Trail of Tears

KurzgeschichteDrama, Tragödie / P16
05.03.2014
05.03.2014
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Zu diesem OS hat mich die Folge S2e7 der supergenialen Serie „The Following“ bewegt.
Wer diese Folge schon gesehen hat, dem wünsche ich viel Spaß beim Lesen! Für alle anderen heißt es: Spoilergefahr!




Trail of Tears


Mike stand am Bahnhof und atmete tief durch. In wenigen Minuten würde sein Zug eintreffen und dann war er weg von hier. Weg vom FBI und allem, was ihm in der letzten Zeit das Leben und sein Gemüt schwer gemacht hatte. Sein Entschluss war gefallen und er konnte sich endlich wieder um seinen Vater kümmern, der ihm als einziger seiner Familie geblieben war und den er durch seinen Job schon viel zu lange nicht mehr gesehen hatte. Er wusste, Ryan Hardy meinte es gut mit ihm und er wusste auch, dass er ihn womöglich brauchte bei der Suche nach der Person, die Serienkiller, Psychopath und Sektenanführer in einem war. Joe Carroll stand ganz oben auf der Fahndungsliste. Doch es gab dafür auch andere gute Officer, ältere, jüngere, ganz egal, es gab sie und Mike würde in Zukunft nicht mehr dazu gehören. Er hatte Ryan gegenüber seinen Standpunkt deutlich gemacht, auch wenn dieser glaubte, nicht auf den scharfsinnigen Verstand von Mike verzichten zu können.
Seine Hände lagen locker auf den Hüften, er legte den Kopf in den Nacken und schloss für Sekunden die Augen. Er war müde von alldem, was hinter ihm lag und er ließ die letzten Monate noch einmal Revue passieren. Anfangs war er absolut motiviert gewesen und, ebenso wie Ryan, darin bestärkt gewesen, Joe Carroll zu fangen. Inzwischen war es für Ryan etwas Persönliches geworden, denn Joe hatte nicht davor zurückgeschreckt, seine eigene Frau umzubringen, weil sie mit Ryan ein Verhältnis hatte. Doch das alles ging ihn – Mike – nichts an. Für ihn war es nichts Persönliches, sondern nur ein Job. Und auch wenn es der momentan wichtigste bei der Polizei war, es gab andere, die seine Position übernehmen würden. Mike brauchte eine Pause von alldem, Abstand. Er war in Ausübung dieses Jobs zusammengeschlagen, angeschossen und unzählige Male von all den Mitwissern des Joe Carroll beleidigt und ausgelacht worden, die ihnen stets einen Schritt voraus waren. Es schien unmöglich, an ihn heranzukommen oder überhaupt nur das ungefähre Ausmaß seiner Anhänger zu ermessen.
Auch wenn Joe eine Spur des Todes hinterließ, war Mike nun raus. Dieses frustrierende Katz- und Mausspiel hatte für ihn ein Ende. Vielleicht war er doch eher für eine Arbeit hinter dem Schreibtisch bestimmt als auf der Straße die Bösen zu jagen.
Die Ansage über die Lautsprecher, dass der Zug in Kürze eintreffen würde, holte ihn aus seinen Gedanken. Mike öffnete die Augen und hob seine Tasche vom Boden auf.

*                                                                                                                

„Schon wieder ein Video?“ fragte Ryan skeptisch und blickte auf den USB-Stick, den ihm Mendez entgegenhielt.
„Kam gerade über einen Boten rein“ entgegnete die FBI-Chefin und hob die Schultern. „Sehen wir es uns an.“ Sie übergab den Stick ihrem Kollegen Hopkins, der am Hauptcomputer saß. „Spielen Sie das über die Leinwand ab!“
„In Ordnung.“ Der Angesprochene verband das externe Gerät mit einem PC und öffnete den einzigen Link einer Datei, die darauf abgespeichert war. Das Gesicht einer ihnen allen bekannten Frau erschien groß über der gesamten Leinwand: Lily Gray, welche mit ihren Söhnen tief verstrickt in die Fehde des Sektenführers war. „Ich habe eine Überraschung für dich, Ryan“ sprach sie von der Leinwand herab, „zwar betrifft es dich nicht direkt, aber ich kenne dein großes Mitgefühl, deshalb wird dich das hier sicher nicht kalt lassen…“
Die Kameraeinstellung schwankte etwas zurück, so dass nun das Wohnzimmer sichtbar wurde, in dem sie sich befand. Kurz darauf erschien ein grauhaariger, leicht untersetzter Mann im Bild, der an einen Stuhl gefesselt war. Einer der Söhne von Lily hielt dem verwirrten, zitternden und um Hilfe flehenden Mann ein Messer an die Kehle.
Sofort wirbelte Ryans Kopf herum. „Kennt jemand diesen Mann?“ schrie er ungeduldig in die Runde, erntete jedoch nur verneinendes Kopfschütteln. Als er sich wieder der Leinwand zuwandte, sprach Lily gerade weitere, gut umschmeichelte Beschimpfungen ihm gegenüber aus, während der Sohn psychopathisch lächelte und die Klinge etwas fester gegen die dünne Haut drückte. Der Mann auf dem Stuhl jammerte voller Angst auf, er schien nicht zu wissen, warum er Ziel dieses Anschlages geworden war.

Ryan zog die Stirn zusammen und starrte angestrengt in den Hintergrund der Aufnahme, die verhaßten Gesichter von Lily und ihrem Sohn ausblendend. Dabei entdeckte er an der Wand dahinter ein eingerahmtes Foto. „Können Sie das vergrößern?“ stellte Ryan die fordernde Frage an Hopkins und deutete auf die von ihm gemeinte Stelle.
„Sicher.“ Der Mann tippte flink auf ein paar Tasten und schon erschien der Bildausschnitt vergrößert im Vordergrund. Ryan und Mendez zogen daraufhin zischend die Luft ein; auf dem Foto waren zwei Männer aus glücklichen Tagen erkennbar, Arm in Arm mit einem Pokal in der Hand. Der eine von ihnen war der Gefesselte auf dem Stuhl und der andere war sein Kollege, der soeben das FBI verlassen hatte: Mike Weston.
„Verdammt“ murmelte Ryan und mußte entsetzt dabei zusehen, wie dem Vater seines Kollegen nun langsam die Kehle aufgeschnitten wurde, ohne dass irgendjemand es hätte verhindern können. Die Worte Lilys, die dessen noch vorausgegangen waren, hatte er nicht mehr registriert. Der Schrei des tödlich Verletzten ging in einem Gurgeln unter.
Ryan riss die Augen auf und sein Blick traf den geschockten von Mendez. „Scheiße!“ Im gleichen Moment machte er auf dem Absatz kehrt und rannte aus dem Gebäude. Von den übrigen Anwesenden wussten diejenigen bescheid, die ihm zu folgen hatten und setzten sich ebenfalls in Bewegung.

*

In der Ferne vernahm Mike das vertraute Heulen einer Polizeisirene. Er warf einen Blick auf seine Uhr und verzog leicht ärgerlich das Gesicht. Der Zug hatte Verspätung. Seine Reisetasche stand, gepackt mit seinen Habseligkeiten der letzten Monate wieder zwischen seinen Füßen und der dunkelblonde Mann blickte in die Ferne, in der Hoffnung, den Zug schon erspähen zu können. Dabei musste er seine Augen gegen die grelle Sonne abschirmen. Schließlich zog er seine Sonnenbrille auf und schulterte sein Gepäck. Er ging ein paar Schritte zu der großen Infotafel, um nachzusehen, ob er sich auch die richtige Zeit notiert hatte.
Das Sirenengeheul näherte sich und es war definitiv mehr als nur ein Fahrzeug. Mike seufzte, er hasste dieses Geräusch inzwischen so sehr, dass es ihm beinahe Bauchschmerzen bereitete. Aber er musste durchatmen, schließlich waren sie jetzt ohne ihn unterwegs, das alles ging ihn nichts mehr an. In wenigen Stunden würde nur noch die Erinnerung an die aufregende Zeit beim FBI bleiben.
Noch einmal spähte er auf Zehenspitzen über die Köpfe der anderen Wartenden hinweg in die Ferne und endlich sah er den Zug langsam heranrollen. Das Geräusch der Sirenen war dem Bahnhof inzwischen sehr nah gekommen und Mike vermutete, dass dieser Ort das Ziel des Einsatzes war. Egal, er würde jetzt in diese Bahn steigen und zu seinem Vater fahren, den er seit seinem Eintritt in den Polizeidienst nicht mehr gesehen hatte. Unbewusst trat er nervös von einem Bein auf das andere, während sich der Zug viel zu langsam der Bahnsteigkante näherte. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis er endlich anhielt und sich die Türen öffneten.
Da ertönten plötzlich die Schritte einer rennenden Person hinter ihm und jemand schrie mit einer ihm bekannten Stimme: „Mike!“
Der Angesprochene erstarrte in der Bewegung und drehte sich ganz langsam um. Wie war es möglich, dass man ihn jetzt noch aufsuchte? Er war so gut wie weg, sein Kündigungsschreiben lag auf dem Tisch von Mendez. Am Rande des Bahnsteiges parkten tatsächlich zwei schwarze SUV´s des FBI.

Als er Ryan Hardy erblickte, der mit versteinerter Miene auf ihn zukam, stöhnte Mike auf. „Das ist nicht dein Ernst, Ryan? Vergiß es! Ich gehe mit dir nirgendwo hin, es ist vorbei! Siehst du...“ er deutete hinter sich, „… in diesen Zug werde ich jetzt einsteigen!“
Der Blick des Älteren war eisern und sprach eine deutliche Aufforderung aus. „Du mußt mitkommen“ sagte Ryan mit seiner tiefen Stimme und musste unwillkürlich schlucken, als er an die Videobotschaft zurückdachte. Es würde Mike das Herz brechen…
Mike kannte diese unerbittliche Art von Hardy und sein Blick wurde verzweifelt. Das Gewicht seines Gepäcks lastete plötzlich unnatürlich schwer auf seinen Schultern. Ihm war bereits klar, dass er diesem Eskortkommando nicht entrinnen konnte. Der schrille Pfiff des Schaffners hinter ihm ließ ihn zusammenzucken. Er nahm die Brille ab und blickte nach oben. Eigentlich sollte er jetzt in diesem Zug sitzen und Virginia ein für allemal den Rücken kehren. „Verdammt Ryan“ zischte Mike ärgerlich und warf dem nächst Stehenden einfach sein Gepäckstück zu, das dieser aufgrund der Wucht nur mit Mühe auffing. Mike stellte sich vor Ryan und drohte ihm mit dem Zeigefinger. „Wenn das kein echter Notfall ist, dann mach ich dich fertig!“
Es ist einer, dachte Hardy bitter, deutete jedoch nur schweigend mit ausgestrecktem Arm auf die ein Stück weiter wartenden Fahrzeugte. „Scheiße!“ Mike machte eine abwertende Handbewegung und warf seinem davonfahrenden Zug einen letzten wehmütigen Blick zu.
Wütend marschierte er voran und ließ sich auf die Rückbank des vorderen SUV fallen.
 
„Wenn du glaubst, dass es irgendetwas gibt, das mich zum FBI zurückholt, hast du dich geschnitten! Ich dachte, ich hätte diesen Standpunkt deutlich gemacht?“ sagte Mike, nachdem sie ein paar Meter gefahren waren.
Ryan saß neben ihm, ignorierte seinen fragenden Blick jedoch. Er grübelte fieberhaft darüber nach, wie er seinem Kollegen, der schon fast so etwas wie ein Freund für ihn geworden war, das Bevorstehende irgendwie erträglich machen konnte. Doch es gab keine Möglichkeit, diese furchtbare Tat zu beschönigen.
„Warum sagst du nichts, Ryan“ stocherte Mike weiter, „hast du Angst, dass ich sofort den Wagen anhalten lasse und aussteige, wenn du mit der Wahrheit herausrückst?“
Hardy holte tief Luft und starrte stur aus dem getönten Fenster. Er konnte Mike nicht in die Augen sehen. Und er konnte ihm auch nicht ersparen, was er in wenigen Minuten mitansehen mußte. Denn nun war auch er, Mike Weston, unumkehrbar zu einem Teil des Rachefeldzuges von Joe und seinen Anhängern geworden. Ein Aussteigen war unmöglich. Doch das alles konnte er ihm nicht sagen, er konnte nicht. Mit einem Räuspern hielt er die Tränen zurück, die sich ihm aufdrängen wollten. Mike sah ihn stirnrunzelnd von der Seite an und schüttelte den Kopf. Das Fick dich doch einfach, das ihm auf der Zunge lag, schluckte er hinunter, schlug seinen Kopf gegen das Rückenpolster und starrte ebenfalls aus dem Fenster.
 
Wenige Minuten später erreichten sie das FBI-Gebäude, das Mike vor gut einer Stunde in der Hoffnung verlassen hatte, nie mehr hierher zurückkehren zu müssen. Nur widerwillig stieg er aus dem Fahrzeug und riss seine Reisetasche dem Mann aus der Hand, der sie ihm entgegenhielt. Dann versuchte er ein weiteres Mal, Ryan mit fragenden Blicken zu durchbohren. Doch dieser schien dagegen immun zu sein, mit noch immer seltsam verhärteter Miene ging er voran und der Jüngere folgte ihm in das Innere des riesigen Gebäudekomplexes. Sie schlugen den vertrauten Weg in ihre Büroetage ein. Mike packte den neben ihm laufenden Agent grob am Ärmel. „Und von euch Gestalten kann mir keiner sagen, was zum Teufel hier vor sich geht?“
Er erntete lediglich einen leicht irritierten, sogar ängstlichen Blick. Als ob er jemandem etwas tun würde! Außer diesem durchgeknallten Sohn von Lily, dem er ordentlich die Fresse poliert hatte - mehr als er eigentlich vorgehabt hatte - war er nie zuvor handgreiflich geworden, schon gar nicht einem Kollegen gegenüber. Aber er musste einsehen, dass er aus niemandem hier vorzeitig etwas rausbekommen würde und sich somit weiterhin in Geduld üben.
„Wir sind gleich da“ vernahm er die Stimme von Ryan und Mike bemerkte zynisch: „Tatsächlich? Ohne dich hätte ich glatt den Weg vergessen!“
 
Mendez erwartete sie bereits und wenigstens in ihrem Gesicht konnte Mike sofort erkennen, dass etwas ganz und gar nicht stimmte. Sie wirkte nicht so gefasst und auch nicht so überheblich wie man sie kannte. Fast war die Vorgesetzte geneigt, ihm bereits jetzt ihr Beileid auszusprechen, doch damit sollte sie besser warten.
„Also was gibt´s so wichtiges, dass ich meinen Zug verpasst habe?“ fragte Mike ungeduldig, als sie die Glastür für ihn öffnete. „Bitte…“ sagte die Vorgesetzte ungewohnt ruhig und freundlich und bat den 34jährigen Agent hinein.
Betretene Gesichter empfingen ihn, was ihn noch wütender machte. „Was glotzt ihr so doof?“ herrschte Mike sie an und blieb mit verschränkten Armen demonstrativ im Raum stehen. Mendez gab einigen von ihnen einen Wink, damit sie sich nach draußen begaben und Mike zog fragend die Stirn zusammen.
„Was gibt das hier?“ zischte er Ryan entgegen, doch dieser nickte ihm nur mit ernstem Blick zu und forderte ihn stumm dazu auf, sich das einfach anzuschauen. Er nickte Hopkins zu, woraufhin dieser die Videobotschaft von Lily noch einmal als Großleinwand abspielte.
Ryan trat neben Mike, weil er ihm beistehen wollte und erntete dafür nur einen kurzen, verachtenden Blick. Ryan schluckte ein weiteres Mal, Mike hatte keine Ahnung, was sich in wenigen Sekunden vor seinen Augen abspielen würde. Zu gerne hätte er ihn davor bewahrt, aber er kannte Mike; selbst wenn man es ihm nur erzählen würde, hätte er das Video mit eigenen Augen sehen wollen.

Auf der Leinwand fing Lily im Großformat erneut an zu sprechen, lächelte den Anwesenden zu und berichtete etwas von Rache für ihren Sohn. Mike hörte gar nicht richtig hin, er wollte es hinter sich bringen und dann endlich von hier verschwinden, für immer. Leicht breitbeinig und mit verschränkten Armen folgte er ungeduldig dem Geschehen, das bläuliche Licht des Projektors spiegelte sich in seinen hellblauen Augen.
In der Aufnahme trat Lily nun einen Schritt beiseite, so dass Teile des Wohnzimmers sichtbar wurden. Ryan beobachtete Mike währenddessen genau. Der Ärger in dessen Gesicht wich zunächst Verwunderung und dann einer schrecklichen Vorahnung, die ihn befiel. Während seine Augen auf die Leinwand starrten, formten sich seine Lippen, bevor er mit brüchiger Stimmte flüsterte: „Ich kenne diesen Ort… das ist das Haus meines Vaters…“
Seine Arme sanken nach unten und sein entsetzter Blick starrte weiter geradeaus. Als sein Vater, gefesselt auf einem Stuhl von der Kamera eingefangen wurde, hinter dem hämisch grinsend der Sohn von Lily stand, keuchte Mike erschrocken auf. Die Worte der Frau nahm er überhaupt nicht wahr, stattdessen konnte er nur mitansehen, wie seinem einzigen Verwandten die Kehle durchgeschnitten wurde und dieser im Todeskampf röchelte.

Tränen schossen Mike in die Augen, er hob zitternd eine Hand und hielt sie in schierem Entsetzen vor den Mund. Das konnte nicht wahr sein, was er dort sah, es durfte nicht…
Lily sagte noch etwas, doch auch das drang nicht an seine Ohren, er wehrte gerade den Arm von Ryan ab, der ihn sanft berührte. Mike keuchte auf und alles verschwamm vor seinen Augen. Benommen taumelte er ein paar Schritte rückwärts. Mendez ließ die Aufnahme abschalten, da schrie er plötzlich los: „WAS ZUM TEUFEL HOCKT IHR HIER NOCH RUM? BEWEGT EURE ÄRSCHE UND SCHICKT EINEN KRANKENWAGEN… FAHRT DORTHIN… ICH GEBE EUCH DIE ADRESSE…“
Ryan packte den schwankenden und kreidebleichen Mann nun mit beiden Armen, „Ich gebe euch die Adresse…“ wimmerte Mike und drohte in den Armen von Hardy zusammenzubrechen. Ihm war klar, dass es für einen Arzt viel zu spät war. Niemand würde seinem Vater mehr helfen können.
Mit einem Aufschrei riss er sich von Ryan los, stieß ihn grob zurück und fauchte die Umstehenden an, sie sollten ihn in Ruhe lassen. Dann drehte er sich um und rannte aus dem Büro.
Ryan folgte ihm…
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