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Clato- Love is a Battlefield.

von mayxoxo
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Cato Clove Glimmer Marvel
07.02.2014
05.03.2014
7
8.004
 
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
07.02.2014 1.030
 
Halli'Hallo ihr Lieben.
Ja das nächste Kapitel kam recht schnell, weil ich momentan Zeit zum schreiben habe und die Reviews mich auch angespornt haben. Vielen Dank dafür und sagt mir wie ihr dieses Kapitel findet.
Xoxo May ♥
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„Morgen..“, brummte ich ihn genervt an. Ich hörte ihn auflachen. Das war ja mal wieder typisch. Er liebte es wenn er mich ärgern konnte. „Ach Clovie, was ist denn los?“, fragte er mich sarkastisch. Ich spürte die Wut in mir hochkommen. „Erstens, Nenn mich nie wieder Clovie! Oder ich scheuer dir eine! Und zweitens, weißt du ganz genau was los ist. Ich fasse es nicht dass ich das wieder zugelassen habe!“. Ich spuckte ihm die Worte regelrecht ins Gesicht. Sein arrogantes Lächeln wurde immer breiter. „Oh da habe ich aber eine Angst“, lachte er. „Hey Süße, jetzt tu doch nicht so als hättest du es nicht gewollt. Wie siehts aus, soll ich uns beiden noch schnell ein Frühstück zaubern?“. Um ehrlich zu sein hatte ich einen Bärenhunger und Cato sah einfach so unwiderstehlich aus in der Morgensonne. Er hatte die Arme hinter den Kopf gelegt, sodass seine Muskeln sich anspannten. Das Licht spiegelte sich in seinen Augen, womit  das Eisblau noch intensiver als eh schon war und seine Haare schimmerten golden. Wie konnte ich da denn bitte noch sauer auf ihn sein? Verzweifelt seufzte ich auf und vergrub mein Gesicht in meinem Kopfkissen. „Hey..“, sagte er ruhig, schob mein Gesicht in seine Richtung und gab mir einen sanften Kuss. Seine Lippen waren warm und fühlten sich wie jedes mal gut auf meinen an. „Ist alles gut mit..“, doch weiter kam er nicht da schnitt ich ihn schon die Worte ab. „Cato geh jetzt einfach ok?!“ „Aber..“. „Bitte!“, knurrte ich ihn an, doch merkte das meine Stimme zittrig wurde. Schnell lies ich mein Gesicht wieder ins Kissen sinken. „Ok. Ehm ich schätze wir sehen uns morgen. Naja bis dann.“. Ich antwortete nicht und wartete bis er meine Zimmertür geschlossen hatte. Dann setze ich mich wieder auf und starrte die Vorhänge vor meinem Fenster an. In meiner Brust zog es und ich fühlte mich einfach hundeelend. Ich weiß einfach nicht was ich von ihm halten soll. Von dieser ganzen Sache zwischen uns. Jeder Kuss fühlte sich einfach so verdammt richtig an, doch sobald  er den Mund aufmachte verging dieses gute Gefühl sofort. So langsam fing ich an zu glauben, ich konnte ihn nur ausstehen wenn er verzweifelt bei mir Hilfe suchte. Dann konnten wir bis tief in die Nacht einfach nur reden, über Alles und Jeden. Naja und halt wenn seine Lippen auf meinen waren, aber das war etwas Anderes. Ich wollte das ganze einfach nicht mehr, immer hin ignorierten wir uns woanders ja auch immer, was das ganze nur noch schwieriger für mich machte. Dazu kam, das ich eine Karriero war. Gefühle durfte ich eigentlich ja auch nicht woanders zeigen. Weshalb ich Cato schon irgendwie verstehen konnte. Aber dann sollten wir doch wohl beide versuchen das ,was auch immer wir miteinander hatten, zu unterdrücken. Nein, der Herr muss es mir natürlich schwer machen. So typisch für ihn eh.


Ich beschloss den Kopf etwas frei zu bekommen und eine Runde joggen zu gehen. Da Sonntags eh kein Training statt fand und ich sonst weiter nichts besseres zu tun hatte. Außerdem musste ich sowieso noch bis zu den Spielen an meiner Ausdauer arbeiten. Dieses Jahr würde ich mich freiwillig melden. Ich war 16 und hatte schon viele Jahre des Trainings hinter mir. Ich war bereit. Wenn meine Mutter, wo auch immer sie war, mich in den Spielen sehen würde, wenn sie sagen könnte das ihre Tochter die Siegerin war, dann würde sie doch hundert prozentig wieder zu uns kommen. Oder? Ich konnte es einfach nur hoffen. Schnell zog ich mir eine kurze dunkle Hose, ein fliederfarbendes Top und meine neuen Laufschuhe an. Meine Wasserflasche und meinen Musikrekorder verstaute ich noch in meinen Taschen und machte mich auf den Weg. Da es schon recht spät war, war trotz eines Sonntags in Distrikt 2 viel los. Sonntage zählen hier nicht. Die Menschen hier können nicht einfach faulenzen. Wow, mir wird jetzt erst bewusst wie sehr ich wie sie bin. Trotz eines trainingsfreien Tages, denke ich wieder ans trainieren. Nichts desto trotz drehe ich 3 große Runden in unserer Siedlung. Völlig außer der Puste kam ich Zuhause an. An der Tür klebte ein kleiner Zettel. Ich war so fertig das ich ihn einfach abriss und samt meinen Sachen die ich mitnahm auf den Küchentisch legte, ohne ihn mir vorher anzuschauen. Jetzt musste ich duschen! Das kühle Wasser war echt eine Erleichterung. Sorgfältig rieb ich mich mit meiner Duschlotion ein und spülte diese dann wieder mit dem eiskalten Wasser ab. Gemütlich schlüpfte ich in meine Sonntagskleidung: ein schwarze Röhrenhose, weiche selbstgestrickte Socken und ein viel zu großer Pulli. Cato hatte ihn einmal hier vergessen und als mein Vater fragte wo er her sei, meinte ich, ich hatte den mir gekauft weil das momentan angesagt war. Schlechte Lüge ich weiß, aber hey er hat's geglaubt. Ich kochte mir unten einen Tee und fand ganz hinten im Vorratsschrank noch eine Packung Kekse. Och nö ich hatte vergessen einkaufen zugehen! Und heute war Sonntag! Ich konnte doch nicht den ganzen Tag von einer Packung Kekse leben! Ich bin auch so ein Dussel. Naja was soll's, erstmal musste das reichen. Ich setzte mich auf den Küchentisch und kramte den Zettel von vorhin unter  meinen Sachen hervor.

Hey Clovie (das war durchgestrichen aber ich konnte es trotzdem noch gut erkennen) Clove
Komm heute Abend um sieben zur Hütte.
Muss mit dir reden
C.

C...Na klar es konnte nur von Cato sein. Genervt zerknüllte ich den Zettel und warf ihn in die Ecke. Konnte er es nicht einmal lassen?! Ich wollte mich jetzt einfach nur noch auf die Spiele konzentrieren! Und ihn konnte ich schon gar nicht dabei gebrauchen. Aus Frust aß ich die halbe Packung Kekse auf einmal. Ich hätte wohl auch die ganze verdrückt, hätte ich nicht nichts anderes im Haus. Gott ich war so wütend! Nicht nur weil er es nicht lassen konnte, sondern auch weil ich ganz genau wusste das ich hingehen würde.
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