Du und ich: Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.

GeschichteRomanze / P18
Draco Malfoy Hermine Granger
24.02.2014
18.05.2014
36
169054
26
Alle Kapitel
187 Reviews
Dieses Kapitel
17 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Guten Tag :D

Ich werde nun meine zweite Geschichte online stellen. Angefangen habe ich am 20. November damit (ist also schon etwas Zeit vergangen). Nennen wir es einfach eine Adaption zu einer sehr erfolgreichen Geschichte ;) Vielleicht errät jemand in einem späteren Kapitel, welche Geschichte gemeint ist. Ich habe schon einige Kapitel vorgeschrieben (16.Kapitel bis jetzt) und ich beabsichtige auch diese zu beenden; wie meine erste! Was das updaten angeht - ich werde regelmäßig updaten, aber nicht mehr jeden Tag, sondern alle drei oder vier Tage. Und nun wünsche ich viel Spaß mit der neuen Story!

Liebe Grüße.

Ihr kennts ja. Mir gehört nichts - keine Orte, keine Figuren (außer die selbst erdachten, klar ^^). Ich bin einfach die, die schreibt - mehr nicht :D Geld verdiene ich erst recht nicht damit ;)

-----------------------------------------------------------------------------------------------


Du und ich: Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.



- 1.Kapitel -

Der Kampf war vorbei...

Um sie herum drehte sich alles. Sie schmeckte Blut, das in ihren Mund floss. Sie fuhr mit ihren zitternden Händen ihre Wangen entlang und sackte auf die Knie; in den Staub. Die Kratzer an ihrer Wange und ihren Händen störte sie nicht. Sie fühlte es kaum, denn vor ihr spielte sich etwas viel dramatischeres ab.

Fest hielt sie ihren Zauberstab - gerichtet auf den Feind - und konnte mit ansehen, wie Lord Voldemort - der gefürchtetste, schwarzmagische Zauberer nach Grindelwald - zu Boden stürzte. Sie wirbelte mit ihrem Kopf zurück, um den Ursprung, woher der Fluch kam, auszumachen.

Harrys Expelliarmus verglühte den Fluch seines Gegners und trieb den tödlichen, grünlichen Fluch immer mehr in die Richtung Voldemorts, bis der Todesfluch ihn gänzlich umhüllte und er seitlich in den Staub kippte.

Voldemort war tot...

Gestorben, durch seinen eigenen Fluch, den er vorher auf Harry abgefeuert hatte.

Da stand Harry. Ihr bester Freund und Hermine musste mit Entsetzen sehen, wie Harry von einem roten Funkenstrahl in den Rücken getroffen wurde, kurz nachdem er Voldemort gestürzt hatte und zu Hermine hinüber blickte.

Was passierte hier? Voldemort wurde besiegt. Wer konnte es wagen und weiterkämpfen? Hermine bemerkte, wie sämtliche Menschen auf McNair losstürmten und ihn zu Boden rissen. McNair hatte Harry angegriffen, aber das war nebensächlich. Sie musste zu Harry - sofort. Es interessierte sie nicht im Geringsten, das McNair abgeführt wurde. Wenn sie nicht auf Harry fixiert gewesen wäre, hätte sie McNair noch einen Faustschlag im Vorbeirennen verpasst.

Verdient hätte er es allemal.

Als sie sich neben Harry sinken ließ, fühlte sie sich, als wäre sie einen Marathon gelaufen. Es dauerte ewig, bis sie Harry erreichte. So kam es ihr vor. Hermine umschloss Harrys Gesicht und schaute ihn an. Seine Augenlider waren geschlossen und er blutete am Hinterkopf, denn eine kleine Blutlache hatte sich um ihn gebildet und Hermines Fingerspitzen waren ebenfalls mit Blut beschmiert; mit Harrys Blut.

Nein!

„Harry!“, flüsterte sie und ihr Daumen strich sanft über seine Wange.

Harry reagierte nicht. Seine Augen zuckten nicht und Hermine wurde von blanker Panik ergriffen. Hastig suchte Hermine Harrys Puls unter seiner Kleidung und sie fand ihn; Gott sei Dank!

Harry lebte! Sie spürte, das ihr Herz sich beruhigte.

Ihr Kopf wirbelte herum. Überall standen Leute, aber niemand fühlte sich dazu verpflichtet, irgendetwas zu tun. Alle starrten sie nur an. Als ob sie Wurzeln geschlagen hätten und sich nicht mehr bewegen konnten. Aber Hermine musste stark sein, sie musste für Harry stark sein und Hilfe holen.

Wo war Ron? Wo war Ginny? Harry musste schnellstmöglich versorgt werden, vielleicht sogar ins St. Mungo transportiert werden. Hermine bettete Harrys Kopf vorsichtig auf den Boden und legte ihren Umhang unter seinen Kopf. Vielleicht waren die Weasleys im Schloss und halfen, andere Todesser zu verhaften und abzuführen?

Sie rannte auf das große, hölzerne Eichenportal zu und stieß es auf. Ihre eigenen Wunden waren nicht groß! Sie könnte sie am Ende selbst heilen, sobald sie ihren Schock überwunden hatte und sicher sein konnte, dass für Harry gesorgt wurde. Einzelne Flure ließ sie hinter sich und stürmte zu einem großen Portal, welches an beiden Seiten aus jeweils einem Scharnier gerissen war.

Vor ihr lag die große Halle. So viele Erinnerungen überkamen sie, aber sie durfte sich davon nicht aufhalten lassen. Ein grauenvolles Bild bot sich ihr. Viele Menschen lagen auf Tragen. Sie wusste nicht, wer gestorben war und ließ Reihe um Reihe hinter sich, als sie plötzlich inne hielt...

Lupin und Tonks lagen vor ihr, kalkweiß. Heiße Tränen stiegen in ihr auf und ihr wurde übel. Heftig drückte sie ihre Hände auf ihren Mund und die heißen, angestauten Tränen liefen über ihre Wangen. Hermine trat einige Schritte zurück, um zu sehen, dass neben Lupin ein Junge mit mausgrauen Haaren lag. Colin Creevey. Sie erinnerte sich, das McGonagall ihn rausscheuchte, um ihn zu evakuieren. Er musste sich zurück geschlichen haben. Der junge Colin Creevey, der Harry Potter verehrte, lag - alle viere von sich gestreckt - vor ihr. Gott, wen hatten sie noch alles verloren?

Ängstlich hob sie ihren Kopf und strich sich eine - mit Blut - verklebte Strähne hinter ihr Ohr. Weiter hinten entdeckte sie... Arthur. Arthur Weasley stand steif neben George, oder war es Fred? Sie wusste es nicht. Hermine setzte einen Fuß vor den anderen und war froh, dass ihr Mechanismus funktionierte und ihre Beine sie trugen. Je mehr sie sich Arthur näherte, umso deutlicher wurde ihr, wie Molly sich über etwas beugte. Daneben tauchten Ron - Merlin sei Dank, Ron lebte - und Ginny auf, die neben ihrer Mutter kauerten.

Wieso waren sie überhaupt hier, während Harry draußen Voldemort zur Strecke gebracht hatte? Sie wusste es nicht, aber sie würde es erfahren.

Ron hob mechanisch seinen Kopf, als er einen weiteren Schatten bemerkte und ihm klappte sein Mund auf.

„Hermine!“ Die restlichen Weasleys drehten die Köpfe zu ihr, als Ron sprach und aufsprang, um seine beste Freundin in seine Arme zu ziehen. „Merlin sei Dank, du lebst!“ Über Rons Schulter entdeckte sie, über was sich Molly beugte. Ihr stockte der Atem und ihre Augen weiteten sich.

„Ron!“, und sie griff ihrem besten Freund sanft an die Schulter. „Ich.. Es...Es tut mir so Leid.“ Hermine schniefte und zog ihn übergangslos in ihre Arme, der es dankend annahm. Auch Ginny stand auf und Hermine nahm einen ihrer Arme von Ron, um Ginny ebenfalls in die Umarmung mit einzubeziehen. Unter Molly lag einer der Zwillinge...

Deswegen war niemand der Weasleys draußen. Sie trauerten um Fred, der im Krieg gefallen war. Hermine konnte sich nicht vorstellen, den lebenslustigen und fröhlichen Fred nie mehr wieder zu sehen. Oder zu hören, wie die beiden in ihrem Zimmer, im Fuchsbau, irgendwelche abstrusen, fixen Ideen nacheiferten, die Molly versuchte zu verhindern.

„Wo..Wo ist...Harry?“, fragte Ginny und sah mit geröteten Augen zu Hermine. Ginny zitterte am ganzen Leib.

Harry! Etwas rastete in ihrem Kopf ein.

„Harry ist verletzt!“, entfuhr es Hermine eifrig. Ginnys Mund öffnete sich und weitere Tränen bahnten sich ihren Weg über ihr Gesicht. Sie riss sich von Hermine und Ron los und eilte hinaus.

Arthur und Kingsley folgten Ginny. Hermine hatte ihre Aufgabe erledigt.. Ihre Kräfte verließen sie. Hermine spürte die Ohnmacht und der dunkle Mantel, der sich über ihr ausbreitete, kam ihr gelegen. Harry würde gerettet werden, somit konnte sie der Ohnmacht gelassen entgegenkommen und mit diesem letzten Gedanken brach sie in Rons Arme zusammen.

XxX


Seine Mutter hatte ihn an seinem rechten Arm gepackt und zog ihn mit sich. Weg von den Schreien, weg von sämtlichen Flüchen, weg von Voldemort! Sie starrte stur gerade aus und zog Draco hinter sich her. Draco dagegen war über das ganze Ausmaß schockiert, wirklich schockiert! Nie dachte er, dass der dunkle Lord tatsächlich Hogwarts angreifen würde. Er dachte an eine leere Drohung, als der dunkle Lord immer davon sprach, wie sie Hogwarts am besten stürmen konnten. Aber seit Dumbledore - Draco schluckte hart, als er an seinen ehemaligen Direktor dachte - tot war, gestorben durch Snapes Hand, stand dem dunklen Lord nur noch einer im Weg, der ihn an seiner Macht hinderte und das war Harry Potter. Und Harry Potter war auf Hogwarts. Wie konnte Draco das nur übersehen und was vor allem viel schlimmer war, wie konnte er eine Drohung des dunklen Lords nicht ernst nehmen?

Der Angriff kam überraschend.

Er wusste auch nicht, welche Seite gewinnen würde oder welche Verluste die helle und die dunkle Seite hatte. Seinen Vater hatte er aus den Augen verloren, aber Draco wusste, dass Lucius nicht mehr kämpfen wollte. Was aber nicht hieß, dass Lucius ungefährlich war! Das war er nie. Draco kannte seinen Vater schließlich. Lucius kämpfte, weil er sich vor dem Zorn - der von seinem Meister ausging - fürchtete.

Draco erkannte sie auch aus dieser Entfernung, als er seinen Kopf wieder über die Schulter drehte.

Granger...

Potter, Granger und Weasley hatten ihm und Gregory Goyle das Leben gerettet, im Raum der Wünsche, aber Vincent.. Vincent fiel in den Flammen und er musste mit ansehen, wie einer seiner langjährigen 'Freunde' im Dämonsfeuer den Tod fand. Die Flammen verschlangen ihn sofort und Draco vernahm einen Stich in seinem Herzen. Crabbe hatte das Dämonsfeuer zwar heraufbeschworen und musste auch davon ausgehen, dass man darin umkam, aber konnte Crabbe soweit denken? War er sich dem Ausmaß bewusst? Draco bezweifelte dies. Sie hatten im Unterricht der Carrows nur gelernt, wie man es heraufbeschwor, aber nicht, wie man das Feuer beendete. Wie unklug von Crabbe. Gestorben durch seine eigene Hand.

„Draco, schnell. Wir müssen die Appariergrenze erreichen“, flüsterte Narzissa, ohne den starren Blick nach vorne abzuwenden.

Richtig, sie mussten fliehen, aber er wagte noch einen letzten Blick zurück... Granger duellierte sich mit einer Gestalt, eingehüllt in pechschwarzen Roben. Gott, sie war brillant und Draco war mäßig beeindruckt von dem Schlammblut, aber sie war ja immer in allem die Beste; neben ihm!

'Fokus, Draco!', mahnte ihn seine innere Stimme.

Endlich erreichten sie die Grenze, hinter der seine Mutter und er disapparieren konnten. Er begann sich zu drehen und konzentrierte sich ganz auf Malfoy Manor und verschwand daraufhin mit dem bekannten 'Plopp'. Nur kurz wirbelte etwas Sand an der Stelle auf, als er disapparierte.

---------------------------------------------------------------------------------------------

Die Frage die sich nun stellt: Was ist mit Harry?
Review schreiben