Lose Yourself in Dance

GeschichteDrama, Familie / P12
Katarina "Kat" Karamakov Samuel "Sammy" Lieberman
04.03.2014
06.12.2015
11
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Also ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wieso ich das hier hochlade, denn ich kann mir eigentlich nicht so ganz vorstellen, dass viel Leute Dance Academy FFs lesen, aber vielleicht überrascht ihr mich ja. Das hier ist mein erster Versuch und ich hab auch keine Ahnung, ob ich alles richtig geschrieben und beschrieben habe... einige Dinge sind etwas anders, als in der Serie, aber ich fand es so einfach passender... Nunja... ich freue mich immer über Kommentare.

Ps. Ich weiß nicht, wie ich auf den Namen der Story kam.. fiel mir gerade so ein... aber vlt. ändere ich das ja nochmal :)
PPs: Wer Rechtschrebfehler findet, darf sie behalten, kann sie einrahmen und sich an die Wand hängen^^

Name der Story: Lose yourself in Dance
Autor: HalfbloodPrincess x3
Genre: Freunschaft, Familie und etwas Drama
Pairings: weiß ich noch nicht :3

Sonstiges: Die Idee zur Story stammt von meiner lieben Kat... Danke dafür und ich hoffe es ist okay, wenn ich ähnlichen Story-Inhalt, wie du habe :)

~Emily
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Als ich fünf Jahre alt war, hatte ich zum ersten mal getanzt. Damals lebten wir noch in Dublin und meine Mom, also Natalia, hatte mich für einen Tanzkurs angemeldet. Wie zu erwarten gewesen war, hatte ich mich heulend an ihr festgeklammert und wollte partu nicht in diesen Spiegelsaal gehen, um mich dort sinnlos zu verrenken. Irgendwie, und ich zog heute  noch immer den Hut vor ihr , dass sie das geschafft hatte, bekam sie mich schließlich dazu, dort hinein zu gehen und wenigstens ein Probetraning zu machen. Wieder erwarten, hatte es mir echt Freude gemacht und machmal gab es Tage, an denen ich nicht mehr aufhören wollte. Zuerst lernten wir nur einfach Dinge und die Grundpositionen des Klassischen Tanzes, aber später begannen wir mit Spitzentanz und richtig schweren Dingen. Ich lächle bei diesem Gedanken immer, denn die Erinnerung, wie Natalia mich an den Schultern aus dem Tanzstudio herausziehen musste, bringt mich immer zum lachen. Sicher würden sich andere, wenn sie in meinen Kopf sehen könnten, wundern, warum ich Natalia Natalia nenne und nicht Mom, oder Mama. Dafür gibt es eine einfache Erklärung. Nunja nicht einfach, aber leicht zu verstehen, zumindest für andere. Natalia, oder Talia, wie ich sie machmal auch nenne, ist nicht meine richtige Mutter, wie ich vor einigen Monaten erfahren habe. Im Alter von zwei Jahren starb mein richtiger Vater, an einer Herzklappeninsuffizienz  , im Klartext: seine Herzklappen waren nicht mehr ganz okay und deshalb wurde sein Hirn nicht mehr mit Blut versorgt und er ist daran erlegen. Da meine leibliche Mutter nicht bekannt war, zumindest konnte ihr Name nicht in einem der Schriftstücke bei uns zuhause gefunden werden, wurde ich zu einer Pflegefamilie gebracht. Den Prinzen, wie ich sie immer nenne. Eigentlich heißen sie einfach nur  Prince, mit Nachnamen, aber ich finde die Prinzen klingt besser. Da muss ich immer an die deutsche Band denken, auch wenn ich kein einziges Lied von ihnen kenne. Nunja aber ich schweife ab. Die Familie Prince hat mich also aufgenommen und ich wurde dort wie ein zweites Kind behandelt. Sophie, die leibliche Tochter, von Natalia und Steve Prince, wurde zu meiner Schwester und ich zu ihrer. Obwohl wir uns kein bisschen ähneln war es kaum zu übersehen, dass wir zusammen gehörten. Ihre Haare sind goldblond und sie hat richtig helle blaue Augen, während meine Haare Ebenholz-farben sind und ich stechend grüne Augen habe. Nunja.. jedenfalls seit meinen dritten Lebensjahr wohne ich also bei den Prince und habe auch ihren Nachnamen angenommen, aber obwohl ich bis vor einigen Monaten, nicht wusste das Talia und Steve nicht meine richtigen Eltern sind, habe ich sie nie Mom oder Dad genannt. Keine Ahnung warum, aber vielleicht hat sich schon immer etwas in mir dagegen gesträubt solche Koseworte zu benutzen. Lediglich Sophie nenne ich meistens Schwesterherz. Vor einigen Jahren zogen wir dann aus Dublin nach Welligton, der Hauptstadt von Neuseeland, weil Steve hier einen Job als Diplomatischer Botschafter, bekommen hatte. An einem Tag vor etwa zwei Monaten erklärte mir Talia dann, dass sie nicht meine Mutter sei und nannte mir den Namen meiner richtigen, leiblichen Mutter. Das wirft nun bestimmt die Frage auf, woher sie ihren Namen kannte, wenn das Jugendamt ihn nicht herausfinden konnte, aber auch darauf gibt es eine leichte Erklärung. Mein Vater, also mein richtiger, hat einen Brief bei seinem Anwalt hinterlassen, indem er einige Dinge erklärt hat. Dieser Brief sollte an meine zukünftigen Eltern gestellt werden, wenn sie mich aufgenommen hatten und uns das Jugendamt nicht mehr im Blick hatte. Jetzt, leben wir also hier. Sophie, Natalia, Steve und ich. Eine kleine, aber trotzdem tolle Familie und ich bin immer noch sehr froh, dass man mich damals in diese Familie gesteckt hatte. Ich erhielt vor etwa drei Woche einen Brief, dass man mich gern an der National Academy of Dance zu einem Probevortanzen sehen würde und ich war zuerst total überrascht, weil ich keine Bewerbung geschrieben hatte. Ich zeigte diesen Brief Talia und sie zog die Lippen etwas kraus und meinte „ Sicher hat deine richtige Mutter mitbekommen, dass wir jetzt hier wohnen und sie will dich jetzt bei sich haben“ Ich sah sie nur verständnislos an, aber dann viel es mir wie Schuppen von den Augen. Meine leibliche Mutter lebte in Sydney, das wusste ich bereits und sie war eine Tänzerin, das wusste ich auch, aber wie ich dazu kam plötzlich an der National Academy aufgenommen zu werden, verstand ich nicht. Auch Talia zuckte die Schultern etwas ratlos und meinte nur „ Du wirst es früh genug erfahren. Lass uns erstmal sehen, dass du die Aufnahmeprüfung schaffst“ und damit endet auch mein kleiner Rückblick auf den vergangenen Teil meines Lebens und ich sitze im Auto, auf einer riesigen Straße, die direkt über die Sydney Harbour Brigde zur National Academy führte, an der ich an diesem Tag vortanzen sollte.
Ich hatte den Kopf an die Scheibe gelehnt und starrte aus dem Fenster, den vorbei fliegenden Pfosten der Brücke hinterher und schloss dann die Augen.  Im Auto herrschte eine Stille, die gar nicht normal war, für unsere Familie. Meistens redete zumindest Sophie von irgendeinem Erlebnis, dass sie eben aus ihrem unglaulichen Gedächtnis gekramt hatte. Aber nicht jetzt. Alle schwiegen und es war kein schönes Schweigen. Eher so eins, als wüsste man nicht, was man sagen konnte. Das Auto rollte erbarmungslos weiter und hielt schließlich mit einem sanften Ruck vor einem riesigen Gebäude mit Glasfasade an.
„Wir sind da!“ erkläre Steve überflüssigerweise, denn die riesigen Buchstaben, die das Wort `National Academy of Dance` erkennen ließen,  waren kaum zu übersehen, bei einem Durchmesser von fast fünf Meter pro Buchstabe. Ich packte meinen Rucksack und hüpfte aus dem Wagen. Sophie folgte mir etwas langsamer und auch  Talia stieg aus. Der Motor des Autos brummte auf und das verschwand hinter der nächsten Straßenecke. Steve musste also noch einen Parkplatz suchen und würde uns dann folgen. Misstrauisch betrachtete ich das Haus. Es sah nicht so aus, wie ich es erwartet hatte, aber das überraschte mich nicht, denn ich hatte nicht auf die anderen gehört, die andauernd gemeint hatten, ich solle dochmal im Internet schauen, was sich so finden ließe. Ich wollte mich  lieber überraschen lassen.
„Dann mal los, meine Hübschen...“ Natalia hatte ihre Haare mit einer Haarspange zusammen geklemmt und nahm ihre Tasche. Mit einem leisen Seufzten hängte auch ich mir meinen Rucksack auf eine Schulter und ging auf das Gebäude zu, drückte die Eingangstür auf und ließ die anderen vor mit eintreten, bevor ich ihnen folgte. Ich war überrascht, wie viele Jugendliche sich hier befanden und darauf warteten für das Probetraning aufgerufen zu werden. Es waren mindestens fünfundzwanzig junge Mädchen und dreizehn Jungen. Sophie, neben mir, gluckste leise, als sie sah, wie eine Mutter ihrer Tochter immer wieder am Rock herumzupfte und ihr die Haare aus dem Gesicht strich. Ich sah mich um und entdeckte eine Frau, die auf uns zugelaufen kam und sagte „ Willkommen in der National Academy of Dance. Darf ich nach ihrem Namen fragen?“ Ich lächelte etwas und antwortete „ Emily Prince“ Die Frau hob den Kopf etwas zu ruckartig und betrachete mich eine Sekunde zu lange. Daraus schloss ich, es war doch meine richtige Mutter gewesen, die dafür gesorgt hatte, dass ich hier vortanzen durfte..
„Das ist gut, dass Sie da sind Mrs. Prince! Das Probetraning wird dieses Jahr in Einzel-oder Fünfer Gruppen gemacht. Sie möchte ich gerne einzeln haben, deshalb bitte ich Sie sich umzuziehen  und etwas aufzuwärmen. Ich rufe Sie in etwa zwanzig Minuten, ist das in Ordnung?“ Ich nickte nur etwas und sah ihr stirnrunzelnd nach.
„Du machst das sicher super, Em. Denk immer dran, beim Arabesque deine Linie nicht mit dem Fuß auszugleichen und...“. Ich sah sie kurz an „ Ich weiß Talia, das sagst du mir immer... Ich denke ich habe es nun verinnerlicht“ Ein leichtes Grinsen stahl sich auf meine Lippen, bevor ich in Richtung Umkleide verschwand, um mich etwas passender zu kleiden. Als ich zurück kam war Sophie total cool und Natalia fast aufgeregter als ich. Sie friemelte immer wieder an ihrer Armbanduhr und seufzte in einer Tour, während ich einige Dehnübungen machte und kurz einige Ballettschritte wiederholte. Nicht, dass ich das brauchen würde, immerhin hatte ich erst gestern fast fünf Stunden lang traniert, aber es gab mir ein Gefühl der Sicherheit. Irgendwann rief dann eine Stimme „ Emily Prince“ und ich war dran. Eine kurze Umarmung für Natalia und einen Handschlag für Sophie später hastete ich eine Treppe hinauf und folgte der Frau von vorhin in einen Raum, der dem Tanzstudio, in dem ich mit fünf, das erste mal getanzt hatte, gewaltig ähnelte.
Ein Tisch war am Rand aufgestellt worden, an dem zwei Personen saßen. Die bekannte Frau und ein Mann, der mich kritisch musterte. Mein Herz raste in diesem Moment in meiner Brust.
„Also ich bin Ms. Raine, die Direktorin dieses Institutes. Das ist mein Kollege Patrick. Ich würde sagen  du zeigst uns einfach mal, was du vorbereitet hast und wir werden dir zuschauen, hast du noch Fragen?“ Ich schüttelte schnell den Kopf und schloss für einen Moment die Augen, bevor ich mich in die Startposition stellte und wartete, dass die Musik, die man bereits eine Woche vorher hatte einschicken müssen, zu spielen begann. Dann ging alles ganz schnell. Ich schaffte alles tadellos, wie ich es seit Wochen geübt hatte. Selbst die Grand jetés schaffte ich überraschenderweise ziemlich gut und als die Musik langsam verklang begann auch mein Herz ruhiger zu schlagen und ich verharrte schließlich in der Endposition.
Ms. Raine schaltete die Musik ab und nickte mir zu „ Ich denke wir haben genug gesehen.. Die Ergebnisse werden wir ihnen in einer Woche per Post zustellen. Bis dahin verbleiben wir bei diesem Probetraning.“ Mit einer höflichen  Verabschiedung wandt ich mich um und verließ den Saal. Vor der Tür stieß ich beinahe mit einer Frau zusammen. Sie hatte langes, braunes Haar und fast genau so braune Augen. Ich murmelte ein „ Entschuldigung“ und eilte zurück in die Eingangshalle. Dass die Frau mir noch einen kurzen Moment stumm nachsah, bemerkte ich nicht.
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