And I Am Telling You

von MiekeLov
KurzgeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12
Michael "Mick" Brisgau Tanja Haffner Uschi
30.01.2014
30.01.2014
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Inspirationssong war "I am telling you" aus dem Musical "Dreamgirls"
Pairing: Mick - Tanja
Disclaimer: Nix mir, außer Idee und OC

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Sie musste sich auf ihren Koffer setzen, um diesen zu schließen. Wehmütig sah sie sich in ihrer Wohnung um. Es hatte inzwischen mehr von einer Junggesellenwohnung, als von der Wohnung einer erwachsenen Frau. Aber das würde sie jetzt durchziehen. Es gab die neue Stelle in Wiesbaden, die neue Wohnung, da rief ein neues Leben. Wo würde sie hinkommen, wenn sie diese Chance jetzt vorbeiziehen ließ? Eine Psychologin, die jahrelang nur als Polizeipsychologin gearbeitet hatte, bekam nicht alle Tage die Leitung eines Therapiezentrums übertragen. Ihren letzten Arbeitstag hatte sie schon hinter sich, die Verabschiedung war ihr schwer gefallen, ohne Frage, aber da warteten neue Aufgaben auf sie, neue Menschen. Und einer würde nicht mehr auf sie warten: Mick Brisgau. Ob sie sich darauf freute, oder sich lieber heulend auf den Boden werfen wollte, hing von ihrer Tagesform ab. Gerade hatte sie das Bedürfnis, sich heulend auf den Boden zu legen und die Augen erst wieder zu öffnen, wenn er neben ihr saß. Da das nicht mehr passieren würde, beschloss sie, sich zusammen zu reißen und das nächste in Kartons oder Koffer zu verstauen. Genau, wie Mick Brisgau. Den sollte sie auch in einen verbalen Koffer verstauen und nur dann herauslassen, wenn sie es fühlen wollte. Diese Hingabe, diesen süßen Duft von Liebe. Nur Probeweise, danach musste sie ihn wieder einsperren, sonst würde sie auf kurz oder lang versuchen, den verbalen Koffer aufzumachen, oder selber hineinzuschlüpfen.
Doch was es auch war, es war nur Gedankenrauch. Fast, wie Luft, denn Mick Brisgau war bei Steffi und sie, Tanja, war alleine und würde in absehbarer Zeit Essen verlassen. So, wie es das Beste für alle Beteiligten war.
Etwas unschlüssig stand sie vor ihrem Schreibtisch, er war besiedelt mit Blumensträußen, von Kollegen, Freunden, Klienten. Sie hatte sich über alle gefreut, doch am meisten hatte sie dieser kleiner Kaktus berührt. Er stand einfach in ihrem Büro, mit einem Zettel daran.
„Werde dich vermissen. M.“ Sie hatte sofort gewusst, von wem es war, auch die Bedeutung war ihr klar geworden. Unbewusst hatte sie sich immer wieder ertappt, wie sie den Zettel nach anderen Nachrichten absuchte. Aber was erwartete sie? Eine heiße, stürmische Liebeserklärung, die sich, wie von Zauberhand auf den Zettel schrieb und sie alles stehen und liegen lassen lies?
Nein, das würde es nicht geben, das würde nie passieren.
Es war inzwischen nach zwanzig Uhr, Tanja hatte keine Muse mehr, die letzten Habseligkeiten in Kartons zu packen, als startete sie zu ihrer geplanten Verabschiedung von Uschi. Die weiseste Barfrau der Welt war inzwischen so etwas, wie ihre beste Freundin geworden, außerdem wusste sie, dass sie in Uschi jemanden gefunden hatte, der nicht an Tanjas Liebe zu Mick zweifelte. Obwohl das alle anderen plötzlich zu tun scheine, sie selbst nicht ausgenommen. So richtig gestanden, dass sie ihn noch immer liebte, hatte sie sich selbst, an dem einsamen Tag, an dem sie das Angebot des Wiesbadener Therapiezentrums bekam. Deshalb hatte sie wohl auch zugesagt. Mick war glücklich, nicht mir ihr. Eine Achterbahnfahrt blieb eine Achterbahnfahrt, egal wie viel Herzklopfen sie verursachte.
Der vertraute Duft von Tabak, Alkohol, Wahrheit und Tränen strömte ihr ins Gesicht, als sie Uschis Bar betrat. Es waren wenige Gäste da, die Barfrau stand hinter ihrer Theke und wischte Gedankenversunken über ein paar Gläser. Tanja setzte sich auf ihren Platzt und verschaffte sich durch das nervöse Klackern ihrer Fingernägel die ungeteilte Aufmerksamkeit der Wirtin.

„Mensch, Tanja. Ich dachte schon, du gehst, ohne dich zu verabschieden!“, beschwerte sich Uschi und lief um die Bar herum, um die Psychologin beherzt in die Arme zu nehmen.

„Hallo, Uschi.“, erwiderte diese nur leise. Uschi taxierte sie mit einem besorgten Blick und stellte ihr wenig später, und ohne zu fragen, einen Tequila hin. Sich selbst machte sie auch einen, stellte Salz und Zitrone bereits und sah die Brünette auffordernd an.

„Los, ein letztes Mal schwesterliche Schwesternschaft.“
Sie tranken, schüttelten sich, schließlich stütze Tanja ihre Ellenbogen auf die Bar und fixierte Uschi.

„Also, Tanja. Was quält dich?“

„Weißt du, Uschi – ich mag diese Stadt. Ich mag meinen Job, meine Wohnung ist toll, es kann nirgendwo einen besseren Chef geben, nur hier gibt es die beste Barfrau der Welt und trotzdem sitze ich morgen um dieser Zeit in meinem Auto, auf dem Weg nach Wiesbaden, lasse schreckliche Musik aus dem Radio über mich ergehen und finde vermutlich sofort Millionen Dinge, die mir an der Wohnung, der Stadt, dem Job plötzlich nicht mehr gefallen, obwohl alles doch so verlockend klang.“

„Du willst nicht weg, oder?“

„Das ist so eine Sache. Mein Kopf sagt ja, mein Herz brüllt nein. Was ich auch mache, es wird weh tun.“ Uschi nahm ihre Hand und tätschelte sie kurz, eine vertraute Geste.

„Ach, Kleines. Fällt dir eigentlich auf, dass du unbedingt lernen musst, Herz und Kopf mehr zu einem werden zu lassen? Dir sind so viele gute Dinge entgangen, weil du deinen Kopf erst dazu überreden musstest, was dein Bauch schon lange wusste, sich dein Kopf aber nie getraut hat, auszusprechen.“

„Aber gerade sehe ich keine bessere Alternative, als nach Wiesbaden zu ziehen, dort die Liebe meines Lebens zu treffen und ganz viele Kinder zu ma – zu adoptieren.“

„Und dieser Plan wird auch umgesetzt?“

„Ich glaube, ich bin zu alt für Kinder.“

„Du bist 43, oder?“

„Naja, … zu alt eben.“

„Tanja. Du machst mich wahnsinnig. Selbst wenn dir in Wiesbaden ein guter Kerl begegnen sollte, wirst du bestimmt wieder viele Tausende Dinge finden, die dir an ihm doch nicht passen. Außerdem kennst du meine Einstellung ja. Wenn es so etwas wie die Liebe des Lebens gibt, hast du sie in Mick gefunden - und sie gehen lassen.“

„Was hätte ich denn machen sollen? Ich hab es verbockt, er hat eine neue, alles tut nur weh.“

„Dann kämpfe doch um ihn, wenn es weh tut. Wenn du morgen früh mit dem Gedanken aufwachst, dass du dich auf das, was kommt, freust, dann ist es gut. Wenn nicht, solltest du darüber nachdenken, was du vielleicht noch retten kannst.“

„Es ist gut so, wie es ist.“, murmelte Tanja. Ob sie das auch so meinte, wusste sie nicht. Es war sowieso zu spät, um darüber nachzudenken. Schwerfällig stand sie auf.

„Uschi, ich muss mich verabschieden. Ich bin müde, ein bisschen Schlaf lässt die Welt auch schon ganz anders aussehen.“ Uschi nickte nur und breite ihre Arme auf. Tanja erwiderte die Umarmung. Drückte ihre Vertraute an sich, wollte sie nicht loslassen.

„Na los, Schatz. Wiesbaden ist nicht aus der Welt, es gibt Telefone und denk unbedingt daran, mich zur Patentante zu machen, wenn du deinen Traummann und die fünfhundert Kinder hast.“
Tanja lachte.

„Danke, Uschi.“
Ein letzter Kuss auf die Wange, ein Händedruck. Ein seufzender Blick zurück, dann steuerte die Psychologin ihr Auto an. Gerade, als sie einsteigen wollte, fiel ihr ein, dass sie etwas getrunken hatte. Sicher, sie fühlte sich nicht betrunken, aber der Gedanke daran, die paar Meter einfach nachhause zu laufen, klang verlockend, also machte sie sich auf den Weg durch das nächtliche Essen, das Auto würde sie am nächsten Morgen noch immer holen können.
An den Ecken entdeckte sie Drogenjunkies, Liebespaare, Sportler, Hundebesitzer. All das, was Essen eben so bot. Als sie in ihre Nebenstraße einbog, hörte sie etwas wimmern. Vorsichtig versuchte sie, den Ursprung des Geräusches herauszufinden und da sah sie auch etwas. Ein Mädchen hockte in der Ecke und weinte, offensichtlich.
Vielleicht war es wegen ihres Jobs, doch sie hatte das Bedürfnis, diesem Armen Geschöpf dort zu helfen.

„Hey.“ sprach sie leise. Das blonde Mädchen sah aus Kajalverschmierten Augen zu ihr hoch. Sie sah aus, wie eine Elfe. Eine Elfe, der man schreckliches angetan hatte, Tanjas Herz zog sich plötzlich zusammen.

„Kann man dir helfen?“

„Wer sind sie? Gehen Sie!“, brüllte die blonde Elfe.

„Mein Name ist Tanja.“, begann sie leise. Oft genug hatte sie Seminare gemacht, auch geleitet. Wie erreiche ich Menschen, dir dicht machen wollen, jedoch dringend Hilfe benötigen. Tanja konnte sich kaum erinnern. Also setzte sich Tanja einfach neben sie auf den Boden und lehnte sich ebenfalls an die dreckige Hauswand. Das Mädchen brüllte sie nicht mehr an, sie sah einfach demonstrativ in die andere Richtung. Ihre Arme waren aufgekratzt, ihre Jeans waren zerrissen, oder gehörte das vielleicht so?

„Mein Name ist Tanja und ich habe mich gerade von meiner besten Freundin verabschieden müssen, weil ich morgen wegziehe.“, fuhr Tanja fort. Das blonde Mädchen sah sie jetzt an.
Tanja schätzte die auf höchstens 16. Sie hatte Kupferfarbene, schulterlange Haare, grüne Augen. Sie musste mal roten Lippenstift getragen haben, doch der war verschmiert.

„Liliane. Warum erzählst du mir das?“, fragte das Mädchen. Tanja lächelte ihr aufmunternd zu.

„Weil ich es sonst keinem erzählen kann. Oder weil ich es irgendjemanden erzählen muss.“

„Mach weiter.“

„Ich ziehe also morgen nach Wiesbaden, da arbeite ich dann als Chefin in einer Klinik.“, sie vermied das Wort „Therapiezentrum“, wenn das Mädchen zu früh erfuhr, dass Tanja Therapeutin war, würde das nicht sonderlich hilfreich sein.

„Warum ziehst du weg?“

„Mich hält hier nichts mehr.“

„Hast du keinen Freund, keine Familie oder so?“

„Ich war mit einem Mann zusammen. Er hat immer gesagt, dass das zwischen uns Schicksal war. Wir konnten unsere Gedanken lesen, es hat gebrannt und gebrodelt zwischen uns. Aber es war eine Achterbahnfahrt. Dann habe ich sein Vertrauen missbraucht, dann war es zu Ende. Jetzt hat er eine Neue.“
„Ist es für dich auch zu Ende.“

„Schluss ist wohl Schluss.“
Tanja bemerkte, dass sich das Gespräch wandelte. Liane stellte die Fragen, Tanja musste reden. Dringend.

„Aber nicht für dich, oder?“

„Das wird es wohl nie ganz.“, gestand Tanja. Liane lächelte leicht und nahm Tanjas Hand. Sie sahen sich nicht an, fixierten beide unterschiedliche Punkte auf der gegenüberliegenden Hauswand.

„Ich bin in einen Jungen verliebt. Vor ein paar Wochen waren wir beide auf einer Party. Danach haben wir miteinander geschlafen. Er war angetrunken, ich war nüchtern. Aber er schien nicht betrunken, ich wollte eigentlich auch nicht mit ihm schlafen, aber ich kann mich ab einem Punkt nicht mehr daran erinnern, warum ich es doch gemacht habe. Er hat mir an dem Abend etwas von 'Liebe seines Lebens' erzählt. Am nächsten Tag konnte er sich nicht mehr erinnern. Jetzt bin ich schwanger und er hat eine Neue.“
Tanja seufzte. Es gab wenige Dinge, die wirklich das Herz brechen konnten. Eine solche Geschichte schaffte das wohl.

„Weißt du, warum du dich nicht mehr erinnern kannst?“

„Es tat weh.“

„Kongrade Amnesie.“

„Wie bitte?“

„Dein Bewusstsein verdrängt dieses Geschehen, weil deine Psyche sich dagegen wehrt, ist eine ganz normale Reaktion nach solchen Erlebnissen.“

„Werde ich mich irgendwann daran erinnern?“

„Kommt darauf an, wie du die Umstände verkraftest. In welcher Woche bist du denn?“

„13. Woche.“

„Und?“

„Ich weiß nicht, ob ich es behalten will. Ich liebe Kinder, ich wollte immer Schwanger werden, nur nicht so. Aber ich kann es doch jetzt nicht umbringen.“
Liliane strich sich hastig übers Gesicht. Tanja fingerte eine Packung Taschentücher aus ihrer Tasche und hielt sie dem blonden Mädchen hin.

„Hast du Kinder, Tanja?“

„Nein.“

„Warum?“

„Erst der falsche Mann, dann zu viel Job und anschließend zu alt.“

„Wolltest du Kinder?“

„Ja, unbedingt. Ich hab mir das immer toll vorgestellt. Mit Babybauch, einen Mann, der mir die Füße massiert. Dieses Strahlen, was Schwangere ausmacht, auf meinem Gesicht. Aber offensichtlich sollte mir das nicht vergönnt sein.“

„Ich bin zwar Schwanger, aber den Rest dürftest du bei mir auch vergeblich suchen.“

„Wissen deine Eltern Bescheid?“

„Ich hab es meiner Mutter gesagt.“

„Du hast ein gutes Verhältnis zu ihr?“

„Ja, ziemlich.“

„Was war ihre Reaktion?“

„'Wir schaffen das schon, Süße.', hat sie gesagt.“
Tanja lächelte. So eine Mutter hoffte sie, wäre sie auch geworden. Verständnisvoll. Das Wohl des Kindes an erster Stelle. Einem Mädchen, wie Liliane in ihrer Situation Vorwürfe zu machen, wäre sehr falsch.

„Das ist gut. Weiß er schon Bescheid?“

„Ja, deswegen bin ich ja hier. Er hat mir klar gemacht, dass ich von ihm nichts erwarten brauche. Gar nichts, hat er gesagt.“

„Du kannst ihn anzeigen.“

„Ja.“

„Behältst du das Kind?“

„Vermutlich, ja. Und du? Wirst du jetzt endlich diesen dämlichen Plan, vor der Liebe deines Lebens abzuhauen, aufgeben, ihn suchen und ihm sagen, dass er dein Schicksal ist?“

„Vermutlich ja.“
Liliane stand auf, zog Tanja hoch, lächelte sie an. Tanja nahm einen Kuli und einen Zettel aus ihrer Handtasche, schrieb ihre Handnummer drauf und drückte sie dem Mädchen in die Hand.

„Wenn du mal wieder jemanden zum Reden brauchst, oder ich jemanden zum Reden brauche, dann ruf an. Rede mit deiner Mutter vielleicht über die Umstände des Babys, ihr werdet eine Lösung finden.“ Liliane zog Tanja in ihre Arme.

„Ich werde mich melden. Und du solltest jetzt zu ihm gehen, so ein Umzug abzublasen braucht eine Weile.“

„Bis bald.“, sagte Tanja noch, doch Liliane war bereits um die nächste Ecke gerannt.
Sie war überrascht von diesem Treffen. Sie war überrascht von ihrer Dummheit. Sie würde nicht gehen, ihn nicht kampflos irgendeiner anderen überlassen. Das war ihr Mann, ihre Stadt, ihre Stelle.

Entschlossen schlug sie den Weg zu Uschi ein. Sie wüsste nicht, wo sie um diese Zeit nach ihm suchen sollte, aber Uschi würde es wissen. Es war inzwischen 23.00 Uhr, sie müsste also noch in der Bar sein. Völlig abgekämpft betrat sie die Kneipe und sah die grinsende Barfau hinter der Theke.

„Na, Tanja. Was vergessen?“

„Ja, wo ist Mick?“
Ta ja hatte sich nicht umgesehen, ihr war es absolut egal, wer sich noch in der Kneipe befand. Sie war eine Frau mit einer Mission.
Uschi grinste breit und deute nach rechts. Auf einem Barhocker, an einem Glas Bier nippend saß er da. Schaute sie erwartungsvoll an. Tanja schluckte. Eine 16-jährige hatte sich für ein Kind entschieden. Dagegen war das, was sie jetzt machen müsste, ein Kinderspiel.

„Mick, ich werde nicht gehen. Vergiss es. Du könntest mich nach Wiesbaden traf´gen und ich würde dich so lange treten, bist du mich runter lässt und wieder mit nach Essen nimmst. Ich weiß, dass du mit Steffi zusammen bist, aber das ist mir scheißegal. Ich meine, sie ist keine Fitnesstrainerin, aber fast genauso schlimm. Und das du es weißt, Uschi kann bezeugen, ich bin nicht betrunken. Nur entschlossen. Also, Mick Brisgau. Ich liebe dich, ich werde um dich kämpfen und so schnell werdet ihr mich nicht los.“ Sie atmete durch.

„Uschi, ich brauche was hochprozentiges.“

Mick sah sie lange an, schließlich grinste er, schüttelte mit dem Kopf und bestellte per Handzeichen zwei Bier. Uschi verstand.

„Meine liebe Tanja, wenn du mir einmal zuhören würdest, wüsstest du, dass ich schon seit über einer Woche nichts mehr mit Steffi habe.“

„Und warum?“

„Sie ist nicht du.“

„Wie bitte?“

„Tanja.“ er stand auf, stellte sich vor sie, nahm seine Hände.

„Es gibt keine Frau auf der Welt, die es schafft, in so wenig Worten sie vieles zu sagen. Und es gibt keine, die mich dabei so fest hält. Du bist die eine, das weißt du doch. Ich habe nie gesagt, dass du gehen sollst. Wenn du magst, darfst du sogar mit mir hochkommen.“

I'm not livin' without you
Not livin' without you
I don't wanna be free
I'm stayin'



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