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Mit einer Wette fing alles an und mit einer Wette hört alles auf

von lovely13
GeschichteAngst, Freundschaft / P12 / Gen
26.01.2014
14.12.2014
16
8.099
 
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26.01.2014 672
 
Mit einer Wette hat alles angefangen und mit einer Wette hört alles auf.

Herzlich willkommen bei meiner neuen Geschichte. Es hat etwas gedauert bis ich jetzt mal wieder etwas online stelle. Ich hoffe ihr verzeiht mir.

Sie ist zurück

Sie sitzen im Büro. Schauen sich an. Immer wieder. Wenn er sie sieht kommt alles wieder hoch. Die ewigen Blicke unter Freunden und unter Kollegen. Aber auch die Blicke ihrer Vergangenheit.

,,Es ist aus. Ich lass mich scheiden.’’ Er sah sie an. Die Frau, die er geliebt hat. Aber nun war alles aus. Er hatte erfahren, dass sie ihn betrogen hat mit seinem Vater. Sie stritt alles ab, aber er glaubte ihr kein Wort. Er war enttäuscht. Ausgerechnet sein Vater war ihre Affäre.
,,Du willst vier Jahre Beziehung und eineinhalb Jahre Ehe einfach so wegwerfen. Weil du mir nicht glaubst? Ich habe dich nie betrogen. Warum sollte ich auch.’’ Sie schaute ihn an. War mit den Nerven am Ende. Wie konnte er ihr nicht glauben.
Enttäuscht darüber dass sie lügt meinte er kühl: ,,Du bekommst Post von meinem Anwalt. Willige in die Scheidung ein. Bitte.’’ Er ging. Lies sie einfach so stehen. Ohne ein weiteres Wort war er weg. Sie lies an der Wand auf den Boden sinken und weinte. Bitterlich.

,,Hey Bernie alles in Ordnung.’’ Bernie Kuhnt, Kommissar bei der Duisburger Kriminalpolizei, war in Gedanken als ihn sein Kollege Christian König, ebenfalls Kommissar, ansprach. Er bemerkte das sein Kollege abwesen war und wollte mit ihm reden.
,,Ist alles in Ordnung. Brauchst dir keine Gedanken machen. Ich war nur etwas abwesend.’’ Bernie schaute seinen Kollegen an. Was sollte er ihm denn schon sagen. Das Schweigen ging weiter.
Es verging ein halbe Stunde und zwei weitere Kollegen, Nina Schmeuser und Thomas Bossmann, kamen zur Türe herein.  Und schon hatte die Ruhe ein Ende. Zum Glück.  Alle erzählten bis auf Bernie. Er war in ewiges Schweigen gehüllt. Selbst als Conny Niedrig, eine weitere Kollegin kam, schwieg er. Ungewöhnlich. Sonst redete er zu gern. Keiner wusste so recht was los gewesen war.

Um 19.00Uhr hatten dann alle Feierabend. Bernie und Flo, der Mann von Conny, trafen sich um ein Bier trinken zu gehen. Florian war der Einzige, der Bescheid wusste, warum Bernie so down drauf war. Er hatte ihm versprochen nichts zu sagen auch wenn Conny oder sonst wer ihn ausfragen würde.

Nina und Conny dagegen waren auf den Weg zu ihrer Kollegin und Freundin Kathrin Becker. Sie wohnt in einer Reihenhaussiedlung nahe dem Stadtrand bei ihren Eltern. Man muss sich das so vorstellen: ein riesiges Haus mit separater Eigentumswohnung für die Tochter. Sie hatten sich zu einem Mädelsabend verabredet. Beauty, Quatschen und DVD schauen. Es gibt nichts Besseres auf der Welt als das.
,,Na Mädels bereit für unseren Abend?’’ Kathrin, die gerade die DVD in den DVD-Player schob, wusste, dass sich alle Drei darauf gefreut hatten. Die zwei angesprochenen Frauen nickten lachend und mit einem Glas Sekt und dem Film begann der Abend.


Am nächsten Morgen saßen die drei Frauen als Erstes im Büro. Alle Drei waren ziemlich müde aber trotzdem gut drauf. Nacheinander trudelten dann auch ihre Arbeitskollegen ein.
,,Na Herr Kuhnt sind sie heute gesprächiger und vor allem besser gelaunter als gestern’’; neckte Thomas seinen Kumpel.
,,Wie witzig ich bin immer gut gelaunt’’ ,meinte der angesprochene Kommissar und wand sich einer Akte zu.

Eine gute halbe Stunde später kam, der Staatsanwalt mit einer dunkelhaarigen Frau ins Büro. Kathrin schaute nicht schlecht. Sie kannte die Frau. Leider
,,Meine Damen und meine Herren, darf ich ihnen Frau Carvallo vorstellen. Für die nächsten zwei Monaten wird sie unser Team verstärken.’’ Mit diesem Worten verließ der Staatsanwalt die Kommissare und Gina Carvallo war nun der Mittelpunkt. Kathrin machte gute Miene zum bösen Spiel. Nach kleinem Erzählen ging sie mit Gina vor die Tür um alleine zu reden: ,,Gina was machst du hier?’’ ,,Mir das holen was mir zusteht’’ Gina schaute Kathrin überzeugend und siegessicher an. Der Kampf war eröffnet.

Kathrin rief Anna, Christians Freundin, an: ,,Gina ist hier. Wir müssen reden.’’
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