Urlaub ist, hab ich mir jetzt einfach mal ein Projekt gesucht, dass mich praktisch zum Schreiben zwingt:

Zufällige Songfic: http://forum.fanfiktion.de/t/8376/1

Kein großes Überlegen, was ich schreiben will, kein Planen, kein Zeit vetrödeln, sondern einfach hektisch drauf los tippen.
Es war absolut fantastisch und absolut stressig und ich würde es jedem empfehlen, besonders wenn man sonst immer durch den eigenen Perfektionismus davon abgehalten wird, etwas auf’s Papier zu bringen, ohne es vorher zwanzig mal im Kopf umzuformulieren bis es vermeintlich perfekt klingt.

Ein klitzekleines Zugeständnis für meinen Perfektionismus hab ich aber gemacht und mich bemüht, nachträglich möglichst alle Tippfehler zu verbessern. Das sollte nicht zu sehr gegen die Regeln sein, hoffe ich.

Über Reviews würde ich mich wie immer freuen, vor allem würde mich interessieren, ob bei meinen Ergüssen immer klar ist, um wen und was es grob gesagt geht, da ich irgendwie kaum Namen verwendet habe^^

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1.) Hurts – Stay


Er war noch nie gut mit Worten gewesen. Das war schon immer etwas, das er an Hermine bewundert hatte. Wie sie mit Worten umgehen konnte... er sagte dagegen einfach, was ihm in den Sinn kam, und dafür hatte sie ihn schon oft ausgescholten. Er war einfach nicht feinfühlig oder so... aber das sollte man wohl, wenn man jemandem seine Liebe gestehen wollte, oder... nun, hier war sein Dilemma: Er befand sich mitten in der Schlacht um Hogwarts, jeder um ihn herum kämpfte um sein Leben und niemand konnte sicher sein, die nächsten Minuten zu überleben. Nicht Harry, nicht Voldemort, nicht irgendein Kämpfer der hellen oder dunklen Seite, nicht er selbst und nicht Hermine. Und genau deshalb konnte er jetzt einfach nicht versuchen feinfühlig zu sein. Er hatet einfach nicht die ZEIT dazu, aber musste Hermine einfach küssen.

2.) One Republic – Marchin On

Sie wussten nicht wie sie noch weiter durchhalten sollten. Um sie herum herrschte doch nur das Chaos. Flüche in allen erdenklichen Farben schossen durch die Luft, Decken und Wände stürzten ein, Menschen schrieen, kreischten, brüllten, während sie um ihr Leben kämpften. Die Überlebenschancen in diesem Inferno, in dem sie sich befanden, waren so gut wie bei null. Trotzdem kämpfen sie weiter gegen die Todesser, die so viele waren, die mächtige, schwarzmagische Zauber beherrschen, von denen sie noch nicht mal etwas gehört hatten, die keinerlei Rücksicht kannten, selbst wenn man sich ergeben wollte, die Gefallen daran fanden, jedes Opfer leiden zu sehen. Sie wussten nicht wieso sie überhaupt kämpften, hatten keine Gelegenheit überhaupt darüber nachzudenken, sondern schossen nur immer Zauber um Zauber ab, denn das war ein Kampf und sie mussten kämpfen. Sie wollten es nicht einmal doch sie mussten.

3.) Michael Bublé – Cry me a River

„Deine dämlichen Entschuldigungen sind mir so was von scheißegal! Du hast es nicht so gemeint?!? Wieso hast Du es dann gesagt?“ „Ich-“ „Halt einfach den Mund! Ich will es nicht hören! Ich dachte Du wärst mein Freund, aber offensichtlich bin ich für die nur ein dreckiges Schlammblut! Schön! Dann sind wir eben keine Freunde mehr!“ Und mit diesen Worten rauschte sie davon, obwohl sie die Trauer in seinen Augen gesehen hatte. In diesem Moment war es ihr egal. Nein, nicht egal: Sie fühlte Genugtuung, wenn sie ehrlich war. Er hatte es nicht anderes verdient, nachdem er sie so verletzt hatte. Sollte er doch sehen, wie er mit den Rumtreibern klarkam, wenn sie nicht mehr dazwischen ging, sollte er doch mit seinen dämlichen Freunden aus Slytherin rumhängen. Sie wollte ihn nie wieder sehen.

4.) Lily Allen – The Fear

Er würde alles tun, was nötig war, um immer auf der Sieger-Seite zu stehen. Es war ihm egal, was andere davon hielten, aber er würde nicht einfach irgendein Typ in der Masse sein. Er war ein Malfoy: schön, vermögend, einflussreich. Und er würde alle diese Punkte noch weiter ausbauen, so weit er konnte. Moral war etwas für schwache Menschen oder für Menschen ohne klare Ziele. Er gehörte nicht zu solchen Menschen. Seine Moral, war die Macht des Stärkeren. Oder auch des Klügeren oder Reicheren oder ... ganz egal. Es wurde nunmal von ihm erwartet, erfolgreich und klug und all das zu sein, er konnte seine Familie nicht enttäuschen.

5.) Leona Lewis – Happy

Sie hatte ihre Entscheidung getroffen. Gegen ihre Familie und für den Jungen den sie liebte. Es war sicher nicht der leichte Weg und sie wusste nicht, ob sie auf diesem Weg glücklich werden würde, doch sie hoffte einfach. Sie hoffte, dass sie dieser Junge glücklich machen würde, auch wenn es sie unglücklich machte, ihre Familie aufzugeben, ihre Vergangenheit aufzugeben, alles aufzugeben, was sie war. War es denn wirklich so schwer glücklich zu werden? Mehr wollte sie doch gar nicht. Keine Reichtümer oder Macht, einfach nur ein nettes, glückliches Durchschnittsleben. Wieso tat der Weg dorthin so weh? Musste man wirklich erst leiden, um wahres Glück fühlen zu können? Sie wusste es nicht, doch sie würde es herausfinden, auf die harte oder die sanfte Tour. Es war eigentlich unerheblich. Wichtig war es zu versuchen und den Schritt zu wagen.


6.) Avril Lavigne – Push

Warum stritten sie in letzter Zeit so viel? Warum schrieen sie sich dauernd an? Sie liebten sich doch! Sie hatten zwei wundervolle Kinder und trotzdem... in letzter Zeit war irgendwie alles außer Kontrolle geraten und statt über Probleme zu sprechen, brüllten sie sich quer durch das ganze Haus an. Obwohl es sie selbst schmerzte, den anderen so zu verletzten, machten sie einfach weiter. Obwohl sie einfach nur ihre Ruhe wollen, schrieen sie immer lauter. Obwohl sie sich liebten, verhielten sie sich als ob sie sich hassten. Und obwohl sie all das wussten, schafften sie es nicht es zu ändern.

7.) Die Ärzte – Nichts in der Welt

Sie waren geschieden. Die Kinder würden bei Hermine bleiben aber Ron konnte sie jederzeit besuchen und am Wochenende würden sie bei ihm sein. Keiner von beiden war glücklich damit. Sie saßen zu Hause oder in der Arbeit und konnten nichts tun als vor sich hinzubrüten. Was war schiefgelaufen? Gegensätze ziehen sich an, hieß es und darauf hatten sie ihre Hoffnungen gesetzt, doch genau diese Gegensätze hatten sie immer weiter auseinander getrieben. Vielleicht stimmte doch eher das andere Sprichwort: Gleich und gleich gesellt sich gern. Doch das wollte keiner von beiden wahrhaben. Jeder wollte den anderen zurück und keiner wusste wie er dass erreichen sollte. Wahrscheinlich würde es gar nicht gehen. Manche Wunden heilten nicht, manchen Streit konnte man nicht schlichten. Manchmal konnte man etwas kaputtes eben nicht wieder reparieren.

8.) Maroon Five – How

Seit fast einem Jahr waren sie jetzt schon geschieden. Keiner hatte einen neuen Partner gefunden. Wie sollten sie auch, wenn sie noch immer in der Vergangenheit fest hingen? Sie wollten sich ja davon lösen, aber wie? Wie vergaß man jemanden? Es ging nicht. Man konnte nur erinnern nicht gezielt vergessen. Wie sollten sie jemanden Neuen finden? Es ging einfach nicht. Vielleicht sollten sie es noch einmal miteinander versuchen. Denn wenn sie niemand anderen fanden, gab es wohl kaum andere Alternativen. Aber wie sollten sie wieder zusammen finden? Man konnte doch nicht einfach sagen: „Vergeben und vergessen“ und das war’s dann. Niemand hatte ihnen beigebracht mit einer solchen Situation umzugehen. Alle Sprüche die sie in Hogwarts kennen gelernt hatten, nützten nichts für die Frage: WIE?

9.) Taylor Swift – Begin again

Ron hatte eigentlich gar nicht wirklich kommen wollen. Aber Hermine hatte ihn eingeladen. Völlig überraschend war vorgestern die Eule bei ihm eingetroffen. Er hatte absagen wollen, aber Harry hatte ihm gesagt, er würde ihn notfalls dorthin fluchen, also war er doch gekommen. Hermine sah gut aus in ihrem lindgrünen, knielangen Kleid. Sie hatte ihn noch nicht bemerkt, zu seinem Glück stand sie mit dem Rücken zum Kamin aus dem er gerade gestiegen war. Sie war in ein angeregtes Gespräch mit Ginny vertieft, warf lachend den Kopf in den Nacken, strich sich eine widerspenstige Strähne aus dem Gesicht und mit einem Mal war all der Streit vergessen. All die Schmerzen, die sie sich gegenseitig zugefügt hatten waren vergessen und er war einfach nur verliebt.

10.) Amy MacDonald – Your Time will come

“Ich will auch nach Hogwarts!”, quengelte Hugo, während Rose in den Hogwarts-Express stieg und Tränen standen in seinen Augen. „In zwei Jahren, darfst Du mitfahren“, versuchte Hermine ihren Sohn zu trösten und nahm ihn in den Arm, doch er machte sich frustriert los. „Ich will JETZT nach Hogwarts und nicht in zwei Jahren“ „Ich weiß, Schatz. Die zwei Jahre werden wie der Wind vergehen und dann darfst Du auch nach Hogwarts und Du wirst alle Zauber lernen und Quidditch spielen und tolle Freunde finden und die beste Zeit deines Lebens haben.“
 
 
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