control that we lost ~ MMFF

MitmachgeschichteAbenteuer, Horror / P16
29.01.2014
23.02.2016
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control that we lost ~ Kontrolle die wir verloren haben

So vor dem Prolog erst einmal die Erklärung zur Idee^^

Ich wollte nicht über normale Hungerspiele schreiben, daher geht es diesmal mehr um Teamarbeit. Die Überlebenden gegen die Mutationen.

Zum Kontext, die Revolution ist gelungen insofern das Distrikt 13 und Präsidentin Coin (Katniss hat sie nicht getötet) an die Macht gelangten. Doch die Verhältnisse zwischen den Distrikten verschlechterten sich, da jeder Distrikt eine andere Vorstellung davon hatte wie die Neuordnung von Panem aussehen sollte.
Entsprechend hatte Coin keine Wahl als hart durchzugreifen, die Distrikte wurden wieder mit Gewalt unter Kontrolle gebracht. Da die Hungerspiele ein bewährtes Mittel waren die Distrikte zu unterdrücken wurden sie im 78. Jahr wieder eingeführt.

Die neuen Spiele dienen auch viel weniger der Unterhaltung im Kapitol als der Abschreckung in den Distrikte. Daher als Änderung, werden die eigentlichen Spiele in der Arena nicht mehr live übertragen, sondern aufgezeichnet.
Dies bedeutet natürlich auch, dass es für niemanden Sponsorengeschenke gibt.
Da die Präsidentin und ihr Stab zu viel mit den Verhältnissen in den Distrikten zu tun haben, verfolgen auch sie die Spiele nicht während diese ablaufen. Daher bemerkt keiner im fernen Kapitol als bei den 81. Hungerspielen alles gewaltig schief geht....

Da es bei den Spielemachen immer noch darum geht besonders spektakuläre Spiele abzuhalten, sollten in diesem Jahr intelligente Mutationen auf die besten 8 Tribute losgelassen werden.
Die Wissenschaftler des Kapitols, federführend dabei ein Professor  Kodek, haben sich hierbei selbst übertroffen und eine lernfähige und gerissene künstliche Intelligenz geschaffen.
Den eigentlichen Plänen, nämlich der Einsatz zu Kriegszwecken,  dienen die Hungerspiele als Probelauf. Entsprechend wurden bisher 30 Mutationen erschaffen, obwohl in den Spielen wahrscheinlich viel weniger eingesetzt werden müssen.

Die Affenähnlichen  2 m großen Wesen
( http://i1.ytimg.com/vi/78IG1HROeoc/maxresdefault.jpg )
haben nicht nur messerscharfe Klauen und Zähne, sondern haben sich auch allein durch Beobachtung die menschliche Sprache und Verhaltensweisen angeeignet. Sie wurden entwickelt um strategisch zu kämpfen und entsprechend durchdacht auf ihre Beute reagieren zu können.
Die Entwicklung lief 1,5 Jahre und in der Zeit haben die sogenannten Kodek-Affen alles um sie herum genau studiert und auf die Gelegenheit gewartet zuzuschlagen.
Kurz vor dem Transport vom Labor in der Kommandozentrale zu den Ausgängen zur Arena ergibt sich die passende Chance.


Arena:

Da durch die Aufstände an allen Ecken und Enden gespart werden muss, sind selbst die Hungerspiele vor Budgetkürzungen nicht gefeit.
Das Arenagelände wurde daher nicht gebaut, sondern ein natürlich abgeschlossenes Gebiet bietet alles was gebraucht wird. Eine Insel bestehend aus einem riesiger fast kreisrundem Vulkankrater wurde dazu erschlossen. Die Steilwände am Rande der Arena sind an fast allen Stellen unmöglich zu erklimmen und halten damit die Tribute beisammen.
Der in der reichhaltigen Vulkanerde gewachsene Urwald sowie ein schwefelhaltiger See beinhalten  einige Tücken und Gefahren.
Die Kommandozentrale wurde unterirdisch in eine der Felswände in der Nähe des Füllhorns gebaut. Ein natürlich vorhandenes Höhlensystem bot dafür den idealen Platz und die Gänge sollten für die Freilassung der Mutationen genutzt werden.

Zum besseren Verständnis die Bilder, die Arena ist eine Kombination aus beiden:

http://p5.focus.de/img/fotos/crop1065298/0762718178-w1200-h627-o-q75-p5/traxxx-picodofogo.jpg


http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1784997.1380700871/940x315/vulkan-vulkanismus-vulkanusbruch.jpg




Prolog:

Ich blicke in die kalten blauen Augen und nicht zum ersten mal überkommt mich ein Schaudern beim Anblick dieser Kreaturen. Obwohl sie hinter Panzerglas sitzt fühle ich mich alles andere als wohl.
Besonders bei diesem Exemplar, er war der Erste gewesen, Grim hatte ihn der Professor genannt, bei ihm bekam man es mit der Angst zu tun. Die späteren hatten nur Nummern, waren aber nicht wirklich ein schönerer Anblick.
Ich habe die Aufgabe einige bei ihrem täglichen Problemlösungstraining zu beobachten und Fortschritte zu notieren. Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell sie lernen und das bekannte sowie neue Aufgaben ohne zögern gelöst werden.
Eigentlich sollte ich mich nicht beschweren, als einer der Assistenten von Professor Kodek kann ich einem Meister auf seinem Gebiet über die Schulter schauen. Dennoch sind mir diese Wesen unheimlich, mir kommt es fast so vor als würden sie immer genau verstehen was wir sagen. Es scheint als würden sie uns genauso studieren, wie wir sie.

Zu meinem Glück ist es bald so weit und die Affen werden in die Arena gelassen, an verschieden Punkten werden sie gleichzeitig ausgesandt um die Tribute schnell zu dezimieren. Als Kontrollmöglichkeit wurden sie so konstruiert, dass ein lebenswichtiges Enzym, welches sie nicht selbst produzieren können ihnen regelmäßig verabreicht werden muss. In der Forschungsstation erhalten sie die Ration von uns, doch losgelassen gibt es für sie nur eine mögliche Quelle. Mit den Aufspürern, wurde den Kindern eine hohe Dosis des Enzyms verabreicht. Dieses ist nicht schädlich da es sowieso im menschlichen Körper genauer genommen in der Milz in geringer Menge vorhanden ist. Die Theorie dahinter ist das die Mutationen die erhöhte Konzentration bei ihrer Beute wahrnehmen können. Entsprechend werden alle Tribute gleichermaßen zum Ziel.

Mein Pager ertönt  und ich schrecke aus den Gedanken auf. Es war Zeit für die Auswertung der letzten Daten, bevor die Mutationen an ihre jeweiligen Startpositionen kommen, immerhin leben nur noch 9 Tribute.
Ich hole gerade das Pad mit der interaktiven Schaltfläche aus dem Versorgungsschlitz in der Glastür als schon wieder nach mir geklingelt wird. In meiner Eile packe ich nicht alles weg und schiebe die Luke nur halb zu. Schon etwas im Stress sprinte ich den Gang entlang und verschwende keinen weiteren Gedanken daran, schließlich passen nicht mehr als zwei Finger dieser Affen da hindurch....

Was der Mitarbeiter allerdings nicht bedacht hat ist, dass dies mehr als genügt um an das Zahlenschloss zu gelangen. Oft genug hat er diese fast haarlosen Wesen dabei beobachtet wie sie die Tasten darauf betätigen. Entsprechend tat er es ihnen nun gleich.
Sie halten sich für die Krone der Schöpfung doch haben nicht bemerkt, wie seine Art sie schon lange durchschaut und überholt hat. Nun sollte der Moment kommen, wo er, Grim, der erste von ihnen dem sie Leben eingehaucht hatten, seine Sippe in den Krieg führen würde.
Einen Krieg um die Vormachtstellung an der Spitze der Evolution.

~~~

Ich war natürlich doch zu spät gekommen und durfte mir nach der Auswertung eine Standpauke anhören. Die anderen hatten sich schon in ihre wohlverdiente Pause verzogen und ich war allein mit Professor Kodek. Der alte Mann war sehr penibel, wenn es um Pünktlichkeit ging, aber er war eigentlich immer penibel mit allem, denn er strebte nach Perfektion auf allen Ebenen.

„Mein Junge hier geht es um mein Lebenswerk, da kann jedes Körnchen Sand im Getriebe über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.“

„Ja Professor wird nie wieder vorkommen.“

Als ob durch eine minimale Kleinigkeit, wie 5 Minuten zu spät kommen gleich das ganze Projekt scheitern würde. Doch das denke ich mir lieber nur und versuche einen zerknirschten, reumütigen Eindruck zu machen. Um noch etwas mehr Schönwetter zu machen, erkläre ich mich bereit noch einen letztem Kontrollgang bei seinen Schützlingen beizuwohnen. Scheinbar muss man als genialer Wissenschaftler etwas verschroben sein, denn wie sonst könnte er so liebevoll von diesen Kreaturen sprechen.

Da die meisten aus unserer Abteilung in der Pause sind, ist es sehr ruhig als wir den Gang zu den Laboren hinunter gehen, wir begegnen niemandem. Die Gänge waren an das natürliche Höhlensystem angepasst und daher etwas verwirrend und nicht gerade angelegt, selbst nach längerer Zeit hier nahm man schon mal den falschen Abzweig.

Da höre ich plötzlich ein Husten oder wohl mehr ein Röcheln und der Professor stimmt mir zu dem Geräusch zu folgen.
In einem Seitengang liegt meine Kollegin Jody am Boden, sie hat ihre Arme krampfhaft vorm Körper verschränkt und dennoch sehe ich, dass sich ihr sonst weißer Kittel mit Blut vollgesogen hat. Wir überwinden die Distanz zu ihr in wenigen Schritten und rufen ihren Namen. Ich streiche ihr sanft die Haare aus dem Gesicht und rede auf sie ein, während der Professor ihre Wunde fachmännisch untersucht. Ihre Lider flackern und nach einem Moment scheint sie mich auch fokussieren zu können.

„Matt...“

flüstert sie schwach meinen Namen. Als ich sie frage was passiert sei, tritt ein Ausdruck von Panik in ihre Augen, sie schüttelt sich und versucht sogar aufzustehen, bricht aber natürlich sofort wieder zusammen.

„Wir müssen hier weg! Sofort!  Versteh doch wir haben keine Chance, wir haben jegliche Kontrolle verloren. Sie...“

Da wird sie bereits wieder von einem grausamen Hustenanfall geschüttelt und spukt Blut, auch das zittern wird stärker. Ich frage mich noch immer verzweifelt was wir tun können, was überhaupt passiert ist. Vor einer Minute war ich noch gedanklich beim Mittagessen und jetzt lag eine meiner liebsten Kolleginnen im sterben. Ich warf einen hilfesuchenden Blick zu meinem Mentor, doch Kodek schüttelte nur den Kopf. Jody würgte noch das Wort „flieht“ hervor, bevor sie endgültig zusammenbrach und sich nicht mehr regte.

Ich lies von ihr ab und sah zitternd auf sie herab. Was war geschehen, wer könnte so etwas tun?
Wollte ich es wirklich wissen?
Ein schrecklicher Verdacht beschleicht mich, wenn sie wirklich die Kontrolle über das meinte was ich dachte, dann...

„Schnell mein Junge zurück nach oben, aber nicht rennen das ist zu laut“

Ich nicke nur und laufe vor dem Professor den zurück in die Richtung aus der wir kamen. Unsere Schritte hallen dennoch in den Gängen wieder und ich hoffte, dass es mir nur so unheimlich laut vorkommt, ohne es zu sein.  

„könnte eine natürliche Mutation,... ohne Botenstoff...., aber grundlos?...“

Kodek murmelte vor sich hin, sein Gehirn lief wohl gerade auf Hochtouren.
Doch, wenn er auch glaub das eine seiner Kreaturen für, das Verbrechen verantwortlich war,... könnte es dann wirklich sein?
Ich betete innerlich, dass wir uns beide irrten. Doch hatte Jody nicht von Sie gesprochen? Das eines der Wesen aus dem Gewahrsam entkam war schon unwahrscheinlich, also wie sollten mehrere? Nein, das war unmöglich!

Wir hatten scheinbar eine andere Abzweigung benutzt als beabsichtigt, da wir plötzlich beim Eingang zu den Labors standen. Mein schlimmster Alptraum schien war zu werden, alle Käfigtüren standen offen... der Raum war leer.
Zu meinem Leitwesen entdeckte ich, als ich den Blick von den leeren Zellen abwenden konnte, dass auf dem Boden 3 weitere Opfer lagen. Auch hier waren schwere Wunden im Bauchraum zu verzeichnen. Hatten sich die Mutationen etwa geholt was sie brauchten? Doch wer hatte die Türen geöffnet und wieso?
Ich stehe vermutlich kurz vor einem Nervenzusammenbruch, mein Puls rast und kalter Schweiß läuft von meiner Stirn, ich will nur noch hier raus!

Doch es kommt noch schlimmer. Aus dem Gang, welcher sich an der anderen Seite des Raumes anschließt kommen schwere Schritte, dann stille... und jetzt ein schnüffen... oh nein es kann uns sicher wittern.
Ohne Absprache rennen wir beide zurück in den Gang aus dem wir kamen und hinter uns beschleunigen sich die schweren Schritte. Der dumpfe Trommelschlag ab und an ergänzt durch den rauen Atem hinter uns trieb mich zu Höchstleistungen an.

Als ich um die nächste Ecke biege fehlen plötzlich die menschlichen Schritte neben mir. Ohne nachzudenken mache ich kehrt, doch als ich schwer atmend an die Wand lehne und mich vor beuge, bietet sich mir ein grauenhafter Anblick.

Der Professor liegt am Boden und die Kreatur steht abschätzig vor ihm. Nur so zum Spaß scheint sie mit ihren Krallen über das Gesicht des Mannes zu fahren der es erschaffen hatte. Kodek schrie mit schmerzverzerrter Stimme auf.

„ICH habe euch intelligent gemacht, ICH habe euch doch erschaffen.“

Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen der Affe grinst jetzt. Zu meiner allergrößten Bestürzung, öffnet er sein Maul und spricht mit einer seltsamen rauen Stimme:

„Das wissen wir, zum dank wirst du schnell sterben.“

Noch bevor die Erkenntnis darüber, dass seine Mutationen sprechen können ganz zu ihm durchdringen konnte, war sein Lebensfunken schon erloschen. Seine eigen Schöpfung hatte ihm die Kehle durchgebissen.  

Ich war ganz starr gewesen, hatte zugesehen anstatt um mein Leben zu laufen, ich hatte doch nichts tun können. Doch scheinbar hatte es mich vergessen oder war zufrieden mit seiner Tat, denn es ging zurück zum Labor. Ich schluckte schwer, ein Trauma folgte dem nächsten, doch ich konnte noch hier raus kommen, ich musste mich nur zusammen reißen. Als ich den Treppenaufgang erreichte und endlich wieder belebtere Teile des Komplexes vorfinden sollte, erwartet mich auch hier nur bedrückende Stille... Totenstille...

Ich bin absolut am Ende, ich möchte einfach nur aufwachen, dass kann nicht passiert sein. Doch je mehr Tote ich am Boden von verschiedenen Abteilungen sehe, desto hoffnungsloser werde ich. Ich öffne die Tür zu einem der Überwachungsräume und da stehen 2 Kodek-Affen. Nicht am Fressen oder töten, sondern hoch konzentriert betrachten sie die Bildschirme, als hätten sie gerade etwas Diskutiert. Es ist aus...Eines rennt auf mich zu...., dass letzte was ich sehe ist ein aufgerissenes Maul und gleißend weiße Zähne.


Prolog Ende
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Regeln, Vorschriften und Gedankenanstöße (das übliche Zeug)

- Reservierungen gehen ausschließlich per Mail über Reviews zum Prolog würde ich mich natürlich freuen.
- die Reservierungen bleiben eine Woche bestehend.
- Für’s erste einen Tribut oder Kapitoler pro Ersteller außer ihr bringt mir eine überzeugende Verbindung zwischen 2 Personen.
- Klammern werden befolgt und anschließend gelöscht, für die Übersichtlichkeit.
- Alles, was einen Stern hat, ist freiwillig auszufüllen, der Rest Pflichtbereich.                
-bitte ausführlich in Sätzen die Steckis ausfüllen und bitte interessante Charaktere, keine Mary Sues, Gary Stues !! klar sind sie gut, da sie noch leben, aber übertreibt bitte nicht.
- Der Betreff der Mail für jeden Steckbrief sollte sinnvoll sein
- Wenn Fragen bestehen, dann fragt sie einfach. Nur dann kann man klüger werden. (Aber bitte per Mail und nicht Review, danke.)
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