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Eine neue Erbin

GeschichteHumor, Horror / P18 / Gen
Alucard OC (Own Character)
22.01.2014
02.05.2020
13
40.814
9
Alle Kapitel
14 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
22.01.2014 5.184
 
Mit diesem Kapitel geht die Geschichte noch nicht weiter.
Es ist mehr oder weinger das erste Kapitel... Vielleicht wissen einpaar von dem Zwischenfall mit meinem Laptop und der Sache, dass ich meine Daten nicht gespeichert hatte, als ich ihn in die Reparatur bringen musst.
Die Daten waren natürlich weg und ich musste alles neu schreiben. Nunja... Glücklicher Weise hatte ich einpaar der Geschichten, die ich bis dahin geschrieben hatte an mich selbst geschickt. Dazu gehörte das erste Kapitel dieser Geschichte bzw das Kapitel, welches ihr bereits gelesen habt, war das Original (also 1.1) und dieses hier wäre dann Kapitel 1.2. Im Grunde ist es der gleiche Verlauf, aber es ist trotzdem komplett anders... weil ich ja keinen Zugang zu dem Original hatte bzw nicht mehr wusste, dass ich es in irgendeiner Form gesichert hatte...
Der Punkt ist der: Weil es viel zu schade wäre die 1.2-Version nicht zu veröffentlichen, habe ich mich dazu entschieden sie rein zu stellen.

Viel Spaß!

_____


Zwei Monate lebte ich nun bei meiner entfernt-verwandten Großcousine in England.
Während dieser Zeit hatte ich mein Zimmer eingerichtet, meine Cousine bei unseren etwas zeitigen, gemeinsamen Abendessen näher kennengelernt, die hauseigene Bibliothek entdeckt und mich mehr als einmal im Anwesen verlaufen.
Der Butler des Hauses hatte mich glücklicher Weise jedes Mal gefunden, bevor ich frustriert in Tränen ausbrechen konnte. Er behauptete zwar dass er zufällig vorbei gekommen war und tat auch überrascht, aber ich traute dem Braten nicht - auch wenn ich dankbar war.

An meinem ersten Tag, kurz nachdem ich mit meinen Habseligkeiten angekommen war, hatte man mich sofort in ein großes Büro gebracht.
Hinter einem edlen Schreibtisch saß sie, diese Frau war die einzige Person auf der Welt die ich nach dem Tod meiner Eltern, als Familie bezeichnen konnte. Vor ihr befand sich ein wahrer Aktenberg.
Obwohl Walther und meine Wenigkeit zuvor herein gebeten wurden, mussten wir bestimmt weitere zehn Minuten warten, ehe die Dame hinter dem wertvollen Möbelstück eine der Akten beiseite legte und aufsah.

Die Begrüßung fiel knapp aus, dafür dauerte die Belehrung über etwaige Hausregeln ewig.
Wie von der älteren Blonden verlangt, befolgte ich alle von ihr aufgestellten Regeln, auch wenn sie noch so seltsam waren.
Zum Beispiel durfte ich die unterirdischen Gemäuer nicht betreten - unter keinen Umständen! Das war ertragbar, wer wusste schon was für dunkle Familiengeheimnisse sich da unten verbargen. Dunkle Kellergewölbe waren sowieso nicht meins, also kein Problem!
Weiters hatte sie mir verboten zu bluten.
Als gestandene 19-jährige hatte ich sie angesehen, als hätte sie nicht mehr alle Tassen im Schrank. Danach kam allerdings etwas das mich die Augen verdrehen ließ. Es war mir untersagt zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang mein Zimmer zu verlassen- mir soetwas Anfang Herbst an zu tun, gerade dann wenn die Abendsonne die Blätter in wunderschönen Farben leuchten ließ, war grausam!
Auf mein 'Warum', hatte sie mich mit ihren blauen Augen lange fixiert und schließlich gemeint, dass ein launischer Bluthund bei Nacht durch die Flure streifte - was ihrer Meinung auch die Nicht-Bluten-Regel erklärte.
Ich unterdrückte den Wunsch sie darüber auf zu klären, dass Tiere eine weitaus feinere Nase hatten und der Köter mich bestimmt bereits gewittert hatte.

Nach dieser kleinen Aufklärung kamen noch die Essenszeiten und sonstige Hausordnungen, bis mich Walther schließlich zu meinem Zimmer geleitete.
Erledigt von dem Flug, der Fahrt und dem Gespräch war mir Einrichtung und Größe des Raums nicht aufgefallen.
Dementsprechend verpeilt musste ich am nächsten Morgen nach dem Aufwachen dreingesehen haben.
Die Ausstattung war atemberaubend und glich eher einem Fünf-Sterne-Hotel als einem neuen zu Hause.

Es hatte bestimmt vier Wochen gedauert bis ich aufgewacht war ohne das alles für einen Traum zu halten und noch einmal so viele, die ich damit zu gebracht hatte mich ein zu richten.
Auch jetzt noch fiel es mir oft schwer zu glauben, dass das alles wirklich wahr war, aber ich hatte das Himmelbett mit seinen seidenen Bezügen, den großen Kleiderschrank, das Nachtkästchen mit dem großen Spiegel, den hölzernen Boden, den weichen Teppich neben dem Bett, die grünen Vorhänge vor dem großen Fenster und das angrenzende Bad mit Dusche, Badewanne, Toilette, Waschbecken, den verfliesten Wänden und den weichen Handtüchern lieb gewonnen.

Gerade saß ich mit Tee und Gebäck in dem großen, schwarzen, bequemen Ohrensessel in der Bibliotheke, meinem persönlichen Rückzugsort.
Seit ein einhalb Monaten war ich regelmäßig in diesem Raum und durchstöberte die Regale nach Büchern, die meine Aufmerksamkeit auf sich zogen. Eines der Zimmermädchen hatte mir dieses Wunderland auf Geheiß meiner letzten Blutsverwandten gezeigt und mir zu verstehen gegeben, dass ich den Raum nach besten Wissen und Gewissen nutzen durfte.
Wie ein kleines Kind war ich von einem Regal zum anderen gesprungen und hatte meine Finger über die teilweise uralten Einbände gleiten lassen.
An jenem Tag hatte ich nicht gemerkt dass das Dienstmädchen sich verabschiedet hatte. Ich erinnere mich noch wie ich fasziniert eines der Bücher herausgezogen hatte. Es war ein kleineres Exemplar gewesen, mit einem rotbraunen Einband und schwarzen Buchstaben. Ich erinnerte mich nicht mehr an den Titel, denn kurz bevor ich ihn lesen konnte, hörte ich hinter mir ein zaghaftes Klopfen, welches mich so sehr erschreckt hatte, dass mir das Buch aus den Fingern geglitten war.
Wie ein ertappter Dieb hatte ich schuldbewusst über meine Schulter gesehen und den älteren Mann im Türrahmen erspäht.

Wenn ich so daran zurück dachte, hatte ich dieses spezielle Exemplar nie wieder gesehen. Nachdenklich legte ich "Camilla" beiseite und stand auf. Ich versuchte mich daran zu erinnern, in welchem der vielen Regale es sich befunden hatte, meine Erinnerung ließ mich jedoch im Stich.
Enttäuscht seufzend warf ich einen Blick auf die silberne Armbanduhr, die ich von der blonden Hausherrin als Willkommensgeschenk bekommen hatte, und entdeckte, dass es bereits kurz nach sechs war. Das hieß dass ich nicht mehr viel Zeit hatte.
Langsam ans Fenster herantretend schaute ich hinaus auf die Gartenanlage. Obwohl die Grünflächen des Anwesens bereits winterfest gemacht worden waren, war das Gelände wunderschön.
Die Bäume ragten hoch ohne den Blick auf die Abendsonne zu versperren und strahlten wie wunderschöne Laternen.

"My Lady?"
Erschrocken herumwirbelnd erblickte ich nahe der Tür einen großgewachsenen Mann mit pechschwarzen Haaren. Er wirkte selbst während seiner Verbeugung rießig! Wegen seiner gebeugten Haltung verhüllte seine Mähne das Gesicht komplett und machte es mir unmöglich seine Züge zu erkennen. Was ich allerdings gut sehen konnte war der lange, rote Mantel, eine ebenso rote Scherpe, ein weißes Hemd, eine schwarze Hose und ebenfalls schwarze Stiefel.
"Was kann ich für Sie tun?", fragte ich höflich nach meiner Musterung, die er wortlos über sich ergehen hatte lassen.
Der Mann bewegte sich keinen Millimeter als seine tiefe Stimme erneut durch den Raum halte.
"Meine Herrin schickt mich", antwortete er auf eine Weise, die mir das Blut in den Adern gefrieren, mein Herz schneller schlagen ließ und eine Gänsehaut erzeugte, die von den Zehenspitzen bis zu den Haarwurzeln reichte, "Ich soll Euch zu ihr bringen."
"Sie meinen Integra?", meine körpereigenen Reaktionen ignorierend wand ich mich dem Größeren komplett zu und machte einen Schritt vorwärts, "Warum sollte sie um die Zeit nach mir schicken lassen?"
Noch immer bewegte er sich überhaupt nicht, "Eine dringende Angelegenheit erfordert Eure Anwesenheit."
"Naja... wenn das so ist...", nicht sonderlich überzeugt von diesem Argument ging ich auf das Beistelltischchen zu und war im Begriff nach dem Tablett zu greifen, um es wie jeden Abend in die Küche zu tragen.
"Das wird Walther erledigen", ein kaum wahrnehmbares Vibrieren in der Stimme des Fremden, hielt mich davon ab meine Finger um die silber Griffe zu legen - es klang irgendwie nach einem unterdrückten Knurren, "Lady Hellsing wird langsam ungeduldig. Es ist nicht ratsam sie länger warten zu lassen."
Ich verkniff mir die Frage, ob das nicht eher auf ihn selbst zu traf und musterte seine Gestalt vorsichtig.
"Wo wartet meine Cousine auf mich?", fragte ich, während ich mit langsamen Schritten näher kam.
"Das zu erklären würde zu lange dauern, folgt mir!"
Beleidigt beobachtete ich, wie er sich aufrichtete und zur Tür hinausging. Schmollend, aber fasziniert folgte ich ihm auf den Flur hinaus, wo er höflich auf mich wartete. Sobald ich mich auf dem Gang befand, bewegte er sich weiter und stiefelte mit großen Schritten voran. Ich folgte ihm fürs Erste wortlos und trottete mich neugierig umsehend hinterher.

Seit meiner Ankunft hatte ich mich kaum im Anwesen meiner neuen Familie umgesehen, bei meinen versuchten Unternehmungen war ich jedes Mal vor der Tür angekommen, die in die Kellergewölbe führten, ohne einen Anhaltspunkt zu haben wie.
Deshalb hatte ich es aufgeheben...
Vielleicht sollte ich Integra nach einem Plan fragen, sofern sie mir beim Essen Gesellschaft leistete. Sie arbeitete in letzter Zeit zu viel. Oft hatte ich mit dem Hausbutler darüber gesprochen, dass ich sie meist Tage lang nicht zu Gesicht bekam und wenn doch war sie leicht gereizt und schweigsam.
Ich wusste beim besten Willen nicht was sie in ihrem Büro trieb, aber sollte sie regelmäßig solche Aktenberge bearbeiten müssen, wie ich es an meinem ersten Tag gesehen hatte, verstand ich sehr gut warum sie so drauf war.

Seufzend wand ich meinen Blick nach vorne und sah gerade noch, wie der Mann um eine Ecke bog.
"Warten Sie!"
Schnell versuchte ich ihn ein zu holen und nahm die Kurve etwas zu stürmisch in Angriff. Das Resultat war, dass ich beinahe in meinen rießigen Reiseleiter krachte, der unerwartet stehen geblieben war.
Wütend funkelte ich seinen Hinterkopf an. Das war bestimmt Absicht gewesen! Vor mich hingrummelnd verschränkte ich die Arme vor der Brust und wartete auf eine Reaktion oder Anweisungen, wie es weiterging.
Dabei schwenkte ich den Kopf den Gang entlang und wunderte mich im Stillen wo der Kerl mich hingebracht hatte. Der Korridor, in dem wir uns befanden, sah überhaupt nicht so aus als würden wir uns noch im Anwesen der Hellsings befinden.
Gehörte der Typ überhaupt zum Hauspersonal?
Gut, er hatte Walthers Namen erwähnt und 'Lady Hellsing' gesagt, aber war das Beweis genug?
Meine Nervösität wich langsam leichter Panik.
Mein Blick wanderte über die kalten Steinziegel der Mauern, die alle zwei Meter beidseitig von entflammten Fackeln beleuchtet wurden und verliehen dem Gemäuer einen lebendigen, atmenden Charakter.
Wie zur Hölle war ich hier gelandet?! Wir waren doch nur geradeaus gegangen, oder? War ich in Gefahr oder brachte ich meine neue Familie in Schwierigkeiten, weil ich so blauäugig mit diesem Unbekannten mitgegangen war? Vielleicht sollte ich versuchen auf eigene Faust zurück zu finden... Das würde bestimmt ein Fehler sein, egal was mich in Begleitung dieses Mannes erwartete.

"Kommt herein!"
Ein Stein fiel mir vom Herzen, sobald ich Integras Stimme hörte. Eilig wirbelte ich herum und entdeckte den Schwarzhaarigen ein paar Schritte entfernt. Er hielt mir, ein weiteres Mal verbeugt, eine Türe auf. Nun da ich wusste, dass meine Großcousine wirklich auf mich wartete, konnte ich mich dem anderen gefasster nähern.
Wieder konnte ich sein Gesicht nicht ausmachen, doch als ich vorbei huschte, glaubte ich aus dem Augenwinkel ein Grinsen zu sehen. Vielleicht hatte er mich absichtlich verunsichert, trotzdem bedankte ich mich artig.
Nachdem ich eintrat, blieb ich aufgrund des Anblicks der sich mir bot wie angewurzelt stehen.
Ein gigantischer Tisch stand da.
Ringsherum saßen einpaar ältere Herren, die mich stumm musterten, und Integra, die ein Lächeln aufgesetzt hatte, das ich nicht deuten konnte. Sie räusperte sich um die Aufmerksamkeit der versammelten Mannschaft auf sich zu lenken.
Eine Welle der Erleichterung durchströmte mich als auch der letzte Blick von mir abfiel.

"Meine Herren? Ich möchte Ihnen jemanden vorstellen", verkündete sie beinahe feierlich, "Diese junge Dame ist eine entfernte Verwandte. Ich habe sie vor einer Weile zu mir geholt. Nadja Marian... Hellsing."
Verwundert blickte ich in ihre blauen Augen. Wir hatten nie darüber gesprochen, ob ich mir vorstellen konnte den Namen Hellsing an zu nehmen und ich fühlte mich dezent übergangen. Ungerührt erwiderte sie den Augenkontakt und nickte mir auffordernd zu. Zu meinem Leidwesen stellte ich fest, dass die Herren prüfend zu mir sahen. Weil ich nicht wusste, was ich tun sollte, tat ich das Erste das mir in den Sinn kam.
Ich verbeugte mich und begrüßte die Runde, "Es freut mich Ihre Bekanntschaft zu machen!"
Stille folgte auf meine Äußerung, weshalb ich mich bald wieder aufrichtete und mich an einem Lächeln versuchte.

Es schien ganz gut zu funktionieren, denn die Blonde nickte mir anerkennend zu und deutete mir mich auf einen Stuhl an der Wand zu setzen. Ein letztes Mal verbeugte ich mich, danach ging ich auf den mir zugewiesenen Platz.
Einer der Männer stand auf und wand sich sogleich an Integra, "Sie haben den Round Table doch nicht einberufen, damit wir ein verschollenes Familienmitglied kennenlernen, Sir Hellsing?"
Mir gefiel die Art nicht, wie er das sagte, aber ich blieb still und begnügte mich damit seinen Hinterkopf mit Löchern zu durchbohren.
Integra schien sich entweder nicht daran zu stören oder sie war soetwas von diesen Herrschaften gewohnt. Sie war die Jüngste an dem Tisch, allerdings konnte sie jedem dieser Schlipsträger das Wasser reichen und das zeigte sie!
"Natürlich nicht, Sir Island", entgegnete sie mit einem überheblichen Grinsen, stellte die Ellenbogen auf die Tischplatte und verhackte die Finger ineinander, "Ich muss Sie darüber in Kenntnis setzen, dass ich meine Cousine in das Familiengeheimnis einweihen werde. Ihre königliche Hoheit hat bereits zugestimmt und wird Nadja in zwei Monaten kennenlernen."

Das war selbst für mich neu!
Kaum hatte sie ihren Satz beendet brach ein wahrer Wortschwall über mich herein. Die bis jetzt recht gefasst wirkenden Männer sprangen teilweise von ihren Stühlen auf und traktierten die blonde Frau mit allerlei zusammenhanglosem Zeug. Mein Blick sprang wie ein Pingpongball mal hier hin und mal dorthin. Von dem ganzen Wirrwarr bekam ich nur Bruchstücke mit.
Soetwas wie, "Überstürzen Sie nichts!", "Das ist unverantwortlich!", "Wie können Sie das auch nur in Erwägung ziehen!", "Wir wissen doch garnicht, ob man ihr vertrauen kann!" oder "Denken Sie noch einmal darüber nach!".
Von einigen war ich nicht sonderlich begeistert, trotzdem hielt ich die Klappe. Die Arme verschränkte ich dennoch vor der Brust und schnaubte verächtlich. Da jedoch alle auf meine Verwandte ein zu reden versuchten, merkte das natürlich niemand.

Das dachte ich zumindest.
Aber kaum wanderte mein Augenmerk erneut über die Anwesenden, glaubte ich einen Blick auf mir ruhen zu spüren. Überrascht durchforstete ich die Räumlichkeiten nach jemandem, der mir trotz aller Aufregung seine Aufmerksamkeit schenkte. Am Tisch wurde ich wie vermutet nicht fündig. Aber sonst war doch niemand anwesen- Da entdeckte ich ihn! Keinen Schimmer warum er mir nicht schon früher aufgefallen war, aber schräg hinter Integra stand der Mann, der mich her gebracht hatte. Ein amüsiertes Grinsen zierte seine Züge.
Der Schein der Deckenbeleuchtung erreichte ihn trotz deren Helligkeit kaum. Ich wusste nicht so recht, ob das Licht seine Gestalt wegen irgendwelcher räumlichen Besonderheiten nicht erreichte oder ob es einen anderen Grund dafür gab.
Die Diskussion, welche am Tisch vor sich ging, hatte ich aus meiner Wahrnehmung verbannt. Mich interessierte nicht, was diese Schlipsträger zum Besten gaben. Was auch immer dieses Familiengeheimnis beinhaltete, Integra war entschlossen mich einzuweihen und das könnten diese älteren Herren nicht ändern.

Nervös machte mich nur dieses Treffen mit der Königin.
Um mich im Moment nicht zu sehr damit beschäftigen zu müssen, fokusierte ich den Schwarzhaarigen auf ein Neues. Er stand an die Wand gelehnt mit verschränkten Armen da und sah unverschämmt lässig aus. Es wunderte mich, dass ihn niemand deswegen anblaffte, immerhin wirkte dieses Treffen mit den ganzen Anzugheinis ungemein steif und förmlich.
Aber niemand sah ihn auch nur schief an.
Ich musste zugeben, dass er recht einschüchternd wirkte und das lag nicht bloss an seiner Größe. Er strahlte zusätzlich etwas aus, das ich nicht so recht benennen konnte. Vielleicht hätte es meinem Hirn auf die Sprünge geholfen, wenn es mir möglich gewesen wäre seine Augen zu sehen, aber die lagen im Schatten seiner pechschwarzen Mähne.

Mein Gehirn machte quasi eine Notbremsung, als ich etwas aus dem Gespräch, welches am Tisch geführt wurde, aufschnappte.
"Entschuldige bitte?", ich war nicht sonderlich laut, aber der Ton in meiner Stimme musste
die anwesenden Herrschaften in irgendeiner Weise erreicht haben.
Das Stimmengewirr ebbte fast augenblicklich ab.
"Es-es tut mir leid, wenn ich diese Diskussion unterbrochen habe...", sagte ich langsam, "...a-aber- Ich meine... Habe ich das eben richtig verstanden?"
Nach einer Antwort suchend blickte ich zu Integra, die mich mit einem durchdringenden Blick musterte und mir geheimnisvoll entgegenlächelte, "Das kommt darauf an, was du gehört hast."
Sie schaute mich auffordernd an und wartete offensichtlich darauf, dass ich etwas sagte oder viel mehr, dass ich etwas aussprach. Ich musste einen Kloss in meiner Kehle herunterschlucken. Würde ich mich lächerlich machen, wenn ich es aussprach?
Ich öffnete meinen Mund, aber schloss ihn im darauffolgenden Moment sofort wieder. Ich spürte die Blicke auf mir und auch die Spannung, die sich über den Raum gelegt hatte.
"Ich hab mich bestimmt nur verhört", winkte ich gespielt leichtfertig ab und setzte mich wieder - dass ich ganz offensichtlich aufgesprungen war, bemerkte ich nicht so richtig, "Das liegt vermutlich an den ganzen Büchern, die ich bis jetzt in die Finger bekommen habe... Die Bibliothek ist voll davon, müssen Sie wissen!", bevor ich nervös vor mich hinlachen konnte, senkte ich den Kopf, biss mir auf die Unterlippe und starrte angestrengt auf meine Füße, die Hände im Schoß verkrampfend.

"Welche Art von Büchern meinen Sie, Miss?"
Erstaunt und etwas erschrocken schaute ich auf und in das Gesicht dieses Sir Island, dessen Blick prüfend und ein wenig resigniert auf mir ruhte. Kurz sah ich zu Integra hinüber, die nur nickte, und dann wieder auf meine Hände.
"Nun... Es sind... Gruselromane? Geschichten über Dämonen, Geister, Kreaturen der Nacht und ihre Bezwingung... Sir."
"Was wissen Sie über Vampire?"
Verstohlen warf ich einen Blick hoch. War das sein Ernst?
"Sie meinen das metaphorisch, oder?", fragte ich hoffnugsvoll, aber sein Gesichtsausdruck bestätigte meine Frage nicht. Tief atmete ich durch, "Vampire sind stark, schnell und unsterblich. In der Literatur steht, dass sie ihre Gestalt verändern, Naturgewalten und Tiere befehligen können. Sie steigen nachts aus ihren Gräbern um sich am Blut der Lebenden zu laben und sich zu stärken... "
Ein Gemurmel machte sich unter den älteren Herren breit, aber ich ließ mich davon nicht beirren, "Hypnose scheint auch eine ihrer vielen Fähigkeiten zu sein. Sie können fließende Gewässer nicht überqueren und haben eine Abneigung gegen das helle Licht der Sonne. Weihwasser, Pfähle und gesegnete Waffen schaden ihnen... Ich glaube das war alles..."
"Beeindruckend...", meinte einer der Herren.
"Nicht, dass ich dieses Wissen wirklich bräuchte...", versuchte ich es auf ein Neues, "Immerhin gibt es keine Vampire."
Der Mann hinter Integra lachte amüsiert auf.
"Deine Unwissenheit und die jedes anderen ist der exzellenten Arbeit der Familie Hellsing zu verdanken", kam es von Integra.
"Und der des Vatikans", steuerte ein dicklicher Mann einpaar Stühle weiter bei.
Meine Großcousine schenkte ihm einen vernichtenden Blick, der ihn sofort um zwei Köpfe kleiner werden ließ.
Ungläubig starrte ich den Herrn an, "Vatikan?"
Wollten diese Leute mir ernsthaft verklickern, dass es Vampire tatsächlich gab? Das diese absurden Horrorgeschichten ein Fünkchen Wahrheit beinhalteten?! Die Wahrscheinlichkeit war höher, dass die Anwesenden sich zu viele der vorhandenen Grusselromane reingezogen hatten!
"Das-das ist doch wohl ein schlechter Scherz, oder?!", prompt stand ich wieder, "Soetwas gibt es nicht! Das verstößt gegen alle Naturgesetze!"
"Du wirst noch früh genug vom Gegenteil überzeugt werden", entgegnete die Blonde, "Aber jetzt haben wir keine Zeit dafür. Dein Training muss sobald wie möglich beginnen. Walther?"
"Jawohl, Sir Hellsing?"
Vor Schreck sprang ich fast aus meiner Haut, als der Butler des Hauses wie aus dem Nichts auftauchte. Wo kam er denn jetzt so plötzlich her?!
"Bring Nadja bitte auf ihr Zimmer."
"Sehr wohl."
"Aber Integra! Was ist mit-?!", ein scharfer Blick aus den stahlblauen Iren ließ mich verstummen und erstickte meinen Protest im Keim.
Geknickt verbeugte ich mich zum Abschied und folgte Walther zur Tür, die von dem großen Schwarzhaarigen geöffnet worden war.

Wortlos folgte ich dem Älteren durch die unbekannten Gänge, meine Augen hafteten auf dem steinernen Boden.
"Es tut mir leid, dass ich Sie nicht persönlich abholen konnte."
Überrumpelt sah ich auf, "Das ist wirklich nicht der Rede Wert, Walther! Sie haben bestimmt genug zu tun! Außerdem hat dieser - Wer ist dieser Mann eigentlich?"
"Sie meinen Master Alucard? Nun, er steht im Dienste der Hellsing Familie... so zu sagen."
"Wie kommt es, dass ich ihn heute Abend zum ersten Mal gesehen habe?"
Nach einer längeren Pause antwortete er mit, "Das kommt daher, dass er nur nachts arbeitet. Er geht gemeinsam mit Fräulein Seras auf die Jagd."
Überrascht starrte ich seinen Hinterkopf an, "Auf die Jagd? Bei Nacht? In ENGLAND!? Was gibt es denn hier zu jagen?"
"Vampire und Ghouls."
Sprachlos hielt ich in der Bewegung inne. Jetzt fing er auch schon damit an! War ich hier bei der versteckten Kamera oder so?! Unbeirrt ging er weiter, sodass ich mich bald wieder in Bewegung setzen musste um nicht zurück gelassen zu werden.

Ich brachte auf dem restlichen Weg kein Wort mehr heraus, zu sehr war ich damit beschäftigt mich davon zu überzeugen, dass hinter der nächsten Ecke ein Kamerateam auf mich warten würde um mir zu sagen, dass das ganze Theater wirklich nur Theater war.
Aber die gewünschte Ecke kam und kam nicht.
"Ich wünsche eine angenehme Nachtruhe", drang Walther Stimme irgendwann zu mir durch.
Als ich aufsah und um mich blickte, erkannte ich, dass wir bereits vor meinem Zimmer angekommen waren.
Perplex erwiderte ich den Abendgruß, trat durch die offene Tür und schloss sie geistesabwesend hinter mir. Den Schlüssel drehte ich ganz automatisch um.

Erschöpft ließ ich mich gegen die Tür sinken und fuhr mir durch die Haare.
Es war höchste Zeit für ein Nickerchen! Wie von selbst entkleidete ich mich bis auf mein Unterhemd, Höschen und die Strümpfe. Die restlichen Kleidungsstücke landeten unbeachtet auf dem Boden.
Wie ein Sack Erdäpfel ließ ich mich aufs Bett fallen und krabbelte unter meine Decke, wo ich mich zusammen kuschelte.


Genervt öffnete ich eines meiner Lider und schaute benommen zur Tür. Wer war so unverschämmt mich aus meinem wohlverdienten Dämmerzustand zu reißen?!
Kurz darauf ertönte das Klopfen erneut.
Ich warf einen todbringenden Blick auf das Holz und versuchte vergeblich die unverschämmte Person dahinter zu erdolchen, aber es funktionierte nicht. Anstatt mir den Gefallen zu tun und tot um zu fallen, klopfte der Störenfried erneut.
Verärgert stämmte ich mich auf meine Ellenbogen um den Idioten besser angiften zu können, "Verschwinden Sie! Es ist schon dunkel und ich will schlafen!"
"Zu Schade..."
Vor Überraschung saß ich keine ganze Sekunde später kerzengerade im Bett und starrte auf die Tür. Obwohl ich die Stimme erst einmal in meinem Leben gehört hatte und sie nur gedämpft durch das Holz drang, wusste ich sofort wer dahinter stand.
"Was wollen Sie?", mein Atem stockte kurzzeitig, als ich ihn auflachen hörte.
"Ich suche nach etwas Gesellschaft", erwiderte er vielsagend.
Ich konnte mir lebhaft vorstellen nach welcher Art von Gesellschaft er suchte. Das Grinsen, welches er auf den Lippen tragen musste, reichte bestimmt von einem Ohr zum anderen.
Ich schluckte einen Kloss herunter und sagte mit hochrotem Kopf, "Da müssen Sie sich jemand anderen suchen, und jetzt verschwinden Sie!"
"Sehr bedauerlich...", hört ich ihn, danach entfernte er sich und Stille breitete sich aus.

Vollkommen durch den Wind blieb ich zurück und dachte darüber nach ob ich Integra davon erzählen sollte.
Ich saß bestimmt eine halbe Stunde regungslos da, bevor ich mich zusammen riss und aus dem Bett sprang. Ich stellte mich an die Tür und legte mein Ohr gegen das edle Holz, doch da war rein garnichts zu hören. Langsam entfernte ich mich und ging zu der Kommode links neben dem Bett. Eifrig krammte ich darin herum, bis ich das gesuchte Objekt in Händen hielt.

Entschlossen band ich den kleinen grünen Traumfänger über mein Kopfende.
Erst als ich mir sicher war, dass ich ihn ausreichend befestigt hatte, legte ich mich wieder in mein weiches Bett.
Zufrieden seufzend schlief ich ein.

~
Schweratmend lag ich da.
Mir war unglaublich heiß und die kalten Hände, die über meinen nackten Körper wanderten, verschafften keinerlei Abkühlung. Keuchend wand ich mich unter den Berührungen und hielt mich an den seidenen Laken fest, um sicher zu gehen, dass ich wirklich hier war - wo immer 'hier' auch sein mochte.
Langsam öffnete ich die Augen und sah im Schein einiger Kerzen denjenigen, dem ich diese sinneraubende Tortur zu verdanken hatte.
Seine Haare glänzten wie schwarzer Samt und verhüllten sein Gesicht gänzlich, seine Haut schimmerte wie frisch gefallener Schnee.
Es war mir als würde er mich ebenfalls betrachten und jede Kurve meines Körpers, jeden Laut, den ich von mir gab, speichern.
Ein Schauer fuhr durch meine Glieder, als er sich unerwartet herunter beugte und mir über Hals und Nacken leckte. Eine kaltfeuchte Spur hinterlassend wanderte seine Zunge meinen Körper entlang. Während das kalte Fleisch sich seinen Weg bahnte und seine Hände mich weiterhin streichelten, vergrub ich meine Finger in der schwarzen Mähne.
"Bitte...", kam es zitternd über meine Lippen und ich konnte selbst kaum glauben, wie heiser meine Stimme klang.
Doch das war vergessen als seine Zunge in meinen Nabel tauchte und er meine Beine auseinander drückte. Er verteilte zarte Küsse auf meinem Bauch, wobei einzelne Strähnen mich kitzelten.
"Du bist mein!", hörte ich seine tiefe Stimme zum ersten Mal und spürte, wie er sein Glied vorsichtig gegen meinen Eingang drückte.
In zitternder Erwartung zog ich ihn zu mir.
"Mit Haut und Haar", hauchte ich gegen seine Lippen.
Als er in mir versank, schrie ich seinen Namen in die Nacht hinaus.
~

Schweißgebadet und nach Luft schnappend schreckte ich aus meinem Traum auf.
Anklagend starrte ich auf den unschuldig herabbaumelnden Traumfänger.
"Da wär mir ein Alptraum lieber gewesen", stöhnte ich entnervt und warf die Decke zurück.
Schnell schnappte ich mir einpaar Klamotten und verschwand fluchend im angrenzenden Bad.


"Nadja?"
Hochfahrend sah ich schuldbewusst in das fragende Gesicht meiner entfernten Verwandten, "J-ja?"
Eine Hand an meiner Schulter ließ mich nach links sehen.
"Geht es Ihnen nicht gut, Miss Marian?", Walther stand da und sah mir mit väterlicher Besorgnis in die Augen.
"Es ist nichts...", meine Stimme klang unsicherer als beabsichtigt.
"Du bist heute so abwesend. Willst du mir vielleicht etwas erzählen?", fragte die Blonde am anderen Tischende und verschränkte ihre Finger ineinander.
Ein verschwörerisches Lächeln lag auf ihren Lippen.
Nervös spielte ich mit dem Saum meines Hemds. Wollte ich? Ich war mir nicht sicher, ob ich Integra von dem nächtlichen Besucher erzählen wollte oder nicht, und der Traum verwirrte mich.
Beim Gedanken daran wurde ich rot, weshalb ich schnell hinter meinen Stirnfransen verschwand.

Doch da fiel mir etwas anderes ein.
"Da ist tatsächlich etwas", erwiderte ich, "Ich hätte gerne einen Grundriss des Anwesens, wenn das geht."
Überrascht starrten blaue Augen zu mir, sie hatte offensichtlich etwas anderes erwartet, "Du bist doch schon zwei Monate hier."
"Da hast du vollkommen recht, aber der vergangene Tag hat mir gezeigt, dass ich ohne fremde Hilfe aufgeschmissen wäre", versuchte ich zu erklären, "Ich will ja nicht komplette, detaillierte Pläne sondern nur Aufzeichnung von den Stockwerken, die ich benutze."
"Einverstanden", stimmte sie nickend zu, "Walther, bitte kümmere dich darum."
"Sehr wohl, Lady Integra", damit verschwand der Buttler und zog die Tür hinter sich zu.

Kaum hatte er den Raum verlassen stand meine Cousine auf und kam auf mein Ende des Tisches zu. Bei mir angekommen nahm sie wieder Platz und sah mich mit einem eigentümlichen Funkeln in den hellblauen Saphiren an.
Verwirrt ob dieses seltsamen Verhaltens schaute ich mit erhobenen Augenbrauen zurück und wartete.
Die Augen verdrehend lehnte sie sich zurück und griff wie selbstverständlich nach meiner Teetasse.
"Erzähl mir von deinem Traum", sagte sie beiläufig, sodass ich eine Ewigkeit brauchte bis ich begriff, was sie von mir verlangte.
Als ich es schnallte wurden meine Augen tellergroß und mein Gesicht paradeiserrot.
"BITTE WAS!?", quickte ich sehr undamenhaft, während meine Finger sich verkrampften.
Sie schnaubte amüsiert und offenbarte sich mir, "Du hast meinen Diener gestern das erste Mal gesehen. Es ist für mich kein Geheimnis, dass jeder der von seinem Erscheinen angetan ist, in der darauffolgenden Nacht von ihm träumt. Es ist seine Natur einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und eure Begegnung fand kurz vor Sonnenuntergang statt. Also... Du dürftest dich noch gut daran erinnern, wenn ich mir dich so ansehe."
Ihr anzügliches Grinsen kribbelte auf meiner Haut und ließ mich unruhig werden.
"Du musst wissen, das auch ich so einen Traum hatte... Allerdings war ich zu dem Zeitpunkt dreizehn Jahre alt", nach diesem Geständnis nippte sie an ihrem Tee.

Wenn dieser Mann bereits eine junge Integra in seinen Bann gezogen hatte, wie alt war der Kerl dann?
Ein Räuspern holte mich aus meinen Überlegungen. Auffordernd sah sie mir über den Tassenrand entgegen.
Ich atmete einpaar mal tief durch und begann meine Schilderung, "Einige Kerzen brannten. I-ich lag nackt auf einem großen mit schwarzer Seide überzogenen Bett und... u-u-und er war über mir. Mir war so furchtbar heiß und er berührte mich... Ich wollte ihn und dann-"
Ich konnte nicht mehr weitersprechen, zu frisch war die Erinnerung und mein Herz pochte wieder wie wild. Mit einem Nicken stellte Integra das Porzellan ab und stand auf.
"Ich muss dich warnen, Nadja. Dieser Mann ist sehr gefährlich. Du solltest dich von ihm fernhalten. Komm bitte in mein Büro, sobald du fertig gefrühstückt hast."
Ich nickte verstehend und blickte ihr hinterher, als sie den Raum verließ.

Die Schamesröte stand mir noch ins Gesicht geschrieben.
Mit zittrigen Fingern griff ich nach einem Messer und schnitt das Brötchen auf, welches seit meiner Ankunft im Speisesaal unbeachtet auf meinem Teller gelegen hatte. Fahrig bestrich ich es mit Butter und Marmelade, während ich mich langsam beruhigte.
Geistesabwesend knabberte ich an dem Brötchen herum.
Hätte ich sie auf seine roten Augen ansprechen sollen? Was war mit diesem seltsamen Treffen dieser alten Leute gestern? Gab es Vampire wirklich? In den ganzen zwei Monaten war nicht so viel geschehen wie in den letzten achtzehn Stunden.
Seufzend biss ich ein größeres Stück ab, kaute darauf herum und goss mir Tee nach.

"Miss Marian?"
Vor Schreck wanderte der Teigklumpen in meine Luftröhre und machte es sich dort gemütlich. Dieses Mal lief ich wegen des Luftmangels rot an.

_____


Es tut mir nur ein ganz kleines bisschen Leid, dass ich euch das nächste Kapitel noch etwas vorenthalte... *böse kicher*

See ya!
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