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Der Knotenpunkt zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
01.03.2014
18.03.2014
11
13.313
 
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Dieses Kapitel
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01.03.2014 1.045
 
Disclaimer



Das Übliche halt. Ich verdiene kein Geld mit dieser Geschichte. Alles frei erfunden und die Rechte an der Serie gehören mir auch nicht.

Genre: Romanze, Drama, Freundschaft und Trost

Rating: Eigentlich P12 (aber einige Abschnitte eher P16)

Pairings: Verrate ich noch nicht :P



Prolog



Eine Frau wurde überfallen und lag anschließend im Krankenhaus.
Die Angehörigen wurden in Kenntnis gesetzt. Das Opfer war wohnhaft in der Schweiz und so reiste ihr Sohn den weiten Weg nach Hamburg an. Bis dahin ein  sehr durchschnittlicher Fall. Alltägliche Routine halt. Oder doch nicht?
Harry bot dem 19 jährigen an, das er in der Zwischenzeit bei ihr wohnen könnte, bis seine Mutter wieder entlassen werden konnte.

Dass dieser Fall noch für jede Menge Chaos sorgen würde, damit konnte niemand rechnen.
 
Dirk ist seit dem Tag, als er den tödlichen Schuss abgefeuert hat nicht mehr der Selbe. Er vergräbt sich total und zieht sich in sein Schneckenhaus zurück.
Harry würde ihm so gerne helfen, doch er lässt keine Hilfe zu. Kann sie ihm vielleicht doch noch helfen? Wird Dirk irgendwann wieder unbeschwert sein?

Derweil hat Harry noch ganz andere Probleme. Sie ist heimlich verliebt. In ihren Kollegen und Nachbarn Paul.
Dieser provoziert allerdings noch einen folgenschweren Streit. Denn Chris Meier, der Sohn des Opfers, ist Paul ein Dorn im Auge. Warum? Weil es zwischen Chris und Frauke mächtig knistert. Das gefällt dem eifersüchtigen Vater nun absolut nicht.

Welches Geheimnis hat die Mutter von Chris? Was war in ihrer Vergangenheit? Was wollte sie in Hamburg? Kann das Rätsel gelöst werden?  

Aber es geht auch um den Wert der wahren Freundschaft.
Viele Menschen behaupten, dass es keine Freundschaft zwischen Mann und Frau geben kann. Doch zwei Polizisten werden das Gegenteil beweisen. Eine Freundschaft, die sehr tief geht.
Freundschaft bedeutet immer füreinander da zu sein. Wird Dirk verstehen, das er nicht alleine ist und das auch er einfach mal schwach sein darf?
 
Dann hält Harry ein Foto in der Hand und der Fall findet eine unerwartete Wendung.

In wenigen Tagen, verändert sich das Leben. Nichts wird mehr so sein, wie es vorher war.
Das Schicksal lässt sich nicht aufhalten.

 

Wichtige Anmerkung:
Ich habe einige Ereignisse abgeändert. Nur als kleine Warnung vorweg. Nicht das ihr mir Vorwürfe macht, das es doch aber ganz anders war. Die Veränderung der Serien - Geschichte ist beabsichtigt.

Aber jetzt viel Vergnügen!




Ein Abendessen und ein Streit mit Folgen




Abends hatte Harry auch Paul und Frauke zum Essen eingeladen. Vom ersten Moment an, sprühten die Funken zwischen Pauls Tochter und Chris. Das passte Paul irgendwie kein bisschen in den Kram.
Frauke flüsterte Harry ins Ohr: „Chris ist ja so cool und er sieht einfach süß aus.“
Sie schwärmte regelrecht von dem etwa ein Jahr älteren Jungen.

Während Frauke dabei war, sich über beide Ohren zu verlieben, hatte Harry eher andere Gedanken. Sie hatte das Gefühl, Chris schon einmal gesehen zu haben. Aber wo?
Vielleicht musste sie der Sache auf den Grund gehen: „Du sag mal Chris, wohnt ihr schon immer in der Schweiz?“
„Seit meiner Geburt auf jeden Fall. Wo meine Mutter vorher gelebt hat, weiß
ich nicht.“, antwortete Chris.

„Und was ist mit deinem Vater?“
Chris zuckte mit der Schulter: „Keine Ahnung. Habe ihn nie kennen gelernt. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.“
Irgendwie sah man eine gewisse Traurigkeit in seinen Augen, während er darüber redete.
„Das tut mir leid für dich.“, seufzte Frauke und schaute ihn mitleidsvoll an.
Paul fing an zu kochen. Es gefiel ihm nicht, was sich zwischen seiner Tochter und Chris anbahnte. Zumal ihm dieser Chris einfach zu mysteriös war.
Mehrmals gab Paul irgendwelche Sticheleien von sich, bis Harry langsam der Kragen platzte.

„Ich räume jetzt den Tisch ab. Paul, du hilfst mir.“, gab sie leicht gereizt von sich und schaute ihn dabei mit einem Blick an, der keine Widerworte duldete.
Widerwillig stand er von seinem Stuhl auf, räumte das Geschirr ab und folgte Harry in die Küche.

In der Küche versuchte Harry auf Paul einzureden und ihm endlich klarzumachen, dass Frauke erwachsen wäre.
„Mensch Paul, wo liegt dein Problem?“, wollte sie wissen.
„Ich habe Angst dass sie schon wieder verletzt wird. Der letzte Liebeskummer ist erst ein paar Wochen her. Jetzt verliebt sie sich neu und was ist dann? Irgendwann ist dieser Chris wieder weg und sie am Boden zerstört.“

„Mensch Paul, du machst dir echt viel zuviel Sorgen. Bisher ist das doch einfach nur ein Flirt. Denk doch nicht so weit im Voraus.“, versuchte Harry ihn zu beschwichtigen.
„Trotzdem. Dieser Chris ist mir nicht geheuer. Irgendetwas verheimlicht er.“
Harry konnte echt nur mit dem Kopf schütteln.
„Gib ihm doch einfach eine Chance. Du kennst ihn ja noch nicht mal. Wie kannst du dir da jetzt schon ein Urteil bilden?“
Paul war total uneinsichtig und selbst sinnvolle Argumente, konnte seine Haltung nicht ändern.
 
„Kümmere dich um deinen eigenen Kram, Harry. Da hast du genug mit zu tun.“, maulte er.
Harry sah ihn irritiert an: „Was meinst du damit?“
„Meinst du ich bin blöd? Du und Dirk. Da läuft doch was!“, warf er ihr an den Kopf.
Mit großen Augen schaute sie ihn an: „Wie bitte? Wie kommst du denn auf den Schwachsinn? Wir sind einfach nur Freunde. Nicht mehr und nicht weniger. Außerdem frage ich mich, was dich das angeht?“, schnauzte Harry.
Sie war sauer und enttäuscht.
„Ich glaube, ich gehe jetzt. Wir sehen uns dann morgen.“, zischte Paul und war schneller verschwunden, als Harry reagieren konnte.
„Morgen habe ich zum Glück frei. Dann kann ich dir wenigstens aus dem Weg gehen“, rief sie ihm noch zu, als er schon fast an der Wohnungstür war.
Er warf ihr noch einen beleidigten Blick zu und erklärte dann an Frauke gerichtet: „Los, wir gehen.“

Frauke merkte, dass eine Diskussion sinnlos war und vermutlich die Situation nicht entschärft hätte. Also ging sie einfach mit.

Seufzend ließ Harry sich in den Sessel fallen und war den Tränen nahe. „So ein Idiot.“, murmelte sie leise vor sich hin.
„Kann ich dir helfen?“, fragte Chris vorsichtig und legte seinen Arm um sie.
„Nein, ist zwar lieb gemeint von dir, aber da muss ich jetzt durch. Du hast ganz andere Sorgen, da will ich dich nicht mit meinen belasten.“, sagte sie.
Sie sah seinen besorgten Blick und zuckte plötzlich zusammen. Warum kam ihr sein Blick so vertraut vor?
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