Gefährliche Gefühle

GeschichteAllgemein / P18
22.02.2014
22.02.2014
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Liebe. Was ist das? Ist es das was ich verspüre wenn ich ihn sehe? Ist es dieses komische Gefühl in meinem Körper, wenn er in meiner Nähe ist? Ist es das tolle Gefühl was ich verspüre, wenn er bei mir ist oder doch nur das verlangen nach ihm? Ich weiß es nicht. Es ist für mich verboten ihn zu lieben. Ich habe so einen Fehler schon einmal gemacht. Es darf mir nicht noch mal passieren, Aber dafür ist es jetzt zu spät. Ich habe mich verliebt. In einen Piraten.. Es ist war ich Liv Sonntag habe mich mal wieder in jemanden verliebt, der nicht aus dieser Zeit stammt. Es ist Simon, der mein Herz berührt. Er bringt mich zum lachen und lässt mich den Mann vergessen, der mich zerstört hat: Diederich. Ich weiß das es keine andere Chance für ihn gab, aber das macht ein gebrochenes Herz auch nicht wieder heile.Aber nun hab ich ja Simon bei mir. Ich drehte mich zu ihm um und sah in seine schönen Augen. Simon lächelte mich behaglich an und symbolisierte mir, das ich doch näher kommen sollte. Ich setzte mich zu ihm aufs Bett in der kleinen staubigen Hütte. Wir mussten fliehen. Fliehen vor den Männern, die ihn mir weg nehmen wollten, meinen Simon. Die kleine Hütte im Wald war nun unser zuhause. Während Tom und Anna im Hotel forschen, bin ich hier mit Simon. Er stand auf und lief nach draußen. Ich folgte ihm. Immer weiter durch den Wald, bis wir auf einer Wiese zum stillstand kamen. Auf der Wiese war ein wunderschöner klarer See. Sein Wasser war Kristallklar. Simon zog mich zum Wasser. Er zog sich bis auf die Boxershorts au s und sprang in den See. Ich tat es ihm gleich. Das Wasser war nicht sehr tief. Er erzählte mir, das er oft mit seinen Kameraden herkam. Er tat mir leid. Ich zog ihn an mich heran und schlang meine Arme um seinen Hals. Unsere Gesichter waren nur knapp entfernt. Ich musste mich lösen. Ich darf nicht schwach werden.Nein. Dann fängt alles wieder von vorne an. Ich nahm meine Sachen und rannte zurück zur Hütte. Simon folgte mir. Er stieß mich gegen die Hauswand. Seine Arme versperrten mir den Weg. Seine Blicke fraßen mich auf. Plötzlich legte er eine Hand an meine Wange und küsste mich ganz zaghaft. Meine Augen füllten sich mit Tränen. Ich hatte angst vor diesem Moment und nun war er gekommen. Simon ließ von mir ab und verschwand in der Hütte. Ich konnte es nicht glauben. Er hatte mich tatsächlich geküsst. Weinend ließ ich mich zu Boden gleiten. Es begann zu regnen. Ist das ganze Leben eigentlich nur Ironie des Schicksals? Ich weiß nicht, wie lange ich dort saß. Es fühlte sich an wie Jahre. Nach einiger Zeit stand ich auf und ging in das alte Badezimmer. Im Spiegel sah ich ein Mädchen. Sie sah aus wie ich. Ich war es. Nur konnte ich mir selbst vor Scharm nicht mehr in die Augen schauen. Ich widersetzte mich meinen Gefühlen und fühlte mich einfach nur noch dreckig. Ich drehte den Wasserhahn für die gusseiserne, freistehende Badewanne. Ich zog mich aus. Im Spiegel sah ich Simon. Er stand hinter mir. Ein paar Sekunden später spürte ich die zaghaften Lippen, die vorhin noch meine küssten, auf meiner Linken Schulter. Sein Atem kitzelte auf meiner Haut. Er schlang seine Arme um mich. Ich löste mich von ihm und stieg in die Wanne. Er zog sich auch aus und gesellte sich zu mir. Ich hatte ihn nicht drum gebeten. Ich verspürte angst. Angst was alles passieren könnte. Simon ist nämlich nicht nur aus einer anderen zeit nein, er ist auch viel älter als ich. Er kam immer näher. Er zog mich an sich heran. Die Angst in mir wuchs immer mehr. Wieder legte er seine Lippen auf meine. Mein Kopf sagte nein doch mein Körper ließ sich drauf ein. Meine Lippen spielten mit seinen und meine Hände wanderten über seine starke Brust. Nach einiger Zeit stand ich auf, wickelte mir ein Handtuch um und ging ins Schlafzimmer. Ich legte mich aufs Bett. Mein Körper zitterte, aber nicht vor Kälte. Nein, Ich spürte, wie Simon sich zu mir legte. Er zog mir das Handtuch weg. Ich lag völlig entblößt neben ihn. Langsam fuhr er mit seinen Lippen über meine Oberweite. Mein Körper spannte sich wiedermal an.  Wieder begann er mich zu küssen. Plötzlich spürte ich einen stechenden Schmerz in meinem Unterleib. Simon war in mich eingedrungen. Ich hatte es ihm nicht erlaubt, geschweige gewollte, das er das tat. Wir stöhnten beide aus – Simon aus Lust und ich vor Schmerz. Meine Hände krallten sich in seinen Rücken während er sich in mir bewegte. Träne für Träne rannte mir über die Wange. Er war eine Bestie. Ich hatte Angst. Angst ihn zu verlieren, denn ich liebte ihn. Ich hatte nicht mal Angst davor schwanger zu werden, auch wenn wir grade das Risiko eingingen. Vielleicht dürfte er dann bleiben? Ich hatte einfach nur Angst wieder allein zu sein. Simon stieß ein letztes mal zu, dann nach ließ er sich auf meiner Brust niedersenken. Ich zog die Decke über uns. Meine Hände streichelten sanft seine Haare, während er in aller ruhe schlief. Ich dachte nach, was grade geschehen war.  Plötzlich wachte er nochmal auf: „Fräulein Liv? Ich habe ganz vergessen, Ihnen zu sagen, das ich sie liebe.“ Ich lächelte ihn an: „Ich liebe dich auch mein Pirat.“ Simon lächelte und schlief weiter. Ich machte mir schon wieder zu viele Gedanken. Ich hab es satt mich zu wehren. Auch wenn es falsch ist. „Ich liebe Simon und ich werde es ihm zeigen“, waren meine letzten Gedanken, bevor ich, genau wie er in eine wunderschöne Traumwelt verfiel.
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