A story about

von Jillobe
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12
09.03.2014
24.03.2014
2
4424
 
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Dieses Kapitel
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Willkommen in meiner FF ^^
Reviews und Favos sind erwünscht. :)
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<1> Cause' the past hurt so much

Springen wir am Anfang dieser FF gleich in die Vergangenheit von Will ummehr von ihm zu erfahren:

"Will, hast du dein Pausenbrot eingepackt?" Der kleine Junge, der bis gerade eben noch mit seinen Actionfiguren gespielt hat, ließ diese enttäuscht sinken und rief: "Ja! Hab ich!" Kurz verdrehte er die Augen bevor er ein weiteres Mal dazu ansetzte seine Batmanfigurine durch die Luft sausen zulassen. "Wieso steht es dann neben mir?" Der Braunhaarige zog eine Schnute, bevor er mit seinen kurzen Beinen die Treppe hinunterstolpert. "Wieso hast du mich gerade angelogen?" fragte eine hübsche brünette Frau, als der Kurze die Küche erreichte. "Tut mir Leid, Mama..." nuschelt der Kleine," Ich wollt doch nur noch ein bisschen spielen." Dabei drückte er sich an das Bein der jungen Dame. "Ist ja jetzt auch nicht so schlimm, aber du solltest jetzt wirklich dein Frühstück einpacken, sonst fährt Papa noch ohne dich los." schmunzelt sie. Der Angesprochene nickte darauf eifrig und schnappte sich die blaue Brotdose, die er kurz darauf in eine Tasche im Flur gleiten ließ. "Willi? Wo bleibst du denn?" rief kurz darauf eine tiefe Stimme von der Haustür aus. "Komme!" kam die Antwort. Er war schon auf dem Weg als er sich schnell nochmal umdrehte, um in die Küche zulaufen. Die Frau hatte sich mittlerweile der Spüle zugewendet und wusch ein Glas aus. Will rannte auf seine Mutter zu und umarmte mit seinen kurzen Armen ihre Beine, da er höher nicht kam. Lächelnd wandte sich die Frau um und ging in die Hocke. "Bis später, mein Kleiner. Und nicht vergessen, Sven hat kein Recht dich zuärgern. Wenn er das nochmal macht gehst du einfach zum Lehrer ja? Prügeln ist keine Lösung." Sie lächelte ihm noch einmal aufmunternd zu, bevor sie ihm einen Kuss auf den dunklen Haarschopf gab. Grinsend gab der kleine Will sehr Mom einen Schmatzer auf die Wange und rannte dann zu seinem Vater draußen zum Auto. Will's Vater, ein breitschultriger, grauäugiger Mann, schaute stolz auf den kleinen Mann, der auf den Sitz rutschte. "Hast du alles dabei?" meinte er. Als Antwort nickte der Junge. Der Rest der Fahrt schwiegen die Beiden.

Nach der Schule (Zuhause)

"Hallo!" jauchzte eine kleine Gestalt und hüpfte in den Flur. Seine Schuhe warf er achtlos in den Flur und seine Jacke schaffte auch nicht ganz ihren Weg bis zum Haken. "Hi! Na? Wie war die Schule?" rief da auch schon seine Mutter. "Also als erstes kam natürlich sofort Sven zu mir rüber und so. Der wollte das wir einen Wettkampf machen!" Die Augen der jungen Frau weiteten sich kaum merklich. "Und habt ihr einen gemacht?" fragte sie nun etwas unsicher. "Ja also wir wollten gerade anfangen mit Wettrennen und wir haben auch schon die ersten Schritte gemacht aber dann kam ein Lehrer und meinte das wir uns einfach vertragen sollen und so." meinte er und kniete sich auf einen Stuhl. "Aber wieso hast du nicht gleich einen Lehrer gerufen, weil der Sven dich stört?" "Sven meinte er würde mein Geheimnis an alle menschen auf der Welt verraten." "Aber welches Geheimnis denn?" "Weiß ich auch nicht aber, was wenn er etwas ganz schlimmes von mir weiß?" "Aber wenn da nichts schlimmes ist? Wie soll er dann etwas schlimmes von dir wissen? Hast du mir irgendwas verschwigen?" Schnell schüttelte der Brünette seinen Kopf. "Und du hast trotzdem gedacht er könnte etwas schlimmes von dir wissen?" fragte sie nun leicht ungläubig. "Naja.." druckste der Kleine nun herum. "Ich habe neulich die Leute aus dem Nachbarhaus gehört. Sie haben sich gestritten. Aber ich schwöre ich habe nicht gelauscht! Ich habe mir ja auch die Ohren zugehalten, aber ich habe trotzdem alles gehört und als dann die Nachbarin von gegenüber gefragt hat, was ich denn da täte, habe ich sie gefragt ob sie denn nicht hören würde das die Roccers sich gerade über den Job von Mrs. Roccers streiten. Mama, was ist eine Postituiete?" "Oh, eine Prostituierte? Ach das ist nichts wichtiges, Süßer. Erklär ich dir wenn du Älter bist." sie runzelte die Stirn während sie dies sagte. Artig nickte Will, dann würde er eben warten bis seine Mom es ihm erklären würde.
Plötzlich klickte es irgendwo beim Fenster. Die braunen Locken der Frau wippten, als ihr Kopf hochruckte. Elegant lief sie zum Fenster und schaute misstrauisch hinaus. "Mommy?" flüsterte der Kleine und nestelte nervös an seinen T-shirtsaum  herum. Die plötzlich so unheilvolle Stille machte ihn ängstlich."psst."  murmelte seine Mutter. Ihre Augen hatte sie zu Schlitzen verengt. Mit einer schnellen Handbewegung schloss sie das Fenster und betätigte den Schalter, für die Jallousie. Dann horchte sie erneut. Mit wenigen Schritten überbrückte sie den Abstand  zwischen ihr und ihren Sohn. "Mom? Was ist denn los?" Der Kleine streckte seinen kurzen Ärmchen nach seiner Mutter aus. Diese nahm ihn hoch. Dann holte sie mit ihrem Sohn auf dem Arm eine Zeitung aus dem Wohnzimmer, lief dann die Fenster ab und schloss diese. "Ich versteh das nicht! Mummy? Was ist hier los?" "Es ist alles gut, Süßer! Alles ist gut!" meinte sie und strich ihm behutsam über den Rücken. Nachdem auch das letzte Fenster verschlossen war, ließ sie sich auf den Treppenabsatz nieder und schlug die Zeitung namens "The weekly opinion" (A/N: Die Zeitung ist frei erfunden, was man sicher daran erkennt wie schlecht der Titel doch ist, eure Meinung dazu: ab in die comments) Die Titelstory lautet:

"Erneuter Anschlag auf Übernatürliche in Brooklyn"
Gestern Abend gab es erneut einen Anschlag auf eine Übernatürliche Familie in Brooklyn. Bei den Opfern handelt es sich um eine vierköpfige Hexenfamilie. Die Eltern so wie die beiden noch minderjährigen Kinder wurden tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Nach Aussage der FRU handelt es sich um die gleichen Täter, die bei den Morden an den Vampir-/ Feen- und Gestaltwandlerfamilien beteiligt waren. Um wen es sich bei den Tätern handelt ist noch unklar, jedoch geht man davon aus das es sich um Abtrünnige Vampire handelt, was man an den Wunden der Opfer festmachen kann. Allesamt wurden als erstes mit einem Elektroschocker gelähmt und danach wurde ihnen das Blut abgesaugt. Während dieses Vorgangs lebten die Opfer noch.
Allen Familien wird daher äußerste Vorsicht geboten. Lassen sie ihre Kinder nicht mehr alleine aus dem Haus. Bewegen sie sich in Gruppen  von mindestens zwei Personen. Halten sie die Notfallnummern bereit. Sollten sie etwas ungewöhnliches bemerken, bleiben sie ruhig und verfallen Sie nicht in Panik. Gehen sie in ein oberes Badezimmer (falls möglich) und schließen sie sich mit Notfallproviant und einem Telefon dort ein. Verweilen sie dort so lange bis wir eintreffen.


Mit einem Rascheln schloss Will's Mutter die Zeitung und drückte ihren Sohn näher an sich. In dem Moment hörte man im Garten ein Knurren. Die Frau sprang auf, rannte die Treppe in die Küche und stellte ihren Sohn auf den Boden. "Will ich möchte das du jetzt ganz ruhig bist Will!" Ängstlich nickte der Kleine. "Hey! Alles ist gut ja? So komm jetzt schnell, versteck dich hier!" Sie deutete auf einen Küchenschrank. Ein ernuetes Knurren aus dem Garten war zu vernehmen. "Schnell! Versteck dich und gib keinen Mucks von dir!" Damit schob sie ihn in den Schrank und schloss die Tür. Dann hechtete sie durch den Raum. Sie wollte gerade eine Tür zu einem anliegenden Zimmer aufreißen, als die Haustür erst ein ächzendes Geräusch von sich gab und anschließend zerbarst. Sie hörte Fußtritte im Flur und nahm wahr wie die Eindringlinge die Einrichtung zerstörten. Leise ließ sie die Tür ins Schloss fallen und lehnte sich dagegen. Nervös lauschte sie, was die Fremden in ihrer Wohnung taten.
"Los durchsucht alles!" dröhnte eine tiefe Stimme. Sie waren also im Wohnzimmer. "Hier ist niemand!" schimpfte ein anderer. "Dann durchsucht die anderen Räume!" schallte da wieder die erste Stimme. Mit einem Poltern kündigte sich an, dass die Mörder die Küche betraten. "Los! Schaut in den Schränken nach!" Die Augen der Frau weiteten sich. Nicht ihr Sohn! Sie zuckte zusammen, es dauerte nur Sekunden bis sie entschied ihr Leben aufs Spiel zusetzen. Mit einer raschen Bewegung stürmte sie aus der Kammer, direkt in die Arme eines Eindringlings. Dieser grunzte erstaunt auf, schloss dann aber beide Arme um den zierlichen Körper der Werwölfin. Sofort fing sie an sich zu wehren. Ihre Augen glühten Orange, mit gezielten Tritten und Schlägen versuchte sie ihre Gegner abzuschütteln. Doch sie stürzten sich zu dritt auf sie. Erneut hörte sie das Klicken. Ihr Körper erzitterte vor Elektrizität, die durch sie gepumpt wurde. Ihre Muskeln ersclafften und sie sackte in sich zusammen. Mit halb geöffneten Lidern blickte sie zum dem Schrank in dem ihr 5-jähriger hockte und wahrscheinlich alles mithörte.
Unsanft wurde ihr Handgelenk hochgerissen. Ein Mann mit hellen, blonden Haaren beugte sich darüber und haute seine Zähne in ihr Fleisch. Die junge Frau schrie auf. Sie zappelte herum,doch es half alles nichts,ein weiterer Vampir schnappte sich ihr anderes Handgelenk. Ihre Schreie wurden lauter, leidener. Auf einmal riss etwas so dermaßen an ihrem Handgelenk das die Haut bis zu ihrem Ellbogen aufgerissen wurde. Blut spritzte aus der Wunde und übergoss den Boden. Sie hörte wie drei Leute kämpften. Irgendwann hörte sie ein Klappern und kurz darauf einen dumpfen Aufprall. Mit schweren Lidern wandte sie sich um. Neben ihr lag ihr Mann. Er hatte ebenfalls halb geschlossene Lider, doch auch er schaute zu ihr herüber. Vorsichtig tastete seine hand sich zu ihrer blutüberströmten herüber. Kurz bevor sie sich berühren konnten riss jemand das Handgelenk ihres Mannes hoch und biss auch da hinein. Seine tiefe Stimme dröhnte durch das Haus. Doch sie konnte sich nicht länger auf ihn konzentrieren denn auf einmal wurde auch ihr nochmal Blut abgesaugt. Markerschütternde Schreie gellten durch das Haus. Tränen rannen ihr übers Gesicht. Sie dachte an ihren Sohn, der alles miterleben musste, der fortan alleine Leben musste, der nie wieder etwas mit seinen Eltern machen konnte, den sie nie wieder sehen würde, alleine ohne jegliche Person die ihm nun zur Seite steht, musste jetzt ihr fünf-jähriger Sohn seinen Platz in der Welt finden. Sie hoffte inständig das die Leute ihren Sohn nicht finden würden. Er soll Leben. In ihrem letzten Gedanken gab sie ihrem Sohn alle guten Gedanken und Wünsche von ihr auf den Weg. Dann verhallten ihre Schreie und ihre Sicht verblasste.
Will's Vater kämpfte weiterhin ums Überleben. Noch strampelte er und versuchte jemanden zu erwischen. Doch nachdem ein weiterer Vampir dazu kam, wich auch aus ihm die Lebenskraft. Ein letztes Mal trat er zu und erwischte einen. Dieser flog zwei Meter nach hinten. Dies schien ihn aber nichts auszumachen denn er stand einfach wieder auf und fing hämisch an zulachen. Eine einsame Träne rann sein Gesicht hinunter. "Alles Gute, Will." formte er mit den Lippen, doch kein Ton verließ sie, sonst hätte er seinen eigenen Sohn verraten. Sein letzter Gedanke galt jedoch seiner Frau. "Ich liebe dich." murmelte er noch. Bevor auch er ins nichts fiel.

Die Abtrünnigen verließen so schnell das Haus wie sie gekommen waren. Hinterlassen, haben sie nur ein verwüstetes Haus, zwei Leichen und einen verängstigten, versteckten Jungen, der nicht weiß was gerade passiert ist.

Will saß zusammen gekauert in dem Schrank, indem ihn seine Mutter zurück gelassen hat. Er hörte Schreie, Gepolter und das Gröhlen der Eindringlinge. Er möchte weinen, schreien, alles, nur nicht weiter tatenlos im Schrank sitzen und diese schrecklichen Schreie hören. Nach einer Ewigkeit verhallten die Schreie. Will lauschte, jemand verließ das Haus. Er blieb noch ein paar Augenblicke im Schrank hocken. Dann nachdem er nichts verdächtiges hören konnte, kletterte er leise aus seinem Versteck. Fast kippte er ohnmächtig um als er die Leichen seiner Eltern sah. Flott stolperte er zu ihnen rüber, um sie anzustupsen. "Mommy? Daddy?" schluchzte er. Dann fing er an bitterlich zuweinen. Zitternd warf er sich auf die Leiche seiner Mutter und flehte sie an zu ihm zurück zukommen. Was er nicht wusste war, dass seine Mutter die ganze Zeit bei ihm war. Ihr Geist hockte neben ihm und auch sie weinte. Nur weinte sie um ihren Sohn, der nun mutterseelenalleine neben den Leichen seiner Eltern weinte, zitterte und schluchzte. Kurz darauf traf die FRU ein. Sie sahen den Jungen, der alleine und zerbrochen bei seinen toten Eltern lag. Ein Mann mit dunkelbraunen Haaren tart vor und hob den Jungen hoch. Dieser fing sofort an zutreten und zuschlagen. "NEIN! LASST MICH IN RUHE! IHR HABT MEINE ELTERN UMGEBRACHT! MICH WERDET IHR NICHT UMBRINGEN! ICH REIßE EUCH IN STÜCKE!!!" brüllte der Kurze und weinte noch mehr. "Ist gut! Wir werden dir nichts tun und deine Eltern haben wir auch nicht umgebracht. Hey, du bist jetzt in Sicherheit. Alles wird gut!" Leider halfen diese Worte nicht sehr viel. Der kleine Will weinte nur noch mehr, doch er hörte auf um sich zu treten. Lange blieb er noch standhaft und weinte, nach 1 Stunde schlief er aber dann doch auf dem Arm des FRU-Mitarbeiters ein. Die Leichen seiner Eltern wurden mitgenommen, dass Haus niedergebrannt. Das war das letzte Mal, dass Will sein ehemaliges Zuhause sah.

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Das war das erste Kapitel :)
Ich hätte gerne Rückmeldung:)
Also ermutigt mich  noch ein Kapitel zuschreiben und gebt mir Reviews und Favos.
Danke fürs Lesen :*
LG Jill
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