Auch die stärksten können sterben

von Dodania
GeschichteDrama, Humor / P12
Ashallayn "Ash" Darkmyr Tallyn Grimalkin Meghan Chase Oberon Robin "Puck" Goodfellow Titania
02.02.2014
04.02.2014
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Kapitel 1
Der gefallene Held

„Goodfellow“, schnurrte ich und lies mir jede Silbe seines Namens auf der Zunge zergehen.
Es war ein regelrechter Genuss auf ihn herab zu sehen, wie er so hilflos vor mir stand. Gefesselt mit den stärksten Ketten die Tri Na Gong je gesehen hat. Die einzigen Ketten die es vollbrachten Magie zu bündeln, sei sie noch so mächtig.
„Wildfremde Frau“, gab dieser zurück und imitierte dabei meinen genüsslichen Ton. Ein Grinsen umspielte seine Mundwinkel und trotz des Blutes das von seinem Shirt tropfte umgab die Belustigung ihn ganz und gar. Ich konnte verstehen was der Sommerhof so an ihm schätzte.
Seine Art war außergewöhnlich und doch war er ein starker Kämpfer. Es hatte mehrere tausend Feen bedarf um ihn zu schnappen. Doch jetzt hatte ich ihn und mochte er noch so unbeschwert sein ein Gefangener würde er für immer bleiben.
„Du bist nicht in der Position Frech zu werden, Goodfellow“, schalt ich ihn und bedachte ihn mit einem vernichtenden Blick, der bisher jede Fee zur Angst getrieben hatte.
„Bitte Gnädigste, nennen sie mich doch Puck. Goodfellow erinnert mich immer an meinen grenzenlosen Ruhm und an die ganzen feindlichen Feen die ich abgeschlachtet habe“ Wieder grinste er. Doch diesmal war es kein netter Zug der auf seinen Lippen lag. Die unausgesprochene Drohung lag schwer in der Luft. Es kam nicht selten vor das meine Opfer große Reden schwangen bevor ich sie aufspießte, aber eine vergleichbare Dreistigkeit hatte ich noch nie erlebt.
„Die Fesseln die du an deinen Gelenken spürst bündeln jegliche Magie. Auch deine. Ich würde mich also nicht auf eine zeitige Flucht einstellen.“ Erklärte ich und tigerte um ihn herum.
„Ach die Dinger bündeln meine Magie? Danke das sie das erwähnt haben, da wäre ich im Leben nicht  drauf gekommen“, feixte er und der Sarkasmus stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben. Jetzt reichte es!
„Melodie, bring mir doch bitte ein zusätzliches Paar Eisenketten“, wies ich das jüngere Mädchen neben mir an. Eine Erbeutung von meinem letzten Ausflug in die Menschenwelt.
Sie lief sofort los. Leise lachte ich. Einfache Menschen waren immer noch die besten Sklaven.
„Eisen. Auf die Idee sind sie aber früh gekommen“, spottete der Gefangene und lachte wieder.
„Hier sind sie Herrin“, quiekte meine Dienerin und hielt mir die Ketten vor die Nase.
„Bring sie an. Fest“, befahl ich und lehnte mich in meinem Thron zurück. Melodie schritt sofort zur Tat und befestigte die zusätzlichen Ketten an Goodfellows Armen und Beinen. Sofort quoll Blut auf den kleinen Wunden hervor. Zufrieden bemerkte ich wie die Fee schmerzvoll die Lippen aufeinander presste.
„Ich bin in 24 Stunden wieder da. Hoffen wir das du bis dahin gelernt hast wie man sich in Gegenwart einer Königin zu verhalten hat. Melodie du bleibst hier und schaust zu. Du warst langsam beim beschaffen der Ketten. Lerne nun was dir widerfährt sollte dies noch einmal passieren.“ Mit diesen Worten Verlies ich den Thronsaal und schloss die Tür hinter mir ab.
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