Die Schokohexe - bitter sugar

von Yumiya
GeschichteFantasy, Freundschaft / P12
Chocola Aikawa Kakao OC (Own Character)
05.02.2014
02.05.2014
2
3.234
1
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Dieses Kapitel
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05.02.2014 1.456
 
Hallöchen, hier spricht Yumiya ^^
Dies ist eine FanFiction zu dem Manga „Die Schokohexe“ von Rino Mizuho. Sowohl Chocola als auch Kakao und die Grundidee sind von Rino Mizuho, diese FanFiction Idee gehört mir, genauso wie der OC Ran Hitsuji.
Dies wird auch nur eine sehr kurze Geschichte, vielleicht kommen noch ein, zwei Kapitel, mehr bestimmt nicht ;)
Ich hoffe es findet trotzdem Gefallen :D


Viel Spaß mit Die Schokohexe – bitter sugar.



Bitter chocolat sugar


„Kakao, was soll das? Du sollst doch nicht immer die Verkaufswaren essen!“
Das hübsche Mädchen mit den langen, violetten Haaren, hob nun den schwarzen Kater mit dem sie sprach, von den ganzen Schokoladen weg. Dieser funkelte ihr wütend zu und fing an zu fauchen:
„Chocola, ich will auch deine Schokolade essen!“
Chocola seufzte auf, dieser verdammte Schokoladendämon Kakao war wirklich anstrengend. Nun musste sie auch noch neue Schokolade machen die Wünsche erfüllt, nur weil er wieder nicht seinen Hunger zügeln konnte.
„Ich habe dir doch welche gemacht, warum isst du die denn nicht?“, seufzte sie genervt auf.
Der schwarze Kater grinste auf und plötzlich verwandelte er sich in einen Menschen. Seine goldenen Augen funkelten freudig zu Chocola, er kam auf sie zu und blieb kurz vor ihr stehen. Grinsen sah er sie an und genoss es wie sein Anblick Chocola eine leichte Röte ins Gesicht trieb, bis sie sich schnell wegdrehte.
„Warum hast du dich zurückverwandelt, wenn jetzt eine Kundin kommt, könnte sie dich in deiner Dämonenform sehen.“, meinte Chocola so kalt wie möglich, eine gewisse Eifersucht war aber eindeutig herauszuhören.
Kakaos Grinsen wurde breiter und mit einer Hand fuhr er sich durch die silbernen, kurzen Haare.
„Wäre doch auch nicht schlecht, dann würden die Kundinnen zumindest immer wieder kommen, aber dir gefällt das nicht so gut, was?“, lachte er, während sich Chocola errötend ihrer Arbeit als Chocolatierin  widmete. Da Kakao ja alle fertigen Kreationen aufgegessen hatte, musste sie nun extra neue machen, am besten sie machte auch gleich welche für Kakao mit, sonst würde er vielleicht wieder nur die Verkaufsware essen. Dieser hatte sich inzwischen wieder zurück in einen schwarzen Kater verwandelt und beobachtete gespannt wie Chocola sich der Schokolade widmete.
Ein leises Türenquietschen und auf Chocolas Lippen legte sich ein Lächeln. Sie wandte ihren Blick um und sah ein Mädchen mit schulterlangen, weiß-rosafarbenen Haaren und rot-pinken Augen. Dieses legte den Kopf etwas schief und sah zu Chocola, direkt in ihre strahlend blauen Augen hinein. Sie lächelte Chocola breit an und schon fing sie an zu quasseln: „Guten Tag, ist das der Schokoladen der Wünsche erfüllt? Können sie mir auch einen Wunsch erfüllen? Ähm, ist die Schokolade eigentlich sehr teuer, ich habe leider nicht all zu viel Geld, Schokolade die Wünsche erfüllt ist doch sicher teuer, oder? Ähm, also …“, fing sie fröhlich an zu quasseln, bevor sie ein wenig ins Stottern und Verlegenheit geriet.
Kakao war von ihrem schnellen Gerede etwas überfordert, doch Chocola musste schmunzeln. Sie unterbrach mit ruhiger Stimme die Schülerin vor ihr und erklärte ihr: „Ja, ich bin Chocola Aikawa und das ist der Schokoladen der Wünsche erfüllt, egal welcher Art. Doch meine Schokolade ist in der Tat nicht billig, ich verlange aber kein Geld dafür.“
Das Mädchen Chocola gegenüber, in dessen Haar eine Spange mit einem Schäfchen versehen war, legte ihren Kopf schief und schaute verständnislos zu ihrem Gegenüber.
„Hä, sie wollen kein Geld? Aber was denn dann? Etwa …“, lachte sie leicht peinlich berührt, ehe sie wieder von Chocola lächelnd unterbrochen wurde.
„Setz dich doch erst einmal bitte, möchtest du einen Tee?“
Das Mädchen fing an zu strahlen und nickte eifrig, ehe sie sich auf einen der Sessel setzte. Vor Freude wippend saß sie da und lächelte Kakao an, welcher sich aber zügig zu Chocola verkrümelte und leise flüsterte: „Das Mädchen ist aber ziemlich anstrengend, wollen wir sie nicht lieber so schnell wie möglich los werden?“
Chocola grinste ihren Kater an und flüsterte zurück: „ Also ich finde sie ja irgendwie niedlich und eine Kundin ist eine Kundin.“
Sie brachte dem Mädchen ihren Tee, ignorierte den schmollenden Kakao und setzte sich dem Mädchen, welches schon fleißig am heißen Tee nippte, gegenüber.
Nach einer kleinen Weile fing das Mädchen dann an zu fragen: „Ähm, was wollen sie den nun eigentlich für ihre Wunschschokolade?“
Chocola ließ sich mit der Erklärung einen Moment Zeit, ehe sie antwortete.
„Wie gesagt, meine Schokolade ist nicht billig. Aber ich verlange kein Geld, sondern immer etwas anderes. Mal verlange ich etwas das einem sehr wichtig ist, manchmal auch nur eine Kleinigkeit, manchmal gar das ganze Leben, das ist immer anders. Um meine Schokolade zu essen braucht man Mut, denn man verliert immer etwas, im Gegenzug dafür bekommt man allerdings auch seinen Wunsch erfüllt.“
Chocola grinste das Mädchen ihr gegenüber nun an, welches total still geworden war und wohl etwas geschockt, doch das waren die meisten die erfuhren welchen Preis Chocolas Schokolade hatte.
Eine Weile war es ruhig, da war es Chocola die die Stille brach: „Was für einen Wunsch hättest du denn?“, kicherte sie leise, dieses Mädchen würde wohl nun keine Schokolade mehr haben wollen, aber ihr Wunsch interessierte Chocola trotzdem.
Das Mädchen zögerte kurz, ehe sie zu erzählen begann.
„Ich bin auf der Suche nach meiner besten Freundin. Vor einigen Jahren verschwand sie spurlos, nachdem ihr Vater plötzlich starb. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich mit ihr zerstritten und das obwohl ich wusste wie schwer sie es zu Hause hatte. Ihr Vater war wohl nicht mehr ganz bei Verstand, er wäre auch fast umgekommen. Ich möchte mich bei ihr entschuldigen für meine Dummheit und dafür wie gemein ich zu ihr war, aber ich finde sie einfach nicht … Aber wenn ich sie so sehe, sie sehen ihr sogar ein wenig ähnlich.“, lächelte das Mädchen traurig zu Chocola. Diese senkte sanft ihren Blick, so etwas war ihr in all den Jahren als Chocolatierin noch nicht untergekommen.
Sie beobachtete das Mädchen vor ihr, was nun etwas hilflos vor sich hindruckste.  
„Also, tut mir leid, aber eine Schokolade die so einen Wunsch erfüllt habe ich momentan nicht …“, gab sie schließlich zu und sah wie dem Mädchen nun wohl alle Hoffnungen schwanden. Es wollte sich gerade erheben und verabschieden, da hielt Chocola sie noch an der Hand zurück.
„Aber wenn du magst könnte ich dir so eine Schokolade machen …“, setzte sie an, da wurde sie auch schon unterbrochen.
„Wirklich?! Könnten sie das tun, bitte, ich bitte sie!“, flehte das Mädchen die Chocolatierin an und sah bittend zu ihr. Chocola fror bei diesem Blick kurz, es war schon eine Weile her, seit sie so einen  das letzte Mal gesehen hatte. Nun seufzte sie auf und sah dem Mädchen vor ihr direkt in die Augen.
„Aber ich kann nicht einfach so die Schokolade machen, das dauert erst etwas da ich noch anderes zu tun habe … Wenn du magst kannst du aber warten.“
Das Mädchen strahlte sie nun an und meinte fröhlich und hoffnungsvoll: „Keine Sorge, ich kann warten! Vielen lieben Dank dafür, ich danke ihnen wirklich!“
Chocola musste wieder etwas lächeln ehe sie noch hinzu fügte, dass das Mädchen doch morgen wiederkommen sollte, da hätte Chocola die Schokolade vielleicht schon fertig.
Eilig sprang das Mädchen auf und verbeugte sich tief. Sie wollte gerade aus der Tür rennen als sie sich noch einmal zu Chocola umdrehte.
„Ach ja, meine Freundin hat den gleichen Nachnamen wie sie Aikawa-san. Sie heißt Shokora Aikawa, lustig oder?“, lachte sie und fügte noch hinzu: „ Ich heiße übrigens Ran Hitsuji!“
Dann rannte sie fröhlich pfeifend aus dem Geschäft, Chocola hingegen war so geschockt, dass sie sich nicht rühren konnte. Erst als Kakao sie mehrmals ansprach erwachte sie aus ihrer Starre.
„Hey, Chocola, was hat das zu bedeuten?! Shokora Aikawa war doch dein Name bevor du mit mir den Vertrag eingegangenen bist, warum kennt dieses Mädchen ihn?“, mautze er und schaute zu Chocola, die ihn bleich anstarrte.
„Sie … Ist also …“
Chocola taumelte nach hinten auf den Sessel zurück und lies sich in diesen fallen, sie war total überwältigt.
„Sie ist es … Ran-chan ist hier … Darum kam sie mir so bekannt vor, aber wie kann das sein …“ Chocola murmelte etwas vor sich hin und stützte ihr Gesicht auf ihre Hände, ihr Kopf war plötzlich so schwer, dass er drohte einfach auf den Tisch zu knallen wenn sie ihn nicht stütze. Ihr Körper fühlte sich so an als wäre er aus Blei, ihr Herz zog sich zusammen und sie litt an Atemnot, das konnte nicht sein! Das musste eine Täuschung sein, Ran konnte nicht hier sein! Das war … unmöglich …
Chocola vernahm nur noch Kakaos leises Geschrei neben ihrem Ohr, bis um sie herum alles schwarz wurde und sie das Bewusst sein verlor.



It's all a game -


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Und das sind  Ran Hitsuji und Chocola und Kakao in Menschengestalt.
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