The way through wonderland

von Diane
GeschichteMystery, Freundschaft / P16
Asuna Kagurazaka Chachamaru Karakuri Evangeline Athanasia Katherine McDowell Nagi Springfield Negi Springfield
01.02.2014
15.06.2014
5
6210
 
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Unendlicher Raum

So lange hier gefangen zu sein, bis mein Körper aus dem Eis geholt wurde – und nur so lange frei sein, wie ich nicht wieder gebannt werde.
„Wie lange war ich das letzte Mal wach, Rin-san?“, murmelte ich und sah mit trüben weißen Augen in das blau-weiße Nichts über mir.
„Über drei Jahrhunderte…Ihr habt damals viel Angst und Schrecken verbreitet in eurer damaligen Gestallt…O-hime-sama.“
Ich drehte meinen Kopf und erblickte Rin.
Rin…
„Was bist du eigentlich Rin?“
„Was wollen Sie das ich für sie bin, Hime-sama?“
Das war der springende Punkt.
Rin konnte sein was es wollte.
Moment war es eine Katze.
„Ein Baby Panda…“
Kaum hatte ich das gesagt, schwebte vor mir ein Baby-Panda.
„Süß“, murmelte ich und strich mir eine der schwarzen Haare hinters Ohr.
„Rosa“, flüsterte ich und schon hatte sich meine Haarfarbe geändert.
„Sie überraschen mich immer wieder aufs Neue, Hime-sama.“
Überraschen?
Ich konnte sogut wie alle großen Zaubersprüche, neue zu erfinden juckte mich nicht mehr – für was auch….
So schnell würde ich hier nicht mehr hinauskommen.
„Wie lange bin ich schon wieder hier, Rin?“
„Zwei Jahrhunderte und dreizehn Tage, Hime-sama.“
„Zweihundert Jahre und dreizehn Tage…“, murmelte ich und legte meine Hände auf meine üppige Oberweite.
„Wie sah meine damalige Gestallt aus…Rin-chan?“
Ich bemerkte wir Rin seufzte.
„Alles andere als schön, O-hime-sama.“
„Ach?“
Überrascht wandte ich meinen Kopf zur Seite um den Panda besser sehen zu können.
„Ja, O-hime-sama. Sie wollten damals, dass alle Leute wissen, dass es Magie gibt – also waren sie eine etwas betagtere Dame in Hexen Kleidung und haben Dracheneier ausgebrütet und zu Bestien erzogen.“
„…Klingt nach mir…“
Langsam wurde es hier langweilig….
Vorsichtig erhob ich mich von dem Altar auf den ich so gut wie immer lag und meine Füße standen im Wasser.
Das ich sowieso nackt war musste ich mir nichts ausziehen und ging einfach so tiefer in das Wasser.
Hier lebte niemand außer Rin und mir.
Auch würde niemand außer ihr und mir hier überleben.
„Wer hat uns noch einmal hier her verbannt?“
„Das waren Sie selber Hime-sama….Zum bereits dritten Mal…“
„Ach? Warum denn das?“
„Beim ersten Mal war es, weil Ihnen die Welt nicht gefallen hat, das zweite Mal war es, weil Ihnen die Person nicht gefallen hat, die sie aus dem ewigen Eis geholt hat und beim dritten und damit auch letzten Mal war es, weil Evangeline McDowell und sie gewettet hatten.“
„Ich wette doch nicht…oder?“
„Seit damals nicht mehr O-hime-sama.“
Ich nickte verstehend und tauchte zu dem Wasserfall.
Ein Wasserfall der aus dem nichts kam…
Als ich wieder auftauchte tat mir der Druck auf meinem Kopf gut.
Mein immer gleich bleibender Gesichtsausdruck.
Die weiche Nase, die großen Augen mit den langen Wimpern, meine geschwungenen Lippen.
„Rosa ist doch nicht hübsch“, kam es von mir und ich verwandelte sie mir in mein weiß zurück.
„Könnte ich meine bescheidene Meinung dazu äußern, O-hime-sama?“
„Natürlich, Rin.“
„Wie wäre es mit einem blassen blond Ton.“
Ohne auch nur irgendetwas machen zu müssen wurden meine Harre hellblond – sehr hell, doch die Länge gefiel mir nicht.
Also ließ ich meine Haare so lange wachsen, bis sie auf den Boden reichen würden – wenn es hier so etwas geben würde.
Einst gab es so einen Bereich – doch ich habe ihn aufgegeben da ich ihn nie benutzt habe.
Damit schwamm ich also wieder rüber ins seichte Gewässer und legte mich zurück auf den Altar.
Wie immer rieb Rin mich trocken, bevor sie mich sogar noch anzog.
„Sie sehen hübsch aus, O-hime-sama.“
Damit drehte ich mich auf meine linke Seite und sah mich in der Wasseroberfläche an.
Ich hatte ein dunkelblau, eigentlich schon schwarzes Kleid an, welches lange Ärmel hatte die eng anlagen und über meine Handfläche hinaus ging.
Es ging mir gerade einmal bis kurz über meinen Hintern, und hatte ziemlich viele Lagen.
Dazu rote Strapse und schwarze Stief.
Um die Hüfte war noch eine weinrote Masche angebracht worden, dessen Bänder bis kurz über den Boden reichten und an denen kleine Glocken angebracht waren.
An meinen Hinterkopf war auch eine rote Masche angebracht und ein paar meiner Strähnen waren geflochten.
„Gut gemacht. Hübsch sehe ich aus – wie immer also.“
Damit legte ich mich wieder zurück als ich etwas in meinem Körper kribbeln spürte.
„Was haben sie, O-hime-sama?“
„Es versucht jemand einen Dämon heraufzubeschwören“, kam es von mir und zum ersten Mal seit langem blitzen meine Augen auf.
„O-hime-sama?“
„Wäre doch gelacht, wenn ich die offene Stelle nicht ausnutzen würde.“
„Verstanden, O-hime-sama.“
Somit verwandelte Rin sich in eine Kreuzkette und ich schloss meine Augen.
Ich betete nicht, ich suchte nach der Quelle, welche ihre Kraft in diese Sphäre schickte und ich suchte nach dem Empfänger. Wenn dieser Dämon dann entkommt, dränge ich mich dazu und bin auch draußen.
So einfach war das.
„Gefunden!“
Damit hieß es jetzt abwarten und wenn dieser Dämon raus will würde ich es auch wollen.
Ich war schon gespannt wie sich die Welt da draußen verändert hatte.

Mahora Internat  – Rektorenzimmer

„Kommen Sie bald wieder in die Gänge, Rektor?“, kam es gelangweilt von Evangeline, welche nach ihrem Tee griff.
„Ja“, fing er an und hob den Go Stein. „Doch nicht!“
„Sie haben bereits  gesetzt“, kam es von Evangeline, welche gerade nachsetzte als das Telefon des Rektors läutete.
So trank Evangeline also weiter ihren Tee, während das Gesicht des Rektors alles mögliche mitmachte.
„Takamichi ist im Ausland“, meinte der Rektor. „Ich wüsste nicht wen man noch schicken könnte…“
Als das sein Blick auf Evangeline fiel ging ihm ein Licht auf.
„Du musst noch Kyoto, Evangeline!“
Angesprochene hob ihren Kopf.
„Bei dem Witz hätte ich fast gelacht…“
„Es ist ernst, Evangeline! Sie werden angegriffen und es soll mit Hilfe von Konoko der dortige Riesenoger heraufbeschworen werden.“
Das ließ Evangeline aufhorchen.
„Von wo heraufbeschwören…?“, fragte sie vorsichtig nach.
Sie war nicht dumm – an damals konnte sie sich noch gut erinnern.
„Aus dem unendlichen Raum.“
„Ich muss sofort dort hin!“, schrie sie und knallte ihre beiden Hände auf den Tisch.
Dabei schmiss sie nicht nur ihre Teetasse um welche am Boden zerschellte, sondern teilte das Go-Brett in zwei Hälften – samt den Tisch.
„Wieso…auf einmal…so überzeugt?“
„Sie ist nicht dumm…“, meinte sie nur dazu und stand auf.
„Wer?“
„Alice.“
„Hä?“


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BB
Dia
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