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and i'm home.

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P6 / Gen
Oz Vessalius Raven (Gilbert Nightray)
05.02.2014
05.02.2014
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Okay.

OkayokayokayokayokayOkay. Okay. Oh Gott. Das hier war vielleicht was ~ Ich hatte definitiv zu wenig Zeit und zu wenig sinnvolle Ideen, um etwas Vernünftiges hieraus zu machen. Sorry ;///;
Hierzu gibt es einen Hintergrund, deshalb kommt jetzt erst mal Vorwort-Gelaber. Wer sich dafür nicht interessiert, darf es gerne überspringen ;)
Folgendes ...
Ich habe noch nie einem Charakter etwas zum Geburtstag geschrieben. Warum auch, er kann es ja sowieso nicht lesen. Aber Gilbert ist die Ausnahme. Weil Gilbert für mich immer die Ausnahme war, ist und sein wird. Das ist echt schwer, zu erklären, deshalb lasse ich es Ich will mich ja nicht blamieren, aber Gilbert bedeutet mir als Lieblingscharakter sehr viel (wie vermutlich jeder weiß, der ein wenig mit mir geredet hat ~). Ich bin jetzt schon seit über einem Jahr sein selbsterklärtes Fangirl #1 und das wird sich wohl auch in Zukunft nicht so schnell ändern. Deshalb mache ich für ihn eine Ausnahme und schenke ihm einen kleinen One Shot zum Geburtstag.
Es ist [Überraschung] kein Breakbert, sondern etwas, das Gilbert selbst vielleicht glücklich gemacht hätte, wenn es in PandoraHearts passiert wäre.
Das Lied ist Arms von Christina Perri und mein neues Ozbert-Lied. Haha. [was nicht heißt, dass das hier Ozbert ist. Es ist nicht mal auf 'Slash' gestellt, okay? -grummel-]
Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!

Alles Liebe,
                Jolly Roger



P.S. Könnt ihr glauben, dass meine erste PandoraHearts-Story jetzt schon fast ein Jahr alt ist? Wahnsinn, wie die Zeit vergeht, was?












______________________________________________________






You put your arms around me
and I believe that
it's easier for you to
let me go.

...

I hope that you see right
through my walls.
I hope that you catch me
'cause I'm already falling.



I'll never let a love get so close.

...

You put your arms around me
and I'm
home.













Oz hatte eine Menge aufzuholen. Immerhin waren in den zehn Jahren, die er im Abyss gefangen gewesen war, fast genauso viele Bände von 'Holy Knight' erschienen. Und obwohl er bereits teilweise wusste, was passieren würde (Eliot war schuld!), wollte er doch auch wissen, wie es passierte. Und so nutze er den freien Nachmittag, den er endlich einmal hatte, um es sich mit den nächsten Band seiner Lieblingsserie in Gilberts Wohnzimmer gemütlich zu machen.

Sharon hatte Alice dazu eingeladen, mit ihr einen Ausflug in die Stadt zu machen und Gilbert hatte diese Gelegenheit nutzen wollen, um sein zu lange vernachlässigtes Apartment einmal wieder zu besuchen. Und da Oz zwar mitkommen wollte, aber wenig Interesse daran gehabt hatte, mit den beiden Mädchen durch die Stadt zu bummeln und in jeden Laden zu gehen, an dem sie vorbei kamen, hatte er sich kurzerhand einfach bei Gilbert einquartiert.

Sein Freund und Diener war gerade mit ein paar Einkäufen beschäftigt, die er für das Abendessen brauchen würde, deshalb war Oz allein in der Wohnung. Die ungewohnte Stille war anfangs erst etwas erschreckend gewesen, aber schnell hatte er sich wieder darauf eingestellt gehabt. Er genoss es jetzt richtig, endlich einmal wieder nur für sich zu sein, während das einzige Geräusch das Umblättern der Buchseiten war. Und das gelegentliche Schlürfen, das er sich nicht verkneifen konnte, wenn er an der Tasse Tee nippte, die Gilbert ihm vor seinem Einkaufsgang noch gemacht hatte.

Es war faszinierend, wie leicht es Oz fiel, sich wieder in diese alte Geschichte einzulesen. Schon nach knapp zehn Seiten war er so sehr von den Figuren gefesselt, dass er alles um sich herum vergaß. Allerdings … allerdings war es trotzdem nicht mehr dasselbe.

Jedes Mal, wenn er Edgars Namen las, musste er sich daran erinnern, dass diese Figur in einem der nächsten Bände heldenhaft sterben würde. Oder auch nicht heldenhaft, wie Eliot behauptete, sondern egoistisch und aus purer Selbstsucht. Was das betraf, war sich Oz immer noch nicht sicher, wie er dazu stehen sollte, aber er hatte beschlossen, sich erst selbst ein Bild davon zu machen und dann über Edgar zu urteilen. Und über sich selbst vielleicht auch …

Eine weitere Veränderung war, dass er sich jetzt viel besser mit Edwyn identifizieren konnte als vorher. Klar, er hatte diesen ehrenhaften und starken Charakter schon immer geschätzt und auch gemocht, aber er hatte ihn nie so bewundert und sich so in ihn hinein versetzen können, wie in Edgar. Er hatte sich tatsächlich nie wirklich stark mit dem Master seiner Lieblingsfigur befasst, aber jetzt konnte er Parallelen erkennen. Die Art und Weise, wie Edwyn mit Edgar umging, das erinnerte ihn plötzlich sehr stark an sich selbst und seine Beziehung zu Gilbert.

Edwyn war ein Master, der sich immer auf Edgar verließ, in jeder erdenklichen Situation, und der ihm ohne Zögern sein Leben anvertrauen würde. Gleichzeitig aber war er auch Edgars Stütze, das, was ihn festhielt und auffing. Sie kamen sich beide immer wieder gegenseitig zur Hilfe, unterstützten sich in schwierigen Situationen und vertrauten einander ihre schrecklichsten Gedanken an.

Was Edgar und Edwyn verband, das war eine tiefe Freundschaft, die auf Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung beruhte.

Es war die Art von Freundschaft, die auch Oz und Gilbert brauchten und an der sie zu arbeiten hatten.

Das hatte er damals in Sablier begriffen, als Gilbert vor ihm gekniet hatte und ihm von seinem Schwanken erzählt hatte. Da hatte Oz zum ersten Mal erkannt, was es wirklich bedeutete, ein Master zu sein, und er hatte zum ersten Mal die Worte, die er bei ihrer ersten Begegnung ausgesprochen hatte, erneut beweisen wollen.

Gilbert, das hatte er feststellen müssen, war genauso unsicher geworden, wie er selbst es einst gewesen war, bevor er aus dem Abyss zurück gekommen war und wirklich angefangen hatte, an Gils 'für immer' zu glauben.

In Sablier war es Gil gewesen, der an diesem 'für immer' gezweifelt hatte, und es war an Oz gelegen, sein Versprechen, ihn zu stützen, zu wiederholen.

Es hatte ihnen beiden gut getan, davon war Oz überzeugt, auch, wenn er immer noch auf eine Antwort von Gilbert wartete. Gleichzeitig, und diese Erkenntnis machte ihn unglaublich stolz, vertraute er aber auch darauf, dass ihre Freundschaft auch dann noch erhalten bleiben würde, wenn Gilberts Antwort ein 'nein' für Oz bedeutete. So zu denken war schön und Oz genoss es.


Jetzt, wo er beim Lesen begonnen hatte, sich selbst mehr als Edwyn zu betrachten, fielen ihm auch die Ähnlichkeiten zwischen Edgar und Gilbert auf.

Vor zehn Jahren, als Gilbert noch dieser kleine, weinerliche Junge gewesen war, der hysterische Angst vor Katzen hatte und so schüchtern war, dass er sich kaum traute, in Gegenwart anderer zu sprechen, hatte sein Diener nicht die geringste Ähnlichkeit mit Edgar aufgewiesen, obwohl Oz sich sehr oft gewünscht hatte, sein Diener wäre wie seine Lieblingsfigur.

Aber alles Wünschen half nichts, Gilbert war nun einmal nicht wie Edgar.

Raven hingegen … ja, Raven, Gilberts zehn Jahre ältere Version, war auf den ersten Blick sehr wohl wie Edgar. Er war groß und stark und er hatte sich oft genug zwischen Oz und die Gefahr gestellt, um bewiesen zu haben, dass er bereit war, ihn mit seinem Leben zu schützen.

Fast machte es Oz ein wenig traurig, diese radikale Veränderung jetzt zu bemerken. Auch, wenn Gilbert nichts von dem verloren hatte, das ihn zu 'Gilbert' machte, so war doch eine Menge dazu gekommen, mehr, als Oz zuerst gedacht hatte, und er kam nicht umhin, sich darüber zu wundern, ob es vielleicht auch ein 'zu viel' geben konnte?




Es war faszinierend. Mit jeder Seite, die Oz umblätterte, versank er mehr und mehr in seiner eigenen Gedankenwelt, flocht die Geschehnisse der letzten Zeit in die Abenteuer ein, die Edwyn erlebte, und die altvertrauten Charaktere schienen ihn zu begrüßen wie alte Freunde. Er bemerkte nicht, wie die Zeit um ihn herum verflog, während er las, aber es vergingen drei Stunden, bevor ein dumpfer Schlag ihn unsanft aus dem Abenteuer riss, das Edwyn und Edgar gerade erlebten.

Träge sah Oz von dem Buch auf und bemerkte zuerst bloß, dass das Licht, das durch die Fenster fiel, bereits ein dunkles Orange ausstrahlte und die Schatten im Zimmer immer länger wurden. Er hob langsam den Kopf um nach der Ursache für das Geräusch zu suchen, und es dauerte nicht lange, bis er sie gefunden hatte.

Gilbert stand wie versteinert im Türrahmen, die Augen vor Entsetzen weit aufgerissen, während die Tüte mit Einkäufen auf dem Boden lag. Ein paar Äpfel rollten über das Holz und ein paar kaputte Eier vermischten sich mit dem Salat.

Überrascht und verwirrt blinzelte Oz ein paar Mal, und als sein Blick schließlich auf das Glas der Vitrine an der gegenüberliegenden Wand fiel, wusste er sofort, was seinen Freund so erschreckt hatte.

Wie Oz da so auf dem Sofa saß, 'Holy Knight' auf dem Schoß hatte und ganz friedlich las und um kein Jahr gealtert … das musste für Gilbert wie ein grausamer Scherz sein.

Und genau so reagierte sein Diener auch. Oz konnte hören, wie Gilbert scharf die Luft einzog und sich dann die Hand vor den Mund hielt, die Augen immer noch weit aufgerissen, als würde er ihnen nicht trauen, weil Augen einen so leicht belügen konnten.

Merkwürdigerweise begriff Oz ganz genau, was gerade in ihm vorging. Denn wenn er ehrlich zu sich selbst war, dann hatte es immer schon eine Sache gegeben, die Oz gewundert hatte. Und das war, wie schnell sein Diener es geschafft hatte, nach diesen qualvollen zehn Jahren so schnell und leicht zurück zur 'Normalität' zu kehren. Und jetzt gerade erkannte er, dass Gilbert es nur einfach nicht wirklich erfassen hatte können. Vielleicht hatte er es einfach immer noch nicht glauben können.

Aber jetzt hatte er es. Denn Oz konnte förmlich sehen, wie sein eigenes Spiegelbild in Gilberts Augen versickerte und wie ein Anker für die Wahrheit war, die er jetzt endlich an sich heran lassen durfte.

Mit drei langen Schritten hatte er das Wohnzimmer durchquert, nur, um vor Oz auf die Knie zu fallen. Seine Hand zitterte, als er nach Oz' Arm griff und seine Finger schließlich in dessen Ellenbogen vergrub. Tränen tropften auf Oz' Hose, als Gilbert sich über ihn beugte und lautlos zu weinen anfing.

„Es tut mir leid“, schluchzte er immer wieder, die Stimme nicht mehr als ein zerbrochenes Wispern. „Es tut mir leid … es tut mir leid ... es tut mir leid ...“

Zaghaft klappte Oz das Buch zu und legte es zur Seite, bevor er Gilbert vorsichtig durch die schwarzen Haare fuhr. Seine Berührung schien alles nur noch schlimmer zu machen, denn er spürte, wie sich sein Diener verkrampfte und von einem heftigen Schütteln gepackt wurde und nur noch mehr schluchzte, während weitere Entschuldigungen von seinen Lippen sprangen.

„Es tut mir leid, dass ich dich nicht beschützen konnte … und dass es zehn Jahre gedauert hat, dich zu retten … obwohl ich dich gar nicht gerettet habe … es tut mir so leid, Oz, dass ich nicht … dass ich nicht da war und … oh Gott, ich dachte, ich wäre zehn Jahre nicht da gewesen … das tut mir so leid … so leid, Oz ...“, hauchte er angestrengt zwischen unzähligen Schluchzern.

Gilberts Stimme zitterte mittlerweile so stark, dass Oz große Mühe hatte, ihn überhaupt zu verstehen, aber eigentlich wusste er auch so, was sein Diener ihm sagen wollte.

Geduldig fuhr Oz ihm weiter durch die weichen Haare, zwirbelte die schwarzen Locken um seine Finger und zupfte ganz leicht an den Strähnen. Er wusste, dass es keinen Sinn hatte, jetzt auf Gilbert einzureden oder zu versuchen, ihn zu beruhigen. Und vielleicht … vielleicht brauchte Gilbert das hier ja auch. Es musste unglaublich schwer für ihn gewesen sein, all diese Entschuldigungen, auch, wenn sie unnötig waren, mit sich herum zu tragen, die ganze Zeit über.

Und vielleicht brauchte auch Oz sie, um sich erneut daran zu erinnern, was für eine Art Mensch Gilbert war, und warum er selbst seine Mauern in der Gegenwart seines Freundes fallen lassen konnte. Vielleicht brauchte auch Oz diese kleine Episode zwischen ihnen, die sich gerade abspielte, weil er seinen Freund wieder brauchte, und weil er diesen Freund als verloren geglaubt hatte und mit ihm sich selbst.

Während Gilbert weiter weinte und Oz seinen Kopf kraulte, betrachtete er seinen Diener genauer.

Die schwarzen Haare fielen ihm jetzt natürlich unordentlich ins Gesicht und auf die breiten Schultern, aber ansonsten waren sie noch genau so, wie Oz sie in Erinnerung hatte. Gilberts Gesicht war markanter geworden, seine Züge ausgeprägter, die Nase gerader und das Kinn spitzer. Seine Schultern und der Rücken waren fast doppelt so breit, wenn Oz richtig schätzte, und er war muskulös. So muskulös, dass Oz fast ein wenig neidisch wurde.

Aber er hatte ja nicht erwarten können, dass Gilbert in zehn Jahren nicht auch äußerlich älter geworden war … er wünschte sich nur lediglich manchmal, er wäre keine zehn Jahre älter. Es tat Oz weh, zu wissen, dass er seinen alten Freund, diesen kleinen, schmächtigen und allzu weinerlichen Jungen nie wieder sehen würde, dass seine letzte Erinnerung an diesen Gilbert für immer der Moment sein würde, in dem Oz ihn mit einem Schwert niederschlug.

Andererseits … andererseits war Oz' erste Erinnerung an Raven, dieser breite Rücken, der ihm zugewandt war und wie ein Schild gegen die Außenwelt gewirkt hatte. Etwas, gegen das Oz sich hatte lehnen können. Vielleicht hatte er deshalb damals nach Ravens weißem Hemd gegriffen, als er aufgewacht war … weil er gespürt hatte, dass dieser Rücken mehr eine schützende Wand war, als alles andere.

Und plötzlich wurde Oz klar, dass es kein 'zu viel' gab. Dass, egal was Gilbert an Eigenschaften dazu erlangen würde, er würde immer irgendwie Gilbert bleiben. So wie auch Raven immer ein wenig wie Gilbert gewesen war, so wie er gerade jetzt wieder zu Gilbert wurde, als er hilflos wie ein kleines Kind in Oz' Schoß weinte. Und Oz war sehr froh darüber, denn Gilbert war nicht wie Edgar.

Edgar, der gestorben war.

Es war diese Erkenntnis, die Oz endlich klar machte, was ihn selbst so sehr an Gilbert gestört hatte, seit er erneut in die Welt von 'Holy Knight' eingetaucht war. Dass er so froh war, dass Gilbert immer noch nicht wie Edgar war, jetzt, wo er wusste, dass Edgar tot war.

Liebevoll beugte sich Oz über Gilbert, ohne damit aufzuhören, durch seine Haare zu streichen. Dann schloss er ihn in eine sanfte, wärmende Umarmung. Er konnte den Geruch nach Nikotin und frischer Luft einatmen und seufzte leise, als er mit dem Finger gegen Gilberts goldene Ohrklemme schnipste.

„Es ist gut, Gil“, sagte er sanft und strich seinem Diener und besten Freund die Tränen von den Wangen. „Ich verzeihe dir.“ Auch, wenn es gar nichts zu verzeihen gibt. Aber das hätte Gilbert ihm sowieso nicht geglaubt.

Er hatte Oz so vieles nicht geglaubt.

Vor allem nicht, dass es vielleicht besser für ihn gewesen wäre, Oz loszulassen, anstatt zehn Jahre an ihm festzuhalten. Ja, wenn Oz genauer darüber nachdachte, dann wäre es das gewesen, was er sich für seinen Diener hätte wünschen sollen. Keine zehn Jahre Einsamkeit und Trauer und Selbstzerstörung. Aber Gilbert hatte ihn nicht losgelassen. Und er ließ ihn auch jetzt nicht los. Er hielt Oz immer noch fest, obwohl er schwankte, obwohl alles um sie herum zu Chaos wurde, dieses eine Absolut existierte dennoch.

Er spürte, wie ihm selbst ebenfalls die ein paar Tränen über die Wangen liefen, und als er überrascht blinzelte, fand er sich Gilberts von Tränen verschleiertem Blick gegenüber, der dennoch so klar und fest war, wie schon lange nicht mehr. Sein Diener lächelte ihn trotz der Tränen an und Oz spürte, wie er zurück lächelte.

Ihre Finger verschränkten sich ineinander, denn das war es, was sie beide brauchten.



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