I think I'm in like like with you

von Dimples
GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
08.03.2014
25.06.2015
9
22232
2
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Dieses Kapitel
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Hey und hallo!
Ich freu mich, dass ihr hier mal reinschauen wollt :) momentan bin ich so im Bts-Wahn, da musste eine Fanfiction her. Also, hier ist die Leseprobe, weil ich mir nicht sicher bin, ob die Story wirklich gut ankommt. Wenn diese Leseprobe nicht besonders gut ankommt, werde ich die FF ändern und erneut als Leseprobe hochladen.

Zunächst ein paar Infos:
Wo: Seoul
Wer: Ganz Bts, eventuell ein paar members von anderen Bands (Himchan...)
Pairings: VxJimin ; später auch V-Hope
Nebenpairings: Suga x RapMon;Jimin x Jungkook

Wenn ihr nich fragen habt, stellt sie mir ruhig :)
Rückmeldungen wären sehr lieb, so weiß ich dann, ob es gut angekommen ist und was ihr vielleicht doch lieber anders haben wollt. Vorschläge für ein anderes Thema usw.
Okay, genug gelabert.
Viel Spaß! <3

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1. Kapitel


Die Sonne ging gerade auf und das nächtliche Dunkel lag noch über der Stadt, als ich aus dem Haus ging. Es war eine kalte Nacht gewesen, denn wieder einmal war unsere Heizung ausgefallen. Es passierte etwa dreimal in der Woche, dass wir entweder keine Wärme im Haus hatten, keinen Strom oder aber, dass unser Wasser abgestellt wurde. Mittlerweile wohnte ich bereits mehr als ein halbes Jahr in der WG. Zusammen mit Suga und Jin. Schon als ich dort eingezogen war, hatten sie mir berichtet, dass sie nur schwer die Miete bezahlen könnten, doch ich hatte selbst nicht genug Geld, um mir eine andere WG leisten zu können. Also war ich dort eingezogen. Die ersten Monate hatte ich keine Arbeit. Deswegen hatte ich die Wohnung aufgeräumt, Suga und Jin Essen gemacht, sobald sie nach Hause kamen und vergeblich versucht, einen Job zu ergattern. Doch es war schwer. Klar, wenn man keinen vernünftigen Schulabschluss hat. Doch dennoch erschien ich bei sämtlichen Bewerbungsgesprächen, bei welchen ich jedes Mal abgewiesen worden war. Und auch als Jin versuchte, mich bei seiner Arbeit in einem Kleidungsgeschäft für eine Stelle zu engagieren, wollte sein Chef mich nicht.
Ich wusste nicht, was ich falsch machte, doch wusste ich, dass es ein Fehler war, damals von zu Hause weggelaufen zu sein und meinen Schulabschluss nicht gemacht zu haben. Doch damals war es alles nicht so einfach. Meine Mutter war verstorben, als ich klein war. Daraufhin wurde mein Vater Alkoholiker, seinen Job los und litt unter Depressionen, die er an mir ausließ. Wegen dieser Umstände verbrachte ich die meiste Zeit nicht bei mir zu Hause, sondern bei Freunden. Ich erzählte ihn nicht, dass mein Vater Alkoholiker war und mich schlug, wenn ihm etwas nicht passte. Nein, ich sagte ihnen, dass er bei seiner Arbeit war und ich deshalb ständig zu jemanden gehen sollte, bis er wieder zu Hause war. Sie hatten es mir alle abgekauft. Bis zu dem Tag, an dem mein Vater zu meiner Schule kam. Es war der letzte Tag, den ich jemals in einer Schule verbracht hatte. Lachend und gut gelaunt war ich aus dem Gebäude gekommen, als ich ihn erblickte. Er war taumelnd auf mich zu geschlurft, hatte mich an meinem Kragen gepackt und mich angebrüllt, wo ich denn gewesen war. Vor Schock war ich stumm geblieben. Er hatte mich vom Schulhof geschleppt, vor den Augen der anderen Schüler. Vor den Augen meiner Freunde. Meine Freunde, die nur zusahen. Nicht eingriffen, nicht mal einen Lehrer bescheid gaben. Damit war das Wort Freunde wohl ausgenutzt. An diesem Abend hatte ich meine Sachen gepackt und bin von zu Hause abgehauen.

Ich war gerade mal 17 einhalb gewesen, als ich meinen ersten Tag auf der Straße erlebte. Anfangs dachte ich mir, dass es gar nicht so schlimm werden könnte, doch als ich dann nach einer Stelle,e zum schlafen suchte, änderte ich meine Meinung schnell. Es wurde kalt. Überall waren ältere Penner, die neugierig zu mir gafften und mich ständig ansprachen. Es war gruselig. Selbst ich wollte dann lieber zurück, aber ich konnte nicht. Wie hätte mein Vater reagiert, wenn ich wieder gekommen wäre? Wie viele Schläge hätten ich kassiert bekommen? Wie viele blaue Flecken hätten meinen Körper übersät? Also war ich auf der Straße geblieben. Es war mir wie Tage vorgekommen, wie Wochen oder Monate, doch letztendlich hatte ich nur drei Tage auf der Straße gelebt. Am letzten Abend hatte mich ein Mann, etwas älter als ich, angepöbelt und hatte bei mir schlafen wollen. Ich war vollkommen überfordert gewesen und hatte geschwiegen, als plötzlich ein junger Mann eingegriffen hatte. Ich bekam gar nich mit, was er diesem Mann gesagt hatte, ich erinnerte mich nur noch daran, dass ich mitgezogen wurde und auf einem Sofa im Warmen aufgewacht war. Später fand ich dann heraus, dass der Mann, der mich quasi gerettet hatte, Himchan hieß. Ich durfte ein paar Wochen bei ihm wohnen, musste ihm dennoch versprechen, dass ich mir eine Arbeit und eine WG suchen würde. Nach wenigen Wochen entdeckte ich die WG von Suga und Jin, bei welchen ich herzlich aufgenommen wurde. Jetzt hatte mir nur noch gefehlt. Und wirklich - nachdem ich bei den ersten Stellen, wie zu erwarten, abgelehnt wurde, wurde ich bei der nächsten angenommen. Es war kein großer Job. Nein, ganz im Gegenteil. Es war ein eher mies bezahlter Job in einer Art Fabrik, in der mp3-Player angefertigt wurden.
Es war kein Wunder gewesen, dass der Chef mich angenommen hatte, den die Fabrik hatte viel zu wenig Arbeiter, das merkte ich kurz darauf. Weil ich aber erst 17 einhalb war, war ich nicht befugt, als ein hochgestufter Arbeiter zu arbeiten und bekam den niedrigsten Lohn, den man bekommen konnte. Doch ich hatte eine Arbeit.

"Morgen, Taehyung", begrüßte mich Jungkook, als ich aus der Bahn ausstieg, mit welcher ich jeden Morgen zu der Fabrik fuhr.

Jungkook war noch jünger als ich und arbeitete schon länger in der Fabrik. Und obwohl er jünger war, wurde er besser bezahlt als ich. Ich hatte mich schon oft gefragt, wieso das wohl so war, aber ich war einfach froh darüber, dass ich irgendeine Arbeit hatte und Geld bekam. Da war mir so etwas nun auch egal. Ich lächelte Jungkook zu. Er trug eine Mütze, der Schal verdeckte die Hälfte seines Gesichts und trotzdem sah ich seine rot gefrorene Nase. Es war mittendrin im Winter und verdammt kalt.

"Stehst du schon lange hier?", fragte ich ihn und rieb mir die Hände. Er nickte.

"Mein Vater und meine Mutter hatten wieder Stress. Ich musste einfach raus", seufzte er.

Jungkook lebte noch bei seinen Eltern. Ich lernte ihn kennen, als ich völlig ahnungslos meinen ersten Arbeitstag hatte und überhaupt nicht wusste, wie es in der Fabrik ablief. Er hatte mich gesehen, meine Fragezeichen in meinem Kopf wohl gerochen und hatte mich eine Woche lang durch die Fabrik geführt und mir alles erklärt. So lernten wir uns auch näher kennen. Wir waren jetzt wohl etwas wie Arbeitskollegen. Ich verzog meinen Mund und legte den Arm um seine Schulter.

"Komm, wir gehen rein. Ist wärmer da" Damit zog ich ihn in das Innere, wo es tatsächlich wärmer war. Einen Blick in die Fabrik zeigte uns, dass schon fast alle anwesend waren und bereits arbeiteten. Hastig liefen wir in die Umkleide, zogen uns unsere schwarze Arbeitskleidung über. Sie schützte uns vor Hitze und Dreck. Wir wollten gerade aus der Umkleide, als uns jemand in den Weg trat. Ein Typ, etwa so alt wie ich, mit einem breiten Grinsen, schwarzen Haaren und einem weißen Hemd, einer Jeans und schwarzen Sneakers. Er musterte uns skeptisch, holte dann ein Klemmbrett hervor und sah suchend über dieses.

"Jeon Jungkook..", murmelte er mit einem noch breiteren Grinsen und notierte etwas auf seinem Brett. Verdattert blickte ich zu Jungkook, welcher auf den Boden sah. Wer war dieser Kerl? Woher kannte Jungkook ihn?

"Und wer bist du?" Die unbekannte Stimme des Typen sprach nun mich an. Als ich wieder zu ihm schaute, traf ich seinen Blick. Sein Grinsen ging über in ein etwas laszives Lächeln. Es widerte mich an.

"Kim Taehyung", erwiderte ich daher knapp. Er nickte langsam.

"Kim Taehyung", wiederholte er meinen Namen und schrieb erneut etwas auf. "Wie kommts, dass ich dich noch nie hier gesehen habe?" Etwas sagte mir, dass er sich nicht ernsthaft dafür interessierte. Vielleicht lag es an der Stimme, oder aber an seine, Gesichtsausdruck, doch dieser Kerl ekelte mich an.

"Er ist neu, Jimin" Jungkook trat einen Schritt auf ihn zu. Jimin? Jungkook kannte ihn also tatsächlich? Woher? Wer war dieser Jimin? Ich musterte ihn. Schlecht sah er nicht aus. Dass er solche Kleidung trug, hieß, dass er hier nicht arbeitete. Was tat er dann hier?

"Neu, ja?" Jimin lachte. "Ein Neuling kennt sich hier nicht sonderlich aus, oder? Soll ich dich herum führen?" Ich schüttelte den Kopf.

"Danke nicht nötig", lehnte ich ab und ging in Richtung Fabrik. Als ich mich auf halben Wege noch einmal umblickte, sah ich, wie Jimin Jungkook näher gekommen war und seine Hand um dessen Hüfte gelegt hatte. Er flüsterte Jungkook etwas ins Ohr und lachte daraufhin. Verdammt, wer war dieser Kerl?!, schoss es mir durch den Kopf. Hastig lief ich weiter. Dass er Jungkook so nahe gekommen war, hatte mich erschrocken. Waren die zwei etwa befreundet? Oder vielleicht sogar zusammen? Ich wusste, dass Jungkook schwul war, ich hatte es gleich erkannt, da ich selbst homosexuell war. Dementsprechend blieb diese Frage nun in meinem Kopf, ob dieser Jimin und Jungkook etwas am Laufen hatten? Dabei kam dieser Kerl so ekelhaft rüber. So jemanden würde Jungkook doch nicht lieben. Oder doch? Verwirrt begann ich meine Arbeit.

~

Ich war schon beinahe fertig mit der Station, als Jungkook wieder kam. Seine Wangen waren gerötet und seine Haare durcheinander, was nicht von der Kälte kommen konnte. Skeptisch musterte ich ihn. Immer wieder biss er auf seiner Lippe herum, während er anfing neben mir zu arbeiten. Ich hielt es nicht mehr aus.

"Wer war das eben, kookie?", platzte ich heraus und starrte ihn an. Sofort verlangsamte er dein Tun. Er seufzte einmal.

"Park Jimin. Der Sohn unseres Chefs", erwiderte er dann, ohne mich anzusehen. Ich hob die Augenbrauen. Der Sohn des Chefs? Bitte? Und was hatte er mit Jungkook zu tun?

"Und... Du kennst ihn?!" Meine Stimme klang trotz ihrer Tiefe ziemlich schrill, sodass andere Arbeiter neugierig zu uns herüberblickten. Entschuldigend winkte ich ihnen zu, sodass sie sich wieder ihren Aufgaben widmeten. Mein Blick traf Jungkooks, welcher gleich darauf wieder zu Boden sah.

"Er ist halt der Sohn des Chefs. Klar kenn ich ihn", sagte er leise. Einen Tick zu leise für meinen Geschmack. Ich langte nach seinem Arm, drehte den jüngeren in meine Richtung, sodass er mich anschauen musste. Dann sah ich eindringlich in seine Augen.

"Hältst du mich für doof?" Es war eine rhetorische Frage. Jungkook schien es zu verstehen, denn er schwieg weiter. "Was ist da zwischen DEM DA und dir?" Meine Stimme klang verdammt wütend, was dennoch auch daran lag, dass sie von Natur aus tief war. Und mit dieser Anspannung in ihr drin konnte es mal sein, dass sie anders klang, als ich es wollte. Jungkook zuckte zusammen.

"Gar nichts", antwortete er und befreite seinen Arm aus meinem Griff. Dann blickte er mich an. "Er ist quasi dein Chef, V. Sei besser netter zu ihm" Damit wandte er sich ab und widmete sich seiner Aufgabe. Verwirrt sah ich ihm nach. Chef. Er war doch nicht mein Chef. Er war garantiert genauso alt wie ich. So jemanden würde ich doch nicht mit mehr Respekt behandeln. Mir fiel der Blick ein, mit welchen er mich gemustert hatte. Wie er Jungkook an sich gezogen hatte. Und zu so etwas sollte ich netter sein? Nein, danke.


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Das wars erstmal. Reviews wären nett!
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