Der Besuch der Alten

GeschichteDrama, Poesie / P12 Slash
24.02.2014
24.02.2014
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Die Einreise der Alten




Im Altenheim beginnt Herr Bori die Entdeckung seines Lebens, die Entdeckung einer bereits bewussten Existenz.



Herr Bori: In den Tagen im Altenheim fällt mir auf, dass ich mir wohl Besseres hätte vorstellen können.



Unbekannte Frau: Was genau meinst du?



Herr Bori: leicht traurig Das ist einfach zu beantworten. Ich hatte es mir mit meinen Freunden und Verwandten vorgestellt, die mich besuchen und mich lebendig fühlen lassen. Ich bin seit 14 blöden Jahren in diesem Altenheim. Ja es mag super sein und das Personal ist auch freundlich und gibt sich große Mühe. Aber wenn man bedenkt, dass ich meine ganze Familie in der Zeit nicht sah, und ich nicht einmal mehr weiß wer lebt oder wer Enkel hat, dann ist das mehr als traurig.



Unbekannte Frau: mitleid Oh, du armer Mann. Wie viele Kinder hast du eigentlich, wenn ich fragen darf?



Herr Bori: geknickt Ich habe 3 Söhne und 2 Töchter. Doch leider verstarb eine meiner Töchter im Juli. Sie hatte einen Unfall mit ihrem damaligen Freund Mike.



Unbekannte Frau: Wo wohnen denn deine anderen Kinder?



Herr Bori: Ich denke bei meiner alten Heimat, in Eumel, wo sie aufgewachsen sind.



Unbekannte Frau: Warum fährst du nicht zu ihnen um sie zu sehen?



Herr Bori: verärgert Weil ich dort nicht erwünscht bin!



Unbekannte Frau: Warum bist du so verärgert???



Er schweigt und verlässt den Wohnbereich des Altenheims. Die unbekannte Frau fängt an nach dem Geheimnis des Mannes Bori zu forschen. Am Ende, kurz vor dem Aufgeben findet sie eine schockierende Information, die ihre Vorstellung zermürbt.



Unbekannte Frau: Ehm, Altenpflegerin, könnten sie mir einen Gefallen tun?



Altenpflegerin: Nennen sie mich Steffanie. Und welchen Gefallen?



Unbekannte Frau: Könnten sie Herrn Bori und mich nach Eumel begleiten, um ihm zu helfen seine Familie zurück zu gewinnen, denn was er in seinem Inneren verbirgt ist unglaublich.



Steffanie: Ja sehr gerne, doch erst müssen sie mir ihren Namen geben.



Unbekannte Frau: Warum?



Steffanie: Um sie einzutragen, bei dem Besuch in Eumel.



Unbekannte Frau: Ja in Ordnung, mein Name ist Friederike. Kurz "RIKI".



Steffanie: Ok, dann hätte ich alle Informationen von Ihnen Riki.



Nach langen Nächten, meldete sich die Altenpflegerin Steffanie, um Riki auf den Reisetermin hinzuweisen. Am späten Abend überzeugte Riki Herrn Bori die Reise anzutreten. Doch was sie dort erwartet, hätte keiner von ihnen gedacht.



Während der Zugfahrt wird Herr Bori nervös.



Riki: Was ist los Herr Bori?



Herr Bori: unsicher Ich kann die Eumel erkennen!



Steffanie: ruhig Beruhigen sie sich Herr Eumel. Wir begleiten Sie doch.



Herr Bori: panisch Warum tun sie das?!



Riki: Beruhigen sie sich Herr Bori.



Riki nimmt Herrn Boris Hand. Daraufhin beruhigt er sich. Der Zug wird langsamer und kommt am Bahnhof in Eumel an.
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