Von Rache getrieben

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16
09.03.2014
09.03.2014
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Der Zackenturm
Ich war nun der Hexenkessel-Champ. Ich habe den Hexenkessel übelebt und war nun auf dem Weg meiner Familie lebewohl zu sagen, denn ich musste zum Zackenturm aufbrechen um Garth zu retten und meienen Plan Lucien ein für alle mal zur Strecke zu bringen eine Stück näher zu kommen. Ich wusste nicht wie ich es anstellen sollte meiner Frau zu sagen, dass ich so lange weg bleiben würde. Ich ging einfach zu ihr hin mit einem Geschenk in der Hand und als ich auf sie zu ging sah ich, dass sie wusste, dass etwas nicht stimmt. Ich übergab ihr das Geschenk. Sie freute sich zwar, doch in ihrem Gesicht spiegelte sich Sorge. Ich setzte mich an den Tisch und sie tat es mir gleich. Ich nahm ihre Hand und erzählte ihr, dass ich wahrschenlich für eine sehr, sehr lange Zeit nicht mehr nach Hause zurück kommen würde. Sie wusste von meiner Kindheit und auch, was Lucien mir angetahn hatte. Doch, sie fand es nicht richtig, dass ich mein Leben der Rache an Lucien widmete. Sie war der Meinung, dass es noch andere Wege geben würde sein Leben zu bestreiten und ich sollte mich dadurch nicht kaputt machen, doch sie wusste, dass es mir ernst war und ließ mich gehen. Ich verbrachte noch ein paar letzte Stunden mit ihr. Am Abend verabschiedete mich noch von meinem kleinen Sohn der wie immer friedlich in seiner Wiege schlief. Ich konnte mich nur schwer von seinem Anblick los reißen, doch ich musste los. Ich wollte gerade durch die Haustür gehen als mich meine Frau am Arm packte. Ich drehte mich um und sie lächelte mich an und fragte mich ob ich sie einfach so stehen lassen würde ohne mich RICHTIG von ihr verabschiedet zu haben. Ich lächelte zurück, zog sie in meine Arme und küsste sie leidenschaftlich zum letzten mal für eine lange Zeit.
Ich fuhr mit der Kutsche nach Westclif, wo Hammer schon auf mich wartete. Ich ging durch die hölzernen Tore die mit spitzen Holzpfählen bestückt waren. Mir stieg der Geruch von Alkohol und verwesenden Kadavern an den Rändern der Wege in die Nase. Die letzten Leute die hier waren, waren meist betrunken und freuten sich an den Hexenkessel Tunieren in so weit, dass sie in ihrer Trunkenheit nicht selbst daran teilnahmen. Ich musste mich anstrengen meinen Mageninhalt unten zu behalten, doch als ich näher an den Docks ankam vermischte sich der Geruch mit der salzigen Seeluft. Ich verabshiedete mich von Hammer oder besser gesagt sie sich von mir und machte mir mehr oder weniger Mut, dass ich doch lebend zurück kommen würde. Ich musste mein Hab und Gut hier lassen, genauso wie meinen Hund. Den Treuen Gefärten, der immer für mich da gewesen war. So machte ich mich auf den Weg.
Ich ging auf das Schiff und der Anker hoch gezogen. In der Ferne stand der Zackenturm in seiner dunklen Aura. Je näher wir kamen desto größer wurde er. Doch er war noch mitten im Bau. Je näher wir dem Eingang kamen je deutlicher sah man ein bläuliches Licht vom inneren aufsteigen. Das Schiff hielt und ich stieg noch mit ein Dutzend anderen Männer die Lucien rekrutiert hatte aus. Auf der Fahrt machte ich eine Bekanntschaft mit Bob. Er erzählte mir einige Geschichten über sich und seine Frau Lil und das er dies nur für sie machen würde um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen. Als wir den Steg entlang gingen wurden wir von bedrolich aussehenden Arbeitern verfolgt die einen anspornten weiter zu gehen und bloß nicht stehen zu bleiben. Als wir den Steg entlang gingen hörte man ein dumpfes Schlagen, wie das eines Herzens. Doch man hörte es nicht nur, man spürte es sogar. Wir gingen weiter und ich traute meinen Augen nicht es war Lucien es war ein alter Mann mit weißen Haaren. Er hatte jedemenge Falten im Gesicht und er wirkte erschöpft. Nun fragte ich mich, ob meine Frau nicht doch Recht gehabt hatte, doch als ich näher kam sah ich in seine Augen und sah, dass gleiche diabolische Funkeln in seinen Augen. Wie damals, als er meine Schwester Rose erschoss. Ich wollt auf ihn los springen und ihn zu Boden stürzen, doch ich durfte meine Tarnung nicht aufgeben. Ich musste erst Garth retten.
Er hielt eine Rede, der ich jedoch keine Beachtung schenkte. Doch plötzlich machte er eine Bewegung mit seiener Hand und sagte nur Schlaft Jetzt...

Ich wachte von einem tritt in meine Rippen auf. Es schmerzte. "Aufstehen hab ich gesagt!" ich stand auf und das erste, was ich bemerkte war, dass ich nicht meinen Kleidung an hatte, sondern die gleich Uniform wie die Wachen am Anfang die und so geschupst hatten. Ich bemerkte einen stechenden Schmerz der sich an meiner Halsregion ausbreitete. Die Wache die mich so unsampft geweckt hatte, hatte es anscheiened bemerkt und erzähte mir, mit leicht gereitzter Mine, dass es eines von Luciens Gehorsamkeits Halsbändern war. Wenn man versuchen würde es zu entfernen würde man einen qualvollen Tod sterben. Er sagte mir außerdem, mit herrischem Ton, ich solle mich beim Komandanten melden. Ich ging die steinigen Flure entlang, wo Ketten und Käfige von den Decken herunter hingen. Die Wache hatte mir nur wage den Weg gedeutet und so irrte ich ein wenig planlos durch die Gänge. Es standen überall Wachen, die mich anwiesen mich zu beeilen. Doch an helfen war anscheinend nicht zu denken. Überall herrschte Totenstille. Nur das dumpfe Schlagen war immer noch zu hören. Ich ging einfach weiter und traf auf Bob. Er begrüste mich und erzählte mir ganz stolz, dass er schon Wachdienst schieben durfte und das Lil ihn in seiner Uniform lieben würde, wenn sie ihn so sehen könnte. Wir ginge an einigen Zellen entlang. Diese waren in unbeschreiblich miesen Zuständen. Die Zellen waren verdreckt und die Körper der Insassen zierten riesige Wunden, womit sie wahrscheinlich keinen Tag mehr überleben würden. Sie krümmten sich vor Schmerzen und man sah ihnen die Verzweiflung an. In der letzeten Zelle befand sich Garth. Er stand mitten in der Zelle und sagte mir .eise flüssterns, dass er wüsste wer und was ich wäre und das ich hier mit meiner Kräften nichts ausrichten könnte. Ich bräuchte Geduld. Bob zeigte mir den Weg zum Komandanten und ich ging die Flure weiter entlang. Die riesige Tür ging auf und ich trat in einen Raum der aus dem gleichen kalten Stein gehauen war wie der Rest des Turms. Doch am anderen Ende hatte der Raum eine Art Fenster, wo ein Mann vor stand der mir den Rücken zu gewand hatte. Er trug einen schwarzen Mantel und seinem Kopf ragten kleine Stahlspitzen. In seiner Rechten hielt er ein riesiges Schwert, das vor Blut nur so tropfte. Ich ging näher heran und er drehte sich um. Sein Mund hatte er mit einem Tuch versteckt doch man sah das rohe auf geschranmte Fleisch seiner Wangen unter dem Tuch hervor blitzen. Seine Augen waren leer.
Er war anscheinend derjenige, der für den Gehorsam zuständig war. Ich sollte aus dem Fenster schauen und ich sah den Turm und die fliegenden Steinspitzen, die einen auf Schritt und Tritt verfolgten. Plötzlich schlug er mich mit seinem Schwert und sagte mit bedrohlicher Stimme "dank mir" ich wiedersetzte mich seinem Befehl und mich durchfuhr ein Schmerz, den ich davor noch nie gespürt hatte. Er kam von dem Halsband. Dann hörte der Schmerz auf. Doch ich konnte nicht mal aufatmen, denn schon spürte ich wieder die Klinge des Komandanten, wie sie sich in mein Fleisch bohrte. "dankt mir" sagte er wieder doch ich wiedersetzte mich abermals und genauso spürte ich den Schmerz der meinen Körper wie ein Blitz durchfuhr. Ich hielt es nicht mehr aus und wurde bewusstlos.
Es war ca. eine Woche vergangen und ich wurde zu Bob geschickt. "Du hast dich dem Komandanten wiedersetzet! Hätte ich doch deine Stärke. Ich musste heute einen Gefangenen foltern und er sagte nur, dass er seine Familie vermisst. Puh... ich habe Gott sei dank keine Familie oder? Mir war als ob... Vielleicht das Halsband dieses Pochen des Turmes. Es ist mir so vertraut wie mein Herzschlag." Hmm ich kann mich an meine Familie noch zu gut erinnern. Wie gerne wäre ich jetzt bei ihnen. "Aber Bob du hast doch ei..." plötzlich kam eine Wache herein. Du komm mit! Und du 273 melde dich im Straflager." Ja genau 273. Das war nun mein neuer Name. 272 Männer denen er schon vor mir den Willen gebrochen hatte. Ich ging weiter und traf auf Garth's Zelle. "Hab Gedult. Sie entziehen uns die Willenskraft. Dadurch fühlst du dich so schwach. Halte durch. Sie werden mich ins Innere des Turmes bringen ich weiß nicht wann wir uns wiedersehen"
Ich ging weiter und kam im Straflager an. Ich sollte die Gefangenen bewachen. Ich sollte ihnen nichts zu essen geben. Ich überlegte kurz. Die Gefangenen bettelten, flehten mich an  ihnen Essen zu geben und ich zog am Hebel. Essen fiel durch eine Lucke in einige Zellen.Doch wieder dieser beißender Schmerz und an je mehr Hebeln ich zog umso größer wurde der Schmerz, doch ich musste mich ihm wiedersetzen. Der Schmerz wurde jedoch zu groß und und ich sank mich vor Schmerz windend zu Boden.

Ich war jetzt schon 137 wochen hier. Die Tage wurden gefühlt immer länger und der Schmerz wurde immer qualvoller. Ich war es mittlerweile leid mich zu wiedersetzen. Dieser ewige Schmerz den ich erleiden musste war zu viel geworden. Ich hatte aufgehört mich zu wiedersetzen und wurde gehorsam. Ich war ein weiteres Glied in der Kette geworden.

Ich wurde wieder zum Komandanten geschickt. Ich habe in diesen Wochen einige der schlimmsten Erfahrungen gemacht. Ich musste einige Aufgaben für ihn erledigen,  die ich niemals vergessen werde.  
Ich trat wieder in den Raum und ich erschrak der Raum war mit Blut getränkt und der metallische Geruch von dem Blut stieg mir in die Nase. In der Mitte lag ein Körper. Der Körper von Bob. Ich kniete mich neben ihn. Er lebte noch. Er redete etwas von Lucien und das er unnütz, das nächte Glied in der Kette sei und von ihm nichts weiter als Gehorsam verlangt wird. Ich kannte dieses Gefühl. Werde ich auch so enden?
"Ihr wedet gehorchen" sagte der Komandant "Ich sätze ihr beide kennte euch!" sagte er und deutete auf Bob. Der murmelte immer noch leise vor sich hin. "Ruhe 268" sagte er und trat ihm in die Seite. "Nun. diejenigen die nicht gehorchen kann man zwingen" sagte er und gab mir das Schwert. Ich wusste, wenn ich es nicht tue würde er es tun. Doch er würde ihn leiden lassen. So trat ich an Bob heran und flüssterte ihm ein "Tut mir leid" ins Ohr und stach ihm das Schwert mitten ins Herz.
Viele Jahre vergingen und ich wusste nicht mehr wie viele es waren. Bei unangenemer Arbeit vergeht die Zeit langsam und die Schmerzen wurden schlimmer. Die Zeit verstrich langsam und der Turm wurde immer höher und höher bis kein Fünkchen Licht mehr eindringen konnte und die Gedanken an meine Familie und die Außenwelt verblassten . Das Pochen der Mauern ging auch in mich mittlerweile langsam über. Die Mauern und die Seule im inneren wurden immer höher und höher. Und die Hoffnung die Mission zu beenden und meine Familie jemals wieder zu sehen verschwanden gänzlich.
Ich wurde wieder zum Komandanten geschickt. Auf dem Weg dahin traf ich auf einige Arbeiter die an den Wänden arbeiteten und versuchten die letzten Unebenheiten weg zu meißeln. Ich betrat wieder den Raum, mit dem ich so viel Leid und Schmerz verband. Ich bekam den Auftrag eine Wache zu suchen die nicht mehr aufgetaucht war nachdem sie ihren Auftrag angenommen hatte. Wie ich schon sagte ich war es leid mich den Befehlen zu wiedersetzen und so machte ich mich auf den Weg. Ich ging bis tief nach unten in den Turm und fand die Leiche der Wache. Ich roch das verbranntes Fleisch  und... ahh ich spürte wieder diesen Schmerz, doch warum? Ich habe mich dem Willen des Kommandanten nicht wiedersetzt! Ich war gehorsam.... Doch den Schmerz verursachte nicht das Halsband. Es war Garth der seine Willenskraft einsetzte. Das Halsband zerbrach und der ewige Schmerz war weg ich konnte wieder frei atmen und mir kam wieder meine Familie in den Sinn. Wie es ihr wohl ergangen war. Und noch viel wichtiger. Ich wusste wieder warum ich hier war. Garth hatte seine komplette Magie verbraucht und so war ich jetzt dran. Ich schnappte mir die Pistole und das Schwert der Wache. Ich rannte los. Wir mussten den Komandanten besiegen und wir mussten hier raus. Ich metzelte jeden nieder der mir in die Quere kam. Auch wenn ich darüber nach dachte, dass sie vielleicht auch eine Familie haben könnten und sie auch nur einen gebrochenen Willen hatten, doch das war mir jetzt egal.
Wir erreichten den Raum des Kommandanten, doch es war Niemand da. Wir gingen zum Fenstern und schauten raus. Eine neue Ladung Arbeiter kam herein und wurden den Steg hinauf geführt. Das erinnerte mich daran, wie es mir dort erging. Plötzlich schrie Garth auf. "Ihr wart nicht gehorsam. Lord Lucien wird mich für mein Versagen bestrafen. Doch, ICH bin gehorsam und werde euch zuerst töten." Ich war so sauer. Ich stieß einen Schrei aus und ging auf ihn los. Ich besiegte den Kommandanten, indem ich an ihm all meine Wut ausließ, die ich all die Jahre zurück halten musste. Garth lag immer noch sich krümmed vor Schmerz am Boden. Ich stieß dem Kommandanten das Schwer direkt durch sein Herz und drehte es in der Wunde noch ein paar mal, was ihn laut aufschreien ließ. Das Blut strömte aus seiner Wunde, als ich das Schwert langsam entfernte. So vielen Menschen hatte er den Tod gebracht, so vielen hatte er Schmerzen zugefügt. Er konnte gar nicht genug leiden. Der Kommandant stieß einen letzten Schrei aus. Garth kam auf uns zu und er entzog ihm seine letzte Lebenskraft, wodurch Garth seine Kraft wieder bekam. Der Kommandant war nun entlich tot.
Garth öffnete, nachdem, er nun wieder zu Kräften gekommen war, die beiden Cullis-Tore, durch die wir zu den Docks kamen um entlich wieder frei zu sein. Ich ging duch das Cullis-Tor und Garth steckte gerade die Schiffe an, damit sie uns nicht folgen konnten. Doch eines ließ er übrig mitdem wir entkommen konnten. Wir namen die rekrutierten Männer wieder mit und stachen in See. Ich sah seit so vielen Jahren wieder das Sonnenlicht. Es blendete etwas doch ich liebte es. Ich merkte, wie ich es vermisst hatte. Wir namen Kurs nach Oakfield und stiegen am Steg aus. Wie viele Jahre war ich bloß weg gewesen?
Oakfield war großer geworden und die Blätter färbten sich langsam goldbraun. Es war also Herbst. Wie mein Junge wohl aussehen wird? Leben sie unerhaupt noch? Ein Gefühl der verzweiflung machte sich in mir breit. Doch, dann hörte ich in der Ferne. Ein mir sehr vertrautes bellen war zu hören. Es war mein Hund! Er rannte auf mich zu, sprang an mir hoch und warf mich um. Er freute sich so sehr mich wieder zu sehen. Er schleckte mir über mein Gesicht und wedelte mit seinem Schwanz als wolle er gleich abheben. Dann sah ich Theresa. Sie kam langsam auf uns zu. Sie hatte mich groß gezogen doch sie hatte mich auch zu Lucien geschickt. Ein Gefühl von Freude aber auch Misstrauen kam in mir hoch. Wusste sie dass ich so lange weg bleiben würde? Wusste sie was dort geschehen würde? Ich stand wieder auf und ging ihr etwas entgegen. "Dein flauschiger Freund kommt seit einer Woche hierher. Er wusste vor mir, dass du als Sieger zurück kommen wirst." Ha Sieger? Ich weiß nicht ob man dies siegreich nennen darf. "Zehn Jahre ist es nun her, dass du aufgebrochen bist, doch du bist siegreich wieder zurück gekehrt." Zehn Jahre war ich also fort gewesen. Zehn Jahre war mein Kind jetzt alt, Zehn Jahre musste meine Frau sich alleine durchschlagen!? "Garth du musst mich anhören komm mit!" sagte Theresa. "Und du! Geh zu Hammer sie ist im Gasthof von Rookridge sie wird sich sicher freuen dich wieder zu sehen. Ach ja Ich habe dir deien Sachen mitgebracht." Sie hielt mir einen Beutel mit meinen Sachen hin. Es waren die sachen die ich Hammer geben musste, bevor ich aufgebrochen war. " Nehmt meine Hand Garth. Wir haben einiges zu besprechen" sagte sie und streckte ihm ihre Hand hin. "Ich habe wohl keine Wahl!" Sagte Garth und nam ihre Hand. Ein helles
Licht erschien und sie waren verschwunden.
Ich machte mich auf nach Rookridge um Hammer zu treffen. Der Gasthof war auch neu. Als ich aufgebrochen war, war dort nur ein verfallenes und verrottendes Gebäude.
"Wenn ich es nicht besser wüsste!  Ihr seit es! Altes Schlitzohr! Kaum zu glauben, ihr seit wirklich. Hier!" sagte sie und hielt mir ein Bier hin. "gut seht ihr aus, unter den Umstanden. Ihr habt ihn wirklich gerettet. Hat etwas gedauert, aber ihr habt es geschafft. Und war es so schlimm wie ich es mir vorgestellt habe?... Aber egal ich werde es bald heraus finden. Wir sind wieder da!" Sagte sie und wir stießen mit einem Bier zusammen an. "Ich halte euch auf ihr solltet lieber zu eurer Frau gehen. Und zu eurem Baby. Naja was heist Baby er ist 10. Ich treffe hier jemanden, der vielleicht etwas über unsere Nummer 3 weiß. Geht nur. Schön, dass ihr wieder da seit. Schön, dass das bei den Docks kein Abschied für immer war.
Ich ging zu dem Haus in Bowerstone, wo ich mit meiner Familie lebte. Ich blieb in einem gewissen Abstand stehen und überlegte, was mich dort erwarten würde. Was würde ich sehen. Ich ging immer näher und näher heran. Schritt für Schritt.  Ich stand nun kurz vor der Tür und wollte gerade klopfen als die Tür aufgerissen wurde und meine Frau mir weinend um den Hals fiel. "Du bist zurück! ich dachte du seist tot." Sie küsste mich wieder so wie bei unserem Abschied. Ich hatte für einen Moment das Gefühl als sei kein einziger Tag vergangen. Als sei das alles nicht passiert. Doch dann musste ich wieder an den Satz von Bob denken "Ich habe gott sei dank keine Familie.Oder?" Ich war in der Zeit im Turm auch so geworden, nachdem ich mich dem Willen gebeugt hatte. Ich habe meine Familie vergessen gehabt. "Schatz...es gibt da jemanden den du kennen lernen solltet deinen Sohn" Ich erschrak etwas als ich einen kleinen Jungen um die Ecke luschern sah.
"Ich.. ich..." "Hallo Papa!?" "Ich weiß nicht was ich sagen soll?... Ähm...ähm hallo mein Sohn" er hielt sich am Rock meiner Frau fest und lukte nun  langsam dahinter hervor. "Mama! Ist das mein Papa?" "Ja mein Sohn und er bleibt jetzt für immer bei uns!" Bei diesen Worten schaute sie mich an und ihr Lächeln verschwand wieder, als sie mein Gesicht sah und wusste, dass diese Worte nicht stimmten. "Ich habe ihm erzählt, dass du ein Held bist und seit dem will er auch ein Held sein und sagt überall, dass er später ein großer Held werden will. Man wird es leid dies zu hören." Ich wusste warum sie es leid war. Sie wusste wie es "Helden" geht und wusste, dass es diesen nicht möglich war ein völlig normales Leben zu führen.  Man wurde bewundert und das geniest man auch doch so richtig zufrieden war man damit auch nicht. Ich blieb ein paar Tage bei meiner Familie, doch ich fand keinen Schlaf. Ich wachte immer wieder Schweiß gebadet Nachts auf. Geplagt von den Erinnerungen. Geplagt von den Rachegelüsten an Lucien. Mir ging es von Tag zu Tag schlechter. Ich musste dieses Gefühl entlich los werden. Mein ganzes Leben von diesem Gefühl geprägt.
Am nachsten Morgen stand ich früh auf um mich auf zu machen und es ein für alle mal zu beenden. Doch als ich wieder gerade aus der Tür gehen wollte stand sie wieder hinter mir.
"Du velasst uns wieder?" sagte sie den Tränen nahe. "Ja! Ich muss es entlich beenden." Sagte ich ohne sie anzusehen. "Weisst du was er noch öfter sagt, als dass er ein Held werden möchte? Er fragt mich immer nur eines. Wann kommt Papa nach Hause?" Ich sah sie an. Tränen leifen ihr über die Wangen doch ich konnte nichts tun.
"Wie kannst du bloß so grausam sein? Was ist blos dort mit dir passiert? Du bist nicht mehr der Mann den ich geheiratet habe" sagte sie und den Blick abwendete. Als ich mich aufmachte und sie abermals verließ, um meinen Racheplan fort zu setzen. Sie hatte Recht ich hatte mich verändert.
Der Turm hatte mich verändert, doch ich liebte sie noch immer.

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♡♥♡Ganz liebe Grüße Valandriel♥♡♥
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