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candy crush

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Raven (Gilbert Nightray) Xerxes Break
20.01.2014
20.01.2014
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2.731
 
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Hallu :]

Oooooookay. Das hier ist ... uhm ... ein Experiment. Ich habe es liebevoll 'Wie weit kann Jolly gehen ohne vor Scham zu weinen?' getauft. Und die Antwort ist ... nicht sehr weit. *hust* Versager *hust*
Es ist also bei Weitem nicht so graphisch geworden, wie ich es eigentlich gerne gehabt hätte. Eigentlich ist es gar nicht graphisch, ich habe es nicht mal bis zum 'Vorspiel' geschafft. *schluchz* [Ich habe es trotzdem vorsichtshalber mal auf P18 Slash gestellt ... will hier ja niemanden überraschend traumatisieren]
Hmm ... ja ... was sonst noch. Dafür, dass es eigentlich keine Handlung hat, ist es erstaunlich lang geworden, sind immerhin fast 3000 Wörter. Und ja, ich gestehe, es ist aus puren Fangirl-Feels entstanden. Ich wollte halt auch mal etwas 'körperliche Interaktion' schreiben. Lasst mich. Miep.
Und es hat wirklich Spaß gemacht, die ganzen Küsse zu schreiben [I am so weird.] *lacht*
Jetzt ist's aber genug.
Wer Interesse daran hat, es im Original Englisch zu lesen [jahaaaa, ich habe das erst auf Englisch geschrieben, weil ich dachte, ich würde es dann eventuell leichter schaffen - hat nicht funktioniert], hier ist der Link: candy crush @tumblr
Außerdem: Das Lied ist von Blink 182 und heißt 'I miss you'. Und ja, das Ende ist mies. Lebt damit.

Lots of Love,
                   Jolly.

P.S. Schuld hieran ist übrigens Eli. Wegen ihr hatte ich gestern diesen Anfall an Breakbert Feels.













_____________________________________________________________________






And in the night
                   we’ll wish this never ends.
- We’ll wish this never ends -
           Where are you?
                    .And I’m so sorry.
Don’t waste your time on me - you’re already
                                             the
voice inside my head
I miss you.






.





Die ganze Welt drehte sich.

Die Straßen sahen so instabil aus, als würden sie nur auf eine Chance warten, ihn zum Fallen zu bringen. Und die Sterne … weit über ihm wirbelten sie herum wie die Blätter im Herbst, tanzten durch die Luft in so einem komplizierten und irrationalen Muster, dass er die Spuren ihrer Existenz vollkommen verlor. Ja, die ganze Welt drehte sich wie ein Wirbelwind.

Oder war es nur Gilbert, der sich drehte?

Weil er das wirklich nicht mehr unterscheiden konnte.

Bin ich wirklich so betrunken?, fragten seine Gedanken leise, aber sie bekamen nie eine Antwort. Stattdessen verloren sie die Worte noch bevor Gilbert sich ihrer überhaupt bewusst wurde.

Dann war da ein Arm. Er packte ihn bestimmt an seinem Handgelenk und zog ihn irgendwo hin, weg vom sich drehenden Gehsteig, den lauten Stimmen aus dem Pub, hinein in die kleine Kabine einer Kutsche. Er wurde auf die Bank gedrückt und bemerkte, dass seine Augen geschlossen waren, konnte sich aber nicht daran erinnern, wann und warum er sie zu gemacht hatte.

Er spürte die Wärme eines Körpers neben sich, dann setzte sich die Kutsche in Bewegung und wieder schweifte sein Geist ab.

Es war so anstrengend. Denken, Atmen, die Balance halten, einfach existieren.

Und dann war da ein kleiner Teil in ihm, der sich einfach nur zurück lehnen wollte und aufhören wollte, zu sein. Aber … er konnte nicht einfach so aufgeben. Nicht, wenn Oz immer noch im Abyss verloren war, die Nightrays immer noch von einem wahnsinnigen Monster einer nach dem anderen getötet wurden und er immer noch nichts gegen das Schicksal ausrichten konnte.

Gedanken wie diese drehten sich weiter in seinem Kopf, hinterließen ihn unfähig dazu, über etwas anderes nachzudenken, als er sich selbst in der Dunkelheit seiner eigenen Seele ertränkte.

Bis da eine andere Hand war, die langsam seine Stirn nachzeichnete, eine schwarzen Strähnen beiseite strich und ihm sanft gegen die Wange tippte.

„Na, na“, zirpte eine bekannte Stimme in sein Ohr. „Dich betrunken zu machen war vielleicht nicht eine meiner besten Ideen.“

Der süße Geruch nach verbranntem Zucker füllte plötzlich die Luft aus und Gilbert wunderte sich darüber, wie er das bis jetzt nicht bemerkt haben konnte, denn, ernsthaft, es gab nur eine einzige Person, die diesen Duft wie einen zweiten Mantel trug.

„Break...?“, fragte Gilbert verwirrt, nicht wissend, wie er sich verhalten sollte.

„Aber natürlich, Raven. Wer sonst wäre in der Lage dazu, dich in so eine Situation zu bringen?“, erwiderte der Hutmacher amüsiert und machte Gilbert damit sprachlos.

„Was...?“, murmelte er, immer noch mit geschlossenen Augen, „Warum bist du … warum würdest du … I bin nicht … huh ...“

Seine Zunge fühlte sich so schwer an. War es immer schon so schwer gewesen, jedes Wort auszusprechen? Oder lag es einfach nur an den Worten, wollten sie seinen Mund nicht verlassen und in die kalte Nachtluft entfliehen?

„Das musst du nicht wissen“, flüsterte Break erneut in sein Ohr, und jagte Gilbert damit einen Schauer über den Rücken. „Lass uns einfach nur sagen, dass ich ein Risiko eingehe.“

„Was ...“ … meinst du?, wollte er fragen, aber irgendwie konnte er sich nicht an die richtige Reihenfolge der Buchstaben erinnern. Break kicherte.

„Pass auf, Gilbert, das hier ist sehr einfach. Entweder, du wirst dich hieran morgen erinnern, oder du wirst es nicht. Ich weiß nicht, was ich lieber hätte, deshalb überlasse ich das dem Schicksal oder wem ach immer ~“, summte er in dieser neckenden Stimme, die nur er so meisterhaft beherrschte.

Und dann saß Break plötzlich auf seinem Schoß und küsste ihn.

Zuerst wusste Gilbert wirklich nicht, was passierte. Da waren Breaks Lippen, die sich gegen seine eigene drückten und sich leicht bewegten. Und dann war das Gefühl zurück. Dieses Gefühl als ob die ganze Welt sich drehen würde. Nur jetzt wusste Gilbert, dass nicht an dem Alkohol in seinem Blut lag. Es lag an Break. Der ihn küsste.

Als sich ihre Lippen trennten, schnappte Gilbert nach Luft. Er öffnete seine Augen und sah direkt in Breaks einzelne Iris. Ein breites Grinsen machte sich auf dem Gesicht des Hutmachers breit, aber zum ersten Mal war Gilbert in der Lage, hinter diese Fassade zu sehen. Break war nervös. Nervös und unsicher. Warum? Weil sie sich geküsst hatten?

Aber Gilbert hatte den Kuss gemocht.

Also konnte es nicht schlecht sein, richtig?

Es folgte ein langer Moment der Stille während sie sich nur gegenseitig ansahen. Dann war da plötzlich ein zögerliches Lächeln auf Breaks Lippen. Er sagte etwas, aber die Worte ergaben keinen Sinn für Gilbert. Deshalb versuchte er nur, zurück zu lächeln, obwohl er nicht sagen konnte, ob ihm das gelang. Die Pause hielt an und er konnte Hitze und Scham in sich aufsteigen spüren. Also tat er das einzige, das für seinen betrunkenen Verstand Sinn ergab.

Er küsste Break noch einmal.

Wenn ihr erster Kuss sanft und süß gewesen war, dann war dieser hier voller Leidenschaft. Leidenschaft und ein bisschen unterdrückte Wut, verwurzelt in Jahren, die sie ein verdrehtes Band geteilt hatten.

Break zog an seinen Haaren, kräuselte die dunklen Locken um seine Finger und brachte Gilbert dazu, zwischen dem dritten und dem vierten Kuss zu stöhnen. Als Gegenleistung legte Gilbert seine Hände an Breaks Hüften und vergrub sie in dem weichen Stoff von Breaks Hemd, während er ihn näher an sich heran zog.

Er spürte, wie sich seine eigene Erektion gegen Breaks presste, und sein Magen machte einen kleinen Satz.

Der nächste Kuss kam und alles wurde ein weiteres Mal weiß. Es war überwältigend.

Bald konnte Gilbert nicht mehr nachzählen, wie viele Küsse sie bereits ausgetauscht hatten. Jeder einzelne war unnachahmlich. Einer war sanft und voll süßer Versprechen, der nächste grob und liebevoll, von Unterwerfung erzählend. Einige waren kurz, hielten nur einige Sekunden an. Dann waren da die tiefen und langen, die sie beide nach Luft schnappen ließen. Gilbert hatte gar nicht gewusst, dass es so viele Arten gab, jemanden zu küssen, und dass jede Art so vollkommen atemberaubend sein konnte.

Sie küssten sich, bis sie bei Gilberts Apartment angekommen waren, unterbrachen nur kurz, während sie durch die Tür stolperten und die Treppen nach oben stiegen. Als sie das Wohnzimmer betraten, schlüpfte Break aus seinem Mantel und ließ ihn dort liegen, wo er zu Boden fiel. Er drückte Gilbert gegen die Wand und küsste ihn erneut. Dieses Mal rau und zwingend, während seine Zähne langsam an Gilberts Lippen knabberten.

„Break ...“, keuchte er gerade so, als sie sich wieder von einander lösten, nur, um noch näher zusammen zu lehnen. Ihre Beine waren in einander geschlungen und ließen sie schwankend gegen die Wand fallen.

„Können wir einfach … das ist … bitte mach nicht … ich meine … einfach … sei vorsichtig, okay?“, schaffte er zu stottern, während sein Gesicht erneut vor Scham brannte. Aber Break, sehr zu Gilberts eigener Überraschung, ließ diese Möglichkeit für einen seiner dummen Witze vorbei ziehen und nickte nur feierlich, bevor er ihn wieder küsste.

Gilbert bekam nicht wirklich mit, wie sie vom Wohnzimmer in sein Schlafzimmer gelangten, das nächste, das er tatsächlich realisierte, war, dass Break über ihm kniete und sich einen Weg seine Kehle hinunter küsste. Irgendwie hatten sie auf dem Weg alle ihre Kleider verloren, nunja, ausgenommen Gilbert linkem Handschuh und Breaks Hemd.

Es brannte. Jeder Kuss fühlte sich an, als würde er Gilberts Haut von seinen Knochen schmelzen und ihn blank und nackt zurück lassen. Er genoss es. Jeden brennenden Stich. Es war der Beweis dafür, dass das hier wirklich passierte.

Als Break also plötzlich aufhörte, seinen Brustkorb zu küssen, konnte Gilbert ein enttäuschtes Knurren nicht zurückhalten, dass seiner Kehle in dem Moment entkam, in dem sich Break zurück zog.

„Also wirklich, du bist wirklich einer von der ungeduldigen Sorte, nicht wahr?“, sinnierte der Hutmacher während er den weißen Handschuh auszog, der immer noch Gilberts linke Hand bedeckt gehalten hatte. Die Anspannung sichtbar genießend küsste Break die bloße Haut der Handfläche, und fuhr langsam Gilberts Handlinien mit seiner talentierten Zunge nach.

Gilbert spürte, wie sich seine Zehen verkrampften. Sein gesamter Körper versteifte sich und sein Verstand schaltete einfach ab. Alles, worauf er sich konzentrieren konnte, waren Breaks Lippen auf seiner Handfläche, derselben Handfläche, die den Vertrag mit Raven abgeschlossen und so viele Menschen getötet hatte. Die linke Hand, von der Gilbert immer gedacht hatte, sie wäre nur dazu in der Lage, andere zu verletzen, brachte ihm nun den höchsten Genuss, den er je kosten durfte. Es überflutete seine Wahrnehmung und machte es unmöglich, die Seufzer zurück zu halten, die schon viel zu lange in seiner Kehle eingesperrt gewesen waren.

Er spürte die Hitze in seinen Wangen, als Break kicherte, sich wie immer perfekt Gilberts vermeintlich geheimer Gefühle bewusst.

„Sag, Raven“, flüsterte er gegen Gilberts Hand, brachte warme Luft dazu, über nasse Haut zu kriechen. „Wie weit bist du gewillt zu gehen?

Gilbert wusste wirklich nicht, wie er diese Frage beantworten sollte.

Waren sie nicht bereits zu weit gegangen? Und wenn sie jetzt aufhören würden … würde es sich dann noch davon unterscheiden, wenn sie erst später aufhören würden?

Er wusste es nicht. Sein Bewusstsein war von Alkohol getränkt. Sein Körper von Verlangen geleitet. Und er entschied, dass es keine Rolle spielte. Nicht jetzt, nicht später. Weil er das hier alles vielleicht vergessen würde, wenn er am nächsten Morgen aufwachen würde, mit einem Alptraum von Kopfschmerzen … nun, dann sollte es das auch wert sein.

Deshalb setzte er sich als Erwiderung nur auf und sah Break erneut ins Auge. Mit seiner rechten Hand griff er nach dem Handgelenk des älteren Mannes und führte dessen Hand zu seinem Mund. Er beobachtete Break, der vor Überraschung scharf einatmete, als Gilbert zwei seiner Finger in den Mund nahm und langsam an ihnen saugte, bis Break selbst stöhnen musste.

Bevor Gilbert auch nur darüber nachdenken konnte, was er als nächstes zu tun hatte, wurde er zurück in die Laken gedrückt, während Breaks Finger in seinem Mund tiefer in ihn hinein stießen bis er fast Husten musste.

Sein Sichtfeld verschwamm, aber das war in Ordnung, weil er viel zu sehr auf diese zwei Finger in seinem Mund fixiert war, die mit seiner Zunge spielten und ihn gnadenlos neckten.

Als es plötzlich aufhörte, schnappte Gilbert nach Luft, sein Mund fühlte sich irgendwie leer an ohne Breaks Finger, die gegen seine Zähne drückten. Aber er hatte nur ein paar Momente, um wieder zu Atem zu kommen, bis Break ihn ruckartig umdrehte, sodass er jetzt auf dem Bett kniete, das Gesicht in sein Kissen gedrückt.

Er blinzelte ein paar Mal, bis sein Sichtfeld am nächsten an 'klar' war, dann sah er Break ins Auge. In diese flammend rote Iris, die ihn beobachtete und mit unausgesprochenen Versprechen verführte, während sie etwas offenbarte, das normalerweise hinter ihr versteckt lag. Aber weil Gilberts Geist so verschwommen war, verschwammen auch die Linien in Breaks Auge, die er dort sonst immer erkennen konnte. Und zum ersten Mal konnte Gilbert ein bisschen hinter diese Grenzen sehen.

Er sah etwas, das ihn an Angst erinnerte, aber die Unordnung in seinen Gedanken konnte einfach nicht ausfindig machen, wovor Break Angst haben könnte.

Plötzlich sah Break weg.

„Hey, Gilbert ...“, flüsterte er und benutzte dabei Gilberts richtigen Namen, nicht seinen Spitznamen, seinen falschen Namen, und strich die schwarzen Strähnen zur Seite. Die zarte Berührung auf seinen erhitzten Wangen ließ Gilbert ein weiteres Mal erzittern.

„Ich will dir etwas sagen. Aber ich will nicht, dass du antwortest“, setzte Break ernst fort und legte sein Gesicht auf das Kissen neben Gilberts. Gilbert schloss die Augen, als sich ihre Lippen erneut trafen, so sanft und süß war ihr Kuss und erst jetzt merkte er wirklich, wie sehr er dieses Gefühl und diesen Geschmack in den letzten Minuten vermisst hatte. Und er fragte sich, wie er mit dem Verlust umgehen sollte, sobald diese Nacht vorbei war.

„Ich liebe dich“, sagte Break einfach und schlicht. „Und ich bin egoistisch genug, um mich nicht dafür zu interessieren, ob du mich auch liebst. Ich will dich einfach nur lieben.“ Seine zierlichen Finger wanderten über Gilberts Körper, seine Seiten, seine Bauchmuskeln, und wieder einmal stöhnte Gilbert genussvoll auf.

Break küsste ihn noch einmal. „Ich will einfach nur“ - ein weiterer Kuss - „in dich verliebt sein“ - wieder trafen und trennten sich ihre Lippen - „diese eine Nacht“ - und wieder - „und nicht an morgen denken“ - und wieder - „weil du dich vielleicht“ - und wieder - „nicht daran erinnern“ - und wieder - „wirst.“

Wie gemein, dachte Gilbert. Wie gemein von Break, dass er der einzige war, der diese Erinnerungen behalten würde. Und wie gemein von Gilbert selbst, dass er Break mit ihnen zurück lassen würde. Er wollte antworten, aber er tat es nicht, weil Break ihn darum gebeten hatte und das der einzige Weg war, ihn für die Bürde zu entschädigen, die er am nächsten Morgen zu tragen haben würde.

Er öffnete seine Augen erneut und sein Blick traf Breaks. Da war so viel Schmerz in der roten Iris.

Gilbert versuchte nach einem Hinweis in dieser brennenden Glut zu suchen, irgendetwas, das ihm sagen konnte, ob Break tatsächlich gewillt war, weiter zu gehen.

Er war es.

Und dann waren da wieder diese Finger. Nur dieses Mal … nicht in seinem Mund …










Als Gilbert am nächsten Morgen aufwachte, konnte er sich an nichts erinnern. Sein gesamter Körper tat weh. Jeder Muskel, jede Faser Haut fühlte sich an, als wären sie in Flammen gestanden. Da war die vage Erinnerung an Alkohol, bestätigt durch den pochenden Schmerz in seinem Kopf und dem sauren Geschmack auf seiner Zunge … aber alles andere war nur ein weißer Fleck in seinem Gedächtnis.

Als er sich aufsetzte, schoss ein stechender Schmerz seine Wirbelsäule hinauf und er zuckte überrascht zusammen. Seine erste Theorie war, dass er gestolpert und hingefallen war, aber das würde seinen schmerzenden Rücken nicht erklären. Außerdem hatte er irgendwie das Gefühl, dass er nicht alleine in seinem Bett hätte aufwachen sollen … es hätte jemand bei ihm sein sollen … richtig?

Er fühlte Verlegenheit in seinen Bauch schwappen und Hitze in seine Wangen steigen, aber er wusste nicht, wieso er plötzlich so beschämt war. Etwas musste passiert sein. Etwas, das sein Herz verbogen hatte und nun erzittern ließ während sein ganzer Körper zu kribbeln schien. Es fühlte sich merkwürdig an, aber nicht schlecht.Er wünschte sich nur, er könnte sich wenigstens an etwas erinnern, irgendetwas. Einen Hinweis auf das, was hätte passiert sein können, aber da war nichts.

Genervt rieb er sich über die Stirn und ließ seinen Blick in seinem Zimmer umher wandern … alles war wie immer, Sonnenlicht fiel durch die Vorhänge und alles wurde von diesem goldenen Schimmern erleuchtet. Gilbert fühlte sich anders, irgendwie heller und … ungezwungen.

Es war lustig, aber was immer letzte Nacht passiert sein mochte, hatte ihn anscheinend verändert. Es musste etwas Gutes gewesen sein. Er wünschte sich nur … er wünschte sich, er könnte sich erinnern.

Plötzlich sah er den Bonbon auf seinem Nachtkästchen. Das rote Papier legte einen Hebel in seinem Kopf um …

… und dann fiel ihm alles wieder ein.



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