Nothing but at least!

von Maalik
GeschichteAllgemein / P12
Hige Kiba Toboe Tsume
09.03.2014
09.03.2014
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Wütend kniff Jack die orangenen Augen zusammen und hielt einen weißen, stattlich gebauten Rüden mit glühendem Blick in seinem Bann. Der andere ihm gegenüber schien nicht wirklich weichen zu wollen. Stattdessen wagte jener einen Schritt nach vorne und blickte den schwarzen Wolf aus ruhigen Augen an. Allein die Tatsache, dass der Fremdling nur wenig Respekt zeigte machte Jack wütend, er schien mit ihm zu spielen! „Bleib weg!“ Die hasserfüllte Warnung stieß auf taube Ohren. In Zeitlupe kam der Weiße auf Jack zu und überragte den jüngeren Artgenossen knapp. Schwacher Geruch nach rohem Fleisch wehte von seinem Rivalen her, Blutflecken tupften die rein weiße Schnauze rot. Hat der noch alle Latten am Zaun?! „Ich bin Kiba. Wie heißt du?“ Statt einer Antwort hatte ihm Jack am liebsten die Schnauze abgebissen. Scheinheilig fuhr sich Kiba über die Lippen und verwischte die letzten, verräterischen Spuren. Aufmüpfig bleckte der schwarze Rüde die Zähne und murmelte: „Das geht dich einen Scheißdreck an! Lieber kannst du mir mal erklären was du hier zu suchen hast und warum zur Hölle du die Beute meines Rudels jagst!“ Kiba rollte die Augen. Der Kleine hier war wie eine jüngere Version Tsume: Herrisch und stur wie nochmal was. Mit gesträubten Nackenfell und durchgedrückten Beinen hielt Jack Kibas forschenden Blick stand. Was wollte er? So interessant war Jacks eingängig schwarzer Pelz nun auch wieder nicht. „Halt deine Augen bei dir!“ Wütend schnappte der schwarze Rüde nach dem Hals des anderen. Mit einer geschickten Wendung wich Kiba den Fängen aus. „Jetzt halte Mal die Luft an, du Winzling!“ Der ältere Wolf nutzte den kurzen Überraschungsmoment und rammte ihn seinen Kopf in den Brustkorb. Mit einem Japser torkelte Jack einige Schritte nach hinten. Der wirkungsvolle Angriff kam unerwartet. Es litt eher Jacks Ego als das er ernsthafte Schäden davon getragen hätte. Der Zorn pochte heiß in seinen Ohren. „Verpiss dich.“, knurrte der schwarze Rüde und bleckte sichtlich aggressiv die Zähne. „Wenn du meinst du kannst hier jetzt deine Show abspielen, hast du dich gewaltig geschnitten. Vielleicht bist du stärker als ich, doch es sollte mich nicht davon abhalten dir den Pelz zu zerfetzen!“ Kiba rang sich ein müdes Lächeln ab und antwortete: „Das kann mir egal sein. Eigentlich wollte ja nur deinen Namen wissen.“ Jack schrumpfte unter dem süffisanten des weißen Wolfs ein wenig zusammen. Der schwarze Wolf merkte, dass er nicht wirklich mit der Konversation vorankam. Kurz und knapp schilderte Jack Kiba seine Herkunft und dessen Namen. „Und jetzt halte dich aus unserem Revier raus. Ich kann noch andere Gerüche ausmachen. Also verpiss dich bevor du zwischen die Kiefer meines Rudels kommst!“ Ohne auf die Gegenantwort zu warten wandte sich Jack zu gehen. Es sollte ihn ja keiner nachsagen er wäre ein naiver Jüngling, der frei heraus Geheimnisse preisgab.
„Warte mal…“ Genervt drehte Jack den Kopf und funkelte den weißen Rüden an. Kiba spürte die unruhige Aura des ihm gegenüber. War wirklich alles so friedlich? „Was?“, fragte Jack knapp. Er musste dringend zurück, hoffentlich hatte der dunkle Wolf nicht auch noch sein Rudel heimgesucht… „Hmm nichts.“ Jack spie die Worte förmlich vor Kiba aus: „Das hat sich ja gelohnt. Jetzt lass mich elendiger Drecksköter in Frieden. Ich habe eh schon genug unnötig Zeit bei dir verschwendet!“ Mit diesem unhöflichen Abschied wandte sich Jack erneut um und verschwand fluchtartig in Richtung Wald.