Tora, Saint des weißen Tigers

KurzgeschichteAbenteuer, Romanze / P12
10.02.2014
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Hey Leute! Ich bin neu hier und ich weiß auch nich ob ich mich viel hier betätige, da ich noch nich lange Saint Seiya ansehe,geschweigedenn Omega, aber der Anime gefiel mir auf Anhieb und als ich dann die Idee zu diesem Twoshoot bekam war ich feuer und flamme. Die Angriffe die der OC benutzt sind ausgedacht und tja... Ich hoffe dass sich Leute für meine Story interessieren und ich würde mich wie jeder Autor über Reviews freuen. Dann bis zum zweiten Teil und entflammt euren Cosmo! ;)

LG Bacardi-chan<3

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Kapitel 1: Der Anfang

Mein Name ist Tora Shiawase , ich bin 14 und bin eine der silbernen Saints. Ich bin relativ groß, schlank und habe schwarzes Haar was mir bis zu den Schultern reicht. Ich trage eine einfache schwarze Jeans und ein grünes T-Shirt. Mein Ohrring enthält die Energie meiner Rüstung und meine Haut ich bleich, die Farbe meiner Augen habe ich bereits vergessen. Ich trage diese Maske nämlich schon zu lang für meinen Geschmack. Was ein Saint ist?
Saints sind Menschen in Kampfanzügen die einem Tier oder Stern angehören und sie kämpfen mit Cosmo, nicht mit Waffen. Das besondere an ihnen ist also diese Macht, die sie übermenschlich stark werden lässt und auch die Elemente spielen eine Rolle. Jeder Saint gehört einer Elementklasse an, es gibt den Wind, das Wasser, die Erde, den Blitz, das Feuer, das Licht und die Finsternis. Mein Element ist der Blitz.
Wie ich an meine Rüstung kam, interessiert euch bestimmt, alles was ich dafür tun musste war meinen Cosmo zu entfalten und so meine Trainerin in einem Kampf zu besiegen. Ich musste es oft versuchen, denn sie war wirklich stark, doch es gelang mir sie zu besiegen ohne sie zu töten. Ich war gegen das töten, doch manchmal ging es eben nicht anders. Die Rüstung die ich trug gehörte dem Tiger, könnte man sagen. Also ich kämpfte im Namen des Tigers und war auch nicht gerade schlecht, doch meine Maske trug ich noch immer. Jede Frau die zu einem Saint wurde, musste eine tragen bis sie von jemandem zerstört wurde, dann entscheidet sie nach ihrem Sieg über Leben und Tod. Bisher hatte aber noch niemand es geschafft sie zu zerstören. Am Saints Wettkampf hatte ich nicht teilgenommen, ich musste mich um meinen kranken Bruder kümmern und musste das ausfallen lassen.

Ich hatte aber von dem Unglück gehört das dabei passierte und dass fünf silberne Saints entkommen waren. Ich war nun auf der Suche nach ihnen, denn ich brauchte eine neue Herausforderung und diese fünf reizten mich. Ich schlenderte nun schon seit zirka zwei Tagen durch das ganze Land, jedoch ohne Erfolg. Zwar hatte ich ihre Spur gefunden doch eingeholt hatte ich sie noch nicht.

,,Man, danke für ihre Hilfe.'', seufzte ich als auch das nächste Dorf eine Pleite war. //Wenigstens ist der Abstand geringer als letztens, nur ein paar Stunden.//, dachte ich und ging weiter, nachdem ich mich gestärkt hatte. Als ich dann in der Nacht ein Feuer wahrnahm, wurde ich hoffnungsvoll und tatsächlich. Fünft Jugendliche deren Cosmo ich definitiv verspürte saßen um das Feuer herum und unterhielten sich. Ich näherte mich und beobachtete sie. //Vier Jungen und ein Mädchen//, dachte ich und hörte auf meinen Cosmo zu unterdrücken. Dann ging alles ganz schnell, denn auf einmal sahen sie alle in meine Richtung und der Rothaarige rief:,, Komm raus und zeig dich!'' Ich tat was er sagt und näherte mich, erst jetzt bemerkte ich dass das Mädchen keine Maske mehr trug. ,,Wer bist du?'', fragte mich die Blonde dann. ,,Mein Name ist Tora Shiawase Saint des Tigers.'', antwortete ich und auch die anderen stellten sich vor. ,,Ich bin Soma Saint des kleinen Löwen, das sind Yuna Saint des Adlers, Koga Saint des Pegasus, Ryuho Saint des Drachen und Haruto Saint des Wolfes.'', stellte der Oranghaarige sich vor. //Interessant//, dachte ich und lächelte.

,,Was treibt dich hierher?'', fragte mich Soma dann, nachdem sie mir gestatten mich zu ihnen zu setzten. ,,Mich? Also... ich bin auf Durchreise.'', log ich, denn ich konnte ja schlecht sagen dass ich sie ''stalkte''. ,,Achso, und wieso bist du Saint geworden?'', fragte mich Ryuho. ,,Weil ich die Menschen beschützen will die ich mag.'', antwortete ich dem Schwarzhaarigen. Er nickte und ich musterte sie alle kurz. //Verdammt sehen die Jungen alle gut aus, wen sollte ich herausfordern?//, fragte ich mich bevor ich sie fragte:,, Welches Element benutz ihr? Ich den Blitz.'' ,,Feuer!'', rief Soma und ließ eine Flamme auf seinem Finger auftauchen. ,,Ich das Wasser, Koga das Licht, Yuna den Wind und Haruto die Erde.'', erklärte mir Ryuho. Ich nickte. //Gut... also... tja wen nehmen wir denn?.... Yuna nicht, Koga auch nicht... Soma?//, dachte ich und bemerkte gar nicht, dass sie sich hinlegten, bis auf Soma. Der Junge mit der Löwenmähne saß da und hielt wohl Wache, ich setzte mich neben ihn und sah ihn von der Seite an.

,,Warum bist du Saint geworden?'', fragte ich ihn ,,Um die Ehre meines Vaters wieder herzustellen.'', meinte er. Ich blinzelte verwirrt und sah ihn fragend an. ,,Er war selber ein Saint, der des Kreuz des Südens. Er wurde von einem weiblichen Saint getötet und man achtete ihn ab da nicht mehr. Ich kann das doch nicht auf mir sitzen lassen!'', erklärte er mir und ballte die Hände zu Fäusten. Ich bemerkte schnell, dass er sich verspannte und aufregte, also versuchte ich ihn zu beruhigen:,, Soma, dein Vater war bestimmt kein schlechter Saint nur weil er den Kampf verlor und das weißt du. Es war vielleicht einfach an der Zeit für ihn.'' Er stützte seinen Kopf auf seinen Händen ab und seufzte. ,,,Jaja, ich weiß. Und wie ist das so bei deiner Familie?'', gab er zurück. ,,Meine Mutter kenne ich nicht, mein Vater zog mich und meinen Bruder alleine auf. Er selbst ist kein Saint und auch mein Bruder nicht. Als aber dann diese Frau zu uns kam, bekam ich die Möglichkeit alle zu beschützen. Natürlich nahm ich an, ohne wirklich zu wissen was ich da tat, ich war gerade mal 6 an dem Tag. Mit 12 beendete ich mein Training auch, doch mein Bruder erkrankte. Es war eine wiederkehrende Krankheit, denn in diesem Jahr befiel sie ihn erneut und ich konnte nicht am Wettkampf teilnehmen, da mein Vater keine Zeit hatte. Erst nach dem Beginn des Saintwettkampfes wurde es besser und ich konnte ihn allein lassen. Nun bin ich auf Durchreise um jemanden zu finden der mir die Erinnerung an meine Augenfarbe zurück gibt.'', erzählte ich ihm. ,,Das schaffst du schon!'', meinte er und war wieder voller Kraft und Energie. Er lächelte, dann sahen wir nur noch still in den Himmel.

Am nächsten Morgen wurde ich von den Sonnenstrahlen geweckt. Komischerweise lag ich aber und saß nicht in der Position in der ich gestern eingeschlafen war. Ich vernahm ein Kichern und als ich die Augen aufschlug bemerkte ich die jungen Saints, alle bis auf Soma. Dann hob ich meinen Kopf und erst nun bemerkte ich, dass ich auf Somas Brust gelegen hatte. //In solchen Momenten bin ich wirklich glücklich über diese Maske.//, dachte ich und stand auf. Er stand ebenfalls auf und zwar voller Elan, denn er sprach:,, Nalos! Lasst uns weitergehen!'' Ich lächelte darüber, doch man konnte es nicht sehen.

Als wir dann am Mittag Rast machten setzte ich mich bewusst neben Soma. Ich hatte keine Ahnung warum, aber es zog mich etwas zu ihm und ich wusste auch, dass ich ihn zum Kampf herausfordern wollte. Ryuho bereitete das Essen zu, was mich zwar erstaune doch als ich das Essen probierte lobte ich den Saint des Drachen. ,,Und Tora, wie schläft es sich so bei Soma?'', fragte mich Yuna flüsternd. Ich hingegen verschluckte mich fast und dankte Athena mal wieder für meine Maske. Yuna lachte daraufhin nur und aß weiter. Ich beneidete sie um ihre Freiheit. //Aber hatte sie ihren Gegner umgebracht?//, fragte ich mich und sah zu ihr hinüber.

,,Lasst uns gehen!'', rief Soma und Koga stimmte zu. //Die zwei sind wohl dicke Freunde//, dachte ich grinsend. //Jetzt oder nie!// ,,Wartet.'', rief ich dann. Alle sahen zu mir und Haruto musterte mich. ,,I-ich hätte eine Bitte.'', sagte ich. Koga deutete mir an weiter zu reden und das tat ich dann auch. ,,Ich möchte gegen jemanden von euch antreten.'', brachte ich die Sache auf den Punkt. Haruto wendete sich ab und auch Ryuho schien überrascht. Yuna sah mich misstrauisch an, nur Koga und Soma schienen übereifrig zu sein und strahlten. ,,Gegen Soma.'', beendete ich das angefangene Thema. ,,Tja, sie erkennt wohl wer von uns stärker ist.'', grinste er. ,,Das glaubst ja nur du, ich habe gegen dich gewonnen.'', erwiderte Koga daraufhin. ,,Jungs, es ist verboten gegen andere Saints zu kämpfen.'', meldete sich Yuna und ich musste ihr rechtgeben. Es war wirklich verboten. ,,Bitte, es ist wichtig.'', flehte ich und sah Yuna an. ,,Das ist gegen die Regeln, aber... '',sie sah zu Soma der Koga im Schwitzkasten hielt und fuhr fort, ,,.... Ausnahmsweise.'' ,,Danke, Yuna.'', antwortete ich und stellte mich kampfbereit hin. ,,Na komm Soma, oder hast du Angst.'', neckte ich ihn. ,,Angst? Pah!'', erwiderte er grinsend.

-Somas Sicht-

Dass sie nach einem Kampf mit mir fragte überraschte mich, aber sie war überhaupt ziemlich überraschend. Sie erzählte mir einfach so ihre Geschichte und dann schlief sie auch noch neben mir ein. Anfangs lag sie ja noch auf meiner Schulter, doch langsam rutschte sie und bettete ihren Kopf auf meiner Brust. Ich musste also still sitzen, damit ich sie nicht weckte, was aber schwer war bei dem Temperament was ich habe. Und nun stand ich ihr gegenüber.
Die Kraft sammelte sich in meinem Armband, ich spürte den Cosmo und bereits kurze Zeit darauf stand ich als Soma, Saint des kleinen Löwen vor ihr. Ihre Maske verdeckte ihr Gesicht, doch ich hatte das Gefühl dass sie grinste. Ihr weißer Ohrring leuchtete und auch Tora stand nun in voller Montur vor mir. ,,Tora, Saint des weißen Tigers.'', verkündete sie und stellte sich bereit hin. Ich vernahm ihren Cosmo, er war ziemlich stark. Ihre Rüstung ähnelte meiner, nur war sie weiß und hatte Streifen.

Anfangs war es nur ein Fäuste Austausch, bei dem sie die Überhand hatte. Erst als ich mein Element benutzte schien der Kampf richtig zu beginnen. ,,Flame Desperado!'', rief ich und meine Hand entflammte sich. Ich versuchte sie zu treffen, doch mit einem Sprung stand sie hinter mir und verpasste mir einen Tritt, wodurch ich taumelte, dennoch mein Gleichgewicht behielt. ,,Lioinet Burning Fire!'', rief ich nun und drehte mich um, doch sie wich meinen Flammen geschickt aus. Sie stürmte auf mich zu und rief:,, Tiger Blazig Thunder!'' Ein Gewitter tauchte über mir auf und der Blitz traf mich. Es fühlte sich an als würde ich brennen und so kniete ich mich unfreiwillig hin.
,,Vielleicht hätte ich doch gegen jemand anderes antreten sollen.'', flüsterte sie und wendete sich von mir ab. ,,Na warte!'', rief ich eifrig und schleuderte ihr einen Flame Desperado hinterher, den sie aber einfach abwehrte. ,,Ich bin noch nicht fertig! Brenne mein Cosmo! Brenne!!'', schrie ich und Energie sammelte sich um mich herum. Überrascht drehte sie sich um, ich spürte die Kraft des kleinen Löwen. ,,Lionet Burning Fire!'' Das Feuer erwischte sie ohne Gnade und ich bemerkte nun den Riss in ihrer Maske. //Erinnerung an ihre Augenfarbe... das meinte sie, darum.//, wurde mir klar. Doch dann explodierte etwas in dem Feuer und die Flammen lösten sich auf. ,,Thunder Arrow! 100 Volt!'', rief sie und ein Pfeil aus Blitz raste auf mich zu. Er streifte mich zwar nur, aber die hundert Volt waren deutlich zu spüren. ,,Flame Desperado!'', rief ich und verpasste ihr einen Schlag ins Gesicht. Ihre Maske bröckelte und ein Riss zog sich durch sie. <Klirr>, danach lagen zwei Hälften auf dem Boden.
Verwundert sah ich ihr Gesicht an. ,,Goldgelb'', flüsterte ich und bemerkte ihren Angriff nicht. ,,Tiger Thunderstorm!'', erklang es und ich wurde in ein heftiges Gewitter gerissen. Erschöpft sah ich sie auf die Knie fallen, dann wurde mir schwarz vor Augen.

-Toras Sicht-

Erst beim letzten Angriff von Soma bekam ich seine volle Macht zu spüren. Und dann schaffte er es auch noch meine Maske zu zerstören, ich war ihm mehr als dankbar dafür. Doch mein letzter Angriff war der stärkste den ich draufhatte und ich hoffte dass er ihn überlebte. Ich hingegen sank erschöpft auf die Knie und fuhr mein Gesicht entlang. //Tatsächlich... FREI!//, jubelte ich innerlich und bemerkte erst jetzt, dass Soma noch in meinem Gewitter steckte. Sofort löste den Angriff auf, doch nur sein Körper fiel leblos zu Boden. ,,Verdammt!'', schrie Koga und eilte zu seinem Freund. Auch Ryuho, Yuna und Haruto rannten zu ihm und hoben seinen Kopf an, ich stand nur geschockt neben ihnen.
,,Was hast du getan?!'', fuhr mich Koga an. Ich wisch zurück. ,,Du hast Soma getötet!'', brüllte er. ,,Koga.... sie.... hatte.... ihre.... Gründe'', kam es schwach von jemandem hinter ihm. Koga drehte sich um und Soma stand wieder, gestützt von Ryuho und Yuna. ,,Soma, es tut mir leid.'', entschuldigte ich mich. ,,Du hast nun zwei Möglichkeiten Tora, du kannst Soma töten oder du verliebst dich in ihn.'', erklärte mir Yuna. //Maske?//, fragte ich, als ich daraufhin rot anlief.

,,Ich werde nichts von beidem tun, das könnte ich nicht.'', antwortete ich dann nach Momenten der Stille. Alle sahen mich aus großen Augen an. ,,Tut mir Leid Soma, Saint des kleinen Löwen. Aber du hast mir etwas wiedergegeben was ich lange misste. Goldgelb, die Farbe meiner Augen.Aber nun muss ich gehen.'', sprach ich dann und wollte auch gehen, doch Somas schwache Bitte hielt mich auf:,, Bleib'' Ich sah ihn an und lächelte ihn dann sanft an. ,,Soma... '', mehr brachte ich nicht heraus. ,,Ich will.... Revanche, irgendwann, kommst du dann wieder?'', fragte er mich. ,,Ich werde darauf warten, erneut gegen dich zu kämpfen kleiner Löwe.'', zwinkerte ich ihm zu und verschwand...
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