The longest Night

KurzgeschichteAllgemein / P16
22.01.2014
22.01.2014
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Hallihallo! Das ist nicht meine erste Fanfiction, aber die erste, die ich online stelle. Ich hoffe, es gefällt denen, sie es lesen. Kleine Änderung: Lamb war nicht mit Keith unterwegs, um Woody zu finden, sondern ist in Neptune geblieben.
Und immer schön Review dalassen! ______________________

Sheriff Don Lamb stieg aus seinem Dienstwagen vor dem Neptune Grande, nicht wissend, was genau ihn dort auf dem Dach erwartete. Deputy Sacks hatte ihn nur angefunkt, weil er gerade in der Nähe auf dem Highway unterwegs war, und niemand sonst so schnell da sein konnte. Ein Krankenwagen und weitere Polizeieinheiten waren schon auf dem Weg, aber Don hatte zu seiner außerordentlichen Freude das Glück, als erster an der Unfallstelle anzukommen. Von Sacks kam nur die Information, es hätte einen Selbstmord gegeben, der als Notruf gemeldet wurde, aber bevor Sacks weitere Fragen stellen konnte, war die Verbindung unterbrochen.
Mehr oder weniger gespannt lief Lamb, seine Autoschlüssel noch in der Hand, durch die Lobby direkt auf den Aufzug und zu und steuerte das Dach an. Im Fahrstuhl bemerkte er einen bedruckten Zettel, der auf dem Boden lag: "Alternative Prom" hieß es darauf. Plötzlich hatte der Sheriff eine böse Vorahnung... Entweder irgendwer wollte ihn hier auf den Arm nehmen, oder jemand hatte sich genau das richtige Publikum für einen Selbstmord gesucht.
Als Lamb durch die "Kein Zutritt" beschriftete Tür zur Dachterrasse trat, fiel ihm als erstes die drückende Stille auf, die ihn von allen Seiten umgab. Er hatte damit gerechnet, einen Mob aus betrunkenen Schülern anzutreffen, die sich auf dem Dach tummelten, aber- Nichts. Jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Don horchte sofort auf, als er ein leises Schluchzen hörte, begleitet von einer beruhigend flüsternden Stimme.
"Es ist okay... Shhhhh... Ganz ruhig. Es wird bald jemand kommen, er kann dir nicht mehr wehtun... Beruhige dich...", hörte Don, bevor er sich langsam umdrehte und ein paar Schritte in die Richtung der Geräusche machte. Erst nach ein paar Sekunden sah er im Schatten sitzend den Echolls-Jungen, und an seine Schulter gelehnt ein unkontrolliert zitterndes, schluchzendes blondes Mädchen. Und-wie könnte es anders sein-Als sie kurz aufblickte, sah Lamb in das Gesicht von seiner Nemesis, seiner Gegnerin, seiner Gegenspielerin. Er sah Veronica Mars. SEINE Veronica. Und wie so oft spürte er bei ihrem Anblick eine verwirrende Mischung aus Schuld, Mitgefühl und-völlig unpassend zu der momentanen Situation-Verborgener Erregung. Es waren diese Gefühle, für die er sich in Momenten wie diesem so sehr hasste.
Veronica lehnte sich wieder an die Schulter des jungen Echolls, als der Sheriff sie mit einem undeutbaren Blick bedachte.
"Habt ihr wegen eines Selbstmordes angerufen?", fragte Don die beiden. Er hoffte immer noch, es wäre ein Missverständnis. Dann könnte er nachhause fahren, sein übliches Bier trinken und schlafen. Aber Mars war involviert, und wo auch immer jemand aus dieser Familie auftauchte, gab es Ärger.
"Cassidy Casablancas. Er hat den Bus in die Luft gejagt, genauso wie das Flugzeug mit meinem Vater. Er hat meinen Vater getötet! Und liegt als Matsch da unten. Er hat ihn getötet, Lamb...", sagte Veronica schwach, während sie zitternd aufstand. Echolls rührte sich nicht. Die Tochter seines ehemaligen Mentors stolperte auf ihn zu, noch immer zittrig. Kurz bevor sie ihn erreichte sank Veronica in sich zusammen. Lamb konnte sie gerade noch auffangen, in seinen Armen zitterte sie weiter und erklärte:"Er hat mich getasert. Stark. Helfen sie mir..." Veronicas Augenlider flatterten, dann wurde sie bewusstlos. Lamb wusste, dass das mit Keith nicht stimmen konnte, noch vor einer Viertelstunde hatte er am Telefon mit ihm geredet. Wenn es dem Mädchen wieder besser ging, würde sie beruhigt sein, das zu hören, aber im Moment war für Don nur wichtig, sie so schnell wie möglich von hier weg zu bringen. Er legte einen Arm unter Veronicas Kniekehlen und den anderen um ihre Taille, hob sie sanft hoch und strich ihr, so gut es ging, noch das Haar aus dem Gesicht, bevor er sich umdrehte und wieder auf die Tür zuging. Der Krankenwagen war schon angekommen, er hatte die Sirenen unten gehört. Er wollte gerade mit dem rechten Fuß die Tür öffnen als ihm wieder einfiel, dass sich noch eine andere Person auf dem Dach befand.
"Echolls. Wir brauchen deine Aussage, und du gehst besser auch ins Krankenhaus. Du siehst ziemlich bleich aus. Komm."
Logan erhob sich langsam und ging auf den Sheriff zu. Gemeinsam traten die beiden Männer, einer mit Waffe in der Hand (Bevor Lamb sie ihm abnahm), der andere mit Veronica auf dem Arm, nach einigen Minuten aus dem Fahrstuhl. Lamb setzte seine ernsthafteste "Ich muss ein Leben retten"-Miene auf, als er sie vielen Reporter sah, die in der Lobby auf ihn warteten. Es würde noch eine lange Nacht werden.


So, ich hoffe, es ist nicht zu schlimm geraten und es sind nicht zu viele Fehler drin. *Hab's mit dem Handy geschrieben...*
Ich bin natürlich offen für Kritik und dergleichen, tut euch keinen Zwang an.
LG, A.


PS: Sorry, ich habs erst später gemerkt, es war nicht der Alterna-Prom, sondern die Abschlussparty. ^^
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