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Eine neue Erbin

GeschichteHumor, Horror / P18
Alucard OC (Own Character)
22.01.2014
02.05.2020
13
40.814
9
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14 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
22.01.2014 2.773
 
Hier also jetzt das zweite Kapitel ggg

Viel Spaß!

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Der Hausbutler war sofort an meiner Seite und nahm mir mit einer Hand die Teekanne ab, während er mir mit der anderen nicht gerade hilfreich, aber mitfühlend auf den Rücken klopfte.
Der Bissen steckte mindestens noch eine Stunde in meinem Hals - so kam es mir zumindest vor, vielleicht waren es auch nur zwei Sekunden - bis er mir den Gefallen tat und doch noch die Speiseröhre hinunter rutschte.
Keuchend nach Luft ringend saß ich da und versuchte mich wieder zu sammeln.

Walthers Hand strich mir beruhigend über den Rücken, "Verzeihen Sie bitte, Miss Marian, das war nicht meine Absicht!"
Ich winkte ab und röchelte, "Es geht schon wieder... Was wollten Sie denn?"
Er reichte mir einen Papierstappel und trat dann einen Schritt zurück, "Ich wollte Ihnen den Grundriss überreichen, welchen ich für Sie besorgen sollte. Er umfasst das Erdgeschoss, den ersten und den zweiten Stock. Ich habe mir erlaubt die Räume zu markieren, welche Sie regelmäßig aufsuchen. Ich hoffe, das ist in Ordnung?"
"Natürlich!", entgegenete ich sofort und war heilfroh, dass ich nicht erst fragen musste wo das Büro meiner Großcousine sich befand.
"Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?"
Verneinend schüttelte ich den Kopf, "Ich brauche sonst nichts. Vielen Dank, Walther!"
"Dann werde ich mich meinen häuslichen Pflichten widmen. Ich wünsche noch einen schönen Tag", damit verbeugte er sich und verließ den Raum.

Ich lächelte ihm hinterher, bevor ich den Plan entfaltete und studierte die Ausdrucke sorgfältig.
Zuerst flogen meine Augen über die farbig markierten Räumlichkeiten.
Da war mein Zimmer, die Bibliothek, der große Speisesaal - in welchem ich mich gerade aufhielt, die Küche und Integras Büro. Wissbegierig beugte ich mich über die Abbildungen und nippte nebenbei an einem Glas Orangensaft. Ich überflog den Grundriss und stellte fest, dass das Anwesen um einiges größer war, als ich gedacht hatte.
Der Garten war nicht verzeichnet, aber ich wusste, dass der gigantisch war, immerhin hatte ich von den Fenstern der Bibliothek aus einen ausgezeichneten Ausblick.
Es war höchste Zeit ihn zu erkunden!

Entschlossen genau das nach meinem Treffen mit Integra zu tun, faltete ich den Plan zusammen und räumte mein Geschirr auf einen kleinen Wagen, der seit einpaar Wochen für mich bereitstand.
Es war für mich selbstverständlich den Tisch ab zu räumen, wenn ich als Letzte fertig wurde. Walther hatte mir diesen rollbaren Wagen zur Verfügung gestellt, nachdem er mich das dritte Mal dabei erwischt hatte, wie ich mein Geschirr selbst weg getragen hatte.
Ich weigerte mich schlicht, das jemand anderem zu überlassen, wenn ich selbst durchaus in der Lage war es zu tun. Ob die Blonde davon wusste, konnte ich nicht sagen, immerhin hatte sie mich noch nie darauf angesprochen, dass wir Bedienstete hatten, die dafür bezahlt wurden solche Dinge zu erledigen. Deshalb ging ich davon aus, dass es ihr entweder egal war oder das sie wirklich keine Ahnung von meinen Eigenheiten hatte.

Den Geschirrwagen vor mir herschiebend verließ ich den Speisesaal und wanderte den Gang entlang, welchen ich schon in und auswendig kannte.
Mein Blick haftete auf den Abbildungen, als ich unerwartet gegen etwas krachte. Das Porzellan klirrte fürchterlich in meinen Ohren und ließ mich zusammen zucken.
Diverse Flüche richteten meine Aufmerksamkeit nach vorne, wo ich jemanden am Boden kniehend ausmachen konnte.
"Das tut mir furchtbar Leid!", rief ich erschrocken auf und rannte um den Wagen herum um zu sehen, ob ich großen Schaden angerichtet hatte, "Kann ich Ihnen irgendwie helfen!?"
Der arme Teufel war vor dem Wagen in die Hocke gegangen und rieb sich das Schienbein. Sein Gesicht war schmerzverzerrt, aber er schüttelte den Kopf.
"Nichts passiert, Mademoiselle", erwiderte er mit einem schwachen Akzent und stand wenig später auf.
Ich staunte nicht schlecht über seinen Aufzug.
Er trug eine ungewöhnliche khakifarbene Uniform mit einem Wappen auf der Brust und eine Augenklappe verdeckte sein linkes Auge, während das andere grün zwischen den rostroten Stirnfransen hervorblitzte. Geflochtenes Haar war wie ein Schal um seinen Hals geschlungen. Er war bestimmt um ein einhalb Köpfe größer als ich und sah neugierig zu mir herunter, mich eingehend musternd.
Mir war etwas mulmig zumute und außerdem war es mir peinlich, dass ich so unachtsam gewesen war und ihn umgefahren hatte, deshalb verabschiedete ich mich und schob den Wagen vorsichtig an ihm vorbei.

"Bist du neu hier? Hast du keine Uniform?"
Ich war gerade einmal einpaar Schritte weit gekommen, da ging er bereits neben mir her und hielt mein Tempo.
Was sollte ich jetzt tun?
Der Mann war mir weitgehend unbekannt und mir war im Moment nicht danach neue Bekanntschaften zu schließen. Ich setzte ihn umgehen auf meine Liste unbekannter Gesichter und versuchte ihn fürs Erste zu ignorieren. Leider wimmelte ihn das nicht ab, sondern machte ihn nur neugieriger.
Die Küche war nicht mehr weit und ich spürte ein Fünkchen Hoffnung in mir aufkeimen.
"Ich habe wirklich noch viel zu tun, Herr..."
"Nenn mich einfach Pip, Mademoiselle."
"Meinetwegen. Also Pip... es hat mich sehr gefreut, aber ich muss wirklich weiter machen."
Mit einem Lächeln ließ ich ihn stehen und schob den Servierwagen durch die Tür, welche in die Küche führte.

Schwer lehnte ich mich mit geschlossenen Augen auf den Wagen und atmete tief durch.
Jetzt musste ich wohl abwarten und darauf hoffen, dass er sich verzog. Ich lauschte angestrengt und fuhr mir unwirrsch durch die Haare.
"Ist alles in Ordnung, Miss Marian?"
Verwundert öffnete ich meine Augen und sah in die besorgten Gesichter der Küchenbelegschaft. Die Schamesröte stieg mir in die Wangen. Ich hatte nicht darauf geachtet ob jemand im Raum war.
Schnell richtete ich mich auf und setzte ein schiefes Lächeln auf, "Natürlich! Ich wollte nur das Geschirr vorbei bringen... Also ich muss dann auch gleich wieder los!"
Augenblicklich wand ich mich um und griff nach der Karte. Vorsichtig steckte ich meinen Kopf durch den Türrahmen und schaute den Gang auf und ab. Der Mann von eben war nirgends aus zu machen, ich atmete erleichtert aus.
Während ich aus der Tür trat, rief ich noch einmal über meine Schulter in die Küche zurück, "Das Frühstück war sehr lecker, dankeschön!"

So schnell wie möglich rannte ich den Gang entlang, an einigen verwunderten Bediensteten vorbei und hoffte, dass mich niemand anhalten würde.
Nur kurz blieb ich unschlüssig stehen um auf den Plan zu sehen, immerhin wollte ich mich nicht verlaufen, wenn ich den Grundriss in Händen hielt - das wäre doppelt peinlich. Ihr Büro hatte ich lediglich an meinem ersten Tag besucht.
Sie hatte mich dort empfangen und Walther sofort beauftragt sich um mich zu kümmern. Richtig kennengelernt hatten wir uns erst bei den gelegentlichen gemeinsamen Abendessen und in der Bibliothek, wenn sie einmal vorbeigekommen war, um selbst nach dem Rechten zu sehen.

Gerade bog ich um die letzte Ecke, da machte ich auch schon wieder auf dem Absatz kehrt.
Dieser Pip stand gemeinsam mit einer vollbusigen Blonden vor der Bürotür meiner Großcousine und unterhielt sich angeregt mit ihr. Da konnte ich doch nicht einfach durchmaschieren! Dann musste ich wohl oder übel warten bis die beiden sich verzogen hatten.
Vorsichtig lugte ich um die Ecke.
Hm, wenn man die beiden so betrachtete passten die wirklich gut zusammen. Ob sie ein Paar waren? Die Blondine brachte zwar immer wieder Abstand zwischen sich und den anderen, aber sie schien ihm nicht ganz abgeneigt zu sein. Sie hing förmlich an seinen Lippen und lächelte oder kicherte die ganze Zeit. Ihr Körper steckte in einer Minirock-Version von Pips Uniform und ihre Augen leuchteten hellblau im Schein der Gangbeleuchtung.
"Sie werden bereits erwartet, Miss Marian."
Mit einem spitzen Schrei sprang ich aus meiner Deckung und starrte mit weit aufgerissenen Augen hinter mich in das Gesicht des alten Mannes.
"Schleichen sie sich doch nicht immer so an!", schrie ich panisch und fasste mir an mein Herz, dass wie wild pochte und offenbar versuchte durch meinen Brustkorb nach draußen zu entschwinden.
"Das tut mir wirklich entsetzlich Leid", erwiderte er mit einem entschuldigenden Gesichtsausdruck, den ich ihm nicht ganz abkaufte.
Ruhig versuchte ich ein und aus zu atmen um mein Gemüt zu beruhigen. Der Butler führte mich inzwischen auf das Pärchen zu, welches ich still und heimlich beobachtet hatte. Neugierig sahen sie uns entgegen.
"Ah, Mademoiselle!", begrüßte mich Pip freudig und grinste mir entgegen.
Die Kleine neben ihm sah zuerst ihn und dann mich erstaunt an. Sie war wirklich sehr hübsch und vermutlich nur ein paar Jahre jünger als ich.
"Darf ich Sie bekannt machen? Miss Marian das sind Seras Victoria und Pip Bernadotte. Miss Victoria, Mister Bernadotte, das hier ist Nadja Marian Hellsing."
Den beiden fiel erst einmal die Kinnlade zu Boden und ihre Augen wurden tellergroß, nachdem ich ihnen vorgestellt wurde - wobei Pip eher erschrocken wirkte.
"Es freut mich Ihre Bekanntschaft zu machen", begrüßte ich sie höflich und verbeugte mich. Sie taten es mir gleich und weil Walther mich weiter schob, ließen sie uns passieren.

Der alte Mann klopfte an Integras Tür und öffnete sie nach der Erlaubnis zum Eintritt, auf die wir nicht lange warten mussten. Die Blicke der beiden im Flur Stehenden spürte ich bis schließlich das Klacken der Schnalle hinter mir ertönte.
Erleichtert atmete ich erst einmal tief durch.
Walther blieb an der Holztür stehen, während ich auf den Schreibtisch zu ging. Integra war bis über beide Ohren in irgendwelche Akten vertieft und schrieb eifrig Berichte.
"Setz dich", sagte sie knapp ohne aufzusehen.
Ich tat was sie verlangte und blickte geduldig auf die Aktenberge. Ob sie die alle bearbeitete bevor wir zur Sache kamen? Ich versuchte einbisschen Zeit tot zu schlagen und sah mich um.
Das Büro hatte sich seit meinem letzten Besuch nicht verändert.
Der Schreibtisch stand an Ort und Stelle, in den Regalen standen die selben Bücher, die Vorhänge waren weit offen, nur der Aktenberg war höher als beim letzten Mal. Der Raum war immer noch groß und geräumig, ohne jedes Zeichen von Bequemlichkeit.
Dieser Raum war wirklich nur für die Arbeit gedacht, auch wenn die blonde Frau ihren Tag eigentlich ausschließlich hier verbrachte.
"Walther?", ihre Stimme riss mich aus meinen Beobachtungen und Gedanken, "Kümmer dich bitte um diese Akten und gib die hier dem Captain."
"Sehr Wohl, Mylady."
"Ist das Gelände bereit?"
Verwirrt flog mein Blick zwischen den beiden hin und her.
"Es ist alles vorbereitet."
"Ausgezeichnet!"
Der Butler verließ mit einer Verbeugung den Raum und schloss geräuschlos die Tür.
"Ehm..."
Integra schenkte mir einen fragenden Blick.
"Kann ich- ich mein, können wir jetzt-?"
"Hier", Integra reichte mir eine der unzähligen Akten über den Tisch hinweg.
Meine Augen flimmerten unsicher zwischen ihr und den Unterlagen hin und her. Nachdem sie mir ernst zu genickt hatte, lugte ich vorsichitg hinein.
"Was-!", erschrocken sah ich in die Fratze einer furchterregenden Zombiemaske. Schmerzverzerrt und entstellt starrte sie aus leeren Augen zu mir hoch. Die Haut hatte einen äußerst ungesunden Grauton und blätterte an einigen Stellen ab, darunter lag verrotetes Fleisch, dass hervorblitzte.
Mir wurde schlecht, weshalb ich die Fotos auf den Tisch legte und angestrengt versuchte mein erst kürzlich zu mir genommenes Frühstück nicht zu verlieren.
"Das ist ein Ghoul", begann die blonde Frau mit ernster Miene, "eine von Vampiren erschaffene Kreatur. Sie leiden Höllenqualen, während sie ihrem Meister gehorsam folgen und nach Menschenfleisch hungern. Eigentlich verwandeln sich nur Menschen, die ihre Unschuld verloren haben, nach einem Vampirbiss in einen Ghoul. Aber seit geraumer Zeit gibt es Vampire, die ausschließlich Ghouls erschaffen. Wir nennen sie Freaks."
Meine Augen wanderten unbewusst zu den Fotos.
Blaue Iren beobachtete mich aufmerksam. Ihre Ellenbogen auf den Tisch gestützt und die Hände unter ihrem Kinn verschränkt, begann sie erneut zu sprechen, "Die Familie Hellsing jagt seit Jahrzehnten Untote und trainiert Spezialeinheiten um mit diesen Wesen der Nacht fertig zu werden. Wir greifen ein, wenn Untote Dörfer und Städte tyrannisieren und die Behörden mit der Situation überfordert sind. Die Hellsing Organisation ist der Aufräumdienst für untoten Abschaum, wenn man so will."

Ich sah meine Cousine an wie ein Autobus und immitierte gekonnt einen Goldfisch.
DAS konnte sie ja wohl nicht ernst meinen?!
Zuerst dieses Theater gestern und nun das hier?
Unmöglich!!
"Heute wird dein Training beginnen. Es wird einige Zeit dauern bis du für eine Mission bereit bist, aber-"
"Jetzt mach 'mal halblang!", ungläubig sprang ich auf und knallte meine Hände auf den Tisch - meine Übelkeit war beinahe vergessen. Schwer atmend stützte ich mich ab, "Ich- Soetwas wie Vampire gibt es nicht!"
Ruhig sah mir die Blonde während meines Vortrags entgegen.
"Das ist alles Humbug! Aberglaube! Das sind einfach Grusselgeschichten, die man kleinen Kindern erzählt um sie zu erschrecken! Fiktive Gestalten aus alten Romanen um Leichtgläubige zu ängstigen!"
"Ich verstehe, warum du dich vor ihrer Existenz sträubst, aber sie sind real. Diese Monster sind kein Vergleich zu den Wesen aus diversen Geschichten."
"Nein! Das verstösst gegen alle Naturgesetze! Niemand kann von den Toten zurück kehren und wieder auf Erden wandeln!"
Die ältere Frau stand auf und sah mir mit kühlen Augen entgegen, "Du willst einen Beweis, nicht wahr?"
Langsam nickte ich, mir keineswegs sicher ob ich das wirklich wollte, und richtete mich zu meiner vollen Größe auf.
"Gut, aber darauf musst du warten bis die Sonne untergegangen ist. Zuerst wirst du einen Fitnesstest absolvieren und dann wird Walther dir den richtigen Umgang mit Schusswaffen beibringen. Die Zeit wird schneller vergehen als es dir lieb ist."
Ein kalter Schauer lief mir bei ihren Worten über den Rücken.
Wieder nickte ich und folgte ihr, als sie im Begriff war das Büro zu verlassen.

Stumm ging ich hinter ihr her.
Je länger ich hier war desto mehr machte ich mir Gedanken über meinen Geisteszustand. Wo war ich hier nur hingeraten? War meine Großcousine eine Verrückte, die irgendwo ausgebrochen war? Bekam sie Tabletten oder irgendwelche Infusionen von denen ich nichts wissen durfte?
Irgendwie erinnerte mich das an die Umstände, warum ich eigentlich hier war. Ich hatte niemanden mehr außer ihr... und dabei hatte ich nicht einmal gewusst, dass sie existierte geschweige denn, dass wir verwandt waren.
Eigentlich konnte ich es immer noch nicht glauben.

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"Sie sind also die letzte lebende Verwandte?", ungläubig verglich der dickliche Mann mit der Halbglatze die blonde Frau, die vor ihm stand, mit der Person auf dem Bild in seinen Händen, danach legte er es beiseite, "Wieso tauchen Sie erst jetzt auf? Immerhin ist sie kein kleines Mädchen mehr, sondern eine junge Frau von 19 Jahren."
"Ich habe erst vor kurzem durch einen Brief meines verstorbenen Vaters von ihr erfahren", antwortete die Platinblonde und ließ sich von ihrem Butler eben jenes Schriftstück geben, "Mein Name ist Integra Fairbrook Wingates Hellsing. Laut diesen Dokumenten bin ich die Großcousine dieses Mädchens. Ich will sie mit nach London nehmen."
Prüfend ließ er seinen Blick über die Dokumente gleiten, welche sie ihm auf den Schreibtisch geworfen hatte. Danach verschränkte er die Arme vor der Brust.
"Nun, Miss Hellsing...", unter ihrem eisernen Blick zuckte er unmerklich zusammen, "Ich verstehe, warum Sie sie bei sich haben wollen, aber Nadja ist nun volljährig und hat entschieden ihre Ausbildung hier zu machen. Deshalb-"
"Wo ist sie?", unterbrach sie den Beamten, der langsam anfing zu schwitzen.
Unruhig wanderten seine Augen zur Uhr über der Tür und dann wieder zu seinem Gast.
"Sie wird im Haus ihrer verstorbenen Eltern sein..."
"Walther, lass dir die Adresse geben. Ich warte im Wagen."
"Sehr wohl, Sir Hellsing."
Der dickliche Mann zitterte unweigerlich, als er das Blitzen in den Augen des anderen sah und musst schwer schlucken.

Wenige Minuten später stieg der Butler mit den Dokumenten und einem kleinen Zettel in der Hand in das Auto ein.
"Du warst hoffentlich nicht zu ungehalten."
"Aber nicht doch, Sir Hellsing. Wir werden sofort losfahren", mit einem Lächeln startete er den Motor und fuhr los.
Aus einem der Fenster beobachtete ein verängstigter Beamte, wie der Wagen kehrt machte und das Gelände verließ. Erleichtert atmete er durch. Das Chaos, welches hinter ihm herrschte und früher mal ein ansehnliches Büro gewesen war, begutachtete er mit verstörten Blicken.

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Was wird weiter passieren?
Was hat es mit diesem Fitnesstraining auf sich und wird sie es überleben? Bekommt sie eine eigenen Waffe? Und die wichtigste Frage: Gibt es Vampire wirklich?
Mal sehen! ^^

See ya!
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