Träume

von Tessumi
KurzgeschichteHumor, Romanze / P12
Hauro Sophie
16.01.2014
16.01.2014
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Alsoooo. Das ist wohl das kitschigste was ich je geschrieben habe, aber mir ist es nicht besser gelungen, weil ich zu diesem Zeitpunkt den Film erst einmal gesehen habe. Mir ist beim Lesen und nochmaligen schauen des Films erst aufgefallen dass dies meine wahrscheinlich schlechteste Geschichte ist. xD. Es scheinen sie aber trotzdem manche Leute zu mögen, und deswegen lass ich es jetzt einfach und wünsche allen die sich trauen diese Story vollständig zu lesen, viel Spaß. (:

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Ich stand in einem großen Raum. Er war zwar nicht größer als Howls 'Wohnzimmer', aber immerhin so groß das mindestens 20 Leute hinein gepasst hätten.
Die Wände und auch der Boden, waren mit gezeichneten Blumenranken, Rosen, Lilien und allerlei anderer Arten verziert. Ein Paar weiße, mit goldenen Schnörkeln verzierte  
Stühle waren achtlos an allen vier Wänden verteilt worden. Außerdem war an einer Wand ein Spiegel aufgestellt worden, in welchen ich mich nicht traute
hinein zu sehen. Schließlich hätte ich doch sowieso nur eine alte Frau gesehen, die mir etwas ähnlich sah. So wartete ich noch eine Minute, ehe mich die Neugier
packte und ich auf die große Flügeltür zu ging, welche ich schon seit ich mich in diesem Raum befand bemerkt hatte. Aber nachdem ich zwei Schritte gegangen war,
ging die Tür auf und ein gewisser Jemand kam schwungvoll auf mich zu gerannt. "Ich wette das du es gar nicht mehr ausgehalten hast und gerade diese Tür aufmachen wolltest."
Begrüßte er mich und machte die Tür, seinen Blick die ganze Zeit auf mich gerichtet, zu. Danach lehnte er sich eine Weile dagegen,
grinste mich an und kam dann langsam auf mich zu. Beim laufen schnippte er mit den Fingern. Nach dem Schnippen konnte man leise Musik hören,
und sein Grinsen verwandelte sich in ein schiefes Lächeln. Seine blonden Haare wehten bei jedem Schritt vor und zurück, genau so wie die Ärmel seines Rosa, Grau,
Grünen Anzugs. Unter diesem trug er, wie gewöhnlich, ein weißes Hemd und eine schwarze Hose. "Tut mir Leid, aber schneller konnte ich nicht kommen."
Meinte er, nicht gerade schuldbewusst und schob seine eine Hand um meine Taille, die andere in meine Hand. Langsam bewegte er sich zu dem Walzer und führte mich.
Meine Hand lag nun auf seiner Schulter, doch meinen verlegenen Blick hatte ich auf meine Füße gerichtet. "Was ist das hier für ein Raum?"
Fragte ich nun, und wandte meinen Blick nun zur Seite. "Das, meine neugierige Sophie, ist ein vorraum zu deinen Träumen."
Sprach er und ich konnte mir sein Grinsen schon regelrecht vorstellen. "Aber wieso sind wir in meinem Traum? Da dürftest doch gerade du nicht vorkommen."
Sagte ich und musste mir sofort eingestehen, dass dies eine Lüge war. Howl lachte nur und meinte: "Ich habe einen Zauber benutzt um hierher zu kommen.
Und...frag mich bitte nicht wieso." Gerade das wollte ich ihn fragen, doch ich ließ es. "Hast du schon mal in den Spiegel gesehen?" Fragte er.
Ich dachte zuerst es sollte eine Beleidigung an mein alter sein, schließlich dachte ich, Howl könnte mein wahres Alter nicht kennen und sagte:
"Ich werde leider auch nicht jünger. Er seufzte. "Nein, das meinte ich nicht. Du sollst einfach mal ich den Spiegel sehen." Er hielt an. Ich sah zuerst in sein Gesicht,
dieses sah zur Wand. Als ich auch zur Wand sah, konnte ich erkennen was er meinte. Meine Haare waren zwar immer noch silbrig,
aber meine Figur war wieder wie sonst und alle Falten und Runzeln waren verschwunden. Außerdem hatte ich ein gelbes Kleid, welches weiße Knöpfe und Rüschen hatte, an.
Aber...wieso...seit wann..." stammelte ich und dachte darüber nach was ich eigentlich sagen sollte. "Seit wann weißt du es?" Fragte ich.
Zumindest wusste ich jetzt wieso ich mich die ganze Zeit so jung gefühlt hatte. "Schon lange. Aber das spielt doch jetzt gar keine Rolle." Sprach er und sah mir ins Gesicht.
Mein Blick musste fassungslos und wütend gewesen sein, denn er sagte: "Beruhige dich Sophie. Außerdem würde ich, wenn du mich jetzt schlägst,
am nächsten Tag sowieso keine blauen Flecken haben." Ich wollte ihm meine Hand entziehen, doch er ließ mich einfach nicht los. Da er sowieso nicht zu Schaden gekommen wäre,
schlug ich ihn nicht und machte stattdessen ein noch wütenderes Gesicht. "Wie kannst du nur?! Das du mir die ganze Zeit verschwiegen hast das du wusstet das ich..."
"verflucht worden bin..."  "...ist dir anscheinend nicht schlimm genug! Stattdessen verschleppst du mich auch noch in einen vollkommen absurden und viel zu realen Traum,
nur weil du so ein Feigling bist und es mir nicht persönlich sagen kannst. Und jetzt lässt du mich einfach nicht los. Das ist doch..." "Sophie!" Unterbrach er mich.
"Ich wollte es dir ja sagen, aber ich wollte nicht das du dich zu sehr aufregst, und vielleicht auch noch in deiner Wut das ganze Schloss zerstörst.
So etwas wäre dir mit Sicherheit zu zutrauen." "Bist du vielleicht einmal auf die Idee gekommen, dass es mich stören könnte, solch einen Körper zu haben?
Es ist ja wohl mein gutes Recht wütend zu sein." "Ich habe die ganze Zeit darüber nachgedacht, wie ich dir helfen kann." sagte er nun in der gleichen Lautstärke wie ich zuvor.
"Wann denn? Als du dich mit Mrs. Angorian getroffen hast?" Fragte ich nun sarkastisch und schaffte es mit diesem Argument meine Hände zu befreien.
"So oft war ich gar nicht bei ihr. Außerdem habe ich die ganze Zeit in Büchern nach etwas brauchbarem gesucht, aber nichts gefunden."
Mir waren die Argumente ausgegangen und ihm anscheinend die Puste. Er fuhr sich übers Gesicht und murmelte etwas von: "Wie hält man es mit dieser Frau nur aus."
Ich wollte gerade zu einem Satz ansetzen, als Howl mich an den Schultern packte, mich zu sich zog und mich dann in einen leidenschaftlichen Kuss zog.
In diesem Moment verflog alle Wut, aller Schmerz und alle Sorgen der letzten Tage und Monate. Ich erwiderte den Kuss und wusste gar nicht was ich hier eigentlich tat.
Aber es fühlte sich so richtig an. Nach langer Zeit lösten wir uns voneinander und sahen uns in die Augen. Am liebsten hätte ich ihm das Grinsen,
welches sich auf seinem Gesicht gebildet hatte, weggewischt, doch auch ich musste Grinsen und wir beide fingen schallend an zu lachen.
Als wir uns etwas beruhigt hatten, sagte Howl: "Ich liebe dich, Sophie...und wenn du aufwachst wirst du sicher eine kleine Überraschung erleben." Ich war verwundert.
Wollte er etwa schon gehen? Diese Frage schien man von meinem Gesicht ablesen zu können. Das bemerkte man dadurch, dass Howl ein Lachen unterdrücken musste.
"Keine Sorge. So lang werde ich schon nicht wegbleiben. In ein Paar Minuten geht dieser Traum eh zu Ende und du wirst eine lange Zeit so aussehen, wie jetzt."
Ich war sprachlos. "Wie hast du das ge..." "Ich habe dir doch gesagt das ich nach einer Lösung gesucht habe." Meinte er mit einem Lächeln im Gesicht.
Ich konnte nicht anders, ich musste ihn einfach umarmen. Und so blieben wir beide dann auch, bis wir aufwachten, und ich endlich meinen alten Körper wieder hatte.
Und nicht nur das, auch außerdem noch das Wissen das Howl mich liebte. Und das war mindestens soviel Wert, wie mein 'alter' Körper.

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Hallo. Ich habe diesen Film geliebt und das Buch gleich dazu. Und so musste ich einfach meinen Ideen freien Lauf lassen. Reviews sind somit immer erlaubt. Bis dann. Eure Tess (:
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