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The Chaos Returns

von Hanasaki
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Japan
08.03.2014
01.11.2014
32
89.135
1
Alle Kapitel
50 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
 
08.03.2014 3.406
 
Hallo alle zusammen~ Hier ist nun endlich die Fortsetzung. Wie in der Beschreibung steht bitte hier euch die „Warnungen“ durchlesen.
Es ist die Fortsetzung von „The Life of a Student can be sweet“ Ein paar Vorkenntnisse sollten da sein, da man sonst nicht die gesamte Situation verstehen kann.
Die Story spielt etwa 1 Jahr später.

Neben dem „Hauptpairing“  Japan X Reader, gibt es noch ein paar Nebenpairings nämlich:
EngScot, PrunHun, SuFin(nicht sonderlich viel) und Andeutungen von GeIta. Andere Pairings könnten sich in Laufe der Geschichte wieder entwickeln. Dazu kann es auch mal passieren, dass ich mal einen Lemon schreibe, dieser wird aber in der Kapitelüberschrift kenntlich gemacht und auch nochmal, wenn einer geschrieben wird, ganz am Anfang bemerkt. Außerdem gibt es auch größere Zeitsprünge.
So aber nun genug

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„Herzlichen Glückwunsch!“, rufen alle gleichzeitig und wir erheben unsere Gläser. Ich beginne zu lachen.
„Danke Leute.“, sage ich und lache immer noch weiter. Gestern Mittag habe ich erfahren, dass ich mein Studium bestanden habe und heute gehen wir alle zusammen essen um das zu feiern. Auch Matthias und Emil haben bestanden! Das feiern wir natürlich auch
„Und was machst du jetzt [Name]?“, fragt mich Arthur dann. Ich setze das Glas ab.
„Mh…ich habe schon eine Anstellung bekommen. Ein Freund meines Vaters kennt jemand der eine neue Fachkraft sucht und hat mich daher gleich empfohlen. Ich habe den Job also sicher.“, sage ich und grinse breit.
„That’s great. I’m happy for you Love!“, sagt Arthur dann.
„Ich habe auch gute Neuigkeiten alle zusammen.“, bringt sich dann Ludwig ein. Wir alle blicken gespannt zu dem Deutschen.
„Heute Mittag habe ich das Haus verkaufen können.“, sagt der Blonde dann. Wir alle beginnen zu lachen.
„Das ist ja super, Aru! Zum Glück ging es schnell!“, kommt es dann vor Yao. Es ist einiges seit letztem Jahr passiert. Arthur ist ende letzen Jahres ausgezogen und zusammen mit Allistor gezogen. Francis ist nun zusammen mit Antonio, Gilbert und Lovino in einer Weg. Der arme Lovino neben bei erwähnt. Aber Chaoten ziehen sich bekannter weise ja an. Dann haben Kiku und ich auch beschlossen, sobald ich mit dem Studium fertig bin, zusammen zu ziehen. Die Wohnung ist auch so gut wie fertig. Die letzten drei Wochen habe ich wieder bei meinen Eltern gewohnt, während wir das Haus renoviert hatten und auch gleichzeitig einige Wohnungen noch. In den letzt 2 Monaten habe ich andauert irgendwo geholfen zu renovieren…wenn ich dieses Jahr noch eine Wohnung streichen werde ich wahnsinnig. Apropos Wahnsinnig: Ivan, Yao und Alfred sind je Wahls in eine eigene Wohnung gezogen. Das die drei je einen Vermieter gefunden haben? Okay Yao ist ja nicht so schlimm. Aber Alfred ist ein Chaot. Und Ivan? Ob er von seiner Stalker-Schwester berichtet hat? Feliciano und Ludwig ziehen auch zusammen in eine Wohnung.
„Hey Kleine.“, ruft Allistor dann, den neben Arthur sitzt und mir somit gegenüber. Ich blicke auf.
„Was bist du jetzt eigentlich genau?“, fragt der Schotte dann nach. Alle blicken mich neugierig an.
„Stimmt…was bist du jetzt eigentlich genau von Beruf? Ich meine wir wissen zwar, dass du Jura studiert hast aber…was bist du jetzt? Anwältin?“, fragt Arthur dann nach.
„Ich nicht. Aber Matthias ist Anwalt.“, alle starren zu dem großen Dänen.
„Ernsthaft?“, kommt es synchron von den anderen. Ich lache nervös und Matthias lacht laut auf.
„Glaubt uns…wir können es auch nicht glauben.“, kommt es dann trocken von Lukas.
„Hey was soll das heißen?!“, Blägt der Däne dann schon los. Wir alle halten uns unsere Ohren zu und lassen Matthias vor sich hin fluchen. Na etwa 5 Minuten hat er sich dann wieder beruhigt.
„Mein Gott! Matthias! Du brauchst nicht immer so laut zu werden. Wir verstehen dich auch ohne das du brüllst.“, sagt Emil dann und verdreht die Augen.
„So nach dem wir das geklärt haben, was bist du jetzt?“, fragt Alfred dann nach.
„Ach so…na ja ich bin sowas wie eine Anwaltsgehilfin. Bloß noch ne Nummer höher.“, sage ich und grinse breit. Alle schauen mich verwundert an. Kiku seufzt
„Ich habe auch ehrlich gesagt keine Ahnung was sie jetzt ist.“, sagt Kiku dann. Ich lache weiter.
„Ich habe auch keine Ahnung was ihr beruflich macht. Also lasst mich.“, sage ich und strecke allen die Zunge raus.

~*~Ein paar Stunden später~*~

„Morgen kommt dann auch die Couch endlich an.“, sage ich und schlinge meine Arme um meinen Freund, der in seinem Arbeitzimmer sitzt und am Computer arbeitet.
„Ist einer von uns da, wenn sie ankommt?“, fragt er nebenbei und tippt weiter.
„Ich bin da. Ist doch klar. Ich fange doch erst in zwei Wochen an.“, sage ich dann seufzend. Das habe ich nun schon etwa 10-mal erzählt
„Ach ja stimmt. Du weißt doch aber, dass du nicht arbeiten musst. Ich komm für uns beide auf.“,  ist seine Antwort. Ich rolle mit den Augen. Das Thema kommt immer wieder auf, seit dem wir beschlossen hatten zusammen zu ziehen.
„Das hatten wir doch schon Millionen mal Durchgekaut. Ich arbeite natürlich auch. Immerhin will ich dir nicht auf der Tasche liegen. Und wenn wir mein Geld halt nur dafür nutzen um wegzufahren oder für sonst was! Ist doch egal Hauptsache ich habe was zu tun. Ich bin jetzt seit meinem 5 Lebensjahr immer nur zu Schule gegangen. Und was soll ich hier zu hause den ganzen Tag überhaupt machen?“, frage ich nach.
„Du hast ja Recht. Es tut mir leid.“,…er könnte sich ruhig mal umdrehen und mich anschauen.
Nun herrscht schweigen zwischen uns. Nur sein Tippen auf der Tastatur sorgt dafür, dass es nicht komplett ruhig ist. Ich ziehe eine Schnute. Er ignoriert mich voll.
„Kiku! Wenn ich meine Arme so um dich schlinge und auch nicht weggehe, heißt das, dass du mir deine Aufmerksamkeit schenken sollst und nicht deiner Arbeit. Die Couch war jetzt eigentlich so etwas wie ein „Alibi“, dass du jetzt mal aufhören sollst und deine Zeit mit deiner Freundin zu verbringen. Nur so nebenbei erwähnt das bin ich seit gut 1 ½ Jahren… “, sage ich dann, als mir das alles zu blöd wird. Ich löse meine Arme und gehe beleidigt aus dem Raum raus.
Ich sitze in der Küche und langweile mich selbst ziemlich. Es ist recht ruhig in der Wohnung. Sie ist so ziemlich groß. Eine große, helle Maisonette-Wohnung und schöner Terrasse. Eine große Küche, großes Bad, großes Wohnzimmer.  Alles ist so groß. Das solche Wohnungen überhaupt in Berlin vermietet werden. Aber gut bei zwei festen Einkommen, davon ist das eine das Doppelte von meinem, kann man schon nach einer größeren Wohnung schauen. Ein recht großes Schlafzimmer und noch zwei kleinere Zimmer runden mein neues Zuhause ab. Eines davon haben wir für Kiku als Arbeitszimmer eingerichtet. Was wir mit dem anderen machen wissen wir noch nicht. Momentan nutzen wir es als Art Abstellkammer. Vielleicht machen wir daraus noch ein Arbeitszimmer für mich. Oder ein Mangazimmer…Ja! Das währe’s doch. Heute ist die erste Nacht in dieser Wohnung, da gestern Mittag erst das Bett angekommen ist und wir ne Weile gebraucht hatten (etwa 8 Stunden), bis es stand. Okay…nachdem wir Berwald und Ludwig um Hilfe gebeten haben, ging es ziemlich schnell. Kiku hatte zwar von Anfang an gesagt, wir sollten Ludwig fragen…und er wollte von Anfang an nicht, dass ich dabei helfe, warum auch immer. Gut okay…mir ist zweimal der Lattenrost fast auseinander gebrochen und die Bretter auf die Füße gefallen. Aber hey! Übung macht den Meister. Dafür durfte ich dann aber alles beziehen. In der Zeit dazwischen hatte ich mit Feliciano und Tino zusammen ein großen Bücherregal im Wohnzimmer aufgebaut….wir haben genau so lange gebraucht wie Ludwig, Kiku und Berwald zusammen. Das ist ziemlich deprimierend, da das Regal unheimlich simpel war, aufzubauen. Wenn man die Anleitung gelesen hätte. Irgendwie kann ich manchmal nachvollziehen warum Berwald sagt Tino sei seine Freundin…nicht sein Freund. Es gibt halt Dinge die einem nicht liegen! Dafür kann Kiku nicht…mh…was kann er eigentlich nicht? Oder hat er vor was angst? Muss ich ihn mal fragen. Die Zeit vergeht und ich habe ein paar Zeitschriften durchgelesen, bis ich dann höre, wie jemand…okay es kann nur Kiku sein, in die nähe der Küche kommt.
„[Name].“, höre ich dann ihn. Ich ignoriere ihn nun auch. Dann weiß er, wie ich das finde.
„[Name].“, wiederholt er meinen Namen. Nöhö! Ignorieren macht Spaß. Ich sitze mit dem Rücken zu ihm und trinke dann aus meinem Glas und blättere weiter in einer Zeitschrift. Dann höre ich Schritte und spüre wie sich seine Arme um meinen Körper legen.
„[Name]…ich wollte dich nicht ignorieren. Tut mir leid.“, sagt er leise.
„Pah! Das sagst du jetzt nur so!“, sage ich dann gespielt eingeschnappt. Er seufzt, zieht die Arme zurück und dreht meinen Hocker so dass ich ihn nun anschaue. Ich strecke ihm frech die Zunge raus. Er beginnt etwas zu grinsen. Dann hebt er mich ohne Vorwarnung einfach hoch. Ich beginne leicht zu zappeln, da ich so was ja nicht so sehr leiden kann.
„Lass mich runter!“, sage ich und zapple weiter.
„Nein.“, grinst er mich an. Ich weite die Augen und werde leicht rot.
„W-was hast du vor?“, frage ich leicht ängstlich nach. So was macht er sonst nicht.
„Da wir jetzt unter uns beiden sind, können wir ruhig das Bad für Stunden in Beschlag nehmen. Ich weiß doch, dass du sehr gern Zeit im Bad verbringst.“, sagt er dann.
„Wer bist du und was hast du mit meinen introvertierten Freund gemacht?“, frage ich nach und ziehe skeptisch die Augenbrauen zusammen. Er wird leicht rot.
„N-n-naja…ich…also…dachte mir, dass dich das irgendwie freuen würde, wenn wir das Bad zusammen einweihen.“, sagt er und setzt mich ab. Ein leichter Rotton bildet sich auf seinen Wangen und er schaut auf den Boden, als sei es das interessanteste Etwas der gesamten Welt.
„Ah…Da ist er ja wieder.“, sage ich und kichere leicht. Dann öffne ich die Tür zum Badezimmer und werde von angenehmem Kerzenlicht empfangen.
„Kiku. Hast du das in der letzten halben Stunde gemacht, nachdem ich wütend abgedampft war?“, frage ich nach. Er nickt leicht mit dem Kopf.
„War es eine schlechte Idee?“, fragt er nach. Ich schüttle den Kopf und ziehe ihn in das Badzimmer hinein. Schnell entledige ich mich meiner Kleidung und stecke mir die Haare hoch, da ich sie mir erst gestern Abend gewaschen habe und es ja bekanntlich erweise nicht so gut ist, sie täglich zu waschen. Die Wanne ist ziemlich groß und das Wasser hat eine wunderbare Temperatur. Kiku hat die ganze Zeit peinlichberühert weggeschaut bis ich meinte, ich sei jetzt in der Wanne. Erst dann dreht er sich um und steigt selbst hinein- ohne Kleidung versteht sich- und setzt sich…mit Sicherheitsabstand neben mich.
„Weil du mich auch noch nie nackt gesehen hast. Schon klar.“, sage ich mit extrem sarkastischem Unterton. Er schreckt zusammen.
„Ich…äh…“, entkommt nur seinem Mund. Ich seufzte.
„Ist doch wie schwimmen, bloß alleine und ohne Schwimmsachen.“, sage ich und setze mich dann einfach näher an ihn ran. Meinen Kopf lege ich auf seine Schulter und seufzte erleichtert auf.
„Was ist?“, fragt er nach.
„Nichts. Du bist nur schön warm.“, sage ich und kuschle mich mehr an ihn. Er lächelt sanft und beginnt mit einer meiner Haarsträhne zu spielen.

~*~ Etwa eine Woche später~*~

„Ach wie süüüüüüß! Gil macht immer so was, wenn er Mist gebaut hat.“, sagt Eliza und nimmt einen Schluck von ihrem Kaffee. Ich beginne zu lachen und hacke mich bei der Ungarin ein.
„Ja. Aber es kostet ihn immer noch sehr viel Überwindung.“, sage ich und laufe mit ihr weiter durch das große Einkaufcenter.
„Aber ihr seit doch jetzt schon bald 1 ½ Jahre zusammen. Warum ist er denn immer so extrem schüchtern und hat Angst was falsch zu machen?“, fragt die Belgierin dann neugierig nach und hackt sich bei mir schnell ein. Ich ziehe die Schultern hoch.
„Ich weiß es nicht. Ich schiebe es immer darauf, dass ich seine erste Freundin bin…aber irgendwie nach gut Anderthalb Jahren ist es schon etwas…Na ja.“, sage ich und es legt sich über mich eine depressive Aura.
„Merkwürdig?“,“ Deprimierten?“,“ Beängstigend “,“ Besorgniserregend?“, kommt es abwechselnd von den Beiden.
„Danke. Ich habe es ja kapiert…Mein Freund ist verklemmt.“, sage ich mit sarkastischen Unterton. Beide beginnen laut zu lachen und entschuldigen sich dann- nicht sonderlich ernsthaft wie ich finde- für die Aktion.
„Und ist aber noch etwas in der Wanne passiert?“, fragt Emma dann nach und zwinkert mir verschwörisch zu. Ich ziehe die Augenbrauen skeptisch hoch. Interessant wie schnell man doch das Thema wechseln kann.
„Na ja…nicht in der Wanne…eher…wo anders.“, sage ich und werde leicht Rot. Von beiden kommt ein lang gezogenes „uhhhh“.
„Wie ist Kiku eigentlich im Bett?“, fragt Lizzy dann direkt heraus. Ich verschlucke mich an meinem [Kaffee/Tee]. Emma fängt an zu lachen.
„Asiaten stehen ja auf komisches Zeugs manchmal!“, fügt die Blondine noch lachend hinzu. Oh Gott im Himmel, wenn es dich gibt, warum hilfst du mir denn nicht aus dieser Situation?!
„Ich sag auch, was Gil mag und wie er ist.“, sagt Eliza dann, als sei es das normaleste auf der gesamten Welt. Lizzy…ist eine weibliche Francis…
„Auf diese Information kann ich gut und gern verzichten.“, sage ich und lache nervös. Eliza schüttelt den Kopf.
„Sanft ist nicht sein Ding, sagen wir es so. Aber nicht schlecht.“, sagt sie dann lachend. Ich frage mich ja ab und zu, warum Elizabeta und Francis eigentlich nicht die aller besten Freunde sind…die beiden sind sich sehr Ähnlich.
„Verlangt er nicht von dir ihn mit „The Awesomeness“ anzusprechen?“, fragt Emma nach und streckt ihren Kopf. Woher weiß sie so was denn bitte?! Elizabeta nickt.
„Joa. Aber er lässt es jetzt, da ich ihm drohe meine Bratpfanne woanders hinzuschlagen als ins Gesicht.“, sagt sie als sei es das normalste der Welt. Na mir will immer noch nicht Kopf gehen, was das mit der Pfanne soll. Aber lieber darüber, als über mich.
„Nun sag schon. Sanft, hart, S&M?“, fragt sie weiter nach. Toll. Ich dachte sie hätten es vergessen. Gott warum tust du mir das an? Ich war doch immer ein guter Mensch oder nicht? Liegt es daran, dass ich vor der Ehe schon meine Jungfreudigkeit verloren habe? Nein...ich werde ja schon seit dem ich in der WG gelebt habe, immer wieder in Situationen gezogen, die…die mehr als Peinlich sind.
„Vorsichtig…“, sage ich leise und werde weiter rot. Beide starren mich kurz verwundert an.
„E-er will mir nicht weh tun…“, füge ich noch hinzu. Beide beginnen zu grinsen und nun kommt ein synchrones „Awwwww~“.
„Das passt irgendwie voll zu ihm.“, sagt Emma dann und lächelt freundlich.
„Gut können wir jetzt das Thema wechseln?“, frage ich nach. Ich meine die beiden sind zwar mit meinen besten Freundinnen, aber was im Schlafzimmer passiert, geht doch nicht jeden was an.
„Gut. Ich habe ne lustige Idee.“, sagt Lizzy dann und grinst wirklich frech. Oh Gott. Wenn Elizabeta eine Idee hat…macht das mir immer angst. Etwa 30 Minuten später, werden sich mein Gedanke und meine Befürchtungen bestätigen. Ich betrachte mich im Spiegel.
„[Name] nun komm raus. Keine Sorge, hier sind weit und breit keine Männer.“, sagt Emma.
„Nein!“, sage ich streng. In diesem Etwas von Nichts werde ich mich nicht zeigen.
„Ist sie immer so schüchtern?“, fragt die Verkäuferin, die mir das Zeug, was sich hier in der Umkleidekabine stapelt rausgesucht hat.
„[Name]! Lizzy ist doch auch raus gekommen. Und sie hatte noch weniger an.“, ich verziehe das Gesicht. Kein sonderlich großer Anreiz. Und ein schlechtes Agument.
„Ihr nervt mich weiter, oder?“, frage ich nach. Es kommt ein synchrones „Ja“ von allen drein. Ich seufzte entnervt und trete aus der Kabine. Emma grinst über beide Ohren hinweg, die Verkäuferin mustert mich etwas und Elizabeta klatscht freudig in die Hände.
„Das steht dir gut~ Am besten steckst du dir die Haare dann mit ein paar Blumenspangen hoch und dann perfekt!“, ruft die Ungarin. Ich lege den Kopf schief. Ich wusste, dass es immer eine schlechte Idee ist, wenn Lizzy sagt, sie hätte eine lustige Idee.
„Kiku wird Augen machen.“, sagt Emma dann.
„Und in Unmacht fallen…“, füge ich noch hinzu. Alle beginnen zu lachen. Die halten das für einen Scherz, doch ich meine das bitter ernst.

~*~ Am nächsten Morgen~*~

„[Name] nun mach mal bitte schneller. Ich muss auch ins Bad.“, höre ich Kikus Stimme durch die Badezimmertür. Er hämmert gegen die Tür. Ein letzter Schlief und ich bin fertig.
„Guten Morgen~“, strahle ich ihm entgegen. Er seufzt etwas auf und geht dann selbst ins Bad.
Ich verschwinde grinsend in der Küche und koche Kaffee. Keine 10 Minuten später steht mein Japanisch Freund mit Hemd und Hose in der Küche.
„Können wir uns darauf einigen, dass ich vor dir ins Bad gehe? Immerhin muss ich früher als du los.“, sagt er leicht verzweifelnd. Ich kichere und schiebe ihm eine Kaffeetasse hin.
„Sorry. Ja können wir machen.“, sage ich und nehme einen Schluck von dem dunklen Getränk.
„Und bist du schon aufgeregt? Immerhin ist heute dein erster Tag in der Kanzlei.“, fragt Kiku dann nach. Ich seufzte leicht.
„Etwas nervös bin ich schon.“, sage ich und Blicke auf die Tasse runter. Kiku legt seine Hand auf meine.
„Das wird schon alles gut gehen. Sie werden dich alle sicherlich mögen.“, sagt er und lächelt mich aufmunternd an. Ich lächle zurück. Dann blicke ich auf die Uhr.
„Oh Mist! Ich muss heute 20 Minuten früher da sein!“, rufe ich, schütte den Kaffee runter beuge mich vor um Kiku zu küssen, greife mir meine Jacke und Tasche und rase raus aus der Wohnung zu meinem Auto.

-Kurzer Sichtwechsel: Kiku
Vollkommen verwirrt starre ich ihr nach. Die Tür hat sie nicht mal mehr zu gemacht.
„Was für eine Chaotin…Ob das wirklich gut geht?“, frage ich mich selbst, während ich mir mein Jackett und meine Schuhe anziehe um dann in Ruhe los zu gehen. Hinter mir schließe ich die Tür ab und gehe dann selbst zu meinem Auto. Wenn jeder Morgen so abläuft, wird es ein sehr interessanteres zusammenleben mit [Name]…

~*~ Am Abend~*~
„Er müsste gleich aus dem Bad kommen.“, sage ich und sitze immer noch auf dem Bett. In der Zeit wo Kiku im Bad war habe ich mir das Etwas von Stoff angezogen, was mich Lizzy und Emma gedrängt, ja gezwungen haben zu kaufen. Sie meinten, es währe doch mal was anderes, wenn ich den dominanteren Part übernehmen würde, dabei habe ich keine Ahnung, was ich da machen soll. Dann geht die Badezimmertür auf.
„Wir müssen noch mal mit der Hausverwaltung reden. Das heiße Wasser geht immer wie-äh…[N-name]?“, fragt er nach und blickt mich mit geröteten Wangen an. Ich blicke mit roten Wangen auf den Boden. Dann stehe ich auf und ziehe Kiku auf das Bett. Etwas überrumpelt kommt er sich sicherlich vor. Ich sitze auf seinem Becken…und weiß nicht was ich nun machen soll.
„I-i-ich kann das nicht.“, sage ich leise. Kiku blickt mich verwundert an.
„Das war eine schlechte Idee.“, sage ich leise und setze mich auf das Bett.
„Was sollte das werden?“, fragt er leicht belustig nach.
„Lizzy und Emma meinten, ich solle mal probieren, dominanter zu sein. Aber ich kann das nicht. Ich habe weder ne Ahnung wie man weiter macht noch wie man als Frau oben ist.“, sage ich und winkele die Beine an. Ich höre dann plötzlich ein leises Lachen und werde dann nach hinten gezogen. Ich liege auf dem Bett und Kiku beugt sich über mich.
„Dann versuchen wir erstmal das „oben liegen“ wenn man eine Frau ist.“, sagt er leise und beginnt mich zu küssen. Na ich bin ja gespannt wie das endet.
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Okay~ Das erste Kapitel ist geschafft. Ich hoffe ja sehr, dass es immer noch so unterhaltsam ist, wie auch Teil Eins der Story.
Über Reviews würde ich mich extrem freuen und ja…das war‘s von mir auch schon. Die Story wird übrigens aus einmal Wöchentlich folgen, wobei ich jetzt schon gestehen muss: Nächste Woche Samstag kommt kein Kapitel. Ich bin von Freitagabend bis Samstagabend nicht zu hause. Ich bin nämlich Samstag den 15.März auf der LBM/MCC. Also wer eine etwas merkwürdige Cosplayerin in schlechten Ungarn-Cosplay sieht…das bin ich~
Ich versuche das Kapitel  bis Freitag fertig zu bekommen und es dann schon am Freitag zu posten. *hat nur zwei Stunden am Freitag*

*hüpft fröhlich davon*
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