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Key to Happiness

Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Oz Vessalius Raven (Gilbert Nightray)
11.03.2014
10.05.2015
7
13.097
 
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11.03.2014 2.069
 
Als ich schließlich von meinem Wecker geweckt wurde atmete ich tief ein. Ich brauchte jetzt unbeding ein Bad. Die Frage war nur wie ich den Weg dorthin überleben sollte. Ich legte meinen Arm über meine Augen. ,,Oz, wie geht es dir?´´ Ich blickte zu der Türe in welcher Mrs. Kate gerade stand. ,,Ich lebe noch...´´ meinte ich lächelnd. Es war nicht ehrlich und das wusste sie auch. ,,Kann ich irgendetwas für sie tun?´´ fragte sie während sie sich ans Bett stellte. Ich blickte kurz peinlich berührt zur Seite. ,,Ja ich würde gerne ein Bad nehmen, aber ich kann nicht so recht aufstehen.´´ Sie lächelte und nickte. Freute sich einfach das ich noch da war. Ich setzte mich aufrecht hin, was mir schon fast die Tränen in die Augen trieb. Mrs. Kate´s lächeln war verschwunden nun blickte sie mich erschrocken an. Ja so schlecht wie jetzt ging es mir noch nie. Ich griff nach ihrer Hand um aufstehen zu können, danach legte ich meinen Arm um ihre Schultern. Langsam liefen wir in das angrenzende Badezimmer. Manhcmal entwich mir ein kleiner Schmerzenslaut, jedoch riss ich mich zusammen so gut es eben ging. Im Bad angekommen ließ sie mir Wasser ein, während ich mich bis auf die unterwäsche entkleidete. Ich blickte in den Spiegel mir gegenüber. Ich war von blauen Flecken überseht. hatte einen Verband um den Kopf und einen dicken roten Abdruck an meinem Hals ebenso wie an meinen Händen.Meine Wange war geschwollen und blau. Ich sah Mrs. Kate inter mir stehen, blickte mich Mitleidend an. Ich lächelte leicht: ,,Es hätte schlimmer kommen können.´´ meinte ich entschlossen. ,,Danke übrigens, ich glaube ich schaffe den Rest alleine.´´ Sie nickte: ,,Falls etwas ist, rufen sie einfach.´´ Ich nickte. Bevor sie durch die Türe verschwand sah ich wie eine Träne ihre Wange entlang lief. Sie hatte sich schon immer Schuldig gefühlt. Ich fragte mich nur warum? Sie konnte nichts ausrichten wenn sie sich Querstellen würde, würde sie es auch erwischen. Also gab es keinen Grund dafür. Nach gefühlten zehn Minuten hatte ich es endlich in die Wanne geschafft. In welche ich mich einfach sinken ließ. Ja ich war selbst Schuld. Mein Vater würde mir wohl nie wieder verzeihen. Da jetzt auch noch Wochenende war konnte ich nicht einmal hier weg. Ich lachte weg. Ja ich würde gerne verschwinden aber wohin? Er würde mich finden. Egal wo ich war.

Als ich meine Schuluniform angezogen hatte musterte ich mich nocheinmal im Spiegel. Meine Wange war zwar nicht mehr geschwollen aber immer noch blau, so wie mein ganzer Körper und meine Stirn wurde von einem Pflaster geschmückt. Die schmerzen waren zwar immer noch da aber durch die Tabletten waren sie auszuhalten. Solange mich keiner berührte. Mein Vater hatte mich ignoriert, so als würde ich nicht existieren. Was mir auch wesentlich lieber war, bevor er wieder auf dumme Gedanken kam. Gegessen hatte ich nichts genauso wenig wie richtig zu schlafen. Mir war der Appettit vergangen und der Weg zum Speisesaal war zu schmerzhaft.
Außerdem hatte ich die ganze Zeit überlegt wie ich Gilbert gegenübertreten solle und bei Alice musste ich mich auch noch entschuldigen.
Im Auto blickte ich nach draußen. Was würde jetzt aus Gil und mir werden? Ich liebte ihn aber, wir hatten keine Zukunft. Ich würde ihn wahrscheinlich nur in Gefahr bringen. Der Gedanke daran schmerzte so sehr das ich ihn schnell wieder verwarft.

In der Schule angekommen stieg ich vorsichtig aus. Das schlimmste war überstanden. Ich sah mich um. Ich wollte Gil jetzt noch nicht über den Weg laufen. Schnell lief ich in das Klassenzimmer in welchem ich erleichtert ausatmete. Alice saß auf ihrem Platz, machte keine Anstalt mich zu begrüßen. Als sie mich aber schließlich richtig betrachtete blickte sie mich schockiert an. Stimmt ja ich sah nicht gerade gut aus. ,,Oh mein Gott Oz was ist den mit dir passiert.´´ fragte sie während sie auf mich zurannte. Ich kratzte mich verlegen am hinterkopf, da mich plötzlich alles anstarrten. ,,Erklär ich dir später ok?´´ meinte ich leise. Sie nickte. ,,Achja das wegen neulich tut mir leid ich hatte einfach einen schlechten Tag.´´
Sie schüttelte ihren Kopf: ,,Schon in Ordnung, aber das nächste mal bin ich wirklich sauer.´´ lachte sie. Ich stimmte mit ein. Gemeinsam setzten wir uns auf unsere Plätze. Hin und wieder hörte ich wie jemand darüber spekulierte was wohl mit mir passiert war. Diese Idioten hatten wohl keine Hobbys außer diesen ständigen Klatsch und Tratsch.

In der Pause stellte ich mich mit Alice unter einen Baum und erzählte ihr von meiner jetzigen Situation, nur das ich alles was mit Gil zu tun hatte ausließ. Sie blickte mich verwundert an. ,,Krass!´´ war das einzige was sie rausbrachte. ,,Da kann ich ja eigentlich froh sein das ich nicht so einen Vater hatte.´´ meinte sie erstaunt. ,,Lass uns über was anderes reden.´´ lenkte ich vom Thema ab. Alice erzählte mir das sie in einen blondhaarigen Jungen aus einer höheren Klasse verliebt war. Seinen Namen wollte sie mir jedoch nicht verraten. Auf einmal sah ich wie Gil auf uns zusteuerte. Er sah mich wie Alice zuvor auch besorgt an. ,,Komm mal mit.´´ meinte er ernst und zog mich am Arm mit. ,,Hey Algenschädel!´´ rief Alice noch hinterher, aber er ignorierte sie gekonnt.
,,Du tust mir weh.´´ meinte ich leise. Sofort ließ er mich los. Er hatte mich nur leicht am Arm gehalten, trotzdem hatte es geschmerzt. ,,Entschuldigung.´´ meinte er niedergeschlagen. Wir blieben erst stehen als wir auf dem Dach angekommen waren. Vorsichtig schob er meinen Ärmel nach oben. Er blickte erschrocken auf meinen Arm. ,,Das ist alles meine Schuld.´´ meinte er traurig. Ich schüttelte den Kopf. ,,DU hast damit überhaupt nichts zu tun Gil, dass hab ich mir selbst zu zuschulden.´´ Es brach mir das Herz ihn traurig zu sehen. ich hob sein Kinn leicht an. ,,Hey, es ist okay.´´ ich lächelte ihn an. Er strich mir leicht über die Wange. Ich schloss für einen winzigen Augenblick meine Augen, bevor ich seine Hand in meine nahm und kurz zudrückte. ,,Gil, hör mal wegen gestern lass uns das einfach vergessen. Es ist nicht der richtige Weg den wir einschlagen.Es bringt dir und mir nur unnötige Probleme ein.´´ Seine Augen weiteten sich. Er ließ sich an der Wand neben der Türe hinabgleiten. Ich setzte mich vor ihn. ,,Es tut mir leid aber...´´ ich konnte nicht weiter sprechen, denn er zog mich zwischen seine Beine und drückte mich leicht an sich. Den schmerz versuchte ich so weit es eben ging zu unterdrücken. Er machte mir das ganze nur noch schwerer. ,,Gib mir noch ein paar Minuten.´´ bat er mich. Ich ließ es zu, kuschelte mich noch einmal an ihn. Genoss ein letztes mal die Wärme die von ihm ausging. Plötzlich wurden meine Augen ganz schwer und viel zu. Keine fünf Minuten später war ich auch schon eingeschlafen.

Als ich wieder aufwachte sah ich mich hektisch um. Ich war in einem Schlafzimmer. Aber von wem? Langsam stand ich auf. Komischerweise ging es mir jetzt besser. Wahrscheinlich hatte der Schlaf gut zu meiner Genesung beigetragen. Als ich aufgestanden war merkte ich, dass ich ein mir viel zu großes Hemd trug. Wo waren meine Klamotten und wo war Gil? Ich trat aus der Türe heraus und erblickte auch schon Gil der am Fenster stand und rauchte. Als er die Türe gehört hatte drehte er sich um. ,,Schön das du wieder wach bist.´´ lächelte er. ,,Wie spät ist es den?´´ fragte ich und setzte mich auf das Sofa. ,,Gerade 13 Uhr, möchtest du was essen?´´ fragte er mich während er sich schon in die angrenzende Küche begab. ,,Ja ich hab einen riesen Hunger!´´ grinste ich während ich mir den Bauch rieb. ,,Kein Wunder, du hast ja auch drei Tage durchgeschlafen. ,,WAS?´´ ich ging auf ihn zu und packte ihn am Kragen: ,,Warum hast du mich nicht geweckt?´´ Gott ich hatte den ganzen Schulstoff verpasst und ich wra die ganzen Tage nicht Zuhause gewesen und mein Vater. Oh nein mein Vater wird ausrasten. ,,Es tut mir ja leid, aber du sahst einfach so fertig aus..´´ meinte er Schuldbewusst, während er mich reuevollem blick anschaute. Ich schüttelte den Kopf. ,,Schon ok.´´ Ich ließ ihn los und wollte wieder zurück aufs Sofa, doch er zog mich zurück und küsste mich wieder einmal. ,,Oz, mir ist egal ob es richtig oder falsch ist, ich liebe dich und das ist das einzige was zählt.´´ erklärte er mir und nahm meine Hand. Ich lief rot an. Ich glaube ich übertrumpfte sogar eine Tomate. Ich blickte verlegen auf die Seite: ,,Hör zu ich möchte nicht das du irgendeinen Schaden von der ganzen Sache davon trägst also...´´ Er drückte meine Hand leicht: ,,Ich nehme alles auf mich solange du bei mir bist verstehst du. Du kannst mir nicht entkommen, ich verfolge dich bis den Schlaf.´´ Jetzt lief ich noch röter an, wenn das überhaupt noch möglich war. Mist ich hatte wohl wieder im Schlaf geredet. Er umarmte mich und drückte mich fest an sich. Ich grinste ihn schief an. Ich fühlte mich erwischt.

Der nächste Kuss ließ mich all meine Zweifel vergessen. Ich genoss es ihn wieder bei mir zu haben. Drückte mich noch mehr an ihn und erwiderte den Kuss. Vorsichtig strich er mit seiner Zunge über meine Lippen, bat so um Einlass. Den ich ihm nur zu gerne gewehrte. Unsere Zungen erkundeten freudig die Mundhöhle des anderen, bis wir uns aufgrund des Luftmangels voneinander lösen mussten. Wir blickten uns gegenseitig in die Augen. ,,Ich liebe dich hörst du.´´ Ich brachte nur ein nicken zustande. Mein ganzer Körper war erfüllt von Freude. ,,Ich mach dir jetzt was zu essen, in der Zwischenzeit kannst du duschen gehen.´´ Schon machte er sich an die Arbeit und ich verschwand im Badezimmer. Ich genoss das warme Wasser welches an mir herab brasselte. Ich hoffte inständig, dass jetzt alles besser werden würde zumindest ein wenig. Ich stellte das Wasser nach einiger Zeit ab und sah mich nach einem Handtuch um. Ich fand auch schnell das was ich suchte, da Gil sie in einem kleinen offenen Regal liegen hatte. ich band es mir um die Hüfte und blickte in den Spiegel. Die blauen Flecken waren so gut wie verschwunden, dass einzige was wohl bleiben würde war eine Narbe an der Stirn, mit welcher ich gut Leben konnte. Nach einiger Zeit bemerkte ich das ich keine Ahnung hatte wo meine Klamotten waren. Mist. Vorsichtig trat ich aus dem Bad herraus und blickte Gilbert an: ,,Gil wo sind meine Klamotten?´´ fragte ich leicht schüchtern. Er drehte sich um und schluckte erst einmal. ,,Ähm die sind noch in der Wäsche geh einfach ins Schlafzimmer und hol dir was von meinen Sachen.´´ Während ich weg lief, spürte ich seinen Blick auf mir.

Mit mir viel zu großen Klamotten trottete ich in das Wohnzimmer und setzte mich an den Esstisch. Gilbert stellte das essen in die mitte des Tisches und setzte sich mir gegenüber. Er selbst aß nichts. Als ich fertig gegessen hatte blickte ich mich richtig um. ,,Sag mal warum wohnst du nicht bei deinem Bruder mit im Haus?´´ fragte ich verwirrt ich meine er war zwar achtzehn aber trotzdem. ,,Naja sagen wir es ist einfach viel passiert.´´ meinte er während sich seine Miene ein wenig verfinsterte. Ich beschloss das Thema einfach ruhen zu lassen.
Nachdem er das ganze Geschirr beseitigt hatte ließ er sich zu mir auf das Sofa fallen. Wir schwiegen kurz. ,,Danke im übrigen ... für alles.´´ nuschelte ich nach einiger Zeit leise. ,,Kein Problem. Achja bevor ichs vergesse, du bist Morgen noch krank geschrieben, also hast du die Bude Morgen erstmal für dich alleine.´´ Ich nickte. Ob er wohl die letzten Tage in der Schule war? Er schaltete den Fernseher an und schaute sich eine Kochsendung an. Daher konnte er also so gut kochen. Irgendwie wurde ich müde. Ich lehnte mich an seine Schulter. Kurz konnte ich dem Geschehen noch folgen, bis ich schließlich wieder in den Schlaf fiel.

Clear your mind to be happy

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Tja das wars auch schon wieder von meiner Seite ich möchte mich für die super süßen 6 Favoriteneinträge und die 140 Aufrufe bedanken *-*
Ihr seit Klasse.
Sagt mal sind die Rechtschreibfehler eigentlich schlimm oder hält es sich in grenzen?
Würde mich über Reviews freuen ;)

Herzallerliebste Grüße
-Blackcat-
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