Goldene Liebe

GeschichteAbenteuer, Romanze / P18
Hawk Lucas Hunter Nate OC (Own Character) Sascha Duncan Tamsyn
05.02.2014
02.06.2014
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Diese Reise war das Beste, was Alai Nicolay hätte passieren können. Eine Reise für eine Person nach Afrika. Eine ganze Woche lang Sonne und kein Großstadtrummel. Keine Telefonate annehmen, keine Termine planen! Nur Ruhe und Tiere.
Alai packte bereits ihren Koffer. Morgen würde es los gehen. Mit ihrem Chef hatte sie alles geklärt. Mr Hunter hatte sie erstaunt an gesehen. "Urlaub? Natürlich dürfen sie. Sie haben in den letzten zwei Jahren vielleicht dreimal Urlaub gemacht. Verschwinden sie und lassen sie sich erst in einer Woche wieder blicken", hatte er befohlen. Grinsend hatte sie salutiert und hatte pünktlich Feierabend gemacht.
Nun saß sie auf ihrem Bett und sah auf ein Bild, dass gegenüber hing. Schon früh hatte sie sich schon früh für die Savanne Afrikas interessiert. Deshalb hatten ihre Eltern ihr damals eine Savanne ins Kinderzimmer gemalt.
In ihrer Wohnung hatte sie die selben Töne, die auch in der Savanne vorkamen. Sandfarbene Wände, helle Holzmöbel und grüne Polster und Kissen. Außerdem afrikanische Skulputeren und anderer Krimskrams. Sie hatte sogar eine afrikanische Maske. Diese hing über ihrem Fernseher im Wohnzimmer.
Irgendwann, nachdem sie wirklich alles ausprobiert hatte, schlief sie dann ein.

In ihrem Traum stand sie einer gewaltigen Gruppe Löwen gegenüber. Doch nur einer kam auf sie zu. Er verbeugte sich vor ihr. Sie tat es ihm gleich. Wie verrückt war das denn? Er kam ganz nah zu ihr. So nah, dass sie sein Fell an den Fingerspitzen fühlen konnte. Seine Augen waren braun, wirklich braun. Wie dunkles Mahagoni. Und die prächtige Mähne war so dicht und sah so kuschelig aus, dass Alai am liebsten reingefasst hätte. Doch das traute sie sich nicht.
Der Löwe hingegen, steckte den Kopf unter ihre Hand und wollte gestreichelt werden. Ganz vorsichtig strich sie ihm durch die goldene Mähne. Sie war genauso weich, wie sie aussah.

Ein mächtiges Brüllen riss sie aus ihrem Traum. Erschrocken setzte sie sich auf. Das Brüllen, war ihre Türklingel gewesen.
Schlaftrunken tappte sie zur Tür und schaute durch das Guckloch. Da stand eine Frau. Eindeutig eine Mediale, den Augen nach zu urteilen. Doch sie lächelte ein wirkliches, feundliches, die Augen erreichendes Lächeln. Erstaunt öffnete Alai die Tür. "Was kann ich für sie tun?", fragte sie die Fremde freundlich. "Hallo, mein Name ist Sasha Duncan. Ich bin die Gefährtin von Lucas Hunter", stellte sie sich vor. "Oh", sagte Alai sehr klug.
"Ich wollte sie eigentlich nur etwas fragen." Sie verlagerte ihr Gewicht auf das andere Bein. "Ja?", fragte Alai und sah der Schöhnheit gegenüber in die Augen. Im Gegensatz zu Sasha hatte Alai goldgrüne Augen und hellbraune Locken, die ihr gerade mal bis zu den schmalen Schultern reichten. Sie hatte auch nicht so viele gefährliche Kurven wie Sasha. Sie war schlank, hatte eine kleine Oberweite und war nicht sonderlich beleibt beim heißen Teil der männlichen Rasse.
"Könnten sie vielleicht Fotos machen?", holte Sasha sie zurück. "Äh, klar. Warum nicht", stimmte Alai zu. Sasha reichte ihr freudestrahlend einen kleinen Fotoapparat. "Ich danke ihnen vielmals." Sasha drückte kurz ihre Hand, ehe sie ging. Alai stand da und war total baff von dieser Frau. Aber es war nur verständlich, dass so eine Frau einem Alpha gehörte.
Sie schloss die Tür und ging ins Schlafzimmer zurück. Dort steckte sie die Kamera in ihren Koffer. Als sie auf die Uhr sah, raste sie ins Bad und machte sich fertig. In zwei Stunden ging ihr Flug!

Als sie am Terminal stand, ging sie nochmal alles durch. Ja, sie hatte wirklich alles dabei.
Dann endlich im Flugzeug, konnte Alai entspannen. Das Flugzeug war fast leer. Es waren nur ein paar wenige Gäste mit ihr an Bord. Eine ältere Dame mit weißen Haaren, ein bärtiger, kräftiger Mann im Anzug, zwei junge Frauen, die die ganze Zeit tuschelten und ein Mann, etwa in ihrem Alter, der die ganze Zeit zu einer der Mädchen schaute.
Alai sah aus dem Fenster und bestaunte die winzige Welt unter sich. Von hier oben sah alles so viel kleiner aus.
Kurz vor der Landung, wurden sie aufgefordert, sich anzuschnallen. Alai legte den Gurt an und wurde ganz kribbelig. Gleich würden sie landen und dann würde sie den National Park of Afrika betreten. Dort würde sie eine Woche lang leben.
Der Flughafen war ziemlich überfüllt, trotz der wenigen Passagiere. Alai zwängte sich an den wartenden vorbei zum Gepäckband. Bald sah sie ihren Koffer und packte ihn. Fast hätte sie das Gleichgewicht verloren. Doch ein kräftiger Arm hielt sie fest. Samt Koffer zog er sie an sich. Mit großen Augen sah sie hinter sich.
Da stand ein Mann mit goldenen, halblangen Haaren und mahagonibraunen Augen. Wunderschön. Er war sehr muskulös und die Gesichtszüg kantik. Die großen Hände waren leicht rau, fühlten sich aber ungeheuer gut an.
"Aufpassen, Süße. Sonst könnte dir was schlimmes passieren." Er ließ sie los und war in der Menge verschwunden, bevor sie sich bedanken konnte.
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