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Need For Speed_ 2778 Meilen

von dodoh
GeschichteThriller, Tragödie / P12 / Gen
26.02.2014
11.05.2014
4
2.504
 
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26.02.2014 523
 
Mit quietschenden Reifen driftete er um eine Kruve. Er schaute in den Rückspiegel. Mehrere Streifenwagen wäre zu sehen.
Wie viel?
Er wusste es nicht.
》Polizei, stoppen Sie sofort ihren Wagen《, hallte es aus der Freisperchanlage eines Streifenwagens.
Er lächelte und beschleunigte nur noch mehr.
Er zog die Handbremse an und driftete um die nächste Kurve, dann beschleunigte er wieder.
》Ein letztes Mal: Stoppen Sie ihr Fahrzeug.《
Er warf einen raschen Blick in den Rückspiegel. Die Polizeiautos klebten an dem Heck des Koenigsegges, wie eine lästiges Insekt, nur das es nicht ein Insekt war sondern ein duzend.
Aufeinmal standen zwei Streifenwagen vor ihm auf der Straße.
Er schaute auf Tacho.
290 km/h.
Selbst bei einer Vollbremse würde er in die zwei Polizeiwagen hineinrauschen.
Ohne nachzudenken riss er das Steuer herum. Der Wagen kam is schleudern.
Unkontrolliert machte der Sportwagen eine Kurve nach rechts und durchbrach das Geländer einer Brücke.
Aufeinmal war es so, alles würde die Zeit in Zeitlupe verlaufen. Er sah, die der Wagen das Geländer mitsich riss. Er sah die Wasseroberfläche, auf die der Wagen zuflog und sich dabei nach vorne drehte.
Dann, dann spürte er, wie das Dach auf dem schwarzen Wasser des Hutson Rivera aufschlug.
Langsam wurde der Sportwagen in die Tiefe gezogen.
Er versuchte ruhig zu bleiben, was ihm nicht gelang.
Er wüde sterben!
Wie lange würde das Glas nach halten, bis der Druck zu hoch war?
Wie lange würde es dauern, bis sich das Cockpit des Wagens mit Wasser fühlte?
Er versuchte die Tür aufzustemmen, aber Druck, mit dem das Wasser gegen das Metall der Tür drückte War zu hoch.
Wie lange würde der Sauerstoff in dem Wageninnere reichen?
Verzweifelt klopfte er gegen das Seitenfenster.
Was sollte er tun?
Er War in einem verdammten Grab und es gab keinen Weg raus.
Er wollte verdammt noch mal nicht sterben!
Nicht so!
Nicht in seinem Wagen!
Aufeinmal bereute er sein ganzes Leben, die duzend Straßenrennen, die er gefahren war. Die vielen Autos, an denen er rumgeschraubt hatte und die duzend Verfolgungsjagenden, die er sich mit der Polizei geleistet hatte.
Alles doch nur scheiße.
FUCK!!!
Er hämmerte gegen das Glas.
Ruhig bleiben!
Verdammt er konnte das nicht, nicht jetzt in diesem Moment, in dem er sterben würde.
Er schlug nun mit dem Fuß gegen das Glas.
Inzwischen War der Wagen auf dem sandigem Grund des Flusses angekommen.
Aufeinmal hörte er das knacken von Glas und er sah ein riss in der Scheibe, auf die er eingetreten hatte. Langsam rann Wasser durch den Riss.
Ohne weiter Nachdenken trat er weiter gegen das Glas.
Plötzlich zerbrach das Glas und eine Flut von Wasser strömte in den Soprtwagen. Nach nicht einmal einer Sekunde War der Innenraum überflutet.
Er begann sich aus dem Fahrzeugfrack zu stemmen.
Mondlicht schimmerte schwach durch das Wasser hindurch.
Mit kräftigen Zügen begann er nach oben zu tauchen.
Seine Sauerstoffleeren Lunge brannten und er spürte, wie die Kraft in seinen Armen und Beinen nachließ.
Urplötzlich und völlig unerwartet durchstarch er die Wasseroberfläche.  Tief rang er nach Luft. Der Sauerstoff füllte langsam seine brennenden Lungenflügel.
Er begann zu lachen.
Er lebte!!!
Ja, er lebte!!!
Langsam schwamm er in Richtung Ufer.
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