A Layton Lovestory

GeschichteRomanze / P12
Emmy Altava Hershel Layton Jean Descole Luke Triton
03.03.2014
15.05.2014
7
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Hallo ihr Lieben!
Da dies meine erste Geschichte ist, bitte ich euch, nicht zu hart mit mir ins Gericht zu gehen. Für (konstruktive) Kritik bin ich immer offen. Weiterhin möchte ich sagen, dass meine Kapitel etwas länger sind und deshalb nicht jeden Tag hochgeladen werden. Ich hoffe, sie gefällt euch und viel Spaß beim Lesen!
Eure Michii:3

HIER ---->Knabberzeug<----

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Kapitel 1, Prolog und mehr

Layton’s Sicht: Drei Jahre ist es jetzt her, drei lange Jahre seit dem wir das Vermächtnis um Aslant gelöst hatten, mein leiblicher Vater ins *Wandsworth* einquartiert wurde und meine Assistentin, Miss Emmeline Altava, uns verraten und verlassen hatte. Luke Triton, mein langjähriger Lehrling, ist vor ein paar Wochen siebzehn geworden. Er wurde mehr und mehr zu einem wahren Gentleman, was mich wiederrum sehr stolz machte, schließlich habe ich ihm einiges gelehrt. Miss Reinhold hat sich dazu entschlossen, Hotelmanagament zu studieren, sie plant Saint-Mystère zu einer ansehnlichen Touristenstadt aufzubauen. Leider forderte dies auch ein paar Opfer, denn Flora musste nach Schottland ziehen, da es hier keine Möglichkeiten gibt, jenes Fach zu studieren. Zu erst war es recht merkwürdig, meine Wohnung schien um ein paar Grade kälter geworden zu sein und es standen nur noch verwelkte Blumen auf dem Küchentisch. Aber mit der Zeit haben Luke und ich uns dran gewöhnt, wobei wir ohnehin nur zum Schlafen und ähnliches in die Wohnung gingen. Er wollte seine Schule so schnell wie möglich beenden, um an der Gressenheller Universität Archäologie studieren zu können. Wahrlich ehrte mich dies, denn er würde dann an meinem Unterricht erstmalig als Schüler teilnehmen und nicht als Assistent um allerlei Ausgrabungen vorzuzeigen. So stand ich gerade in einem Hörsaal und erläuterte einer Menge Jugendlicher, woran man erkennen konnte, aus welcher Zeit die Himmelsscheibe von Nebra stammt. Leider war dies der Anfängerkurs und die meisten Schüler lümmelten auf ihren Stühlen und taten meinen Unterricht mit einem vollkommen desinteressierten Gesichtsausdruck ab. Auch wenn ich mir darüber keine Gedanken machen sollte, da es ja  nicht meine Leben waren, so verbitterte mich dieses Verhalten doch ein wenig. Der Gong riss mich aus meinen Überlegungen, ich entschied mich dazu, meinen Schülern ein Wochenende ohne Projekte oder andere Aufgaben zu gönnen. Auch wenn sie es nicht recht verdient hatten, wollte ich mich nicht noch unbeliebter bei ihnen machen. In meinem kleinen Koffer verstaute ich meine Ausgrabungen und jegliche andere Artefakte, welche noch aus meinen früheren Unterrichtsstunden stammten. Ich zog die Tür zum Hörsaal zu und setzte meinen Weg zu meinem Büro an der Uni fort. Moment mal! Heute war doch Freitag oder etwa nicht? Das bedeutete, ich hatte nur 5 Stunden und die waren jetzt vorbei, also kehrte ich auf dem Absatz um und lief in die entgegengesetzte Richtung zum Haupttor. Schnell zur Bushaltestelle, schließlich wollte ich nicht später nach Hause kommen, wenn man schon so wenig arbeiten musste. Gerade noch rechtzeitig erreichte ich den roten Bus, da fing es auch schon an mit regnen. Nein, dies war das falsche Wort, es schüttete wie aus Eimern war eine treffendere Beschreibung, für das Unwetter, welches da draußen tobte. Entspannt lehnte ich meinen Kopf gegen das Fenster, der Regen hatte schon immer eine beruhigende Wirkung auf mich, deshalb ist es auch mein Lieblingswetter. Es dauerte nicht lange und der Bus erreichte die Straße wo sich meine Wohnung befand. Ich stieg aus und trat vor meine Wohnungstür, den Schlüssel gezückt in der Hand und dann befand ich mich auch schon in der Diele. Ein vertrautes Gefühl überkam mich, als ich das Wohnzimmer betrat, wo sich allerhand Bücher und verstaubte Artefakte befanden. Auch lagen einige Schulhefte und –bücher von Luke auf dem Boden, verwunderlich, normalerweise war er der ordentlichere von uns beiden, aber vielleicht war es auch nur die Pubertät, in welcher er sich unweigerlich befand. Ich stellte meinen Koffer an seinen angestammten Platz und ließ mich auf das Sofa fallen, als mein Blick auf den Brief fiel, welchen mir Luke heute früh auf den Kaffeetisch gelegt hatte. Er war von Angela Ascot, an mich, Luke und Emmy adressiert. Ich konnte es ihr nicht verübeln, sie konnte ja nicht ahnen, welch Pläne Emmy hatte. Aber sie durfte ich auch nicht für das verantwortlich machen, was sie getan hatte. Schließlich war Emmy so aufgewachsen, sie kannte es nicht anders, obwohl ich zu der Erkenntnis gekommen bin, dass sie ihre Handlungen bereut. Genauso wie mein leiblicher Vater…Ich werde ihn wohl nie wirklich als meinen richtigen Vater akzeptieren, zu Recht wie ich finde.  Ach, ich konnte meine Gedanken auch wieder überhaupt nicht zügeln. Das Zuschlagen der Wohnungstür setzte dem ganzen ohnehin in diesem Moment ein Ende, Luke ist inzwischen wohl auch fertig mit dem Unterricht. Na, da war ich wenigstens nicht ganz so alleine, es war ja grade mal Mittag. „Luke? Bist du das?“, „Ja Professor, aber was machen sie denn schon hier? Nur so wenig Schule heute?“ Ich bemerkte den leicht spöttischen Unterton in seiner Stimme, wie gerne er mich damit aufzog, dass ich ja auch noch zur Schule gehen würde. Er grinste mich an, worauf sich auch ein Lächeln auf mein Gesicht stahl. „Ja, es hat sehr viel Spaß gemacht, einen Haufen desinteressierter Schüler Merkmale der frühen Bronzezeit zu lehren.“ Er lachte, er wusste wie begeisterungsfähig die Anfängerkurse waren. Hatte er mir doch oft genug bei einigen Kursen über die Schulter geschaut. „Ach bei mir war es auch nicht besser. Höchstwahrscheinlich bin ich der einzige Junge in meinem Alter, der noch keine Eroberung vorzuweisen hat.“, „Damit sollte man sich doch nicht brüsten! Solche Menschen kenne ich nur zu Genüge, glauben, mit solchen zwei Wochen Beziehungen, würden sie Eindruck schinden, benutzen ein ‚Ich liebe dich‘ öfter als ein ‚Guten Tag!‘. Das kommt noch früh genug, glaub mir Luke. Irgendwann wirst du auch noch die Richtige finden. Du hast noch dein ganzes Leben vor dir.“, „Professor! Alles okey bei ihnen? Sie wirken so…melancholisch heute!“ Ein verwundertes Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab. „Ach ich weiß auch nicht, was heute mit mir los ist. Wahrscheinlich habe ich einfach nur zu wenig geschlafen.“, „Was halten sie von einem ordentlichen Mittagessen? Soweit ich weiß, hatten sie heute Morgen nur eine Schüssel Müsli, oder nicht?“, „Aber gerne Luke. Was gedenkst du, zu servieren?“, „ICH?“, „Wer denn sonst?“, lachte ich. Ich schritt zusammen mit meinem Lehrling in die Küche, ja…was sollten wir eigentlich kochen? „Was hältst du von Spagetti mit Butter und Parmesan, Luke?“, „Yummy!“ Also machten wir uns daran, die Nudeln zu kochen, wenig später saßen wir auch am Küchentisch und ließen es uns schmecken. Blieb noch zu überlegen, was wir mit dem restlichen Tag anstellen sollten. Ich nahm mir vor, als erstes den Brief von Angela zu öffnen, gleich nach dem der Geschirrspüler gefüllt und die Bücher im Wohnzimmer ins Regal geräumt waren. Als das Vorgenommene verrichtet war, widmeten Luke und ich uns dem Brief aus Monte d’Or…
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