Lifesaver

von TripleC
GeschichteMystery, Schmerz/Trost / P16
Allie Isabelle Jo Nathaniel Rachel Sylvain
19.01.2014
13.01.2018
39
40198
5
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Dieses Kapitel
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Das ist meine erste Geschichte zu Night Scool :) ich hoffe sie gefällt euch :) über nette Worte würde ich mich sehr freuen :)
Es gibt jetzt auch einen zweiten Teil :) guckt auf meinem Profil vorbei, dort findet ihr ihn :)

Lifesaver

Prolog

Sie schlug ihre Augen auf, doch kniff sie sofort wieder zusammen. Das Licht blendete sie zu sehr. Als sich ihre Augen etwas daran gewöhnt hatten, startete sie den zweiten Versuch die Augen zu öffnen. Dieses Mal gelang es ihr.

Sie lag in einem weißen Raum, bedeckt mit einer weißen Bettdecke. Es war ihr schon wieder passiert. Wann endete ihr Leben den endlich? Es war doch nicht möglich, das sie immer wieder aufwachte! Obwohl, dank der Heutigen Medizin ergab es Sinn, das sie noch lebte.

,, Chloé, wie geht es dir?“ der Arzt sah sie mit besorgter Miene an und musterte ihr Gesicht. Sie sah bleich aus, nur ihre Wangen hatten einen leichten Rosaton.

,,Es ist blöd, dass ich schon wieder hier bin.“ Ihre Stimme klang brüchig und nicht ganz stabil.

,,Deine Mutter hat alles stehen und liegen gelassen, um bei dir zu sein. Sie müsste in wenigen Minuten hier sein.“ Lächelte er. Ihre Mutter war die Rektorin eines Internates. Chloé hatten zum großen Teil bei ihrem Vater gelebt aber kaum war der auch Geschäftlich unterwegs, ging es ihr nur noch schlimmer.

,,Wie lange hab ich noch?“ ihre Arme lagen schlaf neben ihrem Körper und sie fühlte sich noch schwächer als sonst.

,,Mit Glück… zwei Jahre.“ Meinte er und Chloé ließ den Kopf hängen.

So lange sollte sie noch durch halten? So lange sollte sie ihre Eltern noch leiden sehen? Es war das schlimmste für sie, das sie ihre Eltern nicht mit einem Lächeln im Gesicht sah, sondern immer nur mit dieser besorgter Miene.

,,Schatz, wie geht es dir?“ ihre Mutter trat in den hellen Raum und hatte direkt dieses besorgte Gesicht aufgelegt.

,,Halb so wild…“ flüsterte Chloé und ihre Mutter setzet sich neben sie ans Bett. Vorsichtig strich sie ihr über die Stirn.

,,Ich werde dich mit zu mir nehmen. Nach Cimmeria…“ versprach Isabelle ihrer Tochter, bevor diese wieder die Augen schloss und einschlief.



1. neue Schule

Nervös rutschte Chloé auf dem Beifahrersitz rum und starrte nach draußen. Es hatte nicht lange gedauert, dann durfte sie mit ihrer Mutter mit.

,,Du wirst hier von den Ärzten versorgt und sie werden dich auch untersuchen.“  Erklärte Isabelle und Chloé sah nur aus dem Fenster. Oft fragte sie sich, warum ausgerechnet sie so ein Leben führen musste. Ihre Mutter fuhr über einen Kiesweg und blieb vor dem riesigem Gebäude stehen. Wie jedes Mal, wenn sie hier war, verschlug es ihr die Sprache.

Als Kind war sie oft bei ihrer Mutter gewesen aber die Zeiten sind schon lange vorbei. Chloé hat Leukämie, sie wusste es, seit zwei Jahren. Es war wie ein Schlag ins Gesicht, eine Vierzehnjährige hat erfahren, das sie vielleicht nicht über zwanzig wird.

,,Mom, muss ich denn irgendjemanden davon erzählen?“ wendete sich Chloé jetzt an ihre Mutter.

,,Das bleibt ganz dir überlassen aber den Vertrauensschülern habe ich es schon erzählt und sie werden sich auch um die kümmern.“ Lächelte sie und trug ihren Koffer. Chloé stieg nun auch aus und folgte ihrer Mutter. Isabelle hatte extra die Ankunft so geplant, das alle Schüle noch im Unterricht waren, wenn sie kommen würden.

,,Willst du lieber ein Zimmer, was direkt bei meinem ist oder im Mädchentrakt?“ unsicher blieb sie an der Treppe stehen. Chloé wusste, was ihrer Mutter lieber war.

,,Ich schlage dir einen Deal vor…“ fing Chloé an und Isabelle musste lächeln.

,,Dann fang mal an.“ Bat sie und stellte den Koffer auf den Boden ab.

,,Die ersten Wochen werde ich das Zimmer bei dir nehmen und sobald es besser wird, darf ich dann in den Mädchentrakt?“ Chloé lächelte ihre Mutter hoffnungsvoll an.

,,Natürlich darfst du das und den Deal finde ich eine super Idee.“ Gab sie zu und hob den Koffer auf. Chloé folgte ihr einen Gang entlang und zu einem Zimmer. In dem Zimmer befand sich ein Sofa, perfekt auf einen Fernseher ausgerichtet. Verwundert runzelte Chloé die Stirn und sah ihre Mutter an.

,,Ich dachte, auf Cimmeria ist Elektronik verboten?“ hackte sie dann nach.

,,Ja aber die Lehrer dürfen doch DVD’s gucken und da du so ein Zimmer hast, darfst du natürlich auch Fernsehen aber ich hoffe das kommt selten vor.“ Lächelte sie noch immer. Chloé hatte ihre Mutter immer bewundert, wie locker sie alles sah. Eine weitere Tür führte in das ‘Schlafzimmer‘. Ein großer Schrank stand drin, neben dem Doppelbett standen auf jeder Seite ein kleiner Nachttisch. Chloé fühlte sich sofort wohl.

,,Im Schrank sind bereits deine Uniformen, Kleider, Schuhe und was du sonst noch so brauchst. Deine Bücher stehen in dem kleinen Schrank dort und soll ich dich alleine lassen?“ Isabelle sah noch einem zu ihrer Tochter rüber.

,,Ja… du hast bestimmt auch noch etwas zu tun.“ Lächelte Chloé und erwiderte das Lächeln.

,,Ok. Nach der Schule kommt dann einer der Vertrauensschüler zu dir und holen dich zum Essen ab.“ So beendete sie die Einführung ihrer Tochter und marschierte zur Tür raus.

Etwas komisch benahm sich ihre Mutter schon, fand Chloé und nahm das Handy raus. Isabelle hatte es ihr gegeben, damit sie im Notfall erreichbar war.

,,Viel zu viele Sorgen macht sie sich…“ murmelte sie und hockte sich vor ihren Koffer. Immer wieder strich sie ihre blonden Haare hinter ihr Ohr aber dort wollten sie einfach nicht bleiben. Chloé war so ins Auspacken und in die Musik vertieft, das sie gar nicht bemerkte, wie jemand anklopfte….
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