Der Patient aus Zelle 15

von Vkook
GeschichteRomanze, Angst / P16 Slash
24.02.2014
23.05.2014
30
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Ich arbeitete jetzt schon 3 Wochen in einer Klinik. Nicht irgendeiner Klinik. Nein, eine Klinik die sich um Menschen kümmert die ihr Umwelt oder sich selbst schaden zu fügen können. Mein Vater hat sich selbst umgebracht weswegen ich beschlossen hatte in eben so einer Klinik zu arbeiten. Angefangen hab ich erstmal nur als Pfleger, aber das reichte mir schon. Beruhigungsmittel verabreichen. Pillen verteilen. Ärzten hinterher rennen. Das war mein Alltag. Ich saß gerade an einem Tisch im Angestelltenzimmer und aß etwas als einer der Ärzte den ich nach lief rein kam. "Jeon! Wir haben gerade einen neuen Fall rein bekommen, sehr interessant, kommen sie mit mir, wir sehen ihn uns an." Ich nickte kurz und schloss meine Brotdose um sie schnell in meinen Spind zu packen. Dann folgte ich dem Arzt raus. Er lief vor in Richtung der Zellen. Dorthin konnte ich noch nie. Da waren die ganz schweren Fälle. "Sir..." begann ich. "Ja, heute ist das mal okey, sie müssen ja auch mal was sehen. Also ich hab so einen Fall noch nicht gesehen! Er schient völlig gesund, ist es aber keines wegs!" ich folgte interessiert. Wir kam in einen Raum wo ein junger Mann, vielleicht 2 Jahre älter als ich auf einem Stuhl saß. Er trug eine Zwangsjacke und sein Blick war finster. Links und Rechts von ihm standen zwei in weiß gekleidete Sicherheitsleute. "Was hat er?" fragte ich den Arzt leise. "Satyriasis." antwortete er knapp. "Sir, der begriff ist veraltete." ich wusste trotzdem was er bedeutetz. Satyriasis, oder auch Hypersexualität. Das ist so was ähnliches wie Sexsucht, nein das ist Sexsucht. "Und was macht ihn jetzt so... böse...?" fragte ich vorsichtig und ließ meinen Blick nicht von ihm. "Das ist ja das mysteriöse!" ich sah den Arzt verwirrt an. Dann sah ich wieder zu dem junge Mann. Er starrte mich direkt an. Mit so einem finsteren Blick. "Das wird ihr erster fall!" Er drückte mir die Akte in die Hand und verschwand. Ich sah ihm noch kurz verwirrt nach. "Was?" hatte er gerade jemanden an mich abgeschoben. Mein erster eigener Patient also. Ich öffnete die Akte. Park Jimin. Ich sah zu den Männer. "Ähm... er kommt in Zelle 15, ich begleite sie hin!" sagte ich kurz und ging vor aus dem Raum. Die Typen hoben den Jungen mann, Jimin, an den Schultern hoch und schliffen ihn hinter mir her. Ich lief zu der Zelle 15 und öffnete sie. Die Typen warfen ihn rein. "Sicher das wir nicht bei ihnen bleiben sollen?" ich schüttelte den Kopf. Dann gingen die beiden und ich ging in die Zelle. Hinter mir schloss ich die Tür. Jimin saß an die Wand gelehnt und lachte böse. Ein schauer lief mir über den Rücken. Ich atmete einmal kurz durch. "Kann ich dich duzen?" fragte ich kurz und sah ihn an. Er nickte knapp. "Wenn ich deinen Namen auch erfahre?" dieses Grinsen wollte einfach nicht von seinen Lippen. "Jongkook." antwortete ich. Jimins Zelle war Schnee weiß und nur wenige Möbel standen da. Alles war gepolstert. An der Wand stand ein relativ gemütliches Bett und in der Mitte des Raums ein Stuhl und ein Tisch. Ich setzte mich auf den Stuhl und legte die Akte auf den Tisch. Gegenüber stand ebenfalls ein Stuhl. "Setzt dich doch zu mir." sagte ich kurz. Immer auf seine Reaktionen achten, Jongkook. Sagte ich zu mir selbst. Jimin stand vom Boden auf und setzte sich mir gegenüber. Ich beobachtete ihn einen Moment bevor ich anfing die Frage aus dem Formular zu stellen. "Weißt du welche Krankheit du hast?" fragte ich. "Sexsucht." gab er zurück. "Satyriasis." ergänzte ich. "Oh, du bist so ein Psycho typi! Genau! Dacht ich mir doch gleich das du mir spießig vor kommst." ich legte den Kopf schief. Seufzte dann leise und schüttelte den Kopf. "Willst du das bewältigen?" "Nö." gab er kurz zurück und lehnte sich kopfschüttelnd und grinsend zurück. Ich trug in das Formular seine Antworten ein. "Hast du vor, dir oder deinen Mitmenschen etwas an zu tun?" Jimin schüttelte wieder den Kopf. "Bis auf Sex will ich nichts!" Warum sah ihn jeder als Schwerfall an. Auf mich schien er wie ein einfacherer Patient. "Mal sehen... Vertraust du mir?" Jimin sah mich kurz an, als müsste er über die Frage nach denken. "Hm... weiß noch nicht, mal sehen." antwortete er. "Tust du dir oder jemanden in deiner Umgebung nichts an wenn man dir die Zwangsjacke ausziehen würde?" das war keine Frage vom Formular, das war eine Frage von mir. Ich fand es Unmenschlich Patienten in so was zu stecken und wollte ihn am liebsten da raus holen. "Also wenn ich das ding los werde, tu ich dir nichts an!" sagte er. Ich stand auf und ging um den Tisch. Ich begann die Schnall zu öffnen. Ich musste schlucken. Sie spüren deine Angst, Jongkook. Ich hörte seinen Atem dicht an meinem Ohr. Ich öffnete schnell alle Schnallen und zog ihm die Zwangsjacke aus. Ich warf sie vor die Tür und setzte mich wieder ihm gegenüber. Dann betrachtete ich ihn kurz. Muskulös war auf jeden fall. Also Gut gebaut. Er hatte die Hände auf dem Tisch zusammen gefaltet und sah mich an wie ein Löwe der gleich eine Gazelle fressen wird. Mir wurde etwas mulmig. "Alles Ok?" fragte Jimin. Er musste mein kurzes aufblitzen von Angst bemerkt haben. Das Grinsen lag immer noch auf seinen Lippen.Welche, nur mal so nebenbei, echt weich aussahen. Ernsthaft? starrte ich gerade auf seine Lippen. Er war doch der Sexsuchti! "Ist irgendwas?" riss er mich aus meinen Gedanken. Ich schüttelte schnell den Kopf und las das Formular weiter. Als ich aufsah grinste er mich an. Ich stand kurzerhand auf und tapste etwas unbeholfen zur Tür. Ich blieb sofort stehen als ich Jimins Schritt hörte. Ich lief wieder zu Tür und wollte sie gerade öffnen, da packte er mich und drückte mich gegen die Wand neben der Tür. Ich keuchte schmerzerfüllt auf. Ich hörte nur sein leises, böses, Lachen neben meinen Ohr. Sein Kopf war direkt neben meinem. Er drückte mich so fest gegen die Wand das ich kaum noch Luft bekam. "Wa-Was soll das...?" hauchte ich nach Luft ringend. Ich versuchte mich zu befreien, aber er war tausendmal stärker als ich. Aber er tat nichts. Außer über meinen Nacken zu streichen. "Du bist viel zu Wertvoll..." hauchte er leise. "Was..?" Jimin ging weg von mir und ich sackte kurzerhand keuchend zu Boden. Ich schnappte erstmal nach Luft dann richtete ich mich wieder auf und verschwand so schnell ich konnte aus dem Raum. In meiner Eile hatte ich die Zwangsjacke vergessen. Mist. Aber ich wollte nicht nochmal rein. Also bleib sie da wo sie war. Ich lief den Gang von den Zellen weg in den großen Aufenthalts Raum und stürmte zu dem Arzt. "Warum haben sie den Patienten an mich abgegeben!" fragte ich sofort. "Jeon, keiner will wirklich etwas mit einem Satyriasis Patienten zu tun haben, und sie mussten auch mal deine Erfahrungen machen. Hat er sie aus der Bahn gebracht?" fragte er. Ich schüttelte den Kopf. "Sie sehen aber ein bisschen fertig aus." ich nickte kurz. "Ich hab für kurze zeit keine Luft mehr bekommen." keuchte ich etwas. "Hat er ihnen etwas angetan?" ich schüttelte den Kopf. "Nichts dramatisches. Ich atme ja noch! Und sir, ich verspreche ihnen, ich schaffe es diesen Patienten zu heilen!" zischte ich siegessicher. "Einen Satyriasis Patienten heilen? Viel spaß kleiner!" er klopfte mir auf die Schulter und ging. Ich brauchte erstmal schlaf und fuhr um Feierabend nach hause.        

Ich stand vor seiner Zelle mit einem Tablett in der Hand und ließ mir die Tür öffnen. Langsam trat ich in den Raum ein. Er schlief noch. Ich sah mich kurz nach der Zwangsjacke um aber sie war weg. Ich stellte das Tablett leise auf den Tisch und hoffte das irgend ein Pfleger die Zwangsjacke raus geholt hatte. Jimin setzte sich ruckartig auf. Erst schien erst eher erschrocken. Dann sah er mich und grinste. "Bringst du mir essen?" fragte er. Ich nickte kurz und setzte mich auf einen der Stühle. "Du legst es echt drauf an, oder?" ich schüttelte den Kopf. "Es ist meine Aufgabe mich um dich zu kümmern." sagte ich und legte die Akte weit weg von mir um ihm zu signalisieren das es mir um ihn nicht um das Formular ging. Er stand auf und trottete zu mir. Dann setze er sich mir gegenüber auf den Stuhl und sah mich an. Dann das essen. "Musst du mir nicht irgendwas verabreichen?" ich schüttelte den Kopf. "Ich verzichte auf Pharmazie!" sagte ich. Jimin lächelte, er lächelte! Nicht grinste! Er lächelte tatsächlich. Es war ein kurzes glückliches Lächeln. "Warst du schonmal in anderen Kliniken vorher?" er nickte. "Gaben die dir alle Medikamente?" wieder nickte er und begann zu essen. Ich beobachtete ihn schweigen und interessiert. Seine Bewegung stockten immer ein bisschen, als ob er kurz darüber nach dachte es wirklich zu tun. Sein Essen bestand aus Hühersuppe. Die neueren Patienten bekamen das so lange bis sie sich was eigenes wünschten, das schloss auf den Freiheitswunsch der Patienten. Er aß es in ruhe und es schien ihm sogar zu schmecken, obwohl ich den fraß hier für unausstehlich hielt. "Hör auf mich so an zu starren..." brummte er leise bevor er sich den Löffel wieder in den Mund steckte. Ich lachte leise. "Wir reden ja nicht..." "Du siehst mir nicht gerade wie ein Arzt aus, trägst keinen Kittel, kein Namensschild. Als was arbeitest du hier?" ich dachte kurz nach. "Ich bin Pfleger, aber mit dem wissen eines Arztes. Die halten mich aber für zu jung für den Job deswegen bin ich nur Pfleger!" erklärte ich dann kurz. "Warum betreust du mich?" Ich zuckte mit den Schultern. "Der Arzt den ich normalerweise begleite hat dich gekriegt und er nahm wohl an du ein schwerer Fall wärst. Er hat viele schwere fälle und deswegen keine Lust auf noch einen. Da hat er dich an mich weiter gegeben." Jimin aß seine Suppe fertig und lehnte sich dann zurück. Er sah mich mit seinen Löwenaugen an und ich bekam schon wieder das Gefühl eine Gazelle zu sein. "Was meintest du gestern mit: du bist viel zu wertvoll?" fragte ich dann, zurück an den vorherigen Tag gedacht. Jimin schien die Frage echt zu überraschen. Er schätze mich wohl eher als jemanden ein der alles hin nahm was man ihm antat, das war ich ja auch irgendwie, aber trotzdem interessierte es mich. "Sieh das nicht als was gutes ja, klar?" sagte er sofort. "Das bedeutet nur das ich dich nicht sofort auseinander nehme!" ich sah ihm an das er log. Er verschränkte die Arme vor der Brust. "Gut..." ich stand auf und nahm das Tablett. "Ich komm gleich mit Klamotten für dich wieder!" sagte ich und ging dann aus der Zelle. Ich legte das Tablett auf einen Tisch nicht weit von der Zelle und steuerte einen der anderen Pfleger an. "Jamie!" "Ah, Jongkook, wie läufts mit deinem ersten richtigen Patienten?" fragte sie direkt. "Gut, danke. Ich wollte dich was fragen... hast du die Zwangsjacke aus Zelle 15 geholt?" sie schüttelte den Kopf. Ich seufzte leise. "Wer dann?" sie zuckte mit er Schulter und ging dann weiter den Gang hoch. Ich fragte mich durch alle Pfleger und Wächter die in dem Zellentrakt arbeiteten. Keiner hatte die Jacke da raus geholt. Dann müsste sie da ja noch drin sein, dachte ich mir. Ich holte die Sachen für Jimin und ging zu der Zelle zurück. Leise öffnete ich dir Tür und trat ein. Jimin saß auf dem Bett und summte vor sich hin. No More dream. Ich kannte das Lied. War eins meiner Lieblings Lieder. Ich setzte den Text zu seinem summen ein und er sah auf. "Du kennst das Lied?" fragte er sofort. Ich ging zu ihm. "Ja, das ist mein Lieblings Lied..." ich lächelte ihn an und legte die Sachen neben ihn. "Versuch dich nicht mit mir an zu freunden, irgendwann werd ich dich mir vor nehmen!" zischte er leise als ich anfing sein Hemd auf zu knöpfen. Er sah mich dabei durchgehend mit diesem: 'Noch-ein-Knopf-und-ich-reiß-dich-von-deinen-Beinen'-Blick an. Ich öffnete den letzten Knopf und streifte ihm das Hemd von den Schultern. Sein Blick veränderte sich. Von dem: 'Noch-ein-Knopf-und-ich-reiß-dich-von-deinen-Beinen'-Blick zu einem: 'Ich-möchte-dich-im-arm-halten'-Blick. Ich lachte leise. "Warum lachst du?" fragte er. Ich sah ihn an. "Ich hab über was nach gedacht!" "Was denn?" "Deine Blicke, ich hab ihnen Namen gegeben!" Jimin lachte auch leise. Aber eher böse als normal. Ich betrachtete ihn einen Moment. Er war tatsächlich gebaut. Sixpack, starke Arme, ect. und er hatte eine Narbe auf der Schulter die Kratzspuren gleich waren. "Woher hast du die?" ich berührte vorsichtig mit den Fingerspitzen die Narbe. "Ein Hund hat mich gekratzt!" sagte er schnell und sah mich direkt an. "Da ist gelogen." murmelte ich. "Ist ja auch egal." Ich nahm das weiße Hemd was neben ihm lag und drückte es ihm in die Hand. "Anziehen geht doch selbst oder?" sagte ich. "Du  musst mir noch die Hose ausziehen!" Was?! Ich hielt einen Moment inne und sah zu seiner Hose. "Normalerweise zieht man als Pfleger nur das Hemd aus um zu sehen wie Selbstständig der Patient sich verhält..." murmelte ich. "Hose ausziehen, gehört nicht dazu..." "Was man angefangen hat, das muss man auch beenden!" Jimin stand auf und legte das Hemd was ich ihm gegeben hatte wieder auf das Bett. Er packte sanft meine Handgelenke und zog mich näher zu sich. Ich spürte wie mir die röte ins Gesicht stieg. "Du solltest dich wirklich besser selbst weiter ausziehen... Ich hab sowieso noch zu arbeiten..." murmelte ich etwas verunsichert. Er umfasste meine Handgelenkte fester. ich schluckte und befreite meine Hände. "Nagut..." gab ich nach. Das war creepy. Ich öffnete etwas unsicher seinen Gürtel und warf ihn auf das Bett. Zeig keine Angst, Jongkook, zeig keine Angst, sprach ich mir selbst im Kopf zu. Er frisst dich sonst tatsächlich noch wie eine Gazelle. Zum teil ungewollt fingen meine Hände an zu zittern als ich den Knopf seiner Hose öffnete. "das ist dir unangenehm, oder?" sagte Jimin. Ich sah zu ihm auf. Jimin lachte leise und packte etwas unsanft meine Schultern. Im nächsten Moment lag ich auf dem Bett und Jimin auf mir. Ich sah ihn erschrocken an. Seine Lippen waren kurz vor meinen. "Sag ich doch... du legst es drauf an..." hauchte er dagegen. Ich empfand es als sinnlos nach Hilfe zu rufen. Die Wände waren dicker als sonst was und die Tür war aus Stahl und mit Schallschutz. Ich hatte dafür gesorgt das die Kameras aus sind, weil ich auch das nicht gerade nett fand bei normalen Menschen, die brauchen ja auch Privatsphäre. Jetzt bereute ich es irgendwie. Jimin drückte mir sein Bein zwischen die Beine weswegen ich kurz auf keuchte. "La-Lass das..." er war höllisch schwer weswegen ich noch weniger Luft bekam als wenn er mich gegen die Wand drückte. Er lachte leise neben meinen Ohr. "Ich hab dich gewarnt!" hauchte er. Ich bekam eine Gänsehaut von seiner warmen Stimme an meinem Ohr. Er biss leicht in mein Ohrläppchen. "Au..." hauchte ich atemlos. "Du schenkst zu viel vertrauen in deine Mitmenschen, sie werden dir in den Rücken fallen.... Hör auf so nett zu sein..." Er stand langsam auf und ich blieb eine Sekunde nach Luft schnappend liegen. Dann setze ich mich auf. Er zog sich gerade selbst die Hose aus und die Klamotten an. Es war ein weißes Hemd und eine weiße Hose, Vorschrift für die Zelleninsassen. Er sah mich an. Lachte dann leise. "Du hast grad ein Gesicht drauf!" lachte er. Ich schüttelte den Kopf und stand schnell auf. "Gut... ich geh dann mal... neben der Tür ist ein Knopf, wenn was ist, drück den, dann komm ich vorbei!" erklärte ich kurz und verschwand dann aus der Zelle. Draußen lehnte ich mich gegen die Tür und seufzte laut. "Ahhh... Warum ich?" sagte ich vielleicht etwas zu laut. Die 'Wachen' sahen mich alle an. Ich rutschte an der Tür zu Boden und fasste mir an den Kopf. "Ich will nach hause..." murmelte ich. Dann stand ich auf und ging in den Aufenthaltsraum. Leise öffnete ich dir Tür des Angestelltenraumes. Ein paar meiner Kollegen schliefen oft dort wenn sie länger Arbeiten mussten und ich wollte sie nicht stören. Ich ging zu meinem Spind und öffnete ihn. Plötzlich piepte mein Pieper und ich zuckte zusammen. Dann sah ich schnell drauf. Jimin hatte den Knopf gedrückt. Schnell verließ ich den Raum wieder und ging zu den Zellen zurück. Dann betrat ich seine. "Was ist?" fragte ich. Jimin stand neben der Tür und sah mich an. "Du bist immer noch zu nett, man! Wenn du nicht langsam damit auf hörst muss ich härtere Geschützte auffahren, wenn du verstehst was ich meine."  Ich sah ihn etwas irritiert an. "Ich bin wie ich bin." zischte ich dann. "Irgendwann wird dich einer richtig verletzten weil du so nett bist!" belehrte er mich. "Ich werde wahrscheinlich nie mehr Fälle als dich haben..." murmelte ich mit dem Blick zum Boden. "Dann muss ich dich halt mal so richtig verletzten damit dus Kapierst!" Er ging auf mich zu. Ich ging Schritt für Schritt zurück an und stieß irgendwann gegen die Wand. Jimin stützte sich mit dem Arm neben meinem Kopf ab und sah mich an. Ich schluckte. "Irgendwann wirst du mich anflehen..." hauchte er in mein Ohr. Dann legte er erst sanft seine Lippen auf meine, dann fordernd. Ich war wie paralysiert. Das einzige was ich noch tat war mich an seinem Hemd fest zu krallen. Er löste leicht seine Lippen von meinen. "Schließ die Augen." befahl er mir. Ich nickte knapp und schloss sie gehorsam. Dann legte er seine weichen warmen Lippen wieder auf meine. Mein Herz schien für einen Moment aus zu setzten und meine Gedanken folgen
durcheinander. Warum? Nicht warum er mich küsste, eher, warum ich das so gut fand? Es fühlte sich toll an. Ein warmes wohliges Gefühl das meinen durch meinen Köper fuhr. Ich spürte eine warme Hand unter mein Hemd fahren und meinen Bauch hoch streichen. Langsam bekam ich Panik. So schön sich dieses Gefühl das er mir gab auch war, das sollte nicht ausarten. Ich schlug leicht gegen seine Brust aber er wollte nicht aufhören und begann mein Hemd auf zu knöpfen. Ich löste sich von mir um meinen Hals zu Küssen und daran zu saugen. "Ji-jimin..." keuchte ich leise. "Hör... Hör auf..." Jimin hielt inne und sah mich an. "Ich merke das du es auch willst..." hauchte er. Ich schüttelte den Kopf. "Vielleicht aber..." meine Stimme versagte bevor ich es sagen konnte. Jimin knöpfte mein Hemd wieder zu und ging von mir weg. "Bis morgen dann!" sagte er und warf sich aufs Bett. Ich sah ihm kurz irritiert nach. "Schlaf... Schlaf gut..." mein Herz pochte immer noch wie wild. Ich ging aus der Zelle und hielt davor kurz inne. Was zur Hölle ist gerade passiert? Der Wächter der neben der Tür stand sah mich kurz an. "Alles ok?" fragte er. Ich nickte kurz, fuhr mir durch die Haare und seufzte laut. "Gute Nacht..." murmelte ich dann und ging vom Zellen Trakt weg Richtung Angestelltenraum. Ich wollte nur noch nach hause und in die Badewanne. Kerzen anmachen. Musik anmachen. Ein gutes Buch. Und Ruhe.
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