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Interview mit einem Schwerverbrecher

von Zenit
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Richard B. Riddick
03.03.2014
03.03.2014
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Hm - ja, mal was anderes von mir so zwischendurch.
Ein Interview der besonderen Art.





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Interview mit einem Schwerverbrecher



Riddick wurde in schweren Ketten in das Studio geführt und auf dem Stuhl platziert, der Mary Walker gegenüberstand. Seine Schutzbrille hatte ihm einer der Wärter abgenommen, als er den Raum betreten hatte.

Der Mann war muskulös und durchtrainiert, das konnte Mary Walker sehr gut erkennen, denn sein Top zeigte mehr als es verhüllte. Oberarme, unter deren Haut faszinierend die Muskeln spielten, wenn er sich bewegte und eine Bauchmuskulatur, die seinesgleichen suchte – athletisch und geschmeidig wie eine Raubkatze, mit Augen, die man nicht vergaß – einzigartig in ihrem silbernen Schimmer. Mary versuchte ihn nicht zu sehr anzustarren, denn in ihren Augen war er eine imponierende Erscheinung und die Ketten verstärkten den Eindruck noch.

Gelassen sah er sich um. Ein Studio mit gedimmtem Licht, nur ein Eingang, kein Fenster, dafür ein Haufen Leitungen, die quer über den Boden verliefen. An der Decke ein Stahlgerüst, an dem Strahler hingen und eine lenkbare Kamera. Zwei Kameraleute und hinter einer Glaswand der Aufnahmeleiter mit zwei Assistenten. Drei Wärter von Butcher Bay und eine Reporterin.

Er grinste, als sein Blick auf die zierliche, blonde Reporterin fiel, die auf ihrem kleinen Podest thronte, damit sie größer wirkte. Sie saß scheinbar wie auf glühenden Kohlen und rutschte unruhig auf ihrem Platz hin und her. Er sog die Luft in seine Lungen und analysierte. Ein teures Parfüm, das ihren natürlichen Duft verfälschte und dennoch, das zitronige Aroma war unverwechselbar.
Züchtig hatte sie sich in ein Business-Outfit gesteckt. Fehlte nur noch der gestärkte bis oben zugeknöpfte Kragen und sie hätte als Lehrerin durchgehen können, mit ihrem schmalen Rock, der weißen Bluse und den streng zu einem Knoten aufgesteckten Haar.
Interessanterweise trug sie den Kragen offen, sodass ihr schlanker Hals wie eine Einladung auf ihn wirkte.

Sie räusperte sich vernehmlich. Ihre blauen Augen waren weit aufgerissen und sie versuchte krampfhaft seinem Blick auszuweichen. Die vollen Lippen waren nur noch ein verkniffener Strich in ihrem sonst sehr nett anzusehenden Gesicht.

Da hatte jemand Angst.

Dunkel lachend warf er seinen Kopf in den Nacken – wie amüsant.

Interessiert sah er, wie die Frau zusammenzuckte, gerade aufrichtete und sich ein wildes Funkeln in ihren Blick mischte. Sie schaute ihm stur in die Augen und sagte bissig:
„Schön, dass sie die Zeit gefunden haben, zwischen Proteinriegel und Hundeauslauf, bei mir in der Sendung vorbeizuschauen – Mr. Riddick. Sind Sie dann so weit?“

Riddick amüsierte sich köstlich. Mrs. Walker schien Schneid zu besitzen. Diese Unterhaltung könnte interessant werden.

„Wenn Sie es sind – Mrs. Walker ...“, hauchte er ihr zu und beobachtete, wie sie reagierte.

Mary war irritiert. Der Klang seiner Stimme war anders, als sie erwartet hatte – dunkel, angenehm – warm und doch … bedrohend. Er lief wie eine Welle über ihre Haut und ließ sie zittern.

Entschlossen, sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen, schaute sie noch mal auf ihren Zettel, den sie mit ihren Fragen gespickt hatte. Dann gab sie dem Aufnahmeleiter ein Zeichen, dass der Dreh beginnen könne. Es war keine Livesendung, weil die Gefängnisleitung von Butcher Bay es verbot. Nun, ihr kam das gerade Recht.

Schnell setzte sie ihre verbindliche Profimaske auf und eröffnete die Sendung.

„Ich wünsche Ihnen einen guten Abend und freue mich, Sie durch eine weitere Sendung „Interview mit einem Schwerverbrecher“ führen zu dürfen. Auf Ihren vielfachen Wunsch haben wir heute Mr. Riddick hier im Studio.
Die Gefängnisleitung von Butcher Bay besteht leider darauf, dass Mr. Riddick die Ketten nicht abgenommen werden, sodass Sie mit diesem Anblick werden leben müssen. Ich hoffe, Sie haben Verständnis für die Sicherheitsmaßnahme.“

Mit einem Lächeln auf den Lippen nickte sie in die Kamera und wandte sich dem Mann vor ihr zu.
Der saß entspannt da und schien die Show zu genießen. Mal sehen wie lange. Sie hatte schon oft erlebt, dass Schwerverbrecher sich bei ihren Fragen wanden, wenn sie mit ihren Verbrechen konfrontiert wurden. Einige hatten sie angeschrien, einige waren sogar in Tränen ausgebrochen, aber kalt hatten ihre Fragen keinen gelassen.

„Mr. Riddick – auf den vielfachen Wunsch der Zuschauer, sind Sie heute mein Gast in der Sendung. Ich bin Mary Walker und werde heute das Interview mit Ihnen führen.
Doch bevor wir mit den Fragen beginnen, stellen Sie sich doch bitte kurz vor.“

Riddick grinste.

„Danke für diese nette kleine Einleitung – Mary. Ich bin Richard B. Riddick – Mörder und Schwerverbrecher. Zurzeit Gast in einem Doppel-Hochsicherheitsknast, der mit täglichem 10-minütigen Hundeauslauf und sehr geschmackvollen Proteinriegeln aufwartet.“

Mary zog die Augenbrauen zusammen. Eine Retourkutsche also, vielleicht nicht anders zu erwarten bei dem Kaliber – aber nun ja und welcher Name verbarg sich hinter dem ominösen B:?

„Danke, Mr. Riddick für die vielsagende kurze Vorstellung“, säuselte Mary und lächelte süffisant, „Butcher Bay scheint ein netter Ort zu sein, an dem die Insassen einige Vergünstigungen erhalten.
Aber wie Sie sicher verstehen, sind die Zuschauer neugierig.
Wann wurden Sie geboren und wo?“

Riddick lächelte, aber das Lächeln erreichte nicht seine schimmernden Augen.

„Ich schätze, dass ich im Jahr 2646 geboren wurde … wo – da habe ich nur Vermutungen.“

Nichts – da kam nichts. Mary wurde unruhig, wenn das so weiterging, würde sie die Alleinunterhalterin spielen. Konnte der Kerl nicht mal ein bisschen mehr sagen …
Der Bursche schien eine harte Nuss zu sein … na mal sehen, sie würde schon mit ihm fertig.

„Wie war ihre Kindheit – Mr. Riddick?“

Sein Gesicht blieb ohne jegliche Emotion.

„Ausgefallen …“

Hm …, dachte sich Mary, Mist, das war eigentlich immer der Punkt gewesen, an dem die „Gäste“ von ihrer verkorksten Kindheit plauderten, wie sie gelitten hatten … verirrtes Schäfchen und Blabla, sozialer Abstieg, die falschen Freunde und am Ende der Knast. Okay – Riddick gehörte offensichtlich nicht zu diesen dumpfen Selbstdarstellern.

„Eine nächste Frage, die die Zuschauer mit am brennendsten interessiert. Wieso haben sie solche Augen. Es wird behauptet, Sie können damit sehr gut in der Dunkelheit sehen. Was sagen Sie dazu?“

Im gedämpften Licht leuchteten seine Augen auf und es zeigte sich ein diabolisches Flackern. Seine Mundwinkel zuckten. Sein gewaltiger muskulöser Körper blieb entspannt.

„Meine Augen also – welche Überraschung …
Die bekommt man, wenn man Menschen umbringt und in einem Knast landet, wo man dir versichert, dass du nie wieder das Licht erblicken wirst. Dann suchst du dir einen Arzt, der für zwanzig Menthol-Zigaretten eine kleine OP an deinen Augen vornimmt.
Sie haben doch keine Angst vor der Dunkelheit – Mary?“

Mary konnte sich eines Schauers nicht erwehren und schluckte. Allein wenn sie daran dachte. Dunkelheit – sie hatte Angst in der Dunkelheit und sie war beinahe überzeugt, dass dieser Riddick sie verarschte …, obwohl, es schien zu stimmen, dass er wie ein Raubtier in der Finsternis sah.
Es war unheimlich, wie er sie intensiv im Zwielicht des Studios musterte, als würde er lauern und warten.

Mary schüttelte die aufkeimende Beklommenheit ab und stellte – mit scheinbar gelassener Stimme, die ihr aber selbst fremd in den Ohren klag, die nächste Frage.

„Wie viele Menschen haben Sie bisher umgebracht?

„Einige … habe Sie nicht gezählt“

Oh Gott … wie er das sagte, als ginge es ihn gar nichts an – so kaltblütig und gleichgültig konnte doch keiner sein.

Sie wusste, es war eine heikle Frage und eigentlich stand sie auch gar nicht in ihrem Skript, aber sie konnte nicht anders.

„Warum haben Sie sie umgebracht?“

„Weil sie mir keine Wahl ließen …“

Da …, frohlockte Mary innerlich, seine Lippen hatten sich kurz verkniffen, als er antwortete. Schnell schob sie nach, um ihn zu reizen.

„Man hat immer eine Wahl – Mr. Riddick“

„Wenn Sie das sagen – Mary“, schnurrte der Mann gönnerhaft, wie ein Onkel, der seiner unerfahrenen kleinen Nichte die Welt ersparte. Er hatte nicht mal geblinzelt.

Scheiße, das hatte sie verbockt. Unsicher schaute sie zum Aufnahmeleiter, der nur mit den Schultern zuckte. Das würden sie vermutlich rausschneiden müssen.
Dieser Riddick war eine harte Nuss und er spielte in einer anderen Liga, als die Jungs, die sie sonst hier hatte. Der hier war anders und gefährlich. Sie kriegte ihn nicht zu fassen.

Schnell zog sie sich auf ein sicheres Terrain zurück.

„Was halten Sie von den Mercs?“

„Rechtschaffene, richtig harte Kerle, die große Töne spucken, mit Schusswaffen und viel Munition, ohne Prinzipien, ohne Kodex, denen etwas Entscheidendes fehlt, wenn man sie aufschlitzt – kein Schneid, keine Ehre.“

„Aber Sie haben Ehre?“, fasste Mary nach und freute sich – ja, so wollte sie es haben.

„Ich stehe zu meinem Wort …“

Die Antwort klatschte wie ein Eimer kalten Wassers in ihr Gesicht. Mary war sprachlos. Ein Schwerverbrecher, mit so was wie einem Ehren-Kodex.
Wenn das die Wahrheit war, dann warf es ein anderes Licht auf den Mann.

Unbehaglich stellte sie die nächste Frage.

„Eine weitere Frage: Glauben Sie an Gott Riddick?“

Fast atemlos wartete sie auf die Antwort und beobachtete das Gesicht ihres Gegenübers. Er ließ sich Zeit … aber, als sie kam, war seine dunkle Stimme ernst. Sein Brustkorb vibrierte unter ihren Klang.

„Was glauben Sie – Mary?

Wie kann man nicht glauben, wenn man mit der Nabelschnur um den Hals gewickelt in einer Mülltonne gefunden wird. Wie kann man nicht an Gott glauben, wenn man sein halbes Leben im Knast verbringt, mit einem Knebel im Maul, gefesselt und in Dunkelheit – allein. Ja, ich glaube an Gott und hasse den Kerl inbrünstig.“

Der Schock saß tief. Riddick log nicht, er glaubte an Gott. Woher sie die Gewissheit nahm, wusste sie nicht. Wenn sie an die Antworten der anderen Kerle dachte, die hier irgendwelches hanebüchenes Zeugs geplappert hatten, wurde ihr übel.
Dies war die schonungsloseste Offenbarung eines Mannes, der viel Grausames erlebt haben musste. Wer war der Kerl wirklich … die gewissens- und seelenlose Killermaschine, als den sie ihn darstellten, oder steckte mehr dahinter.
Etwas zog sich in ihr unangenehm zusammen – ihr Gewissen war erwacht. Ganz schlecht, wenn man als Reporter einen Schwerverbrecher interviewte.

Sie schluckte schwer, wenn sie an die folgenden Fragen dachte, die sie ihm noch stellen musste.

„Wie stehen sie zu Frauen Mr. Riddick?“

Ihr Herz schlug wie ein Dampfhammer in ihrer Brust. Sie hasste diese Frage, die sie nur stellte, weil eine sensationsgeile Zuschauerschaft was zum sabbern haben musste.

Riddick legte den Kopf schief und sah ihr intensiv in die Augen. Ein Grinsen legte sich auf sein Gesicht, wie das eines kleinen Jungen. Sein Blick aus den silbernen Augen schien amüsiert.

„Frauen …,“, flüsterte er mit einer schmeichelnden, dunklen, fast seidigen Stimme, „die einen starken Überlebenstrieb haben, sind wundervolle Geschöpfe, die ich bewundere, die anderen interessieren mich nicht.“

Wow … das war mal eine sinnliche Antwort, die ihr wohlige Schauer über den Rücken jagte und die lohnte, gehört zu werden – das ging fast als Liebeserklärung durch. Unbewusst richtete sie sich auf und wünschte sich insgeheim fast, sie wäre so eine Frau.

Riddick lächelte geheimnisvoll und sie spürte, wie ihre Haut begann sich zu erwärmen. Sein intensiver Blick ließ sie nicht kalt, nein ganz und gar nicht … sie fühlte sich, als würde sie unter seinen lauernden Blicken zum Leben erwachen.
Oh Gott … sie wollte ihm gefallen. Nicht gut.

Es schien ihr fast, als wären sie allein in dem Studio, als sie ihre nächste Frage stellte.

„Waren Sie schon mal verliebt?“

Riddick lachte schallend „... Verliebt? Was für ein schwaches Gefühl! Das ist etwas für pubertierende Teenager, aber nicht für einen Mann. Verliebtheit verfliegt schnell, das, was übrig bleibt – ist das Entscheidende.“ Riddick senkte seine Stimme und knurrte wie ein Raubtier: „Glaubst du ernsthaft, dass Verliebtheit eine wichtige Bedeutung für mich hat?“


Mary schämte sich und wand sich unter seinem Blick. Noch ein Tiefschlag in die Magengrube. Aber der Mann hatte irgendwie recht. Was für eine blöde Frage hatte sie da gestellt. Die würden sie ändern müssen.

Er hatte sie aus dem Konzept gebracht. Das passierte ihr zum ersten Mal in ihrer Reporterkarriere. Unschlüssig knetete sie ihren verdammten Zettel in der schweißnassen Hand und hätte ihn am liebsten im Klo runtergespült.

Aber es half nichts, sie musste hier durch. Sie klaubte allen ihren Mut zusammen und sah ihm in die Augen, die sie interessiert zu mustern schienen. Anscheinend wartete er darauf, dass sie das Handtuch warf und das Interview abbrach.

„Sie haben recht Riddick – das ist keine Frage, die für Sie von belang wäre“, sagte sie mit festerer Stimme, als ihr selbst zumute war, „Daher präzisiere ich: Haben sie schon einmal geliebt?“

Sie sah, wie sich seine Augen zusammenzogen und sie hörte ihn leise murmeln.

„Wie interessant ...“

Dann sah er sie ernst an und seine Augen verrieten, dass sie sich hüten sollte, nachzubohren. „Und das – Mary, bleibt privat!“

Mary war klug genug den Wink zu verstehen. Sie wusste, dass sonst das Interview gelaufen war.

„Natürlich – Mr. Riddick. Aber kommen wir dann zu der abschließenden Frage: Soweit ich unterrichtet bin, haben sie lebenslänglich bekommen und somit scheint es mir nicht viele Möglichkeiten zu geben – aber ich stelle die Frage dennoch: Wie wird nach ihrer Meinung ihr Leben weitergehen?“

Riddick lachte leise und beugte sich zu ihr vor, soweit seine Ketten dies zuließen, und raunte ihr zu. Es trennten sie nur wenige Zentimeter.
„Das möchtest du wissen – nicht wahr, Mary … Nur für die Geschichtsschreibung und als kleiner Denkanstoß in deine Richtung. Was meinst du, warum ich zustimmte, hierher zu kommen?“

Sein warmer Atem streifte ihre Wange und ließ sie zittern. Er war nah – zu nah. Sie spürte einen Luftzug, als er die Luft einsog und genüsslich mit der Zunge schnalzte.

„Es ist lange her, dass ich eine schöne Frau gerochen habe … danke, für die amüsante, angenehme Unterhaltung und … halte deinen Kopf unten.“

Mary verstand und sie grinste verschmitzt. „Viel Glück – Richard B. Riddick. Ich hoffe, ich erfahre irgendwann, wofür das B. steht …“

….


Die Eilmeldungen überschlugen sich, als die spektakuläre Flucht Riddicks aus dem Studio der Nachrichtensenders, indem ein Interview mit ihm aufgezeichnet worden war, bekannt wurde. Ein Wärter des Hochsicherheitsgefängnisses war dabei ums Leben gekommen, als er versuchte, den Flüchtigen mit einem Messer aufzuhalten.

Mary saß zu Hause in ihrem kleinen Apartment und folgte gespannt den sich überschlagenden Nachrichten.
Sie fieberte mit und hoffte – anders als alle anderen, dass Riddick es schaffen würde, seine Flucht durchzuziehen.

Er war ein gefährlicher Mann, er hatte getötet, aber wie sie nun wusste, weil ihm keine Wahl gelassen wurde.

Erschöpft von den Ereignissen des Tages ließ sie sich auf dem Sofa zur Seite sinken und angelte sich ihre Decke.

Der markante Schatten des Mannes, der sich über sie legte, als er auf sie zuschlich, sah sie nicht. Sie war längst im Reich der Träume angelangt.

Ende

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Ich hoffe, dass es euch gefallen hat. Würde mich über eure Meinungen dazu freuen. Eure Zenit
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