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Heal a broken heart

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Luke Hemmings Michael Clifford
30.01.2014
30.01.2014
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2.752
 
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Heal a broken Heart


Wie lange war ihr Tod jetzt her? 2 Wochen? Oder 3? Ich htte aufgehört zu zählen. Es schmerzte mich zu sehr daran zu denken. Doch auch wenn ich aufgehört hatte zu zählen, schmerzte es. Es war einfach nicht das selbe ohne sie. Sie fehlte mir einfach zu stark. Ich würde nie wieder die gleiche sein ohne sie. Mein ganzes Leben hatte sich seit ihrem Tod verändert und es würde auch nie wieder so werden wie vor ihrem Tod. Hätte ich meine besten Freunde nicht, dann hätte ich menem Leben schon ein Ende gemacht als ich von ihrem Tod erfahren habe. Ich wollte das hier alles so oft beenden aber ich schaffte es nie. Immer wenn ich kurz davor war, sah ich vor meinem inneren Auge meine vier besten Freunde und sie selbst. Sie sagte mir immer 'Das Leben ist zu wertvoll um zu sterben. Lebe als wenn ich noch bei dir wäre. Beende dein Leben nicht meinetwegen.'

Immer wieder stand ich auf und kämpfte mich durch die kommenden Tage. Ein Tag wär härter als der andere. Jeden tag hatte ich das Gefühl ich würde gleich sterben. Ich hatte das Gefühl ich könnte endlich wieder bei ihr sein. Ich wollte sie einfach zurück haben. Doch keiner merkte wie es mir wirklich ging. Alle gingen an mir vorbei und behandelten mich ganz normal, obwohl sie alle wussten, dass ich vor ein paar Wochen mein ein und alles verloren hatte. Keinen interessierte es. Alle gingen ihrem Leben nach und niemanden kümmerte es wie ich mich fühlte. Alle ließen sich von meinm Äusseren lachen täuschen. Alle ließen sich überzeugen, dass es mir gut ging und dass ich topfit wäre. Alle ließen mich seit ihrem Tod im Stich. Niemanden interessierte es was ich tue.

Mein Blick biss sich an der Brücke fest. Hier nahm alles seinen lauf. Genau auf dieser Brücke verlor ich den wichtigsten Schatz in meinem Leben. Auf dieser Brücke verlor sie ihr Leben. Nur wegen eines besoffenen Autofahrers. Nur weil so ein bescheuerte Typ sich betrunken hinters Lenkrad setzen musste und meinte er könnte ja trotz des Alkohols noch vernünftig fahren. Doch was war jetzt? Er hatte mir meinen größten Schatz genommen. Er hatte mir den einzigen Menschen genommen den ich noch hatte. Er hatte mir den letzten lebenden Menschen aus meiner Familie genommen. Und was hat er dafür bekommen? 5 Jahre gefängnis und er darf kein Auto mehr fahren. Alle sind zufrieden. Um die Angehören kümmert sich nach dem urteil keiner mehr.

Wie in Trance glitten meine Finger über das Geländer der Brücke. Mein Blick biss sich im Wasser fest. Die ganzen erinnerungen an den Unfall kamen wieder hoch. Alles spielte sich vor meinen Augen ab, als wenn es gerade erst passiert war. Alle Bilder sprangen mir ins Gesicht. Ich fühlte mich wie gelähmt. Mein Körper wusste nicht was zu tun war. Meine Verzweiflung wurde stärker und meine Handlungen konnte ich nicht mehr kontrollieren. Ihr Tod machte mich unfähig klar zu denken, wenn ich hier vorbei kam. Zu stark war die Verzweiflung und zu stark der Schmerz ohne sie weiter zu leben. Es geschah alles wie in Trance. Meine Beine stiegen über das Geländer und meine Hände hielten sich nur leicht daran fest. Mein Blick war weiterhin starr aufs Wasser gerichtet. Meine Füße versuchten auf dem glatten Absatz halt zu finden.

Meine Gedanken wanderten zu meinen 4 besten Freunden. Ohne sie wäre ich nciht mehr am Leben. Ohne sie wäre ich ganz alleine und wäre verloren. Michael hatte immer mit ihr gespielt. Tag ein, Tag aus. Calum trieb immer seine Scherze mit ihr. Er konnte sie in jeder Situation zum lachen bringen. Ashton war wie ein Bruder für sie. Die beiden waren unzertrennlich gewesen. Und Luke... Luke hatte die Vaterrolle eingenommen. Er behandelte sie wie seine eigene Tochter, brachte ihr alles bei was sie wissen musste und kümmerte sich um ihre Probleme. Er war da, wenn sie sich verletzt hatte. War da wenn sie abends nicht einschlafen konnte. War da wenn sie sich mit Ashton mal zoffte. Doch am ende konnte auch er ihr nicht helfen.

"Lucy! Nicht!" Mein Kopf schellte zur Seite. Ein lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus. Er war hier. Er stand hier und wollte mich retten. Er wollte mich wieder mit nach hause nehmen. Er wollte mir helfen so wie er ihr auch immer geholfen hat. "Lucy bitte! Denk nach. Glaubst du deine Schwester hätte das gewollt? Glaubst du sie hätte gewollt, dass du dich jetzt hier runterstürzt? Bitte Lucy! Dein leben zu beenden bringt dir deine Schwester auch nicht zurück. Sie würde es nicht wollen. Sie würde nicht wollen, dass du dir das Leben nimmst. Sie würde wollen, dass du weiter lebst und glücklich bist." Er kam langsam immer näher. Ich konnte nichts tun. Mein Blick blieb auf ihn geheftet. "Wenn ich sterbe ist meine Familie endlich ganz weg! Sie hätte gewollt, dass ich bei ihr bin, Luke! Sie würde wollen, dass ich zu ihr gehe und sie in den Arm nehme!" schrie ich verzweifelt und mir kamen die Tränen. "Nein. Lucy du weißt, dass sie das nicht gewollt hätte. Du weißt, dass deine Schwester immer wollte, dass du glücklich bist. Bitte komm da runter Lucy. Lass uns bitte nach hause gehen. Ich werde dir helfen, aber das kann ich nur wenn du zu mir kommst und mich dir helfen lässt. Bitte Lucy. Komm da runter und komm zu mir." Immer näher kam er mir. Bevor ich es überhaupt merken konnte, schlang er seine Arme um mich und hob mich zu sich über das Geländer.

Verzweifelt kreischend und ebenso verzweifelt weinend, klammerte ich mich an seine Jacke und vergrub mein gesicht an seiner Brust. Luke drückte mich mit einer Hand um meinen Schulterblättern und einer Hand an meinem hinterkopf an sich und sank vorsichtig mit mir zum Boden. Sagen tat er nichts. Er wusste, dass das jetzt nur noch alles schlimmer machen würde, als es eh schon war. Luke kannte mich einfach zu gut. er wusste was er tun musste um mcih abzulenken oder mich zu trösten. Und wenn er es versuchte, war es auch egal wie ich drauf war. Er hatte einfach immer erfolg.

"Ich weiß, dass du sie vermisst, aber dich in den Tod zu stürzen, bringt dich nicht weiter, Sweetheart." Sweetheart! Er nannte mich schon so, seit wir uns im Kindergarten kennen gelernt hatten. "Ich würde so gerne sagen, dass alles besser wird, aber dann würde ich lügen." Das war das einzige was er noch flüsterte, bevor er mich auf seine Arme hob, aufstand und ich total erschöpft und weinend einschlief.

********************

"Luke hat das richtige getan. Bleib bei ihm Lu. Bleib bei ihm und werd mit ihm glücklich. Ich werd alleine alles meistern was noch auf mich zukommt. Ich verspreche es dir."

Kurz kreischte ich und saß sofort aufrecht im Bett. Mir liefen sofort wieder die Tränen als ich meine Schwester vor meinen Augen sah. Sie sah so glücklich und fröhlich aus. Sie sah aus wie ein Engel und als würde sie mich nicht brauchen. Sie sah aus als wenn sie alles chaffen wprde. Auch ohne mich. Und ich wusste, dass es so war. Sie würde alles ohne mich schaffen. Sie würde dort bleiben und 'leben' und ich würde hier bei Luke und den anderen bleiben und versuchen ein halbwegs normales Leben zu führen.

"Lucy..." Mein Kopf hob sich und die Tränen liefen über meine Wangen und mein Kinn. Luke saß vor mir und nahm mich stumm in den Arm. Schluchzend vergrub ich mein Gesicht an seiner Schulter und klammerte mich leicht in sein T-Shirt. "Wir kriegen das hin... wir werden das alles schaffen... zusammen..." flüsterte er leise und küsste meine Haare. "Ich vermiss' sie so schrecklich... sie fehlt mir so unendlich..." schluchzte ich. "Schhhhh. Ich weiß. Aber wir kriegen das hin okay? Wir versuchen es gemeinsam hinzukriegen. Gemeinsam schaffen wir das. Wir müssen es nur versuchen." Ich nickte leicht. Luke's Griff um mich wurde ein wenig fester, blieb aber so sanft wie immer.

Es blieb still zwischen uns. Wir genossen den Moment einfach und wir wussten, dass ein einziges Wort das alles zerstören könnte. Doch genau das wollten wir nicht. Ich wusste, dass Luke mich ablenken wollte. Doch ich wusste auch, dass er keine Ahnung hat wie er das machen sollte. aber er würde es versuchen. Da bin ich mir ganz sicher. Da kannte ich Luke einfach zu gut.

"Wie lange kennen wir uns jetzt Luke?" Meine Frage durchdrang die Stille. Luke lachte leise und strich mir über die Haare. "Seit dem Kindergarten..." "Seit 14 Jahren? Wirklich schon so lange?" "wenn nicht sogar länger." Ich kicherte leicht und sofort drückte Luke mich ein Stück von sich weg und sah mich an. "Hey... Ein kichern. wir machen Fortschritte." grinste er und fing an mich zu kitzeln. Sofort brach ich in großes Gelächter aus und fiel Rückwärts ins Kissen. Luke jedoch ließ sich nicht abschütteln und kitzelte mich einfach gnadenlos weiter.

"Die arme Lucy. Luke lass sie mal Luft holen." Luke hörte auf mich zu kitzeln und sah zur Tür. Ich ebenso. Michael und Calum standen im Türrahmen und sahen uns grinsend an. Ich lachte leicht und schubste Luke einfach vom Bett. Er stöhnte schmerzvoll auf, richtete sich auf und strich sich über den Hinterkopf. "Das hat wehgetan." maulte er wie ein kleines Kind. "Ein Schlag auf den Kopf, fördert das Denkvermögen und das kann bei dir nicht schaden." grinste Calum. "Was hast du gesagt?" fragte Luke fassungslos und lief Calum hinterher als dieser wegrannte.

Michael kam zu mir und setzte sich neben mich. Ich lächelte leicht. "Wie geht's dir?" fragte er leise. "Na ja... beschissen um ehrlich zu sein..." "Wieso gibst du es erst jetzt zu?" Verwirrt sah ich ihn an. Er lächelte ganz leicht. "Lucy... Glaubst du uns ist nie aufgefallen wie scheiße es dir geht? Glaubst du uns geht's besser? Wir vermissen sie genauso sehr wie du auch. Aber du musst uns die Chance geben dir zu helfen." Ich schluckte die tränen runter und sah auf meine Hände. "Wenn das so leicht wäre Mickey." murmelte ich nur und lehnte mich an seine Schulter. "Das hab ich nicht gesagt. Ich weiß, dass es nicht leicht ist." Ich nickte leicht und kuschelte mich an ihn.

Es tat gut die Jungs auf meiner Seite zu haben. Es tat gut zu wissen, dass sie für mich da sind. Ich war froh, dass ich sie hatte. Seit dem Tod meiner Schwester waren die Jungs mein ein und alles. Ich könnte mir ein leben ohne sie alle gar nicht mehr vorstellen. Vor allem kein leben ohne Luke. Er gehört dazu wie mein Herz. Luke ist einfach alles für mich. Wäre er nicht da, wüsste ich niht was ich tun würde. Und das ich so an ihm hing, lag garantiert nicht an meinen gefühlen. Ich hatte mir immer geschworen, dass ich mich nie in einen der Jungs verlieben würde. Und schon gar nicht in Luke.

"Gib's doch endlich zu... Gib doch endlich zu, dass du den kleinen Lukey liebst." sagte Michael plötzlich und mein Blick wanderte sofort zu ihm. "Was?" fragte ich verwirrt und erschrocken. "Gib zu dass du in Luke verliebt bist." grinste er nur. "Bin ich doch gar nicht..." "Das sehen wir aber anders. Wir bemerken, dass du in liebst. Da kannst du leugnen wie du willst. Aber es wird dir nicht's bringen. Sag es ihm doch einfach." "Kann ich nicht!" sagte ich überzeugt und stand auf. "Was? Wieso nicht?" "Würdest du es deiner besten Freundin einfach so sagen? Stell dir vor du kennst sie 14 Jahre und dann sollst du auf einmal sagen, dass du dich in sie verliebt hast. Würdest du es wirklich einfach tun?" fragte ich ihn und sah ihn an. Er grübelte und schüttelte dann den Kopf. "Nein." "Siehst du? Ich will Luke nicht verlieren Mickey. Er ist mir wichtig." murmelte ich und ging zu ihm. Er lächelte und zog mich auf seinen Schoß. "Du willst also erst rausfinden, ob er das selbe für dich fühlt." Ich nickte nur leicht. "Dann finden wir es raus." sagte Mickey und rief nach Luke. Verwirrt sah ich ihn an. er grinste nur, drückte mich auf's bett und kniete sich über mich.

Erschrocken sah ich ihn an als mir klar wurde, was er vorhatte. "Was willst du Mick..." Luke hörte aprupt auf zu reden als er mich und Mickey sah. Mickey grinste mich an und drückte seine Lippen zärtlich auf meine. Immer noch total erschrocken versuchte ich es so gaubhaft rüber kommen zu lassen wie möglich. Anscheinend gelang das, denn Mickey wurde kurz darauf von mir runter gezogen. Dadurch setzte ich mich sofort auf und sah zu Mickey und Luke welche sich gegenüber standen.

"Was zur Hölle sollte das?!" schrie Luke sauer. "Was denn? Ich hab sie nur geküsst. Was interessiert dich das?" fragte Mickey grinsend. "Sie ist meine beste Freundin! Lass deine Finger von ihr." "Wenn sie nur deine beste Freundin ist, dann kann ich ja auch weiter machen." sagte Mickey gelassen und kam auf mich zu. Bevor er allerdings bei mir war, hielt Luke ihn fest und drückte ihn zu Boden. "Lass deine Finger von ihr! Sie gehört zu mir!" schrie Luke sauer und zuckte dann zusammen. Mickey grinste und stand auf. "Na dann. Viel Spaß ihr lieben." grinste er und verschwand aus dem Zimmer.

Ich saß wie erstarrt auf meinem bett und sah Luke an. Dieser war nicht viel weniegr erstarrt. Was sollte ich denn jetzt sagen? Oder sollte ich irgendwas tun? Scheiße man warum muss das alles jetzt auf mich einprasseln? Zwar lenkt es mich vom Tod meiner Schwester ab, aber entspannen kann ich dadurch trotzdem nicht. Das macht es doch jetzt nur noch schlimmer. Warum musste Mickey das auch ausgerechnet jetzt machen?! Hätte er das nicht später machen können?!

"Lucy... Ich..." Luke riss mich aus meinen Gedanken. Ich sah ihn an und erstarrte erneut, als ich merkte wie nah er mir plötzlich war. "Luke... Ich weiß nicht was..." fing ich an doch er unterbrach mit, indem er einen finger auf meine Lippen legte. "Es tut mir leid, aber... Ich muss das jetzt einfach machen... Mickey hat es sozusagen rausgedrückt... Verzeih mir okay?" flüsterte er und küsste mich ganz vorsichtig. Mir kamen die Tränen hoch doch ich versuchte sie zurück zu halten und fing zurückhaltend an den Kuss zu erwidern. Ich hatte das Gefühl zu Träumen. Das hier konnte doch nur ein Traum sein. Was sollte es sonst sein? Die Realität? In der Realität würde Luke mich doch nicht küssen.

********************


Caroline Marie Swan
* 24.August 2006      t 19.Mai 2013

R.I.P
You always be in our hearts



Ein kalter wind fegte mir um die ohren und brachte mich zum frösteln. Der Grabstein vor mir trieb mir die Tränen in die Augen, doch ich blieb stark. Meine Finger fuhren über die Gravierung und speicherten jeden Buchstaben, jedes Zeichen und jede Nummer. Meine Augen schlossen sich und meine Lippen brachten ein Lächeln zustande. Seine warme Hand legte sich um meine. Ich lächelte einfach weiter.

Wir hatten es geschafft. Luke und ich hatten es geschafft. Wir hatten es geschafft, dass ich halbwegs normal weiter leben konnte. Wir hatten es geschafft, dass ich mich nicht mehr umbringen wollte. Und wir hatten es geschafft zueinander zu finden. Wir hatten es geschafft ein Paar zu werden. Wir hatten es geschafft den Weg in das Herz des anderen zu finden. Wir hatten es geschafft endlich beide glücklich zu sein.

"Bist du glücklich?"

Meine Schwester erschien vor mir.

"Bist du glücklich so wie es ist?"

Ein Lächeln bildete sich auf ihren kleinen Lippen.

"Bist du glücklich mit Luke?"

Ich nickte, lächelte und drückte Lukes Hand. Der erwiderte den Druck sanft.

"Ja. Ich bin glücklich."




Hey :3
Das war mein erster OS über 5SOS :) Hoffentlich hat er euch gefallen :) Ich würde mich über Reviews freuen :)

LG xxLirryxx :*
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