Ein Berg, ein Trupp

GeschichteAbenteuer, Drama / P16
22.01.2014
24.03.2014
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22.01.2014 642
 
"Joel! Joel! komm schnell, es gibt großartige Neuigkeiten."
Paul knallte die Tür zu und mein Kartenhaus stürzte zusammen.
Mann ey schon wieder ok es ist auch nicht die beste Idee immer wieder stundenlang hier Kartenhäuser zu bauen die Tür ist einfach zu nah am Tisch.
Naja ich kann mich ja eigentlich glücklich schätzen ein richtiges Zimmer zu haben, ich muss es zwar mit noch 3 meiner alten Klassenkameraden teilen aber die anderen müssen in Zelten auf dem Bahnsteig pennen.
Am tag der Katastrophe war ich mit meiner Klasse zum Wandertag im Berliner Westhafen und da hatten wir uns die Arbeit auf einem Binnenhafen angesehen.
Das war unser Glück, denn als die Raketen starteten und die Sirenen zu Heulen begannen waren wir bereits auf dem Rückweg und schon im Eingangsbereich der Station U-Bahnhof Westhafen.
Tja und das ist jetzt seid Fünf Jahren mein Zuhause.
"Warte Paul ich komm."
Mein ruf hinter ihn her hätte ich mir eigentlich auch sparen können da die Tür ja zu war. Auf dem weg zum Hauptbahnsteig bemerkte ich dass eigentlich die ganze Station am Bahnsteig versammelt war.
"Und was ist jetzt?"
"Hör zu!"
Der Stationskommandant bittet die Tuschelnde Menge mit einer Handbewegung um Ruhe.

"Soeben hat uns die Nachricht erreicht dass innerhalb der Regierungsstationen von der Regierung beschlossen wurde, da sich die Lage mittlerweile einigermaßen normalisiert hat, dass man jetzt versucht ein System aufzubauen um überlebende Familienmitglieder zu finden."

Der Stationskommandant wollte weiterreden aber seine Worte gingen im gejubel der Menge unter. Auch ich und meine Freunde Paul Teo und Johannes waren außersich.

"Ruhe! Ruhe!"

Einmählich beruhigte sich die Menge.

"Das bedeutet, dass wir jetzt erstmal allen Bewohnern Alphabetisch, aufnehmen werden.
Dazu werden sie bitte ihre Pässe holen! Und in einer Woche werden dann die ersten Benachrichtigungen an Überlebende Verwandte übermittelt. Bis dahin werden bitte alle ihren Tagesablauf so weiterführen wie gehabt."

Damit verlies der Stationskommandant das Podest und ging in die Richtung seines Büros.
"Los Joel holen wir unsere Pässe!"
Nach Drei Stunden langen Wartens kam endlich auch ich an die Reihe.
Vor mir sas ein Mann im Tarnanzug den ich noch nie an der Station gesehen hatte. Er trug einen die Uniform der Regierung, sie bestand aus einer Flecktarnbluse, Flecktarnhose und einer Tarncap.

Regierung deswegen weil sich seid dem Tag X wie er auch genannt wird noch andere Fraktionen gebildet haben. Da gibt’s wie gesagt die Regierung sie ist die mächtigste Allianz in der Metro sie ist eigentlich unverändert seid dem Tag X. Sie hält den größten teil des Westens der Metro Darunter den Westlichen teil der U2  U7 und Teile der U1 U9 und U6.
Dann gibt es noch die "Gruppierung" das ist die einzige noch nennenswerte Allianz in der Metro sie Hält zum größten teil den Süden und den Osten. Sie hatten dich ein Jahr nach dem Tag X von der Regierung abgespalten da sie mit der Demokratischen Regierung in der Jetzigen Lage nicht einverstanden sind. Sie setzen all ihre Hoffnung in einen Mann namens "Frank Erben", er ist aber nichts als ein ziemlich guter Redner. Immer wenn es zu einer Hungersnot bei ihnen kam oder zu niederlagen im Kampf gegen die Regierung kam konnte Erben seine Allianz noch zusammen halten. Außerdem gibt dann noch einzelne Unabhängige Stationen die sich mit Handel über Wasser halten. Manche davon sind friedlich und richten sich ganz dem Kampf gegen die Mutanten die von der Oberfläche in die Metro kommen.
Andere sind nicht so Friedlich und kämpfen gegen einander. Und zu guter letzt gibt es noch die Banditen. Sie machen vor nichts halt überfallen Karawanen und führen den Schwarzmarkt an.

Nachdem ich mit meinen Angaben fertig war ging ich in mein Zimmer, wo meine drei Zimmergenossen schon schliefen und haute mich auch hin.
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