Cold Case  Alpha Wölfin sucht Alpha Wolf zur Widerlegung dummer Theorien

GeschichteDrama, Romanze / P18
Lilly Rush Scotty Valens
26.01.2014
11.02.2014
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Hi
Missunderstanding ist jetzt neuerdings unter die Gedankenleser gegangen...
und jetzt serviere ich euch ein neues Stück aus meinem Kopf ;)

Ach, ich liebe diese Folge... und dieses kurze Klavierstück...

Es war die Folge, diese Szene, die mich damals an Cold Case band :))
Eine winzige Kleinigkeit habe ich abgeändert, weil ich sie im englischen Original
so viel deutlicher finde, als in der Übersetzung.
Und zwar, wenn Lilly zu Scotty sagt: „Scotty Valens, back in the saddle!“
Danke Meredith Stiem, das passt deutlich besser zu dieser Cowboyfolge ;)

Liebe Grüße, viel Spaß beim Lesen!

Hier noch was zum Hören, wer mag:
Song: Safe and Sound cover by Megan Nicole and Tiffany Alvord
http://www.youtube.com/watch?v=Wn-_MyJV37E&feature=share&list=PLjylyLYIEfaQHOS6NxK6HTupIXnna1DcD&index=67


Ist alles in Lillys POV

Sas


1.

Es fing alles mit dieser dummen Angelegenheit an, die so lange zurücklag.

Wegen dieser Geschichte musste ich mir ja unbedingt noch diesen Schokoriegel besorgen...
mitten in der Nacht.

Dumme Idee.

Gaaanz dumme Idee.

Das nächste Mal nehme ich einfach eine Riesenladung Schokolade mit auf Dienstreise.
Einen ganzen Koffer voll. Genau.

Dann gerate ich nicht wieder in so einen Schlamassel.

Oder besser... zwischen die Fronten.

Oder... die Laken.

Ach, vergiss es, Rush.

„Die Leute im Süden sind einfach.. freundlich, finde ich.“
sagt er und dieses halbe Grinsen erscheint dabei auf seinem Gesicht.
Mein Gott, kann er dieses Hemd nicht zumachen?

Er tut es ja.
Aber zu langsam für meinen Geschmack.
Am Liebsten hätte ich das Alles gar nicht gesehen.
Oder diese dämliche Lache gar nicht gehört.
Dieses kichernde „Oh, hallo, Detective Rush!“

Pah.

Auf das süffisante „Gute Nacht.“ hätte ich auch verzichten können.

Pah.

Ich denke, ich brauche heute noch viel mehr Schokoriegel... oder einen Scotch.
Oder doch besser nicht.
Ich denke für eine Sekunde an Mom.

Wohl doch eher Whiskey. Tennessee Whiskey.
Gibt es den hier? So, wie die junge Dame roch, sicherlich.
Vielleicht waren sie aber auch vorher in einer Bar...
ach, als Mordermittlerin hat man es schon nicht leicht.
Man kann diesen analytischen Teil seines Gehirns selbst
außerhalb der Dienstzeiten so schlecht ignorieren...

„Und Sie wollten erst nicht mit nach Tennessee!“
necke ich ihn, probiere es mit einem breiten Grinsen,
weil es besser ist, als alles, was ich ihm stattdessen an den Kopf
werfen wollen würde!

Sich auf diese unprofessionelle Weise mit den örtlichen Behörden zu befreunden!
Ach, was sage ich befreunden... einlassen.
Als wüsste er es nicht eigentlich besser!
Als wäre er so einer, der mit Kolleginnen in die Kiste... na gut, lassen wir das Thema.
Ich bin wohl die Einzige, die von ihm noch nicht angebaggert wurde.

Aber stört mich das?!
Nein.
Also.

Himmel, wir sind auf Dienstreise hier.
Kann er sich da nicht einmal benehmen?!
Warum musste auch ausgerechnet er dieses Los ziehen.
Kat wäre mir lieber gewesen. Oder Will.
Vielleicht sogar Nick.
Nein.
Doch nicht Nick.
Dann säße ich jetzt vermutlich schon selbst an der Bar
und würde ihn mir schön trinken. Als ob es soviel Whiskey gäbe.
Zumindest nicht in ganz Tennessee.

Ich grinse beim Gedanken daran nur noch breiter.

„Hören Sie, ... wollen wir nicht einen Pakt schließen?“

Was soll denn das jetzt wieder werden?

Als ob diese ganze Situation nicht schon verfahren und peinlich genug wäre-
Scotty klingt jetzt wie ein Schuljunge, den man bei einem dummen Streich erwischt hat.

Dumm. Ja, dumm ist er wirklich.

Und will sich jetzt aus der Affäre ziehen.
Im wahrsten Sinne des Wortes.

Na dann los, Scotty Valens.
Her mit deinem Vorschlag.

„Was in Nashville geschieht geht Philly nichts an?!“
gebe ich meine erste Vermutung preis und lande sogleich einen Treffer.

„Genauso ist es.“
Er nickt wie blöd.

Ich kann kaum glauben, was er da für einen Stuss von sich gibt.

Ich bin sein Partner- was soll ich machen, in Philly zu Boss rennen und ihn wegen...
Fraternisieren anschwärzen, oder was?!

Innerlich koche ich.
Vor Wut.
Jetzt soll dieser dämliche Zufall also für immer zwischen uns kursieren?

Nein danke.
Ich möchte an die gute Charlene nicht immer erinnert werden, wenn wir Zuhause sind!
Ich habe sie schließlich nicht mitten in der Nacht mit in mein Zimmer genommen und
Gott weiß was mit ihr angestellt!

Herzlichen Dank auch.
Mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben.

Er sieht jetzt ein wenig mitgenommen aus.
Warum ist ihm das auf einmal peinlich?

Im Überspielen bin ich gut.
Wenn, dann will ich damit wenigstens meinen Spaß haben!

„Scotty Valens, zurück im Sattel!“
packe ich den jungen Mann bei den Hörnern und gebe ihm einen verspielten Klaps gegen die noch immer halb entblößte Brust.

Was das wohl für eine Kette ist?
Die um seinen Hals meine ich.
Ist mir so nie aufgefallen.

Ein Talisman?

Ach, was solls.
Nicht mein Bier.

Den Pelz könnte er sich aber mal rasieren.
Naja, scheint ja Frauen zu geben, die da gerne mit den Fingern...
uah... nee, bloß nicht daran denken, Lil.

Aber sowas von nicht mein Bier.

Er lacht, ich auch.

Plötzlich ist es irgendwie merkwürdig still im Korridor.
Und doch wieder nicht.
Unser Lachen füllt den Flur.

Es klingt anders als das alberne Gackern vorhin.
Es ist leise. Ich kann hören, wie er dabei ausatmet,
sehe, wie er den Kopf senkt, sich am Türrahmen festhält,
als habe ich den Scherz des Jahrhunderts losgelassen.

Sein Lachen ist ansteckend.
Er grinst dabei übers ganze Gesicht.
Es ist ein ehrliches Lachen. Das seine Augen erreicht.
Es ist selten geworden, in letzter Zeit, finde ich.

Und tief in mir stelle ich zufrieden fest, dass er entspannter lacht,
als vorhin. Und er lacht mit mir. Nicht mit ihr.
Ach, egal. Mal ehrlich, das kann mir doch egal sein!
Eifersüchteleien andere Frauen betreffend habe ich doch lange aufgegeben, oder?
Spätestens seit Chris.

„Ich hab ein Jahr lang kein Date gehabt.“
sagt er und es klingt wie eine Rechtfertigung, eine Entschuldigung.
Als ob er mir irgendeine Rechenschaft schuldig wäre!
Ein Jahr lang... ich erinnere mich an dieses Jahr...

Ich verziehe das Gesicht.
Das Lachen bleibt mir mit einem Mal im Halse stecken und ich drehe mich schnell um,
um es zu verbergen.

„Ahähm.“ nicke ich, das Kinn hoch erhoben.
Ich kann immernoch die Ice Queen.
Und wenn nur für mich selbst.

Ist mir doch egal.
Oder?

Er stößt die Luft in einem Schwall aus.
Es klingt... angestrengt.
Bin ich etwa anstrengend?
Was soll das bitte?!

Worauf hat er denn bitte gewartet, in diesem Jahr?
Und tut jetzt so, als müsste ich die Antwort kennen.
Und warum interessiert mich die Antwort auf einmal?

Weil ein winzig kleiner, ehrlicher Teil von mir sich wünscht, die wäre:
Auf mich.

Dass er auf mich gewartet hätte. Aber das ist Quatsch.
Als ob ich darauf gewartet hätte, dass er auf mich wartet.
Oder auf mich zukommt.

So ein Quatsch!

Ich höre seine Bewegungen in meinem Rücken.
Er geht wieder zu seinem Zimmer.

„Hey!“

Ich kann nicht anders.
Ich stoppe mitten im Gehen.

Dieses Wort ist Magie.
Ob er das weiß?

Wie er es sagt, um mich aufzuhalten.
Warum kann er mich nicht gehen lassen?
Ich will gehen. Das hinter mir lassen.
Ihn hinter mir lassen.

Ich seufze.

„Ja?!“
es klingt genervt. Resigniert. Ich gebe zu, das bin ich auch.
Was soll ein Gespräch jetzt noch zwischen uns ändern?
Solche Gespräche enden nie gut zwischen uns.

Lobby im PPD oder Hotelflur...was macht das schon für einen Unterschied?

Ganz langsam drehe ich mich um, als er in meinem Rücken fragt, und es ist deutlich ein Versuch,
mich zu necken, auch, wenn ich nicht nachvollziehen kann, warum.
Er hätte mich doch einfach verschwinden lassen können.
Verdammt.

„Wann waren Sie denn mal in Knoxville?!“

Ich muss mich mit dem linken Arm gegen die Wandverkleidung lehnen.
Ob ihm das auffällt?

Er hat ja keine Ahnung.

Keinen blassen Schimmer von Ray und mir, damals.

Warum ihn also mit der Nase drauf stoßen?

„Da war ich neunzehn.“ ein echtes Klein-Mädchen Seufzen entgleitet mir.
„Und hab beinah dort geheiratet.“

Er zieht überrascht die Augenbrauen hoch.
„Nein, ehrlich?“

Nein, natürlich nicht.
Klar!
Warum erzähle ich es dir denn sonst?!
Du kennst mich doch... als ob ich Dinge so einfach preisgeben würde.

Ich erwähne Rays Namen nicht, denn wenn er nur halb so schlau ist,
wie er sich immer gibt, dann kann er selbst eins und eins zusammen zählen.

Warum ist es mir beinah eine Genugtuung, ihm das zu erzählen?
Ihm entgegen zu halten, dass ich auch mal amouröse Abenteuer hatte...

Und weiter. Weil es doch so viel Spaß macht.

„Hab mir gestern das Rathaus angesehen... nur so aus Nostalgie.“

Und dann reicht es mir.
Ich drehe mich um.
Feierabend, Valens.
Ich gehe jetzt ins Bett.
Allein!

„Meine... Theorie, kennen Sie die? Übers... Heiraten?“

Meine Güte, der Mann hat Nerven!
Ich lasse beide Hände gegen den Türrahmen prallen.
Valens!

Langsam, ganz langsam drehe ich mich um.

„Neeeiin.“ Ich ziehe die Buchstaben in die Länge,
weil ich sagen will: Aber du wirst sie mir sicher gleich mitteilen.
Und ich glaube nicht, dass ich sie hören will!

Er wirft die Hand in die Höhe, sinkt gegen die Wand hinter sich und irgendwie klingt er plötzlich...traurig.

„Das wird nicht vorgesehen sein für uns.“
Seine Stimme sinkt bei „uns“ ab. Seine Mimik gibt mir Rätsel auf.
Dabei ist er doch sonst immer so leicht zu durchschauen.
Zumindest für mich.

Aber das hier ist der Scotty Valens, kurz nach Elissa.
Oder besser, nach Elissas Ableben.
Er klingt, als begrabe er jemanden. Vielleicht eine Lebenseinstellung.
Einen Wunschtraum. Wann ist der Mann erwachsen geworden?

Eben hat er doch noch das Gegenteil bewiesen, als Miss Nashville hier herausgetorkelt kam...

Doch das hier, das ist nicht der Mann, der sich betrinkt und mit einer kleinen Sekretärin rummacht.

Gut, vielleicht ist er's doch, aber nur, weil ihn das Leben dazu gebracht hat, es zu tun.
Ich spüre Galle in mir aufsteigen- und Wut.
Wut auf ein Leben, das aus ihm diesen Kerl gemacht hat.

Es ist herzerweichend.

Er ist es.
Er dringt zu mir durch, er läuft mir nach, er...

Er bringt mich dazu, ihn vom Gegenteil überzeugen zu wollen, obwohl ich es selbst doch eigentlich besser wissen müsste- was ist denn aus meinen eigenen Hochzeitsplänen geworden?
Ja, richtig, da war ja noch meine Schwester, die mit dem Verlobten vögelte, als ich Spätdienst hatte.
Und dummerweise früher nach Hause kam...

„Wieso nicht?“
höre ich mich fragen und ich klinge, wie ein angeschossenes Reh.
Als hätte er mich persönlich verletzt mit dieser Aussage.
Herrgott, wenn er so denken will, ist doch sein Problem!

„Wir sind Cops, nicht wahr?! Und jeder gute Cop, den ich kenne, ist ein.. einsamer Wolf.“

Er macht Pausen, wenn er mich dazu bringen will, besonders gut zuzuhören.
Ich kenne ihn schon so lange, dass ich nicht darauf hereinfalle.
Denn seine Körperhaltung sagt viel mehr aus- die Art, wie er sich anlehnt,
sein Blick, der auf der Wand klebt, im Raum schwebt, anstatt mich anzusehen.

Was erwartet er denn?
Das ich widerspreche?
Das ich ihm zustimme?

Ich bin verwirrt und müde.
Verschränke die Arme vor der Brust, lehne mich selbst gegen den Türrahmen an meiner Seite.

„Hhm. Ist mir auch aufgefallen.“
murmle ich dann und kann nicht verhindern, dass sich Enttäuschung in meine Stimme schleicht.
Auch ich klinge irgendwie... traurig.
Eine Pause entsteht, die mit Schweigen gefüllt ist.

„Also...“ meint er nur daraufhin und zuckt die Schultern.

„Also...“ greife ich auf und versuche ein halbherziges Lächeln um meine Trauer um verpasste Chancen wett zu machen.
Sag doch etwas, wenn du etwas zu sagen hast!

Aber er schweigt.
Zum ersten Mal frage ich mich, ob aus Unsicherheit, denn ich habe das Gefühl, er druckst.

„Also gibt es für uns nichts weiter als die „Charlenes“.“

Mein Kopf sinkt an den Rahmen, ich betone den Namen, ziehe auch ihn in die Länge,
umschmeichle ihn mit triefender Ironie.

Er grinst.
Ein wenig beleidigt, und ja, entscheide ich- unsicher.
Das ich diesen Tag noch erleben darf! Aber mit einem Mal weiß ich gar nicht,
ob ich ihn je erleben wollte.

„Na ja.“ Scotty windet sich in meiner beißenden Ironie, „die Charlenes sind so übel ja nicht!“

Es ist ein ebenso halbherziger Versuch, sich zu verteidigen, wie meiner, nicht zu viel zu offenbaren.

Das Grinsen auf meinem Gesicht ist nur auf einer Hälfte, aber es reicht, den es ist die,
welche ich ihm zudrehe. Es ist so einfach, ihn mit Sarkasmus abzulenken...
„Hhm...“

Peinlich berührt reibt er über die Nasenwurzel, wieder sinkt das Kinn auf die Brust-
er hat erkannt, dass er verloren hat. Seine Argumentation hinkt und er weiß es.
Wenn er doch nur etwas dagegen tun würde!

Mein kleines Lachen soll amüsiert sein, doch jetzt ist es wieder soweit-
ich starte einen neuen Versuch, zu entkommen.

„Ich brauche jetzt wohl ne Aspirin.“

Ja, du dummer, kleiner Junge. Werd erwachsen und trink nie wieder Alkohol.
Das sollte helfen. Stattdessen sage ich: „Im Automaten da hinten.“
und deute mit meiner Schokoladenbeute den Gang hinunter.

Er kneift die Lippen und Augen zusammen und nickt, räuspert sich umständlich.
„Danke für den Tipp.“

Was folgt, ist ein stummer, heischender Blick zu mir- nur ganz kurz,
hinter diesem verkniffenen Lächeln verborgen, als wolle er meinen Schutz...
ich weiß nur nicht wovor und was ich noch weniger weiß, ist, ob ich die richtige
Person bin, bei der man Schutz suchen sollte...

„Gute Nacht.“
verabschiedet er sich und ich wage es, vorsichtig zu lächeln.
Für ihn wirkt es sicher wie dieses „Junge, lass mich mit deinem hirnverbrannten Scheiß in Ruhe“,
aber in Wirklichkeit bin ich genauso unsicher und will ihn genauso wenig gehen lassen, wie er mich.

Ich hätte mich umdrehen und über die Schulter rufen können:
„Danke für die nette Unterhaltung! Bis Morgen!“ stattdessen stehe ich hier.
„Gute Nacht, Scotty!“

Damit drehe ich mich schlussendlich um.

Höre, wie er beim Ausatmen den Kopf schüttelt.

Ja, Junge.
Dumm gelaufen.

Wieder einer dieser Momente.

Und wieder endet der Tanz, bevor wir wissen, wohin er führen wird.

Ehe die Musik zu einem langsamen, romantischen Stück wird,
endet sie, wie üblich, abrupt und wir bleiben zurück und fühlen nur diesen Anflug davon,
peinlich berührt zu sein, wenn man sich selbst dabei ertappt, wie man den anderen anstarrt.
Weil man eine Reaktion von ihm erwartet und sieht, dass er ebenso auf seine eigenen Fußspitzen gestarrt hat, wie man selbst und jetzt auf dich wartet, darauf, dass du dich entscheidest.

Dann setzt die neue Musik ein, und jemand anderer ergreift die Hand deines Tanzpartners
und führt ihn weg von dir und zurück bleibt nur die Leere...

Meine Turnschuhe verursachen keine Geräusche, als ich über den Teppich schlurfe,
den Blick fest auf den Boden geheftet, mein Innerstes ein Twister, dessen Auge ich bin,
dieser Ort ungewöhnlicher Ruhe, wo einem der Frieden vorgegaukelt wird,
aber nie wirklich Realität ist.

Die Klinke der Zimmertür in meiner Handfläche ist kalt, wie Eis, und ich zucke zurück-
am Liebsten würde ich sie einfach loslassen, reiße mich aber zusammen und lausche meinem
eigenen, urplötzlich viel zu langsamen, Herzschlag, als ich sie herunter drücken will.

Ich schließe die Augen und ignoriere das Zittern meiner Finger
und die Tränen, die nach außen dringen, obwohl ich es ihnen verbieten will.

„Lil!“
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