Kasumi's Geschichte

GeschichteFreundschaft, Horror / P16
Kohta Mayu Nana (Nr.7) Nyu/Lucy OC (Own Character) Yuka
12.03.2014
15.03.2019
9
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Hallu!
Mal etwas anderes...
Einer meiner Lieblings-Anime :D

Viel Spaß beim Lesen

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Kapitel 1: Ausbruch

Ich war eingesperrt seit meiner Kindheit. Die Menschen der Organisation behaupteten, dass ich gefährlich wäre. Sie hatten schon viele Experimente an mir durchgeführt. Die meisten dieser Experimente waren sehr schmerzhaft, da sie herausfinden wollten, wie stark meine Vektoren waren mit denen ich Schüsse von Gewehren abblocken und ablenken konnte. Doch noch nie hatte ich je das Tageslicht gesehen, wonach ich mir schon mein ganzes Leben lang sehnte.
Meine mir zugeteilte Mutter, meine Pflegemutter, hatte mir schon vieles von der Außenwelt erzählt und ich wollte es endlich mit meinen eigenen Augen sehen.
Damit ich meinen Wunsch endlich erfüllen konnte, wollte ich aus diesem Institut ausbrechen, auch wenn das bedeutete, dass sie mich wieder einfangen würden, doch ich wusste, dass meine Vektoren stark und lang waren. Die Organisation ging davon aus, dass meine Vektoren eine Reichweite von 11 Meter hatten, doch hatte ich bereits geschafft die Fensterscheibe zu berühren, die schätzungsweise 15 Meter entfernt war.
Außerdem wusste ich auch, dass meine Vektoren mittlerweile Kaliber 50 abwehren konnten, also Panzerbrechende Munition, was vor mir noch niemand geschafft hatte, wie ich es einst von einem Mitarbeiter aufgeschnappt hatte, als sie wieder mal eins ihrer Experimente an mir durchgeführt hatten. Leider aber schaffte ich es nicht immer, vor allem dann nicht, wenn mehrere Gewehre auf mich schossen.

Ich hockte wieder mal in meiner Befestigung, die mich bewegungsunfähig machten. Mein Gesicht war wie immer durch Bandagen und einer Maske verdeckt, die ich abgrundtief hasste. In vollkommener Dunkelheit zu leben war einfach nur beschissen, selbst bei ihren Experimenten trug ich sie und ich konnte sie mit meinen Vektoren nicht abnehmen, was ich nicht so  ganz verstand, vor allem da ich ja panzerbrechende Munition abwehren konnte.
Zum Glück war aber die Maske kein Hindernis, sondern störte mich nur. Ich wusste nicht, wie spät es war, aber wenn mein Zeitgefühl nicht falsch war, dann müsste meine Pflegemutter wieder zu mir sprechen.
Ich hatte recht, denn eine Stimme sagte zu mir: "Einen wunderschönen Guten Abend, Kasumi!"
Ich lächelte innerlich. "Wie spät ist es?"
"Es ist acht Uhr abends.", antwortete sie mir freundlich.
"Ist es bereits dunkel draußen?", hakte ich weiter nach.
"Wieso willst Du das wissen? Aber ja, es ist bereits dunkel.", erwiderte sie.
"Ich wollte es nur wissen", meinte ich nur, doch schon lange hatte ich einen Plan mir ausgedacht und jetzt war der Zeitpunkt gekommen. Dieser Moment war perfekt. Ich konzentrierte mich. Meine Pflegemutter sagte irgendetwas zu mir, doch ich hörte gar nicht zu, denn es interessierte mich nicht.
Ich ließ meine Vektoren nach vorne schnellen und spürte dann einen kurzen Widerstand. Ich nahm an, dass das Glas war vom Kontrollraum, was stimmte. denn ich konnte Tasten erspüren. Ich drückte aber keine, denn ich suchte nach einem großen Schalter, weil solche meist für Notfall waren. Einen Augenblick später fand ich einen und mit frohen Mutes haute ich auf den Schalter drauf.
Eine Sekunde später wurde Alarm ausgelöst und ich lächelte verschmitzt. Durch das Mikro, welches an war, hörte ich, wie sie laut darüber diskutierten, wie es sein konnte, dass plötzlich Alarm ausgelöst wurde, vor allem plötzlich hörte ich auch, wie die Vorrichtungen begannen sich zu bewegen und dann spürte ich, wie die Halterungen sich lösten. Mithilfe meiner Vektoren stützte ich mich ab und sank langsam auf den Boden.
Endlich konnte ich zum ersten Mal meine Arme, Hände, Beine und Füße bewegen, doch merkte ich sofort, dass ich keinen Halt hatte.
Durch die Lautsprecher ertönte: "Alarmstufe Rot! Alle Einheiten zu Nummer 41! Alle Einheiten zu Nummer 41!"
Ich lachte, denn ich war es, die ausgerufen wurde. Ich hatte wohl ihre Sicherheitsmaßnahmen durchbrochen. die mich festhielten. Ich ging, so gut ich konnte. mit Hilfe meiner Vektoren. Vor mir konnte ich die große Metalltür erspüren. Ich tastete die Wand ab. Sogleich ertastete ich einen Hebel. Diesen legte ich um und ich spürte einen Windhauch, der mir entgegen kam, genauso hörte ich einen Öffnungsmechanismus.
Ich ging weiter und hörte kurz darauf Gewehre, die geladen wurden.
Ein Mann rief laut: "Sofort stehen bleiben und zurück in Deinen Raum, Einundvierzig!"
Ich blieb zwar stehen, doch ich schüttelte den Kopf. "Nein! Ich will nicht mehr eingesperrt sein!"
„Wenn Du Dich weigerst, dann werden wir Dir Schaden zu fügen!“, sagte der gleiche Mann wie zuvor.
Ich seufzte. Mit meinen Händen packte ich meine Maske und versuchte zum ersten Mal in meinem Leben diese abzunehmen, doch egal wie kräftig ich auch daran zerrte, ich bekam sie nicht ab.
Vor Wut schnellten meine Vektoren auf die Soldaten zu. Mühelos hätte ich sie in Stücke reißen können, jedoch versuchte ich mich beherrschen und ließ es in letzter Sekunde sein, sodass ich lediglich ein Gewehr in Stücke riss.
„Was zum Teufel?“, riefen die Soldaten durcheinander, „Wie ist das möglich, dass sie uns erreichen kann?“
Plötzlich hörte ich schnelle Schritte von meiner linken. Kurz darauf ertönte die Stimme meiner Pflegemutter, die rief: „Kasumi!“
„Mayuka, verschwinde von ihr!“, rief der Mann wieder von vorhin, doch ich spürte, wie sie vor mir zum Stillstand kam.
Sie berührte meine Schultern mit ihren Händen und ignorierte so die Befehle des Mannes.
Ganz freundlich sagte sie zu mir: „Geh bitte wieder zurück in Deinen Raum“
Ich schüttelte wieder den Kopf und sprach nochmals: „Nein! Ich will nicht mehr eingesperrt sein!“
Der Mann rief sogleich: „Feuer frei!“
„Aber, Sir!?“, kam es von den Soldaten.
„Schießt!“, schrie er nun.
Dass sie auf ihre Angestellte und meiner Pflegemutter schießen wollten, hätte ich nicht gedacht, doch ich reagierte schnell und versuchte alle Schüsse abzuwehren, was mir auch gelang. Meine Pflegemutter hingegen hatte Angst, doch ich beschützte sie. Nach einer Weile hörten sie auf zu schießen. Sie hatten wohl keine Munition mehr, nahm ich an.
„Das ist unmöglich“, rief der Mann wieder.
„Kasumi“, sagte meine Pflegemutter langsam und fragte: „Du hast mich beschützt? Wie ist das möglich?“
„Wir Decloni sind nicht böse“, antwortete ich, „Ihr seid es, die mit euren Methoden uns zu Killermaschinen macht. Die Vektoren benutzen wir, um uns zu verteidigen. Das Töten kommt von selbst, wenn die Wut in uns so stark wird, dass wir sie nicht mehr bändigen können. Und nun nehmt mir diese verdammte Maske ab“, fügte ich fordernd hinzu und griff wieder mit meinen Händen meine Maske um sie abzunehmen, doch es gelang mir einfach nicht. Ich kniete mich hin und rollte mich nun ein.
Dann hörte ich ein Klimpern und wie sich ein Schloss öffnete. Meine Maske wurde abgenommen. Ich spürte zum ersten Mal, wie meine Haare meine Haut berührte. Jemand nahm mir die Bandagen ab, die ich noch unter der Maske trug.
Nachdem mein Gesicht frei war, blinzelte ich kurz, denn meine Augen mussten sich noch an das Licht gewöhnen, welches ich zum ersten Mal sah seit meiner Geburt.
Ich blickte in blaue Augen von einer Frau, dessen Gesicht mit hellbraunen Haaren umrahmt wurde.
„Kasumi“, sagte sie, sogleich wusste ich, dass das meine Pflegemutter war.
Sie  nahm mich in ihre Arme und legte dann meinen Kopf auf ihren Schoß. „Meine süße Maus, endlich sehen wir uns.“, erwiderte sie.
Ich starrte sie eine Weile an und sagte nach einer Weile zu ihr: „Meine leibliche Mutter bist Du jedenfalls nicht, Mayuka. Dich töten werde ich jedoch nicht. Lasst uns Freunde sein.“
Mayuka, meine Pflegemutter, bekam Tränen in den Augen, was ich nicht so sehr verstand, denn das sah ich zum ersten Mal, denn hinter der Fassade, die ich trug, konnte ich zwar alles hören, aber sehen war nie möglich gewesen.
Sie umschlang mich wieder mit ihren Armen und zerdrückte mich so fast, aber ich ließ es geschehen und wehrte mich nicht dagegen, denn ich glaubte, dass sie es brauchte.
Während Mayuka dies tat, konnte ich in die Gesichter der Soldaten sehen, deren Münder offen standen.

Doch war es noch nicht vorbei: An meiner Linken und meiner Rechten hörte ich, wie Gewehre geladen wurden. Als ich mit meinen Augen auf beiden Seiten hinüber schielte, durchfuhr mich ein Schaudern. Die Soldaten hatten Kaliber 50, panzerbrechende Munition.