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Bloody Vampire

von QrazyKid
GeschichteFantasy, Schmerz/Trost / P6 / Gen
18.01.2014
26.01.2014
2
1.392
 
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18.01.2014 441
 
Bloody Vampire




Vorwort



„Lasst mich in Ruhe!“, schrie ich entgeistert und hielt mir dabei meine Hände an den Kopf. Die Männer, die sich eben noch stritten starrten mich an. Erst lächelte einer der beiden und nickte dem anderen zu, dann veränderten sich seine Augen. Sie wurden rot und verengten sich zu Schlitzen. Aus seinem Mund ragten riesige Zähne, wie die eines Säbelzahntigers. Nein…wie die eines Vampirs! Schreiend rannte ich weg, doch sie drängten mich in eine Ecke des Zimmers. Ich gab’s auf mich zu wehren, denn einer der beiden ging mir an die Kehle. „Marcus!“, schrie eine wütende Stimme. Er lies mich los und schwer keuchend, versuchte ich mich wegzuschleichen, doch der andere Mann hielt mich am Arm fest. Etwas zu derb für meinen Geschmack. „Wie oft soll ich es euch denn noch sagen!? Wir brauchen noch einen Vampir! Entweder ihr verwandelt sie oder lasst sie laufen! Es wäre, glaube ich besser, wenn ihr euch für die erste Variante entscheiden würdet.“, sagte die Frau die am anderen Ende des Zimmers stand. „Ist in Ordnung! Darf ich sie verwandeln?“, fragte einer. „Nein, das erledigt Jake!“, entgegnete sie und ich hörte wie der Mann leise fluchte. „Komm rein!“, sagte sie etwas netter zu einem Jungen. Als dieser das Zimmer betrat blieb mir der Mund offen stehen. „Jake!?“, fragte ich verunsichert. Er sah auf. Genauso verunsichert wie ich, doch er ließ es sich nicht vor den Vampiren anmerken. Er kam auf mich zu. Bittere Tränen liefen mir über die Wangen. Ich wusste was jetzt passieren würde, ich meine, wer hat noch nie einen Vampir Film gesehen!? Er senkte seinen Kopf um gut an meinen Hals zu kommen und flüsterte mir kaum merkbar ins Ohr: „Es tut mir leid, was für Qualen ich dich aussetzen muss.“ Ich weinte und bereitete mich innerlich auf den Schmerz vor, doch als er zubiss tat es noch mehr weh als erwartet. Ich schrie laut auf, doch wehren wollte und konnte ich mich nicht. Das war mein Bruder! Jetzt wusste ich wo er all die vielen Jahre gewesen ist…oder eher was. Ich verstummte und fiel zu Boden. Ich sah nun alles nur noch verschwommen. Doch den Schmerz fühlte ich…Es tat so weh…Ich kämpfte dagegen an, doch es half nichts. Es tat so verdammt weh! Ich flehte, dass mich Jake töten würde, doch ich spürte, dass er nur vor mir stand und mich beobachtete. Mein Kopf fühlte sich an, als würde er gleich platzen. Plötzlich spürte ich nichts mehr und schloss die Augen. Ich hoffte für immer, doch das war wirklich nur zu schön um wahr zu sein. Jetzt begann mein Leben als Vampir!
 
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