About Fever, Feelings and Kidnapping

GeschichteAllgemein / P16
Donna Paulsen Harvey Specter Jessica Pearson Michael "Mike" Ross Rachel Zane
24.02.2014
02.07.2014
16
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Kapitel 1 - Donna

"Sag Jessica also bitte das ich heute nicht komme", mit diesen Worten hatte Harvey sich gerade bei Jessica für den heutigen Tag abgemeldet. Harvey Specter und krank? Irgendwie kam Donna dass sehr komisch vor. Doch wenn sie ehrlich war, hatte er sich auch alles andere als gesund angehört.

Eigentlich war somit auch ihre Arbeit für heute getan. Sie war Harvey Sekretärin, Harvey kam heute nicht. Damit konnte sie eigentlich auch nach Hause gehen. Aber aus irgendeinem Grund fühlte sie sich für Harveys Schützling Mike verantwortlich. Was wenn er Hilfe brauchte?

Donna feilte sich ihre Nägel. Dabei fiel ihr Blick immer und immer wieder in Harveys Büro. Die große Glasfront bot ihr einen Blick auf Harveys Schreibtisch, die Couch und seine beachtliche Sammlung an Schallplatten. Hach dieses Büro. So viel hatte sie dort schon mit Harvey erlebt. Schönes und weniger schönes aber alles hatte sich tief in ihr Gehirn gebrannt.

Auch einen ihrer bisher intimsten Momente mit Harvey war in diesem Büro. Sie konnte sich noch erinnern als ob es gestern gewesen war...


Nie war sie da geblieben. Immer war sie pünktlich nach Dienstschluss gegangen. Nur an diesem einen Abend nicht. Harvey hatte Überstunden gemacht also war Donna auch geblieben. Danach hatte er ihr einen Drink angeboten. Sie hatten sich in sein Büro gesetzt und geschwiegen. Sie hatten Burbon getrunken und ihr Leben genossen. Bis es eben ein bisschen zu viel wurde...

"Du arroganter Mistkerl! Glaub mir nicht jede Frau steht auf dich Harvey", brüllte sie ihn an.

Harvey seufzte und atmete tief ein. Danach wieder aus. Er sah Donna an. "Du hast Recht Donna."

"Ich bin ja nur ein weiteres winziges Spielzeug und du hast mich nur eingeladen weil du mich ins Bett bekommen willst", fuhr sie ihn an.

Harvey drückte sie auf die Couch. "Nein! Nein Donna das stimmt nicht! Ich kümmer mich um dich, ich mag dich und ich brauche dich. Du bist nicht mein Spielzeug. Du bist mir wirklich wichtig Donna. Du bist die Einzige die meine Gefühle kennt, die Einzige die auch meine verletzliche gefühlvolle Seite kennt", sagte er und er klang so unglaublich ernst.

"Oh...oh Harvey ich...ich liebe...", setzte sie an.

"Nein stop! Du bist betrunken. Sehr betrunken. Sag nichts was du morgen bereuen würdest. Du wirst dich morgen nicht an dieses Gespräch erinnern können. Ich will nicht das du etwas sagst was du nicht ernst meinst. Und komm jetzt ich bringe dich nach Hause", hatte er sie unterbrochen.


Noch heute konnte sie sich an jedes Wort erinnern. Es wäre nichts gewesen was sie bereut hätte wenn sie es gesagt hätte. Donna schüttelte den Kopf. Diesen Gedanken wollte sie gar nicht zu ende denken. Harvey war ihr Boss. Nicht mehr und nicht weniger. Genauso wird es auch immer bleiben. Und warum dachte sie jetzt überhaupt an ihn? Sie hatte auch so genug zu tun. Sie vermisste ihn noch nicht einmal. Hoffte sie.

Mike Ross riss sie endgültig aus ihren Gedanken. "Donna? Donna wo steckt Harvey ich muss ihn dringend sprechen?", sagte er hektisch als wäre er auf der Flucht...
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