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Clato- Love is a Battlefield.

von mayxoxo
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Cato Clove Glimmer Marvel
07.02.2014
05.03.2014
7
8.004
 
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
 
07.02.2014 953
 
Hallo ihr lieben :)
Ich habe beschlossen eine kleine FanFic über Tribute von Panem zu schreiben.
Dabei shippe ich Cato und Clove . Das ganze schreibe ich aus Clove ihrer Sicht ^-^
Ich werde versuchen mich möglichst an den ersten Film zu halten aber allerdings ein alternatives Ende benutzen.
Eigentlich war's das nun auch eigentlich schon. Über Reviews mit Kritik und Meinungen freue ich mich natürlich auch immer riesig.
So dann wünsche ich euch viel Spaß mit dem ersten Kapitel. Lasst mich wissen was ihr davon haltet. xoxo May ♥


Das Gezwitscher der Vögel in unserem Garten holte mich sanft aus meinen Träumen. Verschlafen blinzelte ich in die Richtung meines Fensters. Das Sonnenlicht schimmerte schon leicht durch meine Vorhänge und mein Blick wanderte weiter zu meinem Wecker. Es war schon halb neun! Bei der Zahl schreckte ich hoch und stieß ein leises „Verdammt!“,hervor. Kurz darauf fiel mir ein das es Sonntag war. Ich musste mir an den Kopf fassen und konnte mir ein leichtes Grinsen wegen meiner Dummheit nicht verkneifen. Natürlich hätte mein Vater mich doch nicht an einem der wertvollen Trainingstage vor den diesjährigen Spielen verschlafen lassen. Erleichtert lies ich mich wieder in mein Bett fallen. Ich beschloss noch ein wenig die Augen zuschließen und kuschelte mich in meine Bettdecke. Sie roch wundervoll nach den Rosenblättern die Josie neuerdings immer in die Wäsche tat. Seit meine Mutter uns verlassen hatte, mussten wir eine Haushaltshilfe anstellen. Josie war eine ältere, sehr liebe Dame, die trotz der vielen Jahre harter Arbeit niemals ihr herzliches Lächeln verloren hatte. Sie war nicht nur eine Angestellte, nein Josie gehörte quasi schon zu unserer Familie und wenn ich mal einen weiblichen Rat brauchte, war sie immer an Ort und Stelle. Ich drehte mich auf den Rücken und streckte meine Arme in die Luft. Es geht doch nichts über Ausschlafen. Es war ein herrlich warmer Sonntagmorgen der durch nichts aus den Fugen zubringen schien. Doch als ich mich zur Seite drehte, wurde mir schnell das Gegenteil bewusst. „Cato“, flüsterte ich erschrocken.

Oh nein! Das hatte ich ja ganz vergessen! Stimmt ja mein Vater war übers Wochenende in Distrikt 1 um mit anderen Betrieben zu handeln, sodass Cato mich wieder irgendwie rumgekriegt hatte. Gott ich kann diesem Mistkerl einfach nicht widerstehen! Immer wieder schwor ich mir das es nie wieder passieren würde und das ich ihn doch eigentlich gar nicht ausstehen konnte. Und eigentlich war das ja auch so. Seine Arroganz machte mich wahnsinnig und er war so selbstverliebt das es schon eklig war. Doch er hatte eine ziemlich kaputte Familie, in der es oft Streit gab. Sein Vater war Alkoholiker und wurde seiner Frau gegenüber regelmäßig handgreiflich. Diese war mit ihren 3 Kindern komplett überfordert. Da sieht man mal, das Geld und Reichtum einen nicht glücklich machen. Cato wollte oft einfach nur weg von Zuhause und verbrachte auch teilweise Nächte draußen weil er den Krach nicht mehr hören konnte. Dies war auch sein Hauptargument wenn er wieder einmal bettelte bei mir schlafen zu dürfen. Normalerweise wurde ich schon lange dabei nicht mehr schwach, vor allem weil mein Vater immer einen riesen Aufstand machte wenn er sah das Cato bei mir übernachtet hatte. Doch diesmal war er ja nicht da und das verleitete mich wieder dazu. In der Schule sah man uns nie miteinander, weil jeder dachte wir konnten uns nicht ausstehen. Das stimmte ja eben auch auf einer Art. Den Cato der er vor ihnen war hasste ich auch. Der arrogante Typ, der keine Gefühle zeigte und alle aus Ehrfurcht vor ihm erstarren lies. Der sich immer sonst wie aufspielte und dachte er wäre etwas Besseres. Der jeden anpöbelte der ihn nur schief ansah. Ja dieser Cato war mein Feind. Doch dann war da auf der anderen Seite dieser Cato, den sie alle samt nicht kannten. Der sehr an seiner Familie leidet, der ganz viel Liebe braucht und die Ruhe geniest. Den, den ich schon so oft weinend vor seinem Haus gefunden habe, weil er einfach nicht mehr weiter wusste. Ja, den liebte ich auf eine Art. Die Nächte in denen er bei mir war, waren auch immer wieder schön. Er war der erste Junge für den ich jemals sowas wie Gefühle aufbringen konnte. Wir gingen nie unter die Gürtellinie. Das wollte ich einfach nicht, weil ich mich dann wohl noch ausgenutzter fühlen würde als eh schon. Denn woanders, existierten unsere Nächte ja nicht. Er akzeptierte das auch immer, obwohl ich mir sicher war, das er weiter gehen würde wenn ich es zulassen würde. Ich beobachtete ihn, wie er schlafend so da lag, umhüllt von einer weißen, weichen Deckenschicht. Er sah keineswegs gefährlich aus, wie sonst eigentlich immer. Nein, er hatte etwas friedliches, etwas ruhiges. Ich liebte es ihn morgens beim schlafen zu beobachten. Dann war er einfach unbeschreiblich wunderschön. Ich seufzte leise auf. Damit musste doch langsam mal Schluss sein! Mit dem ganzen heimlichen Liebesding! Mit dieser Seite an ihm die ich liebte! Nein ich liebte sie nicht! Dieser wunderschöne, friedliche Junge der da vor mir lag war immer noch Cato! Und ich hasste Cato doch! So wie jedes Mal hatte ich auch an diesem Morgen mit ihm einen unglaublichen Hass auf mich und bereute alles. Seine Augenlider fingen an zu zucken und er begann noch im Halbschlaf sich laut und breit zu strecken. Er rieb sich noch einmal die Augen bevor diese mich verschlafen anblinzelten. Ein verschmitztes Lächeln machte sich in seinem Gesicht breit als er mich sah. Gott ich hasste es wenn er mich so überheblich ansah. Wütend wich ich seinem Blick aus und starrte auf die Bettdecke. „Morgen Babe,“ sagte er in einem sanften  Tonfall und gab mir einen Kuss auf die Wange. Verdammt ich konnte diesem Jungen einfach nicht widerstehen!
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