The truth about Varia and Eve Part 4 - Tödlicher Hass

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 Slash
01.03.2014
03.03.2014
4
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Disclaimer: Alle Charaktere aus XWP gehören MCA Universal & Ren Pics. Ich habe nicht vor, mit dieser Geschichte irgendein Copyright zu verletzen, geschweige denn, das Ansehen der Charaktere bzw. der Darsteller. Dies ist eine rein erfundene Geschichte, welche lediglich die Fantasie der Leser beflügeln soll.
Sexwarning: In dieser Story gibt es sexuell, graphisch detaillierte Handlungen zwischen zwei Frauen d.h. sie sollte nicht unter 18 Jahren gelesen werden.
Violence/ Gewalt: Ist der Serie angepasst.
Anmerkung der Autorin: Wie alle meine Geschichten, enthält auch diese sehr viel Dialog zwischen den Charakteren. Es sollten Teil 1 - 3 vorher gelesen werden, zum besseren Verständnis der gesamten Serie.
Dieser Teil ist sehr emotional und düster. Er zeigt auf wie grausam und rachsüchtig das Leben sein kann, aber auch warum es immer die Hoffnung ist, an die sich der Mensch am Ende klammert. Einige Leser dieser Serie werden wahrscheinlich bitterböse mit mir sein und sich fragen, wieso ich es soweit kommen ließ.

Also, viel Spaß beim Lesen.

Eure Blue :o)
O====)============>



The truth about Varia an Eve Part 4


Tödlicher Hass”



Die Eifersucht wächst heran unter Zweifeln, und sie wird rasend oder stirbt dahin, sobald der Zweifel zur Gewissheit wird, denn der Tod hat es nicht nötig zu triumphieren, aber wenn er es tut, dann richtig…“

Rückblick : Nachdem Xena und Gabrielle die Amazonen verlassen haben, ereigneten sich noch eine ganze Reihe von Vorfällen, bis hin zu dem Tag, an dem Xena endgültig stirbt und Gabrielle nach Ägypten reist, um dort zu helfen.


Das Schiff schaukelte kaum merklich auf den kleinen Wellen, in denen sich das Sonnenlicht tanzend brach. Ein leichter Wind wehte und ließ nur ein mäßiges Weiterkommen zu. Trotz der morgendlichen Frühe, war es schon sehr warm. Wenn man die Nase in den Wind reckte, konnte man den Sommer förmlich riechen. Eine salzige Brise strich sanft durch das kurze, rotblonde Haar der jungen Frau, die am Bug des Schiffes stand und schützend die Hand vor die Augen hielt.

In der Ferne konnte sie bereits die Umrisse ihrer Heimat erkennen, doch je näher sie dem Land kam, desto trauriger wurde sie. Ein ganzes Jahr war vergangen nach ihrem Aufbruch aus dem Land der untergehenden Sonne, ins weit entfernte Ägypten. Einem Land, in dem es mehr Unruhen und Kriege gab, als sie je für möglich gehalten hätte. Sie war von einer Schlacht in die nächste geraten, hatte tausende Menschen sterben sehen und wahrscheinlich ebenso viele gerettet. Als der Zeitpunkt kam, an dem sie für sich entschied, nach Hause zurückzukehren, war sie mehr als nur am Rande ihrer Kräfte. Innerlich hatte sie ihre Rückkehr solange es ging vor sich her geschoben, doch nun war sie unausweichlich, denn sie hatte dort noch zwei schwere Aufgaben zu erfüllen.

Liebevoll strichen ihre Finger über das kleine, schwarze Gefäß von dem sie sich bald trennen musste. Während all der Zeit, hatte sie es mit ihrem Leben beschützt und es immer bei sich getragen. Es unter die Erde zu bringen, so wie sie es versprochen hatte, war eine der Sachen, wovor sie sich am Meisten fürchtete. Die Urne hatte ihr immer ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt, wenn sie bei ihr war, war die Einsamkeit erträglich. Und auch wenn sie keine Antworten gab wenn man mit ihr sprach, so fühlte sich Gabrielle doch verstanden und geliebt. Ebenso hatte sie Angst auf Eve zu treffen, täglich suchte sie nach den richtigen Worten.

"Wie sagt man einer Tochter, dass sie ihre Mutter nie wieder sehen wird?."

"Land in Sicht!!!!", rief einer der Männer und löste mit diesen Worten eine Massenwanderung auf dem Handelsschiff aus. Aufgeregt liefen die Händler umher und scheuchten ihre Diener, die augenblicklich darum bemüht waren, die Waren an Deck zu bringen. Gabrielle hatte es nicht eilig. Geduldig wartete sie Abseits, bis der Hauptteil der Masse mit seinen Gütern, dass Schiff verlassen hatte. Sie führte ihr Pferd über den langen Steg geradewegs durch die schreiende, sich wild durcheinander bewegende Menge, in Richtung des Stadtausgangs. Kaum hatte sie genügend Platz, saß sie fest im Sattel und verschwand in den Wäldern.

(xxx)

Ängstlich beobachtete das junge Pferd Varia, die vorsichtig näher kam. Je geringer der Abstand zwischen ihnen wurde, desto unruhiger wurde das Tier. Nervös scharrte es mit den Hufen und wirbelte den trockenen Staub auf, der sich wie ein rauer, kratzender Mantel auf Varias verschwitzte Haut legte und durchbohrte sie weiterhin mit seinen Blicken. Kara hatte das weiße Fohlen vor wenigen Monaten gefunden, als sie zusammen mit Varia und ein paar andere Kriegerinnen, eine Diebesbande von ihrem Land vertrieben hatten. Es war in einem schrecklichen Zustand gewesen, doch Varia hatte sich mit viel Liebe und Hingabe um das völlig verstörte Pferd gekümmert.

Trotzdem besaß das Tier mehr als nur ein gesundes Maß an Vorsicht. Varia hatte Wochen gebraucht, bis sie es anfassen konnte ohne gebissen zu werden. Nach und nach wurde es ruhiger und gestattete, die ersten Berührungen an Kopf und Stirn. Mittlerweile war es an die Anwesenheit der Amazone gewöhnt und genoss es sichtlich, mit Varia am Rande der Koppel zu laufen. Doch heute war etwas anders, das spürte das junge Tier genau. Wiehernd stellte es sich auf die Hinterbeine.

"Schhhh…ruhig mein Mädchen, ganz ruhig."

Langsam ließ sie das Zaumzeug sinken und verhaarte völlig bewegungslos. Zögerlich näherte es sich und erlaubte, dass Varia ihm über die Stirn strich. Ohne mit den Streicheleinheiten aufzuhören, hob sie das Zaumzeug über den weißen Kopf und befestigte es.

"Das machst du sehr gut...schön ruhig.", sprach sie, als die junge Stute den Kopf heftig hin und her bewegte und versuchte, den Fremdkörper abzuschütteln. Wütend und schnaubend trabte sie davon.

"Du wirst dich daran gewöhnen!", rief sie dem Tier amüsiert nach, bevor es sich umdrehte, sie fast bockig ansah und ihr schließlich die blanke Rückseite zeigte. Lachend verließ sie die Koppel und erschrak augenblicklich, als sie einen Schatten neben sich ausmachte, rücklings stolperte und unsanft auf der Wiese landete. Blinzelnd sah sie nach oben.

"Musst du dich immer so anschleichen?!"

"Ich kann nichts dafür, obwohl ich durchaus reizvoll finde, dich so auf dem Rücken liegend vorzufinden.", grinste Eve, als sie ihrer schönen Frau die Hand reichte um ihr aufzuhelfen.

"Irgendwann bleibt mir mal das Herz stehen!", Varia sah sie ernst an.

"Dann würde ich dich ohne zu zögern, sofort wiederbeleben. Mund zu Mund Beatmung ist nämlich meine Spezialität."

"Ist sie das?!", Varia verzog argwöhnisch ihr Gesicht.

"Ja warum, hast du etwa Zweifel?!"

"Überzeug mich..."

"Gern...", flüsterte Eve, zog Varia zu sich und berührte sie einen langen Augenblick mit ihren Lippen.

"Und? Überzeugt?!"

"Hm...naja...", Varia machte ein gelangweiltes Gesicht.

Kopfschüttelnd und mit offenem Mund sah Eve sie an.

"Mach ja nichts mein Liebling, du bist bestimmt nur etwas eingerostet..."

Eve biss sich auf die Unterlippe, als Varia lachend an ihr vorbei ging und fast beschwichtigend die Arme hoch hob.

"Nun gräm dich mal nicht, dass passiert jedem irgendwann. Ich meine du wirst ja auch immer älter und...", sofort wurde sie herumgewirbelt. Eves warmer Mund fand ihren so schnell, dass sie nicht einmal daran denken konnte, sich zu wehren. Ihr Kuss war von solcher Intensität, dass Varias Sinne Amok liefen.
Wie von selbst schmiegte sie sich an Eves Körper, stöhnte leise auf als Eve ihren Kopf festhielt, den Druck auf ihre Lippen erhöhte, ihre Beine weich wurden und nachgaben. Schwer atmend sank sie an Eve herab und ließ sich ins Gras fallen.

"Nun überzeugt?!"

"Absolut!", japste Varia, "…ich meine, nicht das ich wirklich an dir gezweifelt hätte..."

"Du willst mir also sagen, dass du mich absichtlich provoziert hast, nur um diesen einen Kuss zu bekommen? Das ist mir ja überhaupt nicht aufgefallen!", witzelte Eve und blickte Varia mit großen Augen an, bevor sie sich lachend neben sie legte.

"Ich wusste natürlich, dass du mich längst durchschaut hast. Doch Liebling, du kannst keine Provokation auf dir sitzen lassen, auch wenn du weißt, dass es nicht so gemeint ist und musst mir immer das Gegenteil beweisen. Das liegt dir im Blut." grinste Varia süffisant während Eve sie mit einem forschenden Blick bedachte.

"Es ist fast schon unheimlich, wie gut du mich bereits kennst...", flüsterte sie, während sie sich auf Varia legte und mit ihrer Zunge über deren Lippen leckte.

Sofort legte Varia ihre Arme um sie.

"Eben. Und deshalb weiß ich auch genau, wo das jetzt hinführen soll…“

Unschuldig sah Eve sie an.

"Wovon redest du?!"

"Ohh...nein nein, versuch es erst gar nicht. Du willst mich nur wieder verführen, bzw. ich zitiere dich wörtlich:
"Ich liebe es wenn deine Lust dich hilflos macht"

„Und dann lässt du mich liegen, weil du ganz genau weißt, dass ich fast platze und dir völlig verfallen bin, was leider stimmt. Ich kann dir nicht widerstehen. So sehr ich es auch versuche, ich verliere sobald ich dich zu weit gehen lasse. Deshalb werde ich es nicht dieses Mal nicht so weit kommen lassen."

"Versuch es ruhig!", dachte Eve im Stillen.

"Ich wollte nur etwas zärtlich sein, aber wenn du nicht willst...", langsam erhob Eve sich und ging in Richtung der Koppel. Mitten im Gehen befreite sie sich von ihrem Oberteil, sofort riss Varia die Augen auf. Ihre Hose folge auf der Stelle. Der Amazone fiel die Kinnlade herunter vor Verblüffung. Ihre Blickte klebten an Eves nacktem Rücken, wanderten an ihren Hüften herab bis hin zu ihrem Po. Schlagartig war sie auf den Beinen.

"Was machst du?!"

Eve drehte sich um und schenkte ihr ein siegessicheres Lächeln.

"Ich weiß nicht, was du meinst…"

"Oh doch, das weißt du ganz genau!", Varia atmete lauter aus als sie wollte. Ihr Mund wurde trocken, ihr Körper prickelte und ihre Hände wurden feucht, als sie Eve so nackt vor sich sah.

"Ach das...", säuselte Eve beiläufig, "…nun es ist sehr warm heute, wirf mir mal den Wasserschlauch rüber."

"Warum?"

"Ich habe Durst..."

"Durst..."

"Ja Durst."

"Und das soll ich dir glauben?"

"Ja, warum auch nicht?!"

"Hmm...ich trau dir nicht."

"Was sollte ich schon damit machen?"

"So wie ich dich kenne, fällt dir da bestimmt etwas ein..."

"Ich habe wirklich nur Durst..."

"Gut...hier fang!"

"Du kannst ruhig näher kommen, ich beiße nicht!"

Varia hob die Augenbraue.

"Gut das war gelogen...", sprach Eve und setzte den Wasserschlauch an ihren Mund. Doch den restlichen Inhalt verteilte sie über ihrem Oberkörper.

"Wusste ichs doch...“, schallt Varia sich im Geiste.

"Das Wasser ist schön kühl..."

"Ja das ähh...kann ich sehen, ich meine du machst das doch...", die Worte blieben ihr im Hals stecken, als Eve sich gegen den Holzzaun lehnte, den Kopf nach hinten legte und der warme Wind dafür sorgte, dass sich die kleinen durchsichtigen Tropfen, zielsicher ihren Weg über Eves gebräunte Haut suchten und funkelnd in ihrem Schoß verschwanden.

"Hast du was gesagt?"

"Was...äh...ja ich...also...ich...wollte sagen, dass du das mit Absicht machst!"

"Mit Absicht?"

"Eve...das ist doch schon wieder eines deiner Spielchen, um mich doch noch zu kriegen, aber es wird diesmal nicht funktionieren..."

"Bist du sicher..."

"Ja, bin ich!"

"Und warum bist du dann so nervös?"

"Ich bin nicht nervös!“

"Also schön, ich gebe auf. Bringst du mir bitte meine Sachen?"

"So schnell?", fragte Varia irritiert.

"Ja, wie ich sehe habe ich heute kein Glück. Man muss auch verlieren können oder?"

"Verlieren können..."

"Ich kann ja nicht immer gewinnen..."

Misstrauisch griff Varia nach den Sachen und ging langsam auf Eve zu. Sie versuchte, sie nicht anzusehen, was ihr ohne Zweifel kläglich misslang.

Zögerlich reichte sie ihr die Kleidung. Als Eve danach griff, glitt ihr "versehentlich" die Hose aus der Hand und landete genau vor ihren Füßen.

Ohne weiter darüber nachzudenken, ging Varia in die Knie und griff danach. Erst als sie aufsah, bemerkte sie wie und vor allem wovor sie kniete. Der Anblick ließ sie aufstöhnen. Eves Hand legte sich sanft auf ihren Kopf.

"Da bin ich wohl in eine fatale Situation geraten...", sagte sie schwach.

"Sieht ganz so aus, doch es liegt allein an dir, dich aus ihr zu befreien...", sprach Eve verführerisch und drückte den Kopf der Amazone, kaum merklich immer näher an ihr Geschlecht.

"Du weiß, dass ich das nicht kann...“, flüsterte Varia, als sie ihre Augen schloss und ihre Zunge mit Leidenschaft Eves nasses Inneres erkundete.

"Und ich bin dir mehr als nur dankbar dafür...", wisperte Eve, während sie sich zurücklehnte und Varia zusah. Es erregte sie, jede Bewegung von Varias Zunge zu beobachten, zu sehen wie sie wieder und wieder in sie eintauchte, wenn sie vor und zurück glitt, ihre empfindlichste Stelle so sehr reizte, dass sie kurz davor war nachzugeben und sich dann für eine kurze Weile zurückzog, um das Gefühl abebben zu lassen. Eves Keuchen wich einem gefühlvollem Stöhnen. Sie war süchtig nach jeder einzelne heißen Woge, die Varias Zunge in ihr auslöste und dem leichten Schmerz, wenn sie ihr Zentrum länger reizte. Varia wusste genau, was sie tat und wie sie es tun musste. Eve fragte sich oft, ob ihre starke Königin eigentlich wusste, wie sehr sie sie liebte, sie begehrte und ihr ebenso verfallen war.

Ohne sie und ihre Berührungen zu sein, war für Eve jetzt schon undenkbar. Ihre Liebe war so stark, dass es oft sogar wehtat, wenn sie nicht zusammen waren. Als Varia den Druck erhöhte, begann ihr Puls zu rasen, ihr Atem beschleunigte sich, ihr Körper spannte sich an und ihre Hände zitterten. Varias Blick fing ihren für einen kurzen Moment, als wollte er sagen:
„Lass dich fallen...“

Und das tat Eve.

Ein letztes Mal berührte Varias Zunge sie, bevor Eve ihren Kopf in den Nacken warf und laut den Namen ihrer großen Liebe rief. Das Nächste was sie spürte, war eine weiche Umarmung und die sanften Küsse, auf ihrem Gesicht. Zufrieden schmiegte sie sich an die Amazone.

"Weißt du, was ich mir wünsche?"

"Sag es mir..."

"Ich wünsche mir, dass du nie damit aufhören wirst, mir verfallen zu sein."

Varia lachte leise.

"Das wird nie passieren. Deine unvergleichliche Art mich zu fangen und willenlos zu machen, mich zu verführen, ist einmalig. Es ist unheimlich erregend, es zu versuchen, und auf so bittersüße Art zu scheitern. Ich möchte nicht mehr darauf verzichten..."

Eve küsste zärtlich Varias Kinn.

"Trotzdem werde ich es immer wieder versuchen...

"Und du wirst immer wieder scheitern..."

"Wir werden sehen..."

"Apropos erregt..." Eve zog sie mit sich auf den weichen grünen Teppich.

"Das ist schon das dritte Mal heute, dass ich in so kurzer Zeit auf dem Rücken liege."

"Und bestimmt nicht das Letzte..."

"Hm. Das erste Mal, hat meine Frau mich zu Tode erschreckt..."

"Nun, dass zweite Mal, erinnere ich mich dunkel, bist du allein auf dem Boden gelandet..."

"Ja, da hast du nicht ganz unrecht.", grinste Varia breit.

"Eben.. Und jetzt werde ich mir mehr als nur Mühe geben, das erste Mal wieder gut zu machen...", lächelte sie, als Varia sich zurücklehnte und Eve sie von ihrer hindernden Unterbekleidung befreite.

"Nun, ich kann nicht behaupten, dass ich etwas dagegen hätte. Deine Argumente sind wie immer schlagfertig...", ihre Blicke streichelten Eves Brüste.

"Hätte ich auch nicht gedacht...", sie beugte sich über die Königin, und sah ihr tief in die Augen. Gleichzeitig fuhr ihre Hand über Varias Schoß.

"Dann lass mich nicht mehr warten..."

"Nichts liegt mir ferner.", sprach Eve, als ihre Finger tief in Varia vordrangen und sie augenblicklich wehrlos machten. Vorsichtig bewegte sich Eve in ihrer schönen Frau und ließ ihr Zeit, sich an das zu gewöhnen was sie vorhatte. Sie wusste, dass ihre Amazone es liebte, erst sanft und dann heftiger verwöhnt zu werden. Selbst nach einem Jahr ihres Zusammenseins, gab es noch soviel Neues zu entdecken. Es gelang ihnen Beiden immer wieder sich selbst zu überraschen und einander herauszufordern, egal ob auf sexueller Ebene oder in Situationen, die das Leben für sie bereithielt.

Sie hatten sich mehr als nur gefunden und ihre Liebe zueinander wuchs von Tag zu Tag, wurde stärker und mächtiger als Eve es je für möglich gehalten hätte. Das Leben und vor allem das Zusammensein mit Varia, war alles, was sie sich je erträumt hatte. Sie gab ihr unbewusst soviel Kraft, dass Eve sich oft fragte, ob sie das alles überhaupt verdient hatte. Doch jedes Mal wenn Varia sie ansah, mit ihr sprach, sie zusammen waren oder miteinander schliefen, vergaß sie diese Zweifel. Nie hätte sie gedacht, dass es überhaupt möglich war, jemanden in ihrem Leben zu halten oder zu behalten. Sie war nicht nur glücklich und zufrieden, nein sie war erfüllt von absoluter Liebe und Ruhe. Einer Ruhe, die sie nie für möglich gehalten hätte, die für sie in ihren kriegerischen Zeiten nicht denkbar gewesen wäre, geschweige denn, realisierbar.

Varias lautes Stöhnen brachte sie sinnlich zurück und steigerte ihre eigene Lust.

"Du bist wunderschön...", flüsterte Eve als Varia sie für einen kurzen Moment ansah. Ihre Lippen begegneten sich erneut und hielten einander. Eve steigerte die Kraft und das Tempo, während ihr Mund Varias weiterhin vollkommen einnahm. Varias Finger bohrten sich in ihren Rücken, ihr Körper wand sich vor Lust als Eve noch tiefer in sie vordrang.

"Eve...bitte...", keuchte die Amazone mit zitternder Stimme.

Varia so zu sehen, sie zu hören und zu erleben, brachte Eve ans Limit ihrer eigenen Kräfte. Es war, als könnte sie jeden ihrer kräftigen Stöße, die sie Varia zuteil werden ließ, selbst in sich fühlen. Je näher Varia der Erlösung kam, desto mehr begann auch sie selbst zu zittern. Ungläubig fragte sie sich noch, wie so etwas möglich war, als Varia sich laut stöhnend unter ihr aufbäumte und ihr eigener Höhepunkt sie mit solcher Wucht traf, dass ihr schwindlig wurde. Erstaunt schüttelte sie wenig später den Kopf und blickte verblüfft in Varias Gesicht. Die Königin musterte sie wissend.

"Das war das erste Mal in deinem Leben, oder?", fragte sie sanft.

"Du meinst, dass ich ohne berührt zu werden, den Höhepunkt erreiche?"

Varia nickte.

"Ja. Woher weißt du..."

"Dein Stöhnen, deine Körperhaltung und dein verdutzter Blick..."
Eve sah sie fragend an.

"Solche Art der Höhepunkte kann man nur erreichen, wenn man jemanden aus tiefstem Herzen liebt, sich nur auf den Akt konzentriert und völlig eins wird mit dem Körper, des Partners. Oft reichen auch schon kleinste Berührungen aus. Diese Orgasmen sind sehr selten, aber unglaublich lang und intensiv. Doch der Moment muss stimmen. Man kann oft wunderbaren Sex haben ohne das es so passiert. Doch irgendwann passt alles, die Berührungen, die Bewegungen, der Geruch des anderen, die Umgebung und das Stöhnen verwandeln sich in diesem kurzen Augenblick zu etwas so einmalig lustvollem, dass ein Gefühl tief in einem entsteht, das einfach explodiert.“

"Du scheinst ja zu wissen, wovon du redest...", Eve versteifte sich etwas.

"Ja das weiß ich auch. Schließlich hatte ich schon ein paar solcher Höhepunkte..."

"Hm…ich frage ich mich gerade, wie das wohl möglich ist, da du ja angeblich vor mir nie geliebt hast...", sie machte anstalten aufzustehen, als sich ein bitterer Geschmack in ihrem Mund bildete.

"Das hab ich auch nicht...", Varia hielt sie am Arm fest.

"??"

"Vor dir geliebt, meine ich!"

"Tut mir leid Varia, dass verstehe ich nicht. Du hast gerade gesagt, dass es nur möglich ist auf einer Ebene, der reinen tiefen Liebe...", Eve befreite sich von Varias Hand.

"Ich weiß, was ich gesagt habe..."

"Also entweder hast du mich belogen, oder...", Eve schluckte.

"Oder was?", Varia zog sie zurück auf ihren Schoß und blickte ihr tief in die Augen.

"Oder du hast es bei den Frauen gesehen, die du im Bett hattest..."

"Auch nicht..."

"Tut mir leid, dann ich kann dir nicht mehr folgen..."

"Ich hatte den ersten dieser Höhepunkte bei dir..."

Eve sah sie vollkommen verwirrt an.

"Als es passierte, war ich auch etwas durcheinander. Erinnerst du dich an den Tag, an dem mir der Rücken so weh, tat weil mich das Pferd abgeworfen hatte? Ich konnte mich kaum bewegen, du hast mich am Abend mit warmem Öl massiert..."

"Ja ich erinnere mich. Du warst sehr erschöpft und verspannt. Ich hab nicht lange gebraucht, um die Ursache zu beheben. Doch dann hast du plötzlich angefangen zu glühen und hast heftig gezittert. Ich hab dich noch gefragt, ob alles in Ordnung ist. Du konntest kaum Antworten, sagtest etwas von einem Schauer und...Ohhh!!", Eve riss die Augen auf, als ihr schlagartig die Wahrheit bewusst wurde.

"Du meinst du hattest?"

"Ja. An diesem Abend hat alles gepasst. Deine warmen, zärtlichen und doch so starken Hände überall auf meiner Haut, die Ruhe um uns herum, das Licht der Kerzen und der Geruch des Öls. Ich war nicht nur sehr erregt durch deine Berührungen, sondern auch tief entspannt."

Eve war sprachlos.

"Und das war nur einer von vielen..."

"Jetzt wo ich darüber nachdenke, neulich beim Schwimmen als wir uns lange geküsst haben, hast du dich plötzlich versteift..."

"Das war einer der Besten..."

"So!", Eve machte wissend große Augen und Varia lächelte über ihr süßes Gesicht.

"Aber warum ist mir das nie aufgefallen?"

"Nun ich glaube, man muss es erst einmal selber erlebt haben, um ein Gefühl dafür zu entwickeln und die Signale zu sehen. Doch jetzt kennst du das Geheimnis, weil du selber gespürt hast, wie mächtig die reine Liebe ist. Ich hab mir schon Sorgen gemacht und mich gefragt, wann bzw. ob es überhaupt bei dir passiert. Aber nun bin ich beruhig…"

"Das ich das nicht gemerkt habe, ich bin doch sonst nicht so begriffsstutzig..."

Varia legte die Arme um sie.

"Eines noch, bitte Zweifel nicht an mir oder denke, dass ich dich belüge. So etwas würde ich niemals tun. Es tut weh, wenn du so denkst..."

"Entschuldige, ich war...", Varias Finger legten sich auf ihren Mund.

"Ich weiß...", behutsam verschloss sie Eves Lippen mit ihren. Ihre Hand suchte und fand Eves Mitte.

"Ich liebe es, wenn du so auf mir sitzt...", flüsterte Varia, deren freie Hand sich auf Eves Rücken legte und deren nackten Oberkörper näher an ihr Gesicht drückte. Ihre Zunge leckte zärtlich über die steife Brustwarzen und ihre Finger verschwanden langsam in Eve.

"Es...tut mir leid, dass ich...an dir...gezweifelt habe...", sprach Eve stockend, während Varia sich in ihr zu bewegen begann.

"Das hoffe ich...", leicht biss sie in Eves Brustwarze was dazu führte, dass sie laut aufstöhnte. Eve schloss die Augen, legte ihre Arme um Varias Schultern und bewegte auf deren Fingern, die komplett von ihrem warmen Inneren, eingehüllt wurden.

"Eve...", wisperte Varia und versteifte sich.

"Shhh...", sanft küsste sie Varia die Fragen fort, "…du wirst mir nicht wehtun, ich will es so, ich will dich so..."

Behutsam bewegte Eve sich weiter, plötzlich krallten sich ihre Finger in die weiche Haut von Varias Rücken und verursachten ein leichtes Brennen. Kurz zuckte sie zusammen, als Eve in ihrer Bewegung inne hielt.

"Schmerzt es zu sehr?", fragte Varia besorgt.

"Nein das ist es nicht.", keuchte Eve, "…es ist ein schönes Gefühl dich so intensiv zu spüren, ich kann es nur noch nicht richtig einschätzen. Wenn ich jetzt weitermache verliere ich die Kontrolle und es passiert zu schnell..."

Die Königin lächelte.

"Gut, was möchtest du stattdessen?"

"Ich möchte, dass du die Kontrolle übernimmst und es ganz langsam tust..."

"Sehr gern...", sprach Varia und küsste den Bereich zwischen Eves den Brüsten, ihr Arm hob und senkte sich fast unmerklich, doch Eves Körper reagierte auf jeden der zarten Stöße. Das Wahnsinnsgefühl welches sich tief in ihr auftat, versprach den Gipfel höchster, sexueller Lust und Befriedigung.

"Das ist unbeschreiblich...", hauchte Eve und legte ihre Stirn an Varias.

"Ich liebe dich...", hörte sie Varia leise stöhnen. Ein reißender Strudel der Lust zog Eve tief zu sich hinunter und entführte sie in eine aufregende Welt.

(xxx)

Sie erwachte durch das zärtliche Kitzeln, dass Varias Fingerspitzen auf ihrem Rücken auslösten. Die Amazone lag noch immer nackt, so wie sie erschaffen wurde, neben ihr und sah sie verträumt an.

"Wie lange...", fragte Eve verschlafen.

"Etwa zwei Stunden", lächelte Varia, "…du bist augenblicklich danach tief und fest eingeschlafen."

Eve grinste breit und streckte sich genüsslich.

"Ja es war sehr...Kräfte zerrend, aber auch unbeschreiblich befriedigend und entspannend..."

"Es war einmalig, dir so nahe zu sein..., Varia küsste sich zärtlich an Eves Rücken herab bis hinunter zu ihrem Po. Eve schnurrte wohlig als sie das tat.

"Aber vergiss nicht, dass du dich schonen musst, da du ja immer älter wirst...", stichelte sie erneut.

Eve boxte ihr gegen die Wade.

"Mein Alter, Liebste, ist vollkommen im Rahmen und...", Eve legte sich auf Varia und blickte auf sie herab,“…nun du hast dir schließlich eine "ältere" Frau genommen..."

"Ach ja..." Varia rümpfte die Nase und verdrehte die Augen, was ihr einen erneuten Klaps einbrachte, “...aber...", sie zog Eves Kopf zu sich und küsste sie voller Hingabe, "…ich hab nun mal eine große Schwäche für ältere Frauen."

Eve lachte laut.

"Du bist wirklich frech..."

"Und dir in jeder Hinsicht absolut verfallen..."

"Stimmt.", fügte Eve wissend hinzu.

"Der Sex ist wirklich fantastisch mit dir...“

"Nun, ich fasse das als Kompliment, im Bezug auf meine alten Tage auf..."

Varia unterdrückte ein Lächeln und musterte sie.

"Soll das heißen, es gefällt dir auf diese intensive Art genommen werden..."

"Genau das, obwohl...", Eve grinste hinterhältig, "…ich mir persönlich mehr Ausdauer von meiner jüngeren Frau wünschen würde..."

Varia schnappte beleidigt nach Luft.

"Mehr Ausdauer...", sie riss die Augen auf.

Eve lächelte innerlich weil sie genau wusste, dass der nächste Spruch der schönen Frau, nicht lange auf sich warten lassen würde.

"Du findest also, dass meine Ausdauer...", Eve stoppte den Wortschwall mit ihrem Mund. Varias Küsse waren erst fordernd und wild, doch dann ergab sich sanft.

"Ich finde es erstaunlich, wie du es immer wieder schaffst, mich milde zu stimmen...", Varia leckte sich über die Lippen.

"Zumal ich dich nur ärgern will", Eve lachte leise, "…ich liebe deine Ausdauer und den Sex..."

"Ich weiß...", sprach Varia arrogant, was dazu führte, das Eve ihr leicht in die Nase biss.

"Hey...", kicherte sie.

"Ich freue mich, mehr von dem zu erleben, was heute geschehen ist."

"Das wirst du auch. Das und alles was dir sonst noch wünscht..."

"Gut...ach und noch was."

"Hm?"

"Keine Altersscherze mehr..."

"Ich versuch es.", Varia erhob sich langsam.

"Wäre besser so für dich..."

"So?"

"Ja, sonst bekommst du von mir Berührungsverbot...", sprach Eve schnippisch.

Varias erschreckter Blick folge ihren Worten auf der Stelle.

"Bitte was? Berührungsverbot??!!"

"Ja genau..."

"Das heißt?"

"Nun das heißt Liebste, keinerlei Berührungen, kein Küssen...kein Sex!"

"WAS...kein Sex?! Das würdest du nicht tun..."

"Du willst es nicht wirklich darauf ankommen lassen?", Eves Miene nahm einen todernsten Ausdruck an.

"Nein...", erwiderte Varia und schüttelte den Kopf nachdem sie Eve prüfend in die Augen gesehen hatte, "…ich würde es keine Stunde, ohne deinen bezaubernden Körper aushalten...", beendete sie ehrlich den Satz, welcher Eve sofort ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

"Aber...", fügte Varia hinzu, "…einen Wette wäre es wert."

"Du würdest verlieren!", Eve ging an ihr vorbei und bückte sich nach ihren Sachen.

"Ohne Zweifel…", seufzte Varia laut, bevor sie sich erhob und ebenfalls anzog. Keine Minute zu früh, denn aus der Ferne konnte man bereits das Geräusch eines herannahenden Pferdes hören. Sahlia stoppte das Tier wenige Meter vor ihnen.

"Hallo ihr Zwei!"

"Sahlia, was machst du denn hier?", fragte Varia erstaunt.

"Ihr müsst sofort mitkommen, es ist etwas passiert!", Sahlia fuchtelte wild mit den Händen.

"Beruhige dich bitte und erzähl, was genau passiert ist."

"Also wir...", sie schnappte nach Luft, "...haben Besuch bekommen!"

"Von wem?"

"Gabrielle ist hier!"

"Gabrielle!", entfuhr es Eve freudig, "…dann ist meine Mutter ebenfalls da?!"

Sahlias Blick fing Varias und die wusste sofort, dass etwas absolut nicht in Ordnung war.

"Ich denke wir, sollten schnell aufbrechen oder? Sahlia sind sie Beide da?"

"Ja...", antwortete die junge Frau, "...so in etwa..."