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Key to Happiness

Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Oz Vessalius Raven (Gilbert Nightray)
11.03.2014
10.05.2015
7
13.097
 
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Dieses Kapitel
1 Review
 
11.03.2014 1.905
 
So hier kommt das fast pünktliche Kapitel. Ich hab doch glatt die Zeit vergessen. Gomene.
Ich hoffe euch gefällt das Kapitel trotzdem. Wenn ich das mal so sagen darf, bedeutet es mir sehr viel *--*
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An der Schule angekommen knallte ich die Türe zu und begab mich genervt in mein Klassenzimmer. Alice stand kaum das ich mich gesetzt hatte auch schon vor mir. ,,Hey Oz, was ist den los? Hat dich der Algenschädel genervt?´´ ,,Nein hat er nicht und im Moment wäre es mir lieber wenn du genauso ruhig wie er sein würdest.´´ Ich war gereitzt und das lag nicht nur an meinem Vater. Nein es lag an meinem ganzen Leben, bei welchem ich nie selbst entscheiden durfte. ,,Dann geh doch zu diesem Idioten wenn er besser ist als ich!´´ wütend setzte sie sich auf ihren Platz neben mir und würdigte mich keines blickes. Es war mir gerade egal. In der Pause machte ich mich gleich auf den Weg zum Dach. Ich brauchte frische luft und zwar dringend. Zu meiner Verwunderung war Gilbert garnicht da. Ich lehnte mich erschöpft auf das Geländer und blickte auf die Stadt. Ich bekam garnicht mit wie der Nightray sich neben mich stellte und mich musterte. ,,Wusste garnicht das du mit Echo verlobt bist...´´ Ich schreckte aus meinen Gedanken. ,,Ähm ja hab ich dir das den nicht erzählt?´´ Ich traute mich irgendwie nicht ihm zu sagen das ich es selbst nicht wusste. Er schüttelte den Kopf. ,,Warum hast du mir nichts davon erzählt?´´ Ich fühlte mich irgendwie schlecht ihm gegenüber. ,,Hmm..naja ich war selbst geschockt..´´ er blickte mich skeptisch an. ,,Okay, mein Vater hat das ganze mit irgendjemandem veranlagt.´´ gab ich ehrlich zu. Ich blickte direkt in seine Augen, sie strahlten Trauer und Entäuschung aus. Aber warum. Er trat einen Schritt auf mich zu. Erst jetzt bemerkte ich wie groß er wirklich war. Im nächsten Moment ging alles ganz schnell. Er küsste mich. Seine Hände hatten mein Gesicht fest umklammert, während er sanft seine Lippen auf die meine gelegt hatte. Während meine Herz raste und mir die Röte in die Wange stieg, konnte ich nur die Augen aufreisen. Ich blickte ihn fassungslos und enttäuscht zugleich an. Warte mal Enttäuscht? ,,Ich werde dich nicht einfach so aufgeben!´´versprach er mir, bevor er auch schon wieder verschwand. Langsam glitt ich an dem Geländer herunter. Ich legte die Arme um meine Beine und starrte den Boden an. Vorsichtig glitt ich mit meinem Finger über meine Lippen. Es hatte sich gut angefühlt. Er hatte mir doch tatsächlich versprochen mich nicht aufzugeben. ,,Ich glaube doch nicht an Schwüre, Gil.´´ nuschelte ich vor mich hin. Verdammt. Wenn mein Vater das wüsste, wäre ich Tod. Ich ignorierte die Klingel gekonnt. Ich konnte jetzt nicht in den Unterricht gehen ich war einfach viel zu verwirrt

Langsam lief ich den Gang entlang. Vorbei an den ganzen Schülern. Immer geradeaus. Ich musste mich jetzt zusammen reisen, schließlich hatte ich jetzt eine Verabredung. Als ich das Gebäude verlassen hatte sah ich auch schon die Limosine von meinem Vater am Ausgang  stehen. Kurz bevor ich an dieser angekommen war rief Alice mich auf einmal. Wenn mein Vater das sah, war ich tot. ,,Hey ich hab gerade überhaupt keine Zeit wir reden Morgen ja?´´ rief ich zurück und beschleunigte ich meinen Gang ein wenig. ,,Oz, wenn du jetzt gehst brauchst du nicht merh zu mir kommen.´´ Ich schüttelte den Kopf. ,,Ich kann nicht!´´´Schnell öffnete ich die Türe und stieg ein. ,,Wer war den das?´´ fragte mich mein Vater gleich gereitzt. ,,Nur so ein Fangirl, die gibt es hier im Überfluss.´´ log ich. ,,Ich hoffe du weit wie du dich zu benehmen hast!´´ meinte er drohend. ,,Natürlich.´´ Die restliche Zeit von der Fahrt verlief ruhig. Wie sollte es auch anderst sein? Ich konnte froh sein wenn mein Vater überhaupt mit mir redete. Unterwegs bemerkte ich das Echo weit außerhalb von der Stadt wohnte. Allerdings war es eine schöne Umgebung. Die Villa wurde komplett von Bäumen umringt. Es wirkte nicht so prachtvoll wie bei uns, aber es war trotzdem ein Traum. Einfach schlicht und elegant zugleich. Als der Wagen hielt wurde mir die Türe auch schon geöffnet. Ich lächelte dem Chauffeur dankend zu und wartete auf meinen Vater. Gemeinsam begaben wir uns zur Türe. Er musterte mich für einen kurzen Augenblick: ,,Reis dich mal zusammen.´´ Er hatte wohl bemerkt, dass ich nicht ganz bei der Sache war. Ich nickte nur kurz.

Ein Dienstmädchen öffnete uns die Türe und führte uns durch einige Gänge, bis wir schließlich im Esszimmer angekommen waren. Als ich eingetreten war saß auch schon Echi am Tisch und lächelte mich glücklich an. Ob sie mit der Heirat einverstanden war? Alleine schond er Gedanke daran jagte mir eine Gänsehaut über den Rücken. Schlagartig musste ich wieder an Gil denken. °°°Ich werde dich nicht so einfach augeben°°° ,,Oz, hallo Oz hast du mir überhaupt zugehört?´´ riss mich Echo aus meinen Gedanken. ,,Ähm Entschuldigung was hast du gesagt?´´ Mein Vater musterte mich grimmig von der Seite. ,,Schon in Ordnung, lass uns einfach anfangen zu essen.´´ ,,Gerne´´ lächelte ich ihr zu, was sie wieder ein wenig aufmunterte. Entweder sie war eine wirklich gute Schauspielerin oder aber sie freute sich wirklich. Ich setzt mich selbstverständlich neben sie. Ich bemerkte garnicht wie mich jemand heimlich beobachtete. Ich versuchte mich einfach darauf zu konzentrieren allen zuzuhören. ,,Hättest du etwas dagegen wenn ich dir das Anwesen zeige?´´ ,,Nein, ich würde es sogar sehr gerne sehen.´´ Ich blickte zu meinem Vater der wenigstens ein wenig zufrieden wirkte. ,,Ihr entschuldigt uns.´´ meinte Echo bevor sie mich an der Hand schnappte und mit mir nach draußen ging.
Gemeinsam standen wir auf dem Balkon und unterhielten uns. Da es bereits spät geworden war hatte ich Echo meine Jacke gegeben. ,,Oz, sag mal wie findest du mich?´´ Ich schluckte. ,,Naja ich finde dich total nett und gut aussehen tust du auch..´´ es war eine ehrliche antwort. ,,Aber?´´ fragtsie leicht niedergeschlagen. ,,Nunja ich brauche einfach noch etwas Zeit um..´´ weiter kam ich nicht den sie küsste mich. Als ich es realisierte drückte ich sie von mir weg. Ich blickte sie erschrocken und Schuldbewusst zugleich an: ,,Es tut mir leid, aber ich kann das nicht.´´ Sie fing an zu weinen und rannte davon. Das hast du ja echt Klasse gemacht Oz. ,,Ich blickte in die Sterne, ich konnte nicht einmal eine Sache richtig machen!´´.

,,Du solltest aufhören immer nur schlecht über dich zu reden.´´erstaunt drehte ich mich um. ,,Was machst du den hier Gil?´´ Er lachte: ,,Naja ich habe meinen Bruder besucht, aber wenn es dich stört gehe ich wieder´´ Ich wedelte mit den Händen vor meinem Gesicht herum und schüttelte hektisch den Kopf. Er trat neber mich und lachte wieder kurz auf. ,,Du bist echt der hammer!´´ Leicht stieg mir die röte ins Gesicht. Es entstand eine kurze Stille zwischen uns, die nicht gerade angenehm war.

Aus Gils Gesicht war alle Freundlichkeit verschwunden. ,,Willst du sie wirklich heiraten?´´ fragte er schließlich ernst. Ich holte einmal tief Luft: ,,Ob ich will oder nicht ist wohl die falsche Frage. Ich hab keine Wahl.´´ Ich blickte traurig zu Boden. Ja ich musste sie heiraten und es gab keinen Ausweg mehr. Irgendetwas in meinem Herz schien zu brechen, auch wenn ich es nicht genau zuordnen konnte. Plötzlich legten sich zwei Arme um meinen Körper. Es fühlte sich so vertraut und warm an.Ich drehte mich in der umarmung um und schmiegte mich fast schon automatisch an die Wärmequelle. Was Gil wohl verwunderte ,,Nur ganz kurz.´´ nuschelte ich gegen seine Brust und krallte mich in seine Jacke. Ich weiß nicht wie lange wir so da standen aber es war unglaublich beruhigend. Es ließ mich neue Kraft tanken. Kraft die ich in letzter Zeit verloren hatte. Langsam löste er sich wieder von mir, was mir irgendwie missfiel. Ich blickte in seine Augen. Ich mochte seine goldschimernden Augen schon immer. Allerdings schien er gerade mit sich zu kämpfen. ,,Entschuldige.´´ murmelde er bevor er mich nach hinten an das Geländer drückte und mir seine Lippen aufdrückte. Zuerst fordernd und dann zärtlich. Ich wünschte dieser Moment würde ewig anhalten. Ohne darüber nachzudenken erwiderte ich den Kuss. Es fühlte sich einfach nur verdammt richtig an und dann doch wieder nicht. ,,Oz Vessaillus, ich verlange sofort eine Erklärung von dir und komm mir ja nicht mit deinen dämlichen ausreden! Du mieser kleiner Bengel, bist aber auch zu nichts zu gebrauchen!´´ Schnell löste ich mich von Gil. ,,Entschuldige ich muss gehen.´´
Schnell rannte ich zu meinem Vater. Das letzte was ich von Gil sah war sein besorgtes Gesicht.

Bei diesem angekommen packte er mich gleich am Arm und zog mich zum Auto. ,,Du tust mir weh..´´ meinte ich kleinlaut. Er reagierte nicht, drückte nur noch fester zu. Am Auto angekommen schubste er mich in dieses. Die Fahrt kam mir wie Stunden vor. Stunden die meine Angst fast unerträglich machte. Ich würde sterben. Ganz sicher. ich war so gut wie Tod. So wütend hatte ich ihn noch nie gesehen.

Wir hatten noch nicht einmal richtig angehalten da zog er mich schon aus dem Auto herraus und schmiss mich ersteinmal zu Boden. ,,Du bist wirklich das letzte!´´ brüllte er. Ich versuchte aufzustehen, was mir aber kaum gelang da er mich gleich wieder weiter zog. In seinem Büro angekommen, landete ich ersteinmal an der Wand. Ich gab einen kurzen schmerzensschrei von mir. Er zog mich wieder nach oben und legte seine Hände an meinen Hals: ,,Bitte nicht!´´ flehte ich ihn an. Zuspät er drückte zu. Ich versuchte seine Hände irgendwie zu lockern, was mir aber kläglich misslang. ,,Ich ...keine ...Luft.´´ krächzte ich. Ich hatte noch nie so fürchterliche Angst. Erst kurz bevor ich mein Bewusstsein zu verlieren schien löste er seinen Griff. Ich hustete kräftig und schnappte schnell nach Luft, während ich wieder an der Wand hinabglitt. ,,Nicht einmal, eine so kleine Aufgabe kannst du erledigen!´´ Er erdolchte mich mit seinem Blick. ,,Steh auf!´´ Mit zittrigen Beinen stand ich vor ihm. Dann folgte ein lauter Knall, er hatte mir auf die Wange geschlagen. Mein Kopf war zur Seite geschnellt. ,,Es tut mir leid!´´ ich blickte ihn flehend an. Er zog mich vor sich. Würde das jetzt das Ende sein? Er schubste mich. Ich konnte mich nicht mehr abfangen und knallte mit meinem Gesicht an den Schreibtisch.

An das nächste an das ich mich erinnern konnte war mein weiches Bett, welches sich anfühlte wie ein Nadelkissen. Ich versuchte mich aufzusetzten, doch ich kam nicht mal einen cm weit, schon durchzog meinen ganzen Körper der Schmerz. War es den so falsch daran seinem Herzen zu folgen. War es den so falsch sich für den Menschen den man liebte zu entscheiden? Ja ich liebte Gil. Mir wurde es erst so richtig bewusst nachdem mich Echo geküsst hatte. Ich schloss meine Augen in der Hoffnung ein wenig Schlaf zu finden.

                                                                    Go your own way
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Ich hoffe es hat euch gefallen. Ich würde mich riesig über rückmeldungen freuen ;)
Ich bedanke mich für die 4 wundervollen Favoeinträge *--*

Herzallerliebste Grüße
-Blackcat-

Ps. Bis zum nächsten Kapi ^_^
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