Map of the World

GeschichteRomanze / P18
Emma Ludbrook Jared Leto Shannon Leto Tomislav "Tomo" Milicevic
29.01.2014
26.10.2014
66
177.907
2
Alle Kapitel
150 Reviews
Dieses Kapitel
12 Reviews
 
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29.01.2014 2.387
 
Autor: ArimaOzeano und semi
Titel: Map of the World
Genre: P18 … Wer unsere Geschichten kennt, weiß warum
Status: in Arbeit
Hauptcharaktere: Fhina (OC), Shannon Leto
Weitere Charaktere: Jared Leto, Ally (OC), weitere Mars-Crew-Mitglieder
Disclaimer: Shannon Leto, Jared Leto und Tomo Milicevic gehören sich selber. Wir erfinden alles und haben unseren Spaß dabei, verdienen aber nichts damit. Das hier ist ein verrückte Experiment und keiner von uns Beiden weiß wo es enden wird. Nur eines wissen wir, wir kennen keine der Personen. Selbst unsere erfunden Charaktere sind nur zufällig an real lebende Personen angelehnt.

Beschwerden werden gerne per Mail oder in den Reviews entgegen genommen. Wir reagieren auch nur mit Schlägen und Flüchen ;)

Nun noch einmal zum Mitschreiben: Diese Geschichte stammt von Arima und semi … Wir beide mögen es gerne etwas heisser und direkter. Wer auf eine lange tragische Story wartet bis es endlich richtig los geht, ist hier falsch. Allen anderen wünschen wir viel Spaß! Viele Awwwws und hachs! Und hoffen, dass ihr uns das mit vielen Reviews dankt!

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„Al, was heißt du kannst nicht kommen? Verarschst du mich? Ich habe keine Ahnung wo das Hotel ist und eigentlich wollte ich mein Geld nicht für ein Taxi ausgeben.“ seufzend fahre ich mir durch meine kurzen roten Haare. Ich stehe in Kopenhagen am Flughafen und gerade bekomme ich von meiner Freundin gesagt, dass sie in Stuttgart festsitzt und nicht wie verabredet mich mit ihrem Mietwagen mit zum Hotel nimmt. Ich habe hier zwar schon einmal gelebt, aber das ist Jahre her und vor allem war ich nie direkt in der Stadt.

Ich hasse es mich durchfragen zu müssen und eigentlich weiß sie das genau. „Und was ist dann mit morgen?“ frage ich leicht genervt nach. „Morgen sehen wir uns trotzdem. Ich habe hier nur noch was zu erledigen, aber ich habe einen Freund gebeten dich mitzunehmen. Er müsste kurz nach dir gelandet sein und genau wie du gerade auf seine Koffer warten. Wenn du mir also endlich mal sagen könntest was du an hast, dann kommt er gleich zu dir.“ Ich höre, dass sie ungeduldig wird, dabei steht mir ja wohl jedes nachfragen zu.
„Die schwarzen Boots, Thermostrumpfhose, Rock und schwarzer Kapuzenpulli. Meine Jacke hab ich noch in der Hand, weil es hier so warm ist, aber wenn du mir sagst nach wem ich schauen soll, dann würde mir das schon helfen. Und ich hasse es mit Fremden mitzugehen.“ Ich höre sie kichern und irgendwie hätte mir das schon verraten müssen, dass sie etwas ausheckt. „Es gibt da so eine Kleinigkeit, die ich dir bis jetzt nicht über mich verraten habe und ich habe ein bisschen Angst vor deiner Reaktion, aber vielleicht kannst du mir ja verzeihen. Ich hab Shan dann mal ein Bild von dir und deine Beschreibung von eben geschickt. Und ansonsten wünsche ich dir viel Spaß mit deinem nachträglichen Weihnachtsgeschenk!“

Ich höre es klicken und dann ist die Verbindung tot. Was meint sie mit Weihnachtsgeschenk? Irgendwie ist diese Frau verrückt. Getroffen haben wir uns zwar noch nie, aber trotz allem verstehen wir uns eigentlich ganz gut. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass wir eine Freundschaft entwickelt haben. Das mit dem Treffen wollten wir dann heute endlich hinter uns bringen und morgen zusammen auf das Konzert hier in Kopenhagen gehen. Scheinbar hat sie unsere Pläne geändert. Genervt starre ich auf das Gepäckband.
Die Koffer von Allys Flug drehen schon fröhlich ihre Runden nur meine brauchen noch. Ich beschließe in der Wartezeit, dass ich später lieber auf eigene Faust in die Stadt fahre. So weit ist es ja nicht und die Vorstellung mit einem mir unbekannten Kerl mitzugehen schreckt mich ab. Gerade als ich mir selber auf die Schulter klopfe für den tollen Plan, setzt sich das Gepäckband vor mir in Bewegung. Endlich rollen die verschiedenen Koffer an mir vorbei. Gerade als ich meinen sehe und danach greifen will, fasst ein muskulöser Arm an mir vorbei und schnappt sich meinen.

Ich bin eh schon genervt, weil Ally mich so hängen lässt, deswegen fahre ich sauer herum und will ihn gerade zur Schnecke machen als ich in die Gläser einer mir sehr bekannten Sonnenbrille schaue. „Al meint du bist Fhina?“ spricht er mich fragend an und ich kann nur nicken. Sie hat vorhin gesagt, dass sie Shan mein Bild geschickt hat. Woher sollte ich denn ahnen, dass sie diesen Shan meint. „Okay dann lass uns gehen, bevor hier noch jemand was bemerkt.“ Er zwinkert mich über den Rand seiner Brille an und ich schnappe mir schnell mein Handgepäck und stiefle hinter ihm her.

Im gehen schreibe ich Ally eine DM auf Twitter und verfluche sie darin ziemlich lautstark, dass sie mir nicht Bescheid gesagt hat. Von ihr zurück kommt nur ein zwinkerndes Smiley und die Worte „Viel Spaß mit deinem Geschenk“, während ich an einer Antwort arbeite, bemerke ich nicht, dass Shannon stehen geblieben ist und renne prompt in ihn hinein. Verdammt hat der Kerl einen harten Körper. Ich muss mich an seinen Schultern festhalten, damit ich nicht falle und genieße das Gefühl unter meinen Fingern.
„Sorry, aber hier draußen wird es kalt. Du solltest besser deine Jacke anziehen.“ erinnert er mich und ich merke wie mich eine Gänsehaut überläuft. Ob es allerdings wirklich von der Kälte ist oder von Shannons Stimme, weiß ich nicht so genau. „Die Mietwagenfirma hat mir vorhin per SMS den Code für den Schlüsselkasten geschickt. Wir müssen nur noch den richtigen Wagen finden.“ erklärt er mir während er mich zu einem abgesperrten Parkplatz führt. „Du bist nicht gerade die Gesprächigste oder?“ fragt er mich und ich schaue ihn verwundert an.

„Ich lebe in Finnland.“ erkläre ich ihm und irgendwie erklärt das dann doch alles, aber ganz davon abgesehen hat mir meine Freundin vergessen zu sagen, dass sie Shannon Leto kennt. Fuck! Im Geiste gehe ich alle meine Tweets durch. Wie viele davon wird er kennen? Einige? Alle? Er macht nicht den Anschein als ob er auch nur einen kennt. Nervös fummle ich an meinem Handy rum und sehe die erlösende Nachricht von Al. „Keine Angst, er weiß nur, dass du die Band magst. Relax, Shan ist ein großartiger Kerl und er braucht heute jemanden zum Kuscheln. ;)“ Seufzend stecke ich mein Handy weg und steige dann in das Auto. Irgendwie verpasse ich noch alles, dabei sollte ich doch jede Minute mit ihm genießen.
„Woher kennst du Ally?“ frage ich ihn, während er das Auto vom Flughafengelände fährt. „Schwer zu erklären. Irgendwann hat sie in Berlin mal Jay getroffen und seit dem sind die beiden, tja keine Ahnung was sie genau sind. Jared schweigt sich dazu aus und Al auch. Ich habe aufgegeben nachzufragen. Vielleicht bekommst du ja mehr raus.“ Er sieht mich grinsend an. Bevor er losgefahren ist, hat er die Sonnenbrille noch gegen seine normale getauscht und sieht damit um so vieles heißer aus. Seine Haare sind zerzaust, weil er sich immer wieder durch fährt. Tragen tut er gerade nur ein kariertes Hemd. Seine Jacke liegt zusammen mit meiner kuschelnd auf der Rückbank. Irgendwie gefällt mir die Vorstellung ziemlich.

„Stört es dich, wenn wir erst bei meinem Hotel vorbei fahren? Ich würde gerne schnell unter die Dusche hüpfen und dann können wir sofort zu deinem fahren. Ich bin nur die ganze Nacht unterwegs gewesen und konnte nicht noch einmal in Stuttgart duschen.“ erklärt er mir und in meinem Kopf entstehen diese Bilder von Shannon unter der Dusche. „Ähm klar, kein Problem.“ stammle ich, da ich merke dass er noch auf eine Antwort wartet. Genervt von mir selber schaue ich aus dem Fenster und sauge die Bilder von Kopenhagen in mich auf. Ich benehme mich wie ein kleines Fangirl, dabei mag ich solche Mädels selber gar nicht. Ich habe die Chance normal mit ihm zu reden und ihn vielleicht sogar ein bisschen kennenzulernen, also werde ich das auch nutzen, beschließe ich und drehe mich wieder zu ihm.
„Wenn sie nur mit Jared befreundet ist, dann kennst du Al also kaum?“ hake ich nach und hoffe so einfach ein Gespräch in Gang zu bekommen. „Doch inzwischen kenne ich sie ziemlich gut. Die beiden sind seit fast 9 Jahren befreundet, also genug Zeit um sie kennen zu lernen.“ Wieder zwinkert er mich an und wieder kneife ich mich selber in den Oberschenkel, damit ich nicht dumm rumseufze. Der Kerl sieht einfach zu gut aus. „Sie meinte, dass ihr ziemlich gute Freunde geworden seid und ihr euch auch ein Hotelzimmer teilen wolltet?“ Ich höre die Neugierde in seiner Stimme und muss deswegen grinsen, während ich es bestätige.

„Dieses Lächeln steht dir echt gut.“ höre ich ihn dann sage und schaue ihn zweifelnd an. „Ähm danke, aber du musst so etwas nicht sagen.“ presse ich hervor und vergrabe mein Gesicht in meiner Kapuze. „Warum lebst du in Finnland? Du kommst auch aus Deutschland oder?“ Ich wollte ja unbedingt Smalltalk mit ihm machen, schimpfe ich mich gedanklich selber, während ich ihm erkläre was mir an Finnland gefällt und dass ich echt gern da wohne. „Aber es ist kalt!“ erinnert er mich und bringt mich damit zum Lachen. „Natürlich ist es das, aber dafür kann man mehr kuscheln.“ antworte ich ihm zwinkert und habe wirklich vergessen mit wem ich rede. Wenn ich über meine neue Heimat rede, dann wird alles ringsum halt fast unwichtig.
„Ich glaube, dass nächste Mal musst du mir mal deine Stadt zeigen. Wir sind irgendwann demnächst dort.“ murmelt er vor sich hin, während das Navi sagt, dass wir in 500 Metern unser Ziel erreicht haben. „Ja Anfang März.“ antworte ich ihm automatisch, verkneife mir aber zu erklären, dass es am Tag vor seinem Geburtstag ist. „Stimmt du magst unsere Musik. Kommst du zum Konzert?“ fragt er mich, während er parkt. „Ja ich habe mir ein Ticket gekauft. Ich steh auf gute Musik mit guten Drums.“ antworte ich ihm grinsend und lachend steigen wir beide aus. „So gefällst du mir schon besser, Kleine.“ neckt er mich und lädt dann seinen Koffer aus dem Auto.

Zum Glück war in der Nähe des Hoteleingangs ein Parkplatz frei, sodass wir nicht lange laufen müssen. Viele Menschen sind auch nicht auf den Straßen und erst recht keine Echelon. Gerade kann ich wirklich darauf verzichten Bekannte zu sehen und ihnen erklären zu müssen warum ich mit Shannon Leto unterwegs bin. „Es stört dich doch nicht, wenn du in meinem Hotelzimmer warten musst bis ich fertig bin?“ fragt er mich noch einmal und ich versichere ihm wieder, dass das alles gar kein Problem ist. Gedanklich biete ich ihm an seinen Rücken zu waschen nur um mich dann selber zu schimpfen.
Wartend stehe ich an der Rezeption hinter ihm und versuche nicht auf das Gespräch zu lauschen. Scheinbar gibt es ein Problem und ich muss mir inzwischen wirklich mühe geben um nichts mitzubekommen. Betont abweisend, schlendere ich durch die Lobby und schaue mir die Pflanzen genauer an. Ich sehe wie Shannon sich immer wieder durch die Haare fährt und sie noch weiter zerzaust, während der Rezeptionist wild gestikuliert. Irgendwann gebe ich auf und trete dazu. „Was ist denn das Problem?“ will ich wissen. „Scheinbar hat Jared nicht nur seine Reservierung für heute storniert, sondern meine gleich mit und irgendein blöder Kongress in der Stadt sorgt dafür, dass hier alles ausgebucht ist, inklusive meinem Zimmer.“ Seine Schultern hängen nach vorne und er sieht einfach nur traurig aus.

„Kennst du das, wenn etwas schief geht, dann geht plötzlich alles schief?“ sagt er und ich kann mich nicht mehr weiter zurück halten und drücke ihn kurz an mich. Dadurch, dass ich soviel kleiner als er bin, reicht mein Kopf gerade mal auf seinem Brustkorb, aber das hindert mich nicht daran ihn tröstend zu umarmen. „Vielleicht ist in meinem Hotel was frei oder er kann dir ein anderes empfehlen.“ schlage ich dann vor und höre wie der Mann an der Rezeption erklärt, dass alles voll in der Stadt ist. Sie hätten für andere schon nachgefragt und es sei nichts frei. „Und nun?“ fragt Shannon komplett am Ende.
„Nun fahren wir zu meinem Hotel und fragen dort nach!“ beschließe ich und schnappe mir seinen Koffer. Ich schaue mich nicht nach ihm um und als ich am Auto stehe wird mir erst bewusst was ich gerade getan habe, aber da öffnet er schon den Kofferraum und packt seinen Gepäck hinein.

Schweigend fahren wir die ersten Meter, bevor es mir zu blöd wird. „Sollte ich mich entschuldigen, weil ich dich gerade so überfahren habe?“ will ich von ihm wissen. Er muss gerade an einer Ampel halten und kann mich deswegen anschauen. In seinem Blick erkenne ich erstaunen. „Nein ich bin dir dankbar. Man sollte meinen, dass ich schon öfter in solchen Situationen war und weiß was zu tun ist, aber normalerweise…“ er redet nicht weiter, aber ich weiß wie der Satz enden sollte. „Normalerweise kümmert sich jemand anderes darum. Emma oder so?“ mutmaße ich und er nickt.
„Ja und wenn ich allein verreise, dann ändert Jared nicht meine Reservierungen. Das hier ist also wirklich eine Premiere für mich.“ Für mich auch, denke ich mir und meine damit eher diese bizarre Situation im Auto. „Wenn in meinem Hotel kein anderes Zimmer frei ist, dann wäre da immer noch das Bett von Ally frei. Also für heute Nacht müsstest du nicht auf der Straße schlafen.“ Ich kann nicht glauben, dass ich das gerade zu ihm gesagt habe, doch eher scheint ernsthaft darüber nachzudenken. „Wäre das kein Problem für dich?“ fragt er noch einmal nach. „Ich bin keine prüde Amerikanerin, sondern lebe in Finnland. Wir gehen nackt in die Sauna.“ antworte ich ihm grinsend und entlocke ihm damit ein Lachen. „Okay das merke ich mir. Ich hoffe es wird nicht nötig sein, aber wenn doch, dann nehme ich dein Angebot gerne an.“

So weit liegen unsere Hotels nicht voneinander entfernt, weswegen wir kurz darauf halten und wie sollte es anders sein auch hier an der Rezeption erfahren, dass alles ausgebucht ist. Ihm steht nur die Option Schlafsaal zur Verfügung mit Gemeinschaftsdusche. Geschockt blickt er mich an, weswegen ich kichernd erkläre, dass er dann wohl doch besser bei mir schläft, nicht dass ihm noch die Seife runter fällt. Wäre ja echt schade bei diesem Hintern, denke ich mir. Scheinbar habe ich laut gedacht, denn während er unsere Koffer trägt erwidert er, dass mein Hintern auch nicht schlecht ist, vor allem in diesem Rock. Ich bin froh, dass er vor mir geht, denn ich merke wie ich gerade rot werde.
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