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Hidden

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Luke Hemmings
05.03.2014
02.01.2016
150
408.137
65
Alle Kapitel
782 Reviews
Dieses Kapitel
66 Reviews
 
 
05.03.2014 1.785
 
Hallihallo :)
Okay, ich bin gerade ein bisschen nervös, weil ich das hier hochlade :D
Also erstmal: Danke, dass ihr hier gelandet seid und wenn ihr schon mal hier seid, könnt ihr es gleich lesen ;)
Ich erzähl euch erstmal ein paar allgemeine Sachen, vielleicht mindert das ja meine Nervosität :D
Die Idee zu der FF kam mir gestern spontan bei den Mathe-Hausaufgaben. Ich hab mir dann gleich ein paar Sachen dazu aufgeschrieben und sofort angefangen das erste Kapitel zu schreiben.
Ich habe absolut keine Ahnung, ob es so eine Fanfiktion in der Art schon gibt - wenn ja tut es mir wirklich Leid- aber ich habe noch nie 5SOS Fanfiktions gelesen ( laaaange Geschichte :D ), also kommt das alles nur aus meinem kleinen Gehirn.
Eigentlich ist diese FF nur als Nebenprojekt neben meiner 1D-FF gedacht, weil ich nicht möchte, dass ich die so rasend schnell fertig bekomme und ich habe zugegebener Weise auch absolut gar keine Ahnung, wie diese FF sich so wirklich entwickeln wird. Es ist etwas merkwürdig mal was Anderes zu schreiben als meine übliche FF, aber irgendwie macht es auch...Spaß ?
Okay eine Sache noch: Bezüglich der Familien werde ich wahrscheinlich ein paar Sachen schreiben, die nicht so ganz der Wahrheit entsprechen, aber es ist ja auch eine FanFIKTION, also denke ich nicht, dass das ein Problem wird :)
Okay ( ich sag das zu oft ) falls ihr irgendwelche Anmerkungen, Fragen, Meinungen habt, die ihr mir mitteilen wollt, dann nur her damit :)
Und JETZT wünsche ich euch endlich viel Spaß beim Lesen ! :)

Ach und falls es jemanden interessiert. Ich habe meine Mathe-Hausaufgaben gestern nie beendet.

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Kapitel Eins



-Ella's POV-

Ein kühler Windstoß kam mir entgegen, als ich pünktlich mit dem Klingeln das Schulgebäude verließ. Die Sonne strahlte in mein Gesicht und ein gewisser Geruch von Freiheit lag in der Luft. Die Klausuren waren geschafft und mein wohl verdientes Wochenende konnte endlich beginnen. Der Gedanke an ein friedliches, entspannendes Wochenende führte dazu, dass ein Lächeln meine Lippen umspielte. Die Klausuren-Zeit war hart, aber im Nachhinein war man noch zufriedener, dass man es geschafft hatte. Auch wenn mehrere Packungen Aspirin, vor allem bei Mathe und Physik, dran glauben mussten.
Ich schlenderte den kurzen Schulweg zu mir nach Hause und lauschte dabei der Stimme von Taylor Swift, die gerade begann ihr 22. Lebensjahr zu besingen. Der Song war ein perfekter Start in das freie Wochenende.

Nach einer vollgepackten Klausuren-Zeit, in welcher kaum eine freie Minute zum Atmen blieb, war es danach umso komischer, wenn man nichts zu tun hatte. Es wirkte fast so, als hatte ich vergessen, wie ich vorher meine Zeit vertrieb. Ich saß am Schreibtisch vor meinem Fenster und kritzelte wahllos auf dem vor mir liegenden Block herum, während aus dem Zimmer neben mir plötzlich laut Musik ertönte. Ich zuckte zusammen, sodass mein Kunstwerk aus Bleistiftstrichen und Kreisen, durch einen Strich der sich über die Hälfte des Blattes zog, ruiniert wurde.
Augenverdrehend erhob ich mich von meinem Stuhl, auf dem ich eben noch seelenruhig im Schneidersitz saß, und hämmerte gegen die Wand.
"Ashton, mach den Mist leiser!"
Es dauerte bis eine Reaktion von meinem Bruder folgte und er in seinem Zimmer ebenfalls näher an die Wand trat.
"Oh, ich mache liebend gerne lauter, Schwesterherz!"
Na, super. Die Aussage seinerseits trat wenige Sekunden später in Kraft, sodass der Boden aufgrund des lauten Bass anfing zu vibrieren. Wenn unser Haus irgendwann auseinander fallen würde, war Ashton daran schuld.

Das Ganze klang vielleicht so, als würden wir uns nicht sonderlich gut verstehen, aber eigentlich kam es zwischen uns nur zu Meinungsverschiedenheiten, wenn es um die Lautstärke seiner Musikanlage ging. In den anderen 80% des Tages verstanden wir uns besser als es für eine Bruder-Schwester-Beziehung normal war. Das wurde uns zumindest von Außenstehenden immer wieder berichtet. Meine Theorie dafür war, dass uns nur ein Altersunterschied von zwei Jahren trennte und wir durch die neun Umzüge, die wir wegen Dads Job schon hinter uns hatten, wohl oder übel nur uns hatten.

Die Musik im Nebenzimmer legte sich schlagartig, als offenbar unsere Mum reinplatzte und Ashton wegen der hohen Lautstärke so anschnauzte, dass er nur noch "Ja Mum...sorry Mum...ich weiß Mum...sorry Mum" vor sich hin brabbelte, wie ich durch die dünnen Wände entnehmen konnte. Da mein Bruder wusste, wie gereizt unsere Mutter auf laute Musik reagierte, spielte er sein "Baby" - wie er sein Schlagzeug liebevoll nannte- nur, wenn sie außer Haus war. Ich war mir sicher, dass unser Haus dabei tatsächlich anfing zu wackeln.
Nochmal zur Wiederholung: Wenn unser Haus irgendwann auseinander fallen würde, war Ashton daran schuld.

Im späten Nachmittag, ich saß immer noch an meinem Schreibtisch und malte hobbylos herum, stattete meine beste Freundin Ruby mir einen kurzen Besuch ab. Um sich etwas Geld dazu zu verdienen, führte sie in ihrer Freizeit Hunde aus der Nachbarschaft aus. Dadurch kam es dazu, dass sie mindestens an drei Wochentagen bei mir aufkreuzte. Ein weiterer Grund dafür war, dass sie, seitdem wir vor zwei Jahren hierher gezogen waren, hoffnungslos in Ashton verliebt war. Ihn interessierte das jedoch nicht die Bohne, da er lieber mit Mädchen seines Alters "unterwegs war", wie er es ausdrückte. Ruby tat mir verdammt Leid, da unerwiderte Liebe nicht gerade etwas Angenehmes war, aber andererseits wäre es sehr seltsam wenn meine beste Freundin und mein Bruder...naja.

Obwohl ich es durch die neun Umzüge gewöhnt war auf Ewigkeiten nur die "Neue" zu sein für die sich niemand interessierte, fiel  mir jeder erste Gang in die neue Schule schwerer als der vorige. Vor allem in einem laufenden Schuljahr war es grauenhaft. Alle hatten ihre festen Freundeskreise, in denen für ein kleines, blondes Mädchen was frisch dazu gezogen war, kein Platz war. Dadurch war es für mich umso überraschender, als ich hier vor zwei Jahren bereits am ersten Tag in Biologie auf Ruby traf. Sie hasste Biologie. Ich hasste Biologie. Daraus konnte sich nur eine Freundschaft entwickeln.

Ich war froh endlich eine wirkliche Freundin gefunden zu haben, sodass es mich nicht im Geringsten störte, dass sie hier so oft auftauchte.
Sie schnappte sich einen Apfel aus der Obstschüssel und schwang sich auf die hellbraune Küchenzeile. Die zwei Hunde mit denen sie heute unterwegs war- ein Golden Retriever, der anscheinend schon ein paar Jahre auf dem Buckel hatte und mehr als froh war, als ich ihm eine Schüssel Wasser hinstellte und ein Dalmatiner, der an starkem Übergewicht litt.
"Kommst du nächsten Freitag auch?", wollte sie von mir wissen und ich blickte sie unwissend mit den Schultern zuckend an.

Ruby war so ein Mensch, der immer wusste wann irgendwo etwas los war. Außerdem spezialisierte sie sich auf jeglichen Klatsch, der innerhalb unserer Schule ausgetragen wurde und ich war der Meinung, dass Ruby wusste, wenn Zwei etwas mit einander hatten, bevor diese das selber wussten.
"Du musst kommen. Du weißt doch wie legendär die Partys von Ethan sind", fuhr sie fort und biss herzhaft in den grünen Apfel.
Vielleicht war ich nie wirklich der Party-Gänger, wie auch ohne wirkliche Freunde, gewesen, aber Ruby schleppte mich immer wieder auf sämtliche Partys mit. Außerdem besaß ich Ohren, sodass ich wusste, dass wenn Ethan eine Party schmiss, ein Auftreten der Polizei vorprogrammiert war. Ob ich jedoch, die Person die nie Alkohol trank, da richtig am Platz war, war ungewiss.
"Muss das sein", quengelte ich rum, woraufhin sie zielstrebig nickte.
"A'eine geh i'sch da nich' hin", erwiderte sie mit vollem Mund und es dauerte einen kurzen Moment, bis ich ihre Antwort überhaupt verstand.
Seufzend sah ich sie an. "Ich überleg's mir, okay?"
Meiner Meinung nach war das eine perfekte Antwort. Keine Zusage. Keine Absage. Was wollte man mehr?
Grinsend verdrehte sie ihre Augen und schluckte den letzten Bissen herunter. "Das sagst du immer."
Da sie damit leider Recht hatte, antwortete ich gar nicht, sondern erwiderte nur schuldbewusst ihr Grinsen und zuckte mit den Schultern.


Freitags war immer Dad für das Essen zuständig, sodass es jeden Freitag das einzige Essen gab, was er zubereiten konnte: Spaghetti Bolognese. Im Gegensatz zu mir, hatte Ashton in den vergangenen Jahren eine starke Abneigung gegenüber diesem Gericht entwickelt, sodass er immer mehr als froh war, wenn er an einem Freitagabend etwas vorhatte. Das war, zu seinem Nachtteil, heute nicht der Fall.

Er stocherte in dem Essen mehr rum, als dass es in seinem Mund landete, während Mum, die als Lehrerin in einer Grundschule tätig war, über ihren heutigen Arbeitstag berichtete. Wirklich Aufmerksamkeit schenkte ich dem ganzen Vorgehen nicht, da es prinzipiell tagtäglich dasselbe war. Anscheinend wurde ihr das nach einer Weile auch klar, als sie schließlich zusammenhangslos sagte: „Der LKW mit den ganzen Möbeln von unseren neuen Nachbarn stand vorhin so blöd, dass ich kaum in die Einfahrt reingekommen bin."
"Wir haben neue Nachbarn?", fragten Ashton und ich gleichzeitig. Kaum war das ausgesprochen, grinsten wir uns an und gaben uns ein High-Five.
Unsere Eltern verdrehten, wie jedes Mal wenn das passierte, ihre Augen und unsere Mum fuhr fort, als wäre nichts gewesen. "Ja, haben wir. Würdet ihr beide euch auch nur einmal für das Leben außerhalb eurer vier Wände interessieren, wüsstet ihr das. Jedenfalls, sind die frisch aus Melbourne hier her gezogen und da ihr wisst, wie es ist, wenn man an einen fremden Ort kommt, gehen wir nachher alle gemeinsam mal rüber."

Durch die extreme Betonung des Wortes "alle" und des dazu passenden, fordernden Blicks, war es klar, dass wir dem nicht wirklich widersprechen konnten. Wortlos stopfte ich mir weitere Spaghetti in den Mund und nickte nur zustimmend, was Ashton mir letztendlich dergleichen tat.
"Außerdem hab ich da mal ein bisschen rumgeschaut und die scheinen einen Sohn zu haben, der in eurem Alter ist. Es ist doch nicht schlecht, neue Kontakte zu knüpfen!", motivierte sie uns zu dem bevorstehenden Besuch. Ashton verdrehte nur grinsend, aufgrund des Enthusiasmus unserer Mutter, seine Augen und obwohl ich es versuchte zu unterdrücken, breitete sich ebenfalls ein Grinsen auf meinem Gesicht aus.

Nachdem wir das Essen beendeten und das Geschirr in die Spülmaschine räumten, forderten unsere Eltern uns auf, uns doch bitte zu benehmen und höflich zu sein. Vielleicht besaß ich nicht genug Selbstbewusstsein um entschlossen ein Adjektiv festzulegen, was mich beschrieb, aber höflich war ich immer. Demnach war dieser Auftrag ziemlich unnötig.

Mit einem Strauß Blumen in Mums Hand, standen wir weniger später vor dem Haus. Von außen konnte man erkennen, dass im Wohnzimmer der Fernseher flackerte. Dad betätigte die Klingel und es dauerte ein paar Sekunden, bis man Schritte von innen hörte, die der Tür immer näher kamen und diese schließlich geöffnet wurde.
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