Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Anders als erwartet

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / Gen
22.02.2014
09.03.2014
11
21.015
1
Alle Kapitel
29 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
22.02.2014 1.353
 
Hallo Leute. Das ist mein erster Versuch eine selbst verfasste Story zu veröffentlichen. Ich hoffe sie gefällt euch.
Viel Spaß beim lesen.


Es herrschte große Aufregung am Bahnhof. Die Vorentscheidungen zum großen WM- Lauf sollten gleich beginne. Alle internationalen Züge hatten den Bahnhof mehr oder weniger pünktlich erreicht und fieberten den Renne entgegen. So auch Elektra und seine Components. Volta hatte sich von der Gruppe etwas abgesetzt und sondierte die Situation in der Station. Gegner, Zuschauer einfach alles was von Interesse sein könnte. Egal ob für den Sieg oder privat. Ihr fiel eine junge Dampflok auf, die neben einem Schlafwagen und einem 1. Klasse- Waggon stand. Bei nähere Betrachtung schien das rosafarbene Waggonmädchen die Freundin der jungen Lok zu sein. Volta musterte nun auch die Schlafwagendame, die wohl die Mutter des Dampfers war, genauer. Dem Kühlwagen fiel fast die Kienladen runter, es bestand kein Zweifel. Die Waggondame war keine geringere als Belle McCoy, die Rennpartnerin des legendären rasenden Franklin "Papa" McCoy. Ihr Idol aus Kindertagen stand an der Rennstrecke. "Volta!" vernahm das Wagonmädchen hinter sich und drehte sich leicht genervt um. " Was ist Elektra?" gab sie gespielt höfflich zurück. " Bist du breit für das erste Rennen? " hakte die E-Lok barsch nach. Volta antwortete: " Ich fühl mich nicht besonders. Kopfschmerzen." Schon wieder." Dachte Elektra. " Geh zu Wrench und lass dich durchchecken, dass ist ein Befehl!!" herrschte die E-Lok den Kühlwagen an. " Geht klar Boss." gab Volta tonlos zurück. Das verhalten Elektras ging ihr schon seit geraumer Zeit tierisch auf den Sack. Ständig schikanierte er sein Components. Purse, der junge Geldtransporter, musste besonders unter Elektras Ausbrüchen leiden. Früher war die E-Lok freundlich und umgänglich, aber seit seiner Siege in den WM Qualifikationsrennen, mutierte er mehr und mehr zu einem Arschloch. Er hielt sich schlichtweg für den Größten. "Purse, schieb sofort deinen Astralkörper zu mir!" donnerte Elektra los. Purse, der sich gerade angeregt mit Krupp unterhalten hatte, rannte zu seinem Boss. " Was kann ich für dich tun Boss?" fragte der Geldtransporter unsicher. "Siehst du diesen schönen 1. Klasse-Waggon?" fragte die E-Lok. "Ja." antwortete Purse scheu. " Du wirst sie fragen ob sie meine Partnerin für Rennen wird." Purse sah seinen Boss im ersten Moment verwirrt an, brachte aber schließlich den Mut auf zu fragen:" Was ist denn mit Volta? Sie sollte doch deine Rennpartnerin sein:" " Diese Simulantin hat Kopfschmerzen und ist nun bei Wrench." sagte Elektra einfach und warf sich theatralisch in Pose. Purse blickte genervt zur Seite, nahm aber sofort wieder Haltung an, als der den finsteren Blick seines Bosses sah. "Was weißt du über diese Schönheit in rosa Purse?" fragte Elektra seinen Untergebenen etwas ruhiger. Der Geldtransporter überlegte kurz, was er bei ihre Ankunft alles aufgeschnappt hatte. Purse startete seine Kurzbericht: " Ihr Name ist Pearl. Sie ist die Rennpartnerin dieser jungen Dampflok. Rusty McCoy ist sein Name. Er ist wohl auch mit ihr leiert. Beide rechnen sich Chancen auf den Sieg aus. Als Gegner ist Rusty nicht zu Unterschätzen. Er Wurde von seinem Vater, dem rasenden Franklin "Papa" McCoy, trainiert. Mehr weiß ich aber auch nicht." schloss Purse ab. Elektra sinnierte ein weile vor sich hin. " Rustys Freundin." Würde er Rusty die Freundin ausspannen, wäre das ein herber Schlag für die Dampflok. " Das sollte meine Chancen auf den Sieg verbessern." Dachte Elektra mit einem teuflischen Grinsen im Gesicht. Purse wurde es mulmig zu mute. Er mochte es ganz und gar nicht, wenn sein Boss so hämisch grinste. " Purse, du sorgst dafür, dass diese Pearl meine Partnerin wird!" befahl Elektra. "Mach ich Boss." antwortet der junge Geldtransporter. "Oh und Purse, nur damit wir uns richtig verstehen, wenn du versagst, fliegst du achtkantig raus!" rief die E-Lok ihm hinter her. Purse wusste, dass das keine leere Drohung war. Was die beiden nicht wusste, war dass Volta das Gespräch belauscht hatte. " Elektra du Mistkerl." dachte das Waggonmädchen verletzt. Schon wieder hatte er sie durch eine Andere ersetzt. Das würde Volta ihm mit Zinsen heimzahlen. Pusre war auf der Suchen nach Pearl und bemerkte nicht, dass er verfolgt wurden.

Zur selben Zeit in einem anderen Teil des Bahnhofs unterhielt sich Pearl mit ihren Freundinnen. Ashley, Buffy und Dinah. "Habt ihre beiden schon Partner für Rennen?" frgte Dinah an Ashley und Buffy gewandt. Beide schüttelten den Kopf. " Hey ihr finden schon den richtige. Da bin ich zuversichtlich." meinte Pearl aufmunternd zu den zweien. Ashley zog genüsslich an ihrer Zigarette und sagte:" Ja, dass denke ich auch." Buffy sah Ashley leicht angewidert an und polterte los. Ash du qualmst zu viel!!." Der Raucherwagen streckte dem Buffetwagen frech die Zunge raus und meinte:" Sterben muss ich sowie so. Schneller geht mit Marlboro. Bevor Buffy kontern konnte sagte Dinah kichernd: " Ihr beiden seit einfach unverbesserlich." Für einen Augenblick herrschte Stille, bevor alle vier anfingen zu lachen. Rusty stieß zu den vier, immer noch lauthals lachenden, Personenwagen. Allmählich bekamen sie die vier wieder ein und begrüßten die junge Dampflok. Pearl fiel Rusty sofort um den Hals und Dinah meinte zu den beiden anderen:" Mädels, das ist für uns das Stichwort zu verschwinden." Ashley, Buffy und Dinah verabschiedeten sich von Rusty und Pearl, um die beiden Turteltauben nicht länger zu stören. Rusty wollte Pearl gerade küssen, als Purse auf der Bildflächen erschien. " Pearl welche Ehre. Pearl welche Gnade. Elektra will, dass du als Bahn mit ihm fährst." trällerte Purse munter drauf los. In Rusty stieg die Wut hoch. Was bildete sich dieser dahergelaufen Geldtransporter überhaupt ein. "Wer bist du eigentlich?" wollte die junge Dampflok wissen. "Oh Verzeihung. Wo sind meine Manieren? Ich bin Purse. sagte der junge Geldtransporter emotionslos. Pearl sah zwischen Rusty und Purse hin und her, bis dieser schließlich sagte:" Bitte Pearl nimm das Angebot an. Ansonsten flieg ich raus." Pearl sah die beiden erneut an und bekam Zweifel. Würde sie bei Rusty bleiben, könnte sie sich zu Gespött machen, wenn er das Rennen verliert. Würde sie mit Elektra das Rennen bestreiten, wäre Rusty zu tiefst verletzt. Auch Purse Verfolger, der ein sichere Deckung gefunden und alles belauscht hatte, wartete gespannt auf Pearls Antwort. Pearl holte Luft und sagte zu Purse:" Bitte sag Elektra ich weiß nicht für wen ich mich entscheiden soll." Rusty lächelte unsicher. Konnte er auf Pearls Treue zählen? Diesen Gedanken schob er sofort wieder bei Seite. Pearl war ihm Treu! Punkt! Pearl schwieg immer noch. Purse und Rusty sagten schlussendlich unisono: " Pearl bitte entscheide dich." Die Spannung die sich zwischen den dreien entstand wurde immer schlimmer. Pearl dachte weiter, mit geschlossenen Augen, nach. Ein Gewissenskonflikt tobte in ihrem Inneren. Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete Pearl ihre Augen und meinte an die beiden gewandt: " Ich habe meine Entscheidung getroffen." Purse und Rusty sahen sie erwartungsvoll an. Sie sah Rusty in die Augen und brauchte eigentlich nichts mehr zu sagen. Er wusste sie hatte sich für Elektra entschieden. "Es tut mir Leid Rusty." mehr sagte sie nicht zu ihn und kuppelte sich, bei einem triumphierend lächelnden Pures, an. Dieser setzte sich sofort in Bewegung um die frohe Kunde seinem Boss zu überbringen. Rusty sah Pearl. Er rief ihren Namen, aber sie blickte nicht zurück. Rusty sack auf die Knie. Es spürte wie ihm das Herz brach. Auch der heimlich Beobachter war von Pearls Entscheidung entsetzt. Rusty rappelte sich hoch. Er musste mit seinem Vater reden. Oder seiner Mutter. Oder irgendjemandem. Die junge Lok machte sich auf den Weg. Der große Unbekannte setzte sich ebenfalls in Bewegung und folge nun Rusty wie ein Schatten.
Wohin Rusty wollte er wusst er schon ganz genau.                        



Das war das erste Kapitel ich hoffe es hat euch gefallen. Eure Meinung ist mir wichtig. Ich würde mich über konstruktive Kritik sehr freuen.

Bis dann SF
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast