Der Fremde

von Charly95
GeschichteDrama, Romanze / P12
Damen Auguste Ever Bloom
22.01.2014
01.05.2014
5
6.251
 
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22.01.2014 1.323
 
Es ist Dunkel und Kalt.
Etwas tropft auf mich herab.
Wasser, es sind immer wieder kleine kalte Wassertropfen und ich verspüre Durst.
Ich will wissen woher sie kommen, aber ich kann nichts erkennen, gar nichts..
Ich versuche auf zu stehen, „Autsch !“. Mir tun die Knie Weh, ich berühre sie und spüre das sie Wund sind.
Plötzliche sehe ich mitten im Dunkeln, etwas Licht. Es blendet mich. Ich kann kaum hin sehen, das Licht brennt in meinen Augen wie Feuer.
Da! Eine Gestalt, ein Schatten, der direkt auf mich zu kommt. Ein Gefühl von Angst packt mich.
Ich will Schreien, Schreien so laut, dass mich irgendeiner hören kann. Aber es kommt kein Laut raus, mein Mund gibt nur leere Geräuche von sich.
Der Schatten Lacht mich aus, als hätte ich gerade einen Witz gemacht.
Er steht direkt vor mir, und ich kann seinen  Blick auf mir Spüren.
Ich Versuche immer wieder einen Laut von mir zu geben. Will Ihn weg zu schubsen oder ihn irgendwie aufhalten, mir nahe zu kommen. Doch es geht nicht, es passiert nichts und wieder nichts. Und seine kalten Hände packen mich!...

Ich Schrecke auf !
Ich bin voll Geschwitzt und mein Puls rast. Schnell sehe ich mich um.
„Gott sei Dank!! Es war nur ein Traum“.
Ich bin erleichtert, dass wir immer noch im Hotel sind und Damen neben mir im Bett liegt.
Er sieht wie immer wunderschön aus, wenn er Schläft.
Wir sind jetzt schon zwei Wochen in Venedig, einer der schönsten Städte in Italien.
Damen hat mir viele Orte seines früheren Lebens gezeigt. Kaum Vorstellbar was er hier schon alles erlebte!
Aber ab und zu, haben wir auch einfach mal nur in den Tag hinein gelebt.
Da Damen und ich nun keine Unsterblichen mehr sind, ist es anders. Aber nicht Schlecht, nur anders. Wir haben jetzt echte Auren! Die in wunderschönen Farben, um unsere Körper flimmern und die Menschlichen Seelen widerspiegeln, die nur ich sehen kann. Außerdem, können wir immer noch  unsere Gedanken lesen und Dinge Manifestrieren. Nur das die Dinge, die wir manifestrierten, erst im laufe der Zeit auf tauchen. Wir haben auch noch den Zutritt ins Sommerland, wir gehen aber nur noch selten rüber.  Was vielleicht auch gut ist, damit wir uns besser an ein Normales leben gewöhnen können.
Ich Spüre ein warmes kribbeln in meinem Bauch, das ich wohl Damon zu verdanken habe.
Er ist wach und legt sachte seine Hände auf meine Schultern. „Wieso bist du schon wach, Ever?“ haucht er mir ins Ohr. Ein wundervolles Gefühl!
„Ich habe schlecht Geträumt“ .Ich bin mir nicht sicher, ob ich Damen etwas genauer von meinen Traum erzählen soll. Er macht sich bestimmt nur unnötig Sorgen. Und es war ja nur ein Traum, der nichts zu bedeuten hat. Oder?
„War er sehr schlimm?“.
„Nein, war er nicht. Tut mir Leid, dass du wegen mir wach bist. Komm, wir schlafen weiter“.
Er Schlingt seine Arme um mich, damit ich mich sicher und geborgen fühle. Und schon Schlafe ich ein.

Ich werde von der Sonne geweckt und spüre, die wärme die meinen Körper umhüllt.
Ich drehe mich um und sehe neben mir ein Tablett mit Frühstück und einen Brief darauf liegen.
Den Brief lese ich natürlich zuerst.

"Guten Morgen meine Liebste.

Ich treffe mich mit einem alten Freund, der hier in der nähe lebt.

Lass dir das Frühstück schmecken.
Für immer und ewig, dein Damen."


Ein wenig, bin ich schon stutzig.
Ich schaue auf die Uhr, 10:45 Uhr.
Meine Güte, habe ich lange geschlafen! Ich hüpfe aus dem Bett, ziehe mir meinen Bikini an und darüber ein Blaues Kleid, mit Sandalen. Ich greife mir mein Handy und  noch ein Croissant, was auf dem Tablett lag und mache mich auf dem Weg zum Strand.
„Wow, ist das heute heiß!“ Stößt es aus mir heraus.
Es sind nur Fünfhundert Meter bis zum Strand. Man kann vom Hotel aus das Meer beobachten, einfach traumhaft!
Ich breite das Handtuch aus, setze die Sonnenbrille auf und gebe mich den Sonnenstrahlen hin.
Ein paar Minuten sind vergangen und ich nicke immer wieder ein.

Ich Spüre etwas warmes und klebriges, das an meinem Gesicht herunter läuft.
Ich taste vorsichtig mit meinen Fingern. „Ahh!“ .Es tut weh. Mir wird schwindelig und ich bekomme Panik. Auf einmal, höre ich eine Stimme. Damen's Stimme !
„Ever! Oh mein Gott, Ever! Ich rette dich, hab keine Angst, ich bin gleich bei dir!“.

Ich schrecke auf, wieder.
„Rrrrrrriing, Rrrrriing!“ Mein Handy klingelt!
Damen! Ich gehe sofort ran:
„Hallo mein Liebling, ich bin gegen 14:00 Uhr wieder bei dir. Treffen wir uns vor dem Hotel Eingang, ja?“.
Ich bin so froh und erleichtert. Damen ist bald wieder da !
„Hey.. ähm Okey. Ich freu mich!“.
Wie ein Blitz, muss ich an die letzten Bilder aus meinem Traum denken. Wie Damen versuchte mich zu retten..
Ich muss ihn davon erzählen.
„Damen, i-i-ich muss dir später etwas erzählen, es ist wichtig“. Ich Spreche es aus, als wenn ich Angst davor hätte.
„Ever, du hört sich so bedrückt an, was ist denn los? Soll ich jetzt schon kommen?“. Er ist so Lieb..
„Nein! Ach quatsch, so wichtig ist das auch nicht. Wir reden später darüber. Bis dann, ich liebe dich !“. und ich lege auf.
Ich packe meine Sachen zusammen und gehe zurück zum Hotel.
Ich mache einen kleinen Umweg, um mir die Zeit tot zuschlagen. Als ich die Straße hinunter lief, spüre ich etwas. Ein seltsames Gefühl. Ein Gefühl ,das mir Gänsehaut bereitet. Mir wird kalt.
Ich drehe mich hastig um. Mein Gefühl sagte mir, ich werde verfolgt. Aber da war nichts und niemand. Ich setze meinen Weg fort und schaue auf mein Handy. Es ist bereits, 13:05 Uhr.
Nach 10 Min bin ich da und am verdursten, ich betelle mir etwas zu trinken.
„Na, Schmeckt's?“. Eine unbekannte Stimme.
Ich Drehe mich um. Neben mir sitzt ein Braun gebrannter Junge. Er hat braunes Haar und giftgrüne Augen. Sie erinnern mich ein wenig an Jude's.
Ich wende schnell den Blick ab und Antworte missbilligt „Kennen wir uns?“  Er lacht nur. „Ja wir kennen uns, um ehrlich zu sein schon länger als Hundert Jahre, Baby“. Und fässt mir an mein Knie.
Kalt! Ich zucke zurück. Das gleiche Gefühl, wie in meinem Traum !
„Fass mich nicht an!!!" Ich Laufe weg. Ich Laufe so schnell wie ich kann!
Ich schaue zurück und Laufe jemanden direkt in die Arme.. "Nein!!" schreie ich.
„Ever! Ever, ich bin es. Beruhige dich". sagt er.
Damen hält mein Kopf in seinen Händen und schaut mich besorgt an.
Ich stehe noch immer unter schock. Aber wieso stehe ich eigentlich unter schock?
Nur, weil ein mysteriöserJunge mit mir eine Unterhaltung führen wollte und er mich zufällig an den Traum erinnert? .. nein, da steckt doch mehr dahinter und diese dumme Bemerkung?
„Hallo? Ever? was ist los?" Schreit er jetzt fast.
Ich weiß nicht was ich antworten soll. "Damen, ähm i-ich dachte ich werde verfolgt". nuschel ich.
„Wer sollte dich verfolgen? Wie kommst du darauf?" fragt er ungeduldig und seine Augen werden groß. Ein Wunder das er mich vor lauter Genuschel verstanden hat.
„Ähm, ich wurde eben von einen Jungen angesprochen u-u-und..." ich fange nochmal von vorne an, damit er es versteht.
„Damen, ich hab diese Albträume, fast immer die selben und immer kommt die gleiche Person vor. Und sie sind so real, sie machen mir sorgen. Ich habe das Gefühl irgendjemand will uns was antun."
Meine kehle schnürt sich zu und mir schießen Tränen in die Augen. Es war alles so Perfekt!
Und nun folgt das nächste Problem.
Damen nimmt mich fest in den Arm.
„Komm, lass uns rein gehen, dann kannst du mir alles in Ruhe erzählen". Beruhigt er mich.
Angekommen im Hotelzimmer, setzen wir uns und ich erzähle ihn alles. Von den Albträumen, bis zu dem weg vom Strand. zum Hotel und den komischen Jungen, vor der Cocktailbar.
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